Archiv für den Monat November 2016

Der triste trübe November

Hui war das kalt heute in der Mittagspause…
Dieser Ostwind… bibber…

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Aber der Planet schien, so dass ich zumindest mit Sonnenbrille laufen konnte.

Und jetzt leg ich mich den Rest des Monats hin: Monatsziel um 230m übertroffen!

November

mission accomplished, wie jemand mal auf nem Flugzeugträger sagte…

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Wochenendausflug

Gestern war mal wieder Düsseldorf angesagt.
Da der Göttergatte selbst erst um vier am Flughafen von nem kurzen Geschäftsausflug zurückkommen würde, durfte ich auch ein bisschen länger schlafen und hab mich erst gegen elf auf die Autobahn geworfen. Viel zu früh, dachte ich. So bin ich mit Tempo 100 D-dorf entgegen gerauscht und hatte am Ende der Fahrt nen Dieselverbauch von 4,4/100km…. Was für ein Verkehrshindernis, aber ökologisch korrekt (so weit man das von nem 900km-Wochenendetrip für einen Tag sagen kann).
Kurz hinter Köln kam dann die Staumeldung und ich kam dann doch noch zu spät am Flughafen an… Musste Gatte etwas warten *g*

Heute morgen zur Strafe aus dem Bett geschubbst worden.
„Los, geh laufen, wirst sonst noch dick und unsportlich!“
Na gut, dann mach ich das.

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(ok, einzelne Zitate in diesem Blogbeitrag sind frei erfunden und
spielten sich dann doch eher in meinem Kopf ab *g*)

Glück Auf!

Der alte Bergmannsgruss war gestern wieder hundertfach zu hören.
Nach Jahren des harten Arbeitens war es gestern so weit:
Wir sind durch!

Sechs Kilometer weit haben wir uns durch den Berg gewühlt und wenn man dann da ist, hat man nicht nur Grund zur Freude, sondern auch nen Grund für ne kleine nette Feier.
Mit hochranginger Prominenz von Herrn Staatssekretär vom Bund, über den Landesverkehrminister, den Bahnchef bis hin zum Vorstand der Firma, für die ich tätig sein darf. Insgesamt zehn Redner, wohl knapp an die 900 Besucher, dicht an dicht gedrängt, alle darauf wartend, dass die Tunnelpatin den Startknopf drückt zum letzten Abschlag.

Erst sah es so aus:

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Dann wurde es mal leicht staubig

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Und da vorne sieht man dann zwei kleine Löchlein…

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Die besten Worte fand meines Erachtens (wieder mal) der Vorstand meiner Firma.
Er verwies darauf, dass wir mit unseren grossen Projekten dafür sorgen, dass man Orte verbindet, dass man sie schneller erreicht.
Aber was nutzt es, wenn wir die gesparte Zeit dann demnächst vielleicht wieder an der Grenze stehend verlieren, weil die Grenzen wieder dicht gemacht wurden?!
Ein politischeres und besseres Statement kam von keinem der anwesenden Politiker.
Gabs auch tollerweise den meisten Applaus für.

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Gefahr!

Da doch tatsächlich, aufgrund des absehbaren Terminkalenders und der bisherigen Faulheit des Läufers, die reale Gefahr besteht, das Monatsziel nicht zu erreichen, musste ich heute schon wieder ran, trotz der miesen tiefen Temperaturen, auch wenn der olle Wetterbericht für heute zehn Grad mehr angesagt hat, aber es ist eben Ulm und viel besser wird´s wohl diesen Monat nicht mehr.

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Laufen ist langweilig und manchmal gefährlich!

