Steuersparmodelle


Ich weiss schon, wieso ich meinen Kaffee nicht bei Starbucks hole. Der Laden ist mir einfach suspekt.

Zig verschiedene Sorten von Kaffee anbieten, nicht in der Lage sein, mal nen richtigen Kaffee in ner richtigen Kaffeemaschiene zu brühen und trotzdem Erfolg haben, indem man den Leuten weiss macht, uptodate zu sein, wenn man dieses oder jenes Kreativprodukt aus dem Pappbecher mit auf den Weg nimmt.
Angestellte billigst zu entlohnen und an jeder Stelle in der Stadt sich breit zu machen, verschreckt mich irgendwie.
Aber Respekt den Buchhaltern der englischen Dependance: Handelsblatt berichtet davon, dass die Firma zum 15 ten Mal hintereinander keine Steuern zahlt, weil aufgrund der Lizenzahlungen an die eigene Firma in den Niederlanden vom Umsatz (413 Mio Pfund) nix mehr übrig bleibt.
Schlecht für die Engländer, gut für die Holländer, wobei ich vermute, dass wohl demnächst heraus kommt, dass die Firma sich auf den niederländschen Antillen befindet, oder sowas in der Art.
Aber sehr sehr freundlich: Starbucks verspricht für die nächsten Jahre zehn Millionen Pfund zu zahlen.
Ich werd mal mit meinem Finanzamt reden, dass ich für nächstes Jahr auch glatt weg 2,5% Steuern auf mein Einkommen zahl. Freuen die sich bestimmt.

Veröffentlicht am 29. Juni 2013 in Allgemein und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Steuersparmodelle.

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