Archiv für den Monat Januar 2014

Ein weiterer Tag in der Hauptstadt

Am dritten Tag unseres Urlaubs in der Ferne schauten wir uns ein bisschen um…

Das Hauptverkehrsmittel in Indonesien: Das Moped

Hat glaube Jeder so ein Ding und wenn nicht, setzt man sich eben hinten drauf…. Wenn sie auch alle auf der falschen Seite fahren, ist´s doch in der Regel sehr diszipliniert. Das Verwirrende: Fast alles sind Einbahnstrassen, so dass die Verkehrsseitenumstellung für uns Europäer nicht das grosse Problem ist.

Regenzeit und der Himel ist blau…. Grad mal ne halbe Stunde unterwegs, und man kann schon wieder duschen gehen… 30+ Grad und Luftfeuchte gegen 100%.

Das Mona…. Das Wahrzeichen der Hauptstadt

Von der Wasserseite her kommt Abkühlung….

Trotz 90% Moslems gibts auch Platz für andere Religionen

Die größte Moschee der Stadt. Nur rein durften wir Ungläubigen in unseren kurzen Hosen nicht 🙂

Der Präsidentenpalast… Oder eher Präsidentinnenpalast.

Wie das zu den heissen Temperaturen passt?

Fortsetzung folgt.

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Neujahrsausflug

Und weiter gehts mit der Urlaubsauswertung. Ich hoffe, es wird verziehen, dass ich mal eher Bilder statt Worten sprechen lasse. Schliesslich hab ich ja auch in den zwei Wochen Urlaub 2.500 Fotos gemacht und die müssen ja irgendwo gezeigt werden.

Nach dem völlig überfüllten Rutsch ins neue Jahr stand uns der Sinn nach einem kleinen Ausflug ins Umland. Jakarta an sich hat irgendwas um die 10 Millionen Einwohner im Stadtkern und ist Stadt schlecht hin. Einfach nur Stadt, ohne größere Parks oder dergleichen zum Entspannen.
So treibt es den Innenstädter eben ins Umland zum Relaxen.
Dummerweise ist so ein Neujahrstag auch in Indonesien ein Feiertag und so trieb es mindestens die Häfte der Einwohner der Stadt in die gleiche Richtung wie uns: Nach Borgor!
Ca. ne stunde mit der Bahn dort hin.

Wenn man auf Reisen ist, kann einem auch schnell mal der Strom fürs Telefon ausgehen. In Indonesien kein Problem.

So ging das dann etwas mehr als ne Stunde bei 30 Grad draussen und schlechter klimaanlage drinnen. Man hätte ja auch ein taxi nehmen können, wär aber wohl nicht so lustig geworden.

Alles Aussteigen!

Und jeder strömt dem Ausgang entgegen. Dummerweise wird hier nochmal das Ticket kontrolliert (nicht, dass dies nicht schon beim Einsteigen kontrolliert worden wäre).

Und so kann auch das Verlassen des Bahnhofs mal zehn Minuten dauern.

Und schon wieder anstehen, um irgendwo reinzukommen.

Aber das lohnt sich.

Aber erstmal etwas Stärkung. Will gar nicht wissen, was das Grüne da drin ist.

Auch Chinesen gelten hier als Ausländer und müssen demzufolge den kleinen Schülern Rede und Antwort stehen.

„What ist your name? What are you doing here? How do you like Indonesia?…“

Eine kleine Stärkung ist gut zu gebrauchen bei den Temperaturen.

Ich glaube, das hab ich mindestens einmal pro Tag gegessen…. Ayam (Hühnchen)

Auf dem schild an der Brücke steht übrigens, dass max. 10 personen auf der Brücke sein sollten.

Genug Natur, schnell weg hier!

Nur so schnell geht das nicht. Erstmal braucht man ne halbe Stunde, ne Fahrkarte zu kaufen.

Und dann warten. Eigentlich sagt der Fahrplan, dass ein Zug in die Hauptstadt siebenmal pro Stunde fährt. Naja, trotzdem durften wir ne stunde dort warten, bis erstmal einer fährt! Demzufolge war es auch mal wieder voll.

Der Bahnsteig, wo wir da standen, ist ca. 1,5m breit.

Die Bahn kommt!…. und mit ihr das mulmige Gefühl.

Jahreswechsel

Rund um die Siegessäule in Berlin geht ja gerüchteweise zum Jahreswechsel mächtig was ab.
Viel. Gross. Anständig.
Noch etwas größer treibt man es in anderen Städten.
Die Hauptstadt Indonesiens hat so einen „Place to be“ am Silvesterabend.

Das Bild hab ich im letzten Beitrag schon gezeigt. Die Strecke ist glaube bestimmt drei Kilometer lang und war am Abend dann vom Autoverkehr befreit und mit Leuten bevölkert. Alkohol gabs auch hier nicht (wie im abgesperrten Bereich rund ums Brandenburger Tor) bzw. hab ich Niemanden gesehen, der ne Buddel in der Hand hatte. Aber das mag auch in der religiösen Einstellung der Indonesier begründet liegen (>90% Moslems).
Nur so strikt mit dem Feuerwerk zwischen den Menschenmassen, wie in Berlin, nehmen die es nicht.