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Klar, einen Schritt nach dem anderen und immer weiter und weiter.
Dabei kann man meist auch etwas länger über Dinge nachdenken, die einen beschäftigen.
Beim samstäglichen Lauf hab ich über Seppos Laufblog nachgedacht.
Er hat kürzlich die Frage nach der Beschallung während des Laufens gestellt.
Und so ist mir während des Laufens erstmal aufgefallen, wie viele Leute doch tatsächlich mit nem Knopf im Ohr sich mitten im Wald von der Umwelt abschotten!
Mag nun jeder halten, wie er oder sie es für richtig hält. Ich persönlich laufe ohne Knopf im Ohr und genieße den Wald um mich rum oder, wenn ich an nem Wochenede mal wieder zu früh aus dem Bett gefallen bin, die Stille der Stadt.
Und ich freu mich dabei, wie umsichtig und vernünftig ich doch bin. Laufen mit Knopf im Ohr ist gefährlich. Gestern mitten im Wald hab ich ne Läuferin überholt, die da locker flockig so vor sich hin trabte und sich total erschreckte, als ich dann an ihr vorbei zog. Ich an Ihrer Stelle hätte bestimmt nen Herzinfarkt bekommen…. *grins*.

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Noch langweiliger wirds, wenn man an zwei aufeinanderfolgenden Tagen annähernd die gleiche Runde dreht.
Bei der heutigen Runde wollt ich mehr oder weniger ein bisschen auch dem für morgen angekündigten Feinstaubalarm aus dem Weg rennen.
So drehten sich die Gedanken rund um den Artikel der Stuttgarter Zeitung.

Auch wenn heute ein richtig schön blauer Himmel dem Läufer entgegen strahlte, war der doch recht kurze Weg den Berg hoch zum Kräherwald echt shit. Merkt man gar nicht so doll, wenn man normal atmet. Aber so bald sich die Lungen etwas mehr öffnen, ist es echt mies.
In der Stuttgarter wird berichtet, dass es diesmal wohl länger dauern wird, bis das Wetter umschlägt und die schlechte Luft verscheucht und so folgt wie immer der Aufruf, die Autos stehen zu lassen.
Geht das? Kann man das Auto so einfach stehen lassen?
Wie soll man sonst in den Wald zum Waldspaziergang kommen?
Ab 2018 wird Stuttgart wohl die ersten Maßnahmen ergreifen (müssen). Bis dahin immer nur die Aufrufe, die Kisten stehen zu lassen. Toll finde ich in dem Zusammenhang die Aktion, dass die VVS ermässigte Fahrkarten rausgibt. Hoffe, das hilft irgendwie, auch wenn ich nicht dran glaube, aber es zählt wohl jeder kleine Schritt.
Welche konkreten Maßnahmen ab 2018 dann ergriffen werden, steht wohl noch nicht fest. Ob nun komplette Fahrverbote oder halbe Verbote (wie in chinesischen Großstädten jeweils nur die geraden oder die ungeraden Kennzeichen fahren zu lassen), wir werden sehen.
Hoffe nur, dass die Stadtregierung sich bis dahin auch vorbereitet. Bin mal gepannt, wie dann der ÖPNV zusammenbrechen wird und die Stadtränder zugeparkt werden (Tipp: P+R Plätze bauen). Ob ich mit meinem Diesel-Golf dann noch auf Baustelle komm?
In Vorbereitung dessen könnte man ja noch anderweitige Maßnahmen treffen. Verkehr flüssiger machen zum Beispiel. Wenn ich montags die Stadt verlasse, passiere ich geschätzt 15 Ampeln und an 14 von denen stehe ich erstmal. Ne grüne Welle wär ne tolle Idee.
Bevor man die Stuttgarter Einwohner total drangsaliert, könnte man auch drüber nachdenken, erstmal nur die Nicht-hier-Wohnenden nicht mehr in die Stadt zu lassen. Wär ne einfach zu kontrollierende Maßnahme, da bei den meisten Anwohnern ein „S“ auf dem Autokennzeichen steht (oder ne grüne Anwohnerparkplatte im Auto liegen haben).

Einfallslos, kreativlos, antriebslos

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Was ist eigentlich dran, an dieser Herbstdepression?

