I’m wasting my time…

…ich vergeude meine Zeit.
Mach ich mit vielen Dingen. Tag für Tag, Woche für Woche.

Ich verbringe 40h die Woche mit Arbeit (wieviel es wirklich ist, schreib ich hier lieber nicht).
Im Grossen und Ganzen ok für mich.
Ca. 5 bis 15h davon gehen für Besprechungen drauf. In aller Regel ist das dann wirklich wasting time, meistens einfach nur „Bauherrenbespaßung“, ohne Sinn und Zweck, aber auch das gehört wohl dazu.

Für den Weg zur Arbeit gehen, wenns gut läuft und ich nur auf Baustelle bin, derzeit ca. 3h / Woche drauf. Wasting time, aber dadurch dass ich auf Baustelle im Container wohn, schon auf ein Minimum reduziert. Hatte auch schon Zeiten, dass ich drei Baustellen geichzeitig hatte und quasi im Auto wohnte. War ok, aber nach ner Weile empfindet man das auch nur noch als wasting time.

Lange Zeit dachte ich, dass Sport auch nur wasting time ist. In der Schule damals war es definitiv so (2h/Woche?). Später in der Berufsschule waren die 2 Stunden alle 14 Tage genauso verschenkte Lebenszeit. Beim Bund zwangen sie einen auch dazu, Sport zu treiben. Wieviel das war? Keine Ahnung mehr. Aber sonst spielte das nie die grosse Rolle in meinem Leben. Einfach nur wasting time.
2011  dann freiwillig damit angefangen (ok, RosenResli hat lang genug gemeckert, dass ich was tun sollte für meinen älterwerdenden Body :-)). Bis vor nem Jahr oder so, wars ne Stunde pro Woche und da war ich schon stolz drauf. Jetzt gehen ca. 3 bis 5 Stunden die Woche (derzeit) für Sport drauf. Mittlerweile empfinde ich es nicht mehr als wasting time. Tut mir gut.

Zur Zeit kann ich mal wieder mit TV- oder Web-Serien meine Zeit vergeuden ohne schlechtes Gewissen, ohne viel nachdenken.
Auch mit youtube kann ich meine Zeit verschwenden. Wobei ich das eher unter Lernstunden vermerke. Letzte Woche hab ich den Samstagvormittag damit zugebracht, Redebeiträge auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten zu schauen. Ja, ich lerne immer noch englisch *g*. Und irgendwann landet man dann zwangsläufig zu den Trump-Reden und wenn man dann daran denkt, dass der womöglich tatsächlich gewinne möge im November, kann einem nur schlecht werden und verbucht das Gehörte unter wasting time.

Wenn ich zum Göttergatten nach D-Dorf fahre, sind die vier Stunden samstags hin und vier am Sonntag zurück auch ärgerlich, aber hier ist ja dann auch das Dortsein der Sinn und man nimmts von daher gern in Kauf.

Genauso gern, wie den Weg in den Urlaub, auch wenn der immer so lang ist. Warum muss Asien immer so weit weg sein? Der nächste Tripp ist übrigens nun fix: Tickets gebucht, Visa kam heute. Mehr verrat ich in acht Wochen.
Im Urlaub gabs übrigens noch nie wasting time. Selbst das Unterwegssein von einem Spot zum Nächsten ist in der Regel ein Erlebnis. Wenn ich da nur an unsere Fährfahrt von Lombok nach Bali denke… sechs Stunden einfach nur gerade aus, relaxt, tiefenentspannt, einfach nur schön.

Lombok-Bali098

Man kann wohl mit vielen Dingen seine Zeit vergeuden, aber die Hauptsache ist wohl,
dass man selber ok damit ist.

never regret anything

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Veröffentlicht am 6. August 2016 in Allgemein und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Kommentare deaktiviert für I’m wasting my time….

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