An der einen oder anderen Stelle hat ich´s ja schon mal erwähnt, dass wir in der Regenzeit dort gelandet sind. Einen ersten Eindruck davon gewannen wir an unserem ersten Abend dann auch gleich bei unserem Gang durch die Gassen.

Aber erstens wurden wir von netten Anwohnern dort auch gleich zu sich gerufen, auf dass wir den Schauer unter derem Vordach bei nem Becher gesüsstem Wasser und ner schrecklich schmeckenden gesüssten Zigarette abwarten konnten und zweitens dauerte der Schauer auch in der Tat nicht sehr lang. So konnte die Party auf der Partymeile weitergehen. Und das Ganze bei erträglichen 30 Grad (in der Nacht!).

Natürlich war auch das Fernsehen dort

Ich selber bin übrigens auch von nem Reporter einer Tageszeitung interviewt worden, was ich denn in der Hauptstadt so treibe und wie es mir so gefällt…. Ans Interview-geben würde ich ich mich im Laufe des Trips noch gewöhnen müssen… Alle Neese lang kommen kleine Schüler zu einen und fragen einen mit Spickzettel in der Hand Standardfragen im Sinne des Englischlehrers… Erinnerungen kamen hoch an den eigenen Sprachtrip nach England vor 20 jahren 🙂

Wir haben den Fehler gemacht, gegen halb 12 ziemlich zentral am Hauptplatz zu stehen… von dort ging es dann ne Stunde lang weder vor, noch zurück. Umfallen war nicht möglich. Aber schön war es. Mitten drin eben.

Prost Neujahr!

Genug Feuerwerk. Jetzt nur noch irgendwie wegkommen. was gar nicht so einfach war.

Die teils schlecht Bildqualität bitte ich zu entschuldigen.

Wenn einer eine Reise tut…

… dann hat er was zu berichten…

Wer mich live kennt, der weeß, dass ick ab und zu mal ein bisschen berlina…
aber dit können och andere und sojar schreiben!

Auf gings kurz vorm Jahreswechsel mit der Bahn von Düsseldorf Richtung

(=Flughafen Amsterdam).
Von hier aus ein kleiner Hüpfer und schon hiess es

Viel zu langweilig von oben gesehen

Von daher gleich weiter nach Jakarta!

Am ersten Tag erstmal ein kleiner Rundgang durch die Stadt.

Nicht wirklich sehr aufregend, diese Stadt.

Aber wenn man nicht aufpasst, doch gefährlich.

Dit stinkt vielleicht….

Fürs Silvesterabendprogramm eine wichitge Informationsquelle

Aber dazu beim nächsten Mal mehr.

Rückweg

Beim Hotel in Surabaya los ging es gestern gegen 16 Uhr, 19:30 nach Jakarta, heute 00:15Uhr nach Dubai (+3h), 08:20Uhr nach Amsterdam (+3h), hier in Düsseldorf angekommen um 20Uhr. Macht insgesamt 34 Stunden unterwegs….. Jetzt brauch ich erstmal Urlaub….

Anflug auf Dubai

Weiter nach Amsterdamm ging es dann mit dem dicken Brummer A380!

Und das Cockpit ist bei dem Ding wie ein Taubenschlag: Alle zehn Minuten rannte da eine der Bediensteten rein

Der grosse Vorteil bei so einen neuen Flugzeug:Die Scheiben sind total sauber!

Der Start

Schon krass,was man da nur beim Startvorgang von der Stadt sieht

Wenn einem langweilig wird, kann man während des Fluges auch mal die Aussichtsplattform besuchen. Nur ein bisschen windig dort:

Unterwegs dann gehts über Krisengebiete…
Links Irak, rechts Iran

Bali – Surabaya (Teil 6)

dekadent sag ich nur

für die grad mal 350km auseinanderliegenden Plätze nehmen wir den Flieger…
Abflug von Bali 16:20Uhr, Ankunft in Surabaya 16:20Uhr…. Ok, wir wechseln die Zeitzone…
Gen hat mal nach alternativen Transportmöglichkeiten geschaut… hätte uns wohl nen ganzen Tag gekostet 🙂

Genug der Langeweile… Teil 5

Auf gehts auf die Lieblingsurlaubsinsel der Australier

BALI

Dass die Insel überrannt ist, erkennt man wohl an der Fotoeinstellung bei Google Earth.

Ohne Foto´s sieht man klarer

Teil 4

Von Jakarta gehts am 5 ten Tag unserer Reise nach Lombok

Der schwarze Strich zeigt die Malariagrenze an.

Frau Doktor empfiehlt, zwei Tage vor Überquerung dieser Grenze mit der vorbeugenden Einnahme der Malariatabletten.

Insel soll ja langweilig sein… aber schön. Genau das Richtige zum Relaxen…

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