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Den Wählern in den USA fällt nichts anderes ein, als nen alten Mann zu wählen, der mit alten Ideen daher kommt (Mauerbau), die schon früher nicht funktioniert haben. Great again!…. zurück! Schön wars damals…

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Der deutschen Politik fällt nicht mehr ein, als nen nicht ganz so alten Mann zur Präsidentenwahl vorzuschlagen (und mangels Alternativen dann wohl auch im Februar mit überwältigender Mehrheit zu wählen), dessen mehr oder weniger Direktwahl zum Kanzler damals schon nicht funktioniert hat.

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Zeichnet sich in der Folge ab, dass Herr Schulz dann wohl demnächst nicht mehr in Europa arbeiten darf und er zurück in die Niederungen der deutschen Politik muss. Wobei: Zurück? War der mal in der deutschen Politik? Zählt „Bürgermeister in Würselen zu sein“ zur deutschen Politik?

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Welche Rolle er dann bis zur Bundestagswahl im kommenden Herbst auch immer spielt, Ersatzaussenminister, Wirtschaftsminister (falls Siggi-Pop den Kandidaten gibt) oder selbst Kanzlerkandidat; sehr einfallsreich kommt das glaube alles nicht beim deutschen Wähler rüber. Eher so als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, Versorgungsposten oder so.

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Ich selber bin in diesem tristen Herbst ja auch nicht sehr einfallsreich, wie man an der Bildauswahl hier bemerkt. Kollegin berichtete mir gestern, als meine Bilder hier entstanden, dass sie auf der morgendlichen Fahrt ins Büro einige Leute am Strassenrand hat stehen sehen, die unbedingt diesen Sonnenaufgang bildtechnisch festhalten mussten. Und ich bin mir sicher, dass der dann auch zigtausendfach in den sozialen Medien geteilt und wohl von anderen dann auch wahrscheinlich geliked wurde. Kann mich also auch nicht freisprechen von dieser herbstlichen Einfallslosigkeit. Sorry for that.

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Ist das die Einfallslosigkeit der alljährlichen Herbstdepression?
Bei mir folgt dann meist die Antriebslosigkeit.
Keine Lust aufzustehen. Keine Lust auf Sport. Keine Lust auszugehen (wobei ich als Ü40 das ja eh nicht mehr mach, unabhängig von der Jahreszeit *g*). Keine Lust, den Teppich zu saugen (warum muss ich den eigentlich saugen, obwohl ich die meiste Zeit doch eh nie hier bin?!).
Auf Arbeit hab ich da meist ein probates Mittel: Ich zwing mich, auf Baustelle rauszugehen und da mal zu schauen, was die so die ganze Zeit gemacht haben.

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Schön jeworden!

Im Frühjahr zur Frühjahrsmüdigkeit hatte ich da mal so eine Rubrik „Mal was anderes“. Rufen wir die mal wieder aus!
Ich hol jetzt den Staubsauger… oh… gerade Mittagszeit… da muss man ja ruhig sein, die Nachbarn unter mir beschweren sich nur zu gern und zu schnell.
Aber zum Glück stehen ja die kommenden Wochen ziemlich viele Dinge aus der Rubrik an. Gesetzt sind schon folgende Termine:
Durchschlagfeier kommenden Dienstag (erklär ich den Leuten, die damit nichts anfangen können, später), Nikolausparty, Baustellenweihnachtsfeier, Firmenweihnachtsfeier und schon ist das Jahr auch zu Ende.
Kinners, wie die Zeit vergeht. Und mit dem neuen Jahr kommt auch der neue Antrieb…

Plöder Winter

Gestern hab ich mit Schrecken festgestellt, dass meine sportliche Karriere den Bach runtergeht.
Der letzte Lauf war Montag! 5 Tage ohne Sport… Immer wieder ne Ausrede gehabt: Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit, zu kalt, zu nass, zu faul…

Das geht so nicht weiter. Also Sportklamotten an und los!….
Der Wettercheck auf dem Balkon… bibber…. plöder Winter.
Kurzes Shirt, langes Shirt und noch ne Jacke drüber.
Das Beste was ich mir sporttechnisch je zu legte: Laufhandschuhe! Auch wenn ich sie meist nach drei bis vier Kilometer wieder auszieh, weils dann zu zu warm wird, aber gerade am Anfang ist das wichtig.

