Ulm – Eine Stadt am Rande des Sittenverfalls


Gerüchteweise beweg ich mich die letzten Wochen ja desöfteren im Grossraum Ulm und werd mich wohl auch noch ne Weile aufhalten.
Vom Sani-Kurs letzte Woche hab ich ja schon berichtet. Anschliessend gabs einen netten lauen Sommerabend mit Kollegen.

Sind auch durch die Armenviertel der Stadt gelaufen.
Die können sich hier nicht mal ne Strassenentwässerung leisten!

Das Geld für neue Häuser ist auch knapp und daher wohnen die Leute lieber in den alten Hütten.
Scheint drinnen feucht zu sein, denn überall saßen die Leute draussen auf der Strasse!

Der Grund für die Armut hier liegt glaube auf der Hand:
Der Glaube… Man glaubt durch den Bau grosser Sakralbauten dem Schöpfer nah zu sein. Und in Ulm hat man es auf die Spitze getrieben: Das Ulmer Münster gilt wohl als höchster Kirchturm der Welt.

Und wo die Armut vorherrscht, zeigt sich schnell auch der Sittenverfall: Wie in vielen grossen Städten prägen Graffity Schmierereien das Stadtbild

Nicht mal eine Wasserwaage konnte man sich beim Bau dieses Hauses leisten:

Veröffentlicht am 9. Juni 2014 in Allgemein und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für Ulm – Eine Stadt am Rande des Sittenverfalls.

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