Als ich dann gerade draussen die ersten Meter lief, kam mir die Frage in den Sinn:
Wieso hab ich eigentlich Sommerlaufschuhe an? Gibt es eigentlich Winterlaufschuhe?
Wieso zieht es da so durch die Luftlöcher?

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Da beim roten Punkt ist ne Gleisunterführung. 100m lang oder so. Das GPS Signal kam plöderweise nicht mehr wieder… Plöde Forerunner Uhr… 😦

Ebbe in der Kasse

Seit Ewigkeiten hat Deutschland Schulden.
Angefangen hat der ganze Spaß Anfang der Siebziger des letzten Jahrhunderts und seitdem kennt der Schuldenstand eigentlich mehr oder weniger nur eine Richtung. Nach oben.
Der sich immer wieder selbst hochlobende Finanzminister mit seiner schwarzen Null konnte den Trend da auch nicht wirklich umkehren. Beim geringsten Husten der Weltwirtschaft wird es wieder heissen
„Störung gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts“ und schon geht die muntere Schuldenfahrt weiter.
Bert Rürup (ja, der mit der ehemaligen Kommision) vom Handelsblatt Research Institute hat die 5 Lösungen:

Ruerup

Die ersten drei nennt er „die seriösen“, die beiden anderen „die unseriösen“ Lösungsansätze zum Schuldenabbau.

Wirtschaftswachstum haben wir seit Ewigkeiten fast jedes Jahr, wobei sich dadurch am Gesamtschuldenberg jenseits der 2 Billionen Euro nicht wirklich merklich was geändert hat. Sieht natürlich prozentual gesehen deutlich schöner aus, wenn statt der vor einigen Jahren festgestellten mehr als 80% des BIP nun derzeit „nur noch“ 68% stehen. Ist einfach nur das BiP gewachsen.

Der Bund der Steuerzahler schreibt seiner Schuldenuhr aktuell 129€ pro Sekunde hinzu.

bundersteuerzahler

Wie man eigentlich bei einem Anstieg der Schulden von 129€ pro Sekunde (!) von einer Nullneuverschuldung sprechen kann, versteh ich nicht. Vielleicht beruft sich Herr Schäuble ja auf andere im Internet zu findenen Schuldenrechner. Der hier geht tatsächlich um gut 400€ / Sekunde rückwärts. Wobei der aber auch zeigt, dass wir trotzdem immer noch über 500€ pro Kopf allein nur für Zinsen im Jahr zahlen. Jeder!

Ausgabenkürzung – Ha! – Hat man das jemals wirksam beim öffentlichen Dienst gesehen?
Selbst solche Budgets, von denen man eigentlich eine deutliche Reduzierung erwartet hätte, wie dem Militärhaushalt nach der Wende und der friedlichen Zeit danach inkl. der Abschaffung der Wehrpflicht, sind im Endeffekt heute wieder größer, als damals. Und aufgrund der sich abzeichnenden weltpolitischen Situation ist wohl auch hier von deutlich höheren Kosten in Zukunft auszugehen als derzeit (irgendwas um die 33 Milliarden / Jahr).
Gespart wird natürlich! Beim kleinen Mann, Sozialleistungen usw. . Aber komischerweise reicht das im Endeffekt nicht wirklich aus, um von dem 2 Billionenberg wegzukommen.

Steuererhöhung.
Auch wenn sie nicht jedes Jahr neu beschlossen werden, sind sie da. Stichwort „Progression“. Von jeder Lohnerhöhung, über die sich der kleine Mann freut, freut sich der Herr Finanzminister noch mehr, weil er einfach mehr davon abgreift.
Aber so richtig ran an den grossen Speck, will die Regierung nicht. Aktuell heute erst hat sich die Chefin der Grünen mal wieder für eine Vermögenssteuer ausgesprochen. Aber so schnell kommen wird sie nicht, wenn selbst Ihr Obergrüner aus BaWü dagegen ist. Die Partei zerlegt sich mal wieder an der Thematik.
Ich versteh es einfach nicht.
Das reichste Zehntel der Deutschen hielt im Jahre 1983 noch 48% des Gesamtprivatvermögens. Mittlerweile sind wir bei mehr als 60%! Wo ist das Problem, an diesen Schatz ranzugehen?
Klar spielen hierbei viele Faktoren eine Rolle. „Steuergerechtigkeit“, Verbot der Doppelbesteuerung und so weiter. Letzteres hat das Verfassungsgericht mal verboten, woraufhin die alte Vermögenssteuer ja mal abgeschafft wurde. Aber dafür haben wir doch derzeit eine Grosse Koaltion, auf dass sie das Grundgesetz für die wirklich wichtigen Fragen ändern kann!
Warum nicht an den Spitzensteuersatz ran?
Die derzeitige Grenze liegt bei 52.882€ pro Jahr. Das heisst, alles was ich über dieser Grenze verdiene, wird mit 42% besteuert. Von 52.882€ bis 250.731 steigt der Steuersatz nicht mehr und macht dann erst einen kleinen Hüpfer um 3 Prozentpunkte auf dann 45%, um von da an gleich zu bleiben. Warum keine weitere Progression?! Ist das gerecht? Warum kann der Reichensteuersatz nicht einfach auf 60% steigen? Die Betroffenen werden nicht am Hungertuch nagen. Versteht mich nicht falsch. Ich bin mit Sicherheit kein Sozialist. Ich mag den Kapitalismus. Aber nach meinem Dafürhalten gehört einfach etwas mehr soziale Verantwortung mit dazu. Wer mehr hat, gibt auch mehr.

Aber unsere Regierung hängt mal wieder in alten einfachen Mustern. Und was ist einfacher als Dinge zu verkaufen, wenn man Geld braucht?! Also verkaufen wir die Infrastruktur unseres Landes, wie es heute wieder in der Presse umhergeistert. Tolle Idee! Privatisierung hat die letzten Jahre ja schon immer sehr toll geklappt. Sei es Wasserversorgung, Gasversorgung, Post oder Bahn. Bei letzterer ist es selbst nach 20 Jahren der Privatisierung noch nicht gelungen, da irgendwie mal kein Zuschussgeschäft draus werden zu lassen, wie ebenfalls erst heute wieder im Spiegel zu lesen ist.
Als jemand, der bei einem Baukonzern arbeitet, freu ich mich natürlich über die neuen Möglichkeiten, die eine Privatisierung so mit sich bringt. Auch für mich als Nutzer der Autobahnen wird das viele Vorteile haben. Aber gerade mit Blick auf die bisherigen Ausführungen von Privatisierungen, hab ich da so echt meine Zweifel, ob das ein gutes Geschäft für den Staat und damit zur Bekämpfung des Schuldenbergs beitragen wird.

Die beiden von Rürup zuletzt genannten „Inflation“ und „Progression“ brandmarte er als „unseriös“.
Dass die Progression Teil des Steuersystems ist, hat er noch nicht gemerkt (liegt wohl vermutlich über der o.g. 45% Marke).
Dass dabei im Eurostabilitätspakt eine Zielmarke von 2% Inflation genannt ist, lässt er mal lieber unerwähnt.
Dass die Inflation in Deutschland laut den Statistikern seit Jahren auf Rekordniveau bei 0% liegt, erscheint beim Blick auf die monatlichen Ausgaben eines kleinen Privatmannes doch etwas fragwürdig. Die alte Weisheit „Alles wird teuer“ gilt meines Erachtens heute noch genauso wie früher. Wobei ich allerdings auch nicht unerwähnt lassen möchte, dass es in anderen Ländern deutlich krasser ist und wir uns von daher glücklich schätzen sollten.

Um es zusammenzufassen: Weg mit dem Schuldenberg, allerdings mit den richtigen Mitteln und auf den richtigen Wegen. Was momentan diesbezüglich läuft, ist einfach zu kurz und zu unsozial gedacht. Zu viel Kientelpolitik, falsche Subventionspolitik. Keine Visionen, keine Vorstellungen von einer besseren Welt.

WE OWE DONALD TRUMP AN OPEN MIND AND CHANCE TO LEAD

So als alter Sack, der ich offiziell ja nu schon bin
(siehe meine letzte Urkunde beim HTS Lauf – Klasse der „Senioren M40“), versuch ich mich ja immer noch ein bisschen geistig fit zu halten.
Meine Frau Mutter hält sich geistig fit mit Sudoku, ich mach es mir einfacher und lass mich berieseln bei youtube mit irgendwelchen englischsprachigen Videos.
Die letzten Monate bin ich dabei immer wieder bei Seth Meyers late night show hängen geblieben. Einfach zu komisch, wie er gegen Trump schiesst, auch wenns für mich und mein Fünftklässlerenglischniveau schwierig ist, alles zu verstehen.

Heute hab ich mir die Dankesrede von Trump angesehen.
Alles verstanden! Hey super, ich bin mittlerweile auf Muttersprachlerniveau angekommen!
…. doch irgendwie war da noch was…. Hab vor Kurzem gehört, dass er das Sprachniveau eines Viertklässlers haben soll… Kann das glaube nachvollziehen und hab wahrscheinlich nur deswegen alles verstanden.
Irgendwie macht der Gedanke einem Viertklässler die Atomcodes in die Hand zu drücken, dann doch ein bisschen Angst, aber is wohl einfach so.

Frau Clinton meint in Ihrer Verliererrede, dass wir es Donald schulden, ihm mit Unbefangenheit entgegenzutreten und ihm eine Chance geben sollen, zu führen.

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Woher auch immer Frau C. ihre Gutgläubigeit nimmt. So nach dem Motto, is noch immer alles gut gegangen und es wird nichts so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
Nun ich bin nu mal ein Huhn und das wird nun mal geschlachtet vom Fleischer –
Da bin ich! Nimm ich jetzt!
Ich mein: Ich als unverbesserlicher Optimist kann mir so eine Einstellung leisten. Allet wird jut und so. Aber sie? Warum sagt sie nicht „hey Donald, Du hast zwar gewonnen, aber deine bisherigen Aus- und Ansagen waren alle mies und wir schauen Dir über die Schulter die nächsten Jahre und boxen Dich weg, wenn Du Mist baust“.

Aber vielleicht hat sie das ja gesagt und ich habs nur nicht verstanden, weil ihr Englischniveau is doch deutlich höher und ich musste bei ihrer Rede deutlich mehr Worte googeln, als während der von Trump (bei der warens null) 🙂

Hurra die Welt geht unter

Hatte ja eigentlich schon mit gerechnet, dass die Blödheit der Menschen sich durchsetzt und die Amis lieber den Toupet-Heini zum Chef wählen, als sich von ner Frau regieren zu lassen.

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Aber es dann in den morgendlichen Schlagzeilen der Medien zu lesen,
ist dann doch noch mal was anderes.

Fällt mir nur wieder dieses Lied ein.

Montagmorgenbier

Morgens um zehn ein kleines Bierchen an nem Montag geht schon mal, wenn man ein kleines Loch gemacht hat… Zumindest bei uns Tunnelbauern nach drei Jahren harter Arbeit.
Zur Mittagsrunde konnte ich den Kollegen mal wieder überzeugen, mit auf Piste zu gehn.

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Schließlich hat er sich letzte Woche ja komplett rausgehalten und am Wochenende war ihm die Gartenarbeit auch viel viel lieber.
War ziemlich frisch beim Laufen, so übers offene Feld bei der Pace. Sollte echt langsam mal drüber nachdenken, wenn sich ein Kollege das nächste Mal mit einklinkt, mir ne zweite Hose und ein drittes Shirt anzuziehen.

Zwei Stunden nach dem Lauf sah es dann so aus:

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Und ich hab immer noch Sommerreifen auf dem Autochen…. 😦

Wir stauen für Sie!

Nach der gestrigen Waschstrassentour nach D-dord ging es heute morgen erstmal wieder auf die sonntägliche Rheintour

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und logscherweise dann am Nachmittag wieder zurück nach Stuttgart.
Schicksal einer Fernbeziehung eben.
Schicksal auch, dass man dann hin und wieder mal im Stau steht. Den obligatorischen Stau bei Leverkusen hat mich mein Navi mal zum Glück ausweichen lassen. Also die landschaftlich sehr schicke Strecke der A659 genommen. Ist zwar 10km mehr, aber das spielt wohl nicht so die Rolle.

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Toller Sonnenschein und phantastische Farben eigentlich die ganze Fahrt über und lief eigentlich auch ganz gut…

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Naja, bis zur A81 mal wieder. 30km vor Schluss.
Hier hat das Regierungspräsidium beschlossen, dass es noch nen Topf mit Geld hat und der muss ausgegeben werden bis Jahresende. Also erneuern wir mal wieder auf 5km die Fahrbahndecke. Ist zwar noch nicht nötig, aber ansonsten ist das Geld ja verloren, wenn das Jahr vorbei ist. Und wie immer, wenn man eine Spur auf die Gegenfahrbahn legt und zwei verengt, muss es sich natürlich mal wieder stauen. 5km vorher schon und dem Navi muss man nicht bescheid sagen, denn das wusste erst was vom Stau, als ich mich hinten angestellt hatte.

Hatten wir schon lange nicht mehr

Durch die 400 km lange Waschanlage nach Düsseldorf….

Präsidentschaftswahl

Die USA wählen demnächst und bei den Simpsons wurde der aktuelle Zustand schon vor vielen Jahren vorausgesagt.

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Ihr habt keine Wahl!

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Trump oder Clinton? Pest oder Cholera?

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America you can be my ex wife!

Trump

Wenn´s mal schnell gehen muss, kann man auch den direkten Weg nehmen

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In nem Einkaufszentrum in Xi’an vom Erdgeschoss direkt in die Restaurantebene, im sechsten Stock.
Noch weiter oben, vom obersten Parkdeck (Level 13):

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Wildganspagode, die grosse

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Drin waren wir auch hier diesmal nicht, denn hier wird sich nicht so viel verändert haben, seit dem letzten Besuch.
Aber den Bereich dahinter haben sie massiv aufgewertet und schick gemacht.

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Irgendwie hatten wir dieses Jahr es mit See-Besichtigungen.
Aber den kannte ich bis dato dann auch noch nicht – Qujiang Pool

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Der gesamte Naherholungskomplex ist gerade mal vor knapp acht Jahren für rd. 300Mio € (wie freudestrahlend am Eingang verkündet wird) komplett restauriert worden. Was die mit all der Kohle gemacht haben, kann ich nicht wirklich ganz nachvollziehen.

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The Song of Everlasting Sorrow – Das Lied der immerwährenden Trauer

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Ist wohl ne total bekannte Geschichte in China.
Die Bekanntheit hat aber nicht ausgereicht, dass Göttergatte es kannte.

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OK, ihm ist langweilig… dann soll´s dann aber auch gewesen sein mit Urlaubsberichterstattung China 2016.

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Auf zur nächsten Urlaubsplanung *g*

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