Archiv für den Monat Oktober 2019

Eine gruslige Geschichte

Der Monat ist wieder rum und eigentlich wollte ich es ja ganz locker zum Jahresende ausklingen lassen.
Aber erst kam ein Garmin-Mit-User dazwischen, der mich und über 600 andere Schrittezähler für den Monat Oktober herausforderte, die meisten Schritte zu machen – „699 vs. you“ -, dann kam das herausfordernde Spätsommerwetter am Anfang des Monats (scheint schon wieder sooo lang her), dann die ewige persönliche Monats-Challenge, 110km zu schaffen, dann die Idee, die eigentlich schon abgeschriebene Erfüllung zweier meiner Jahresziele (160 Läufe und 1.500km) doch noch zu schaffen… und als Resultat bekommt man den Herrn hier rechts als Bonus-Punkt im Statistikkeller für eine Sporteinheit am Halloweentag.

Am letzten Tag des Monats hab ich es heute dann wirklich mal locker angehen lassen… über 4 min langsamer als gestern… sehr entspannend. So langsam lern ich es, auch allein mal nen lockeren, leichten Lauf zu machen.

Mit dem Lauf heute hab ich mein Monatsziel um glatt weg 104% übererfüllt 🙂

Ok, aber morgen ist wirklich Ruhetag 🙂

Schon wieder Hase und Igel

Nachdem mich meine Laufkollegen am Montag ja allein durch den dunklen Wald haben traben lassen, hat sich der Chef am Dienstag erbarmt und ist mit mir noch bei Tageslicht losgezogen.
Ganz locker flockig wars geplant, aber immer wieder kam der ganz kleine Antritt von rechts.

Na so eine Herausforderung nehm ich doch gern an und leg ne kleine Runde um die Scheune ein. Hat diesmal wieder 30m mehr gebraucht, bis ich den Kollegen dann wieder eingeholt hatte. Wir machen den Radfahrer noch zum begeisterten Läufer 🙂
Auch wenn mich der Kollege nach dem zweiten Antritt dann wieder Menschenschinder nannte, hats ihm dann doch glaube gefallen. Vor allem seine Pace, die von Tag zu Tag besser wird.

Das Tolle an diesem Hase und Igel Spiel ist ja, dass man es im Läuferjargon auch fachmännisch Intervalltraining nennen kann. Einer der Tricks, die wirklich was für die eigene Form bringen. Genauso toll wie Bergläufe… und ich hasse Berge… aber sie bringen was. So viel, dass bei meinem Mittwochslauf, den ich mal wieder allein durchführen durfte (weil Chef sich in ne Besprechung verdrückt hatte und lieber ne Stunde später allein durch den dunklen Wald gelaufen ist) mal wieder eine kleine Pulverisierung eines persönlichen Rekords bei rum kam. Und auch der über die Meile, aber da weiss ich immer noch nicht, welche Meile Garmin hier heranzieht. Wird wohl die englische Meile über 1.609,3m sein… 6min 31sec…

Insgesamt bin ich mit meinem heutigen 23. sten Lauf im Oktober mehr als zufrieden. 🙂

Dark

Wie gestern schon mit Erschrecken festgestellt, hat ja jemand an der Uhr gedreht und wie prophezeit gab es heute nen Lauf in langen Klamotten….
Hat mir doch heute einer meiner Laufkollegen echt gesagt, dass es jetzt Winter ist und er nicht mehr laufen geht????
Frevel…
Die anderen Kollegen hatten auch entweder Arbeitstermine oder den Turnbeutel vergessen und so war ich schon wieder als einziger Laufgruppenvertreter unterwegs.

Nun wird der ein oder andere geneigte Dauerleser sich vielleicht fragen, was da mit der Pace los ist, wenn ich allein unterwegs war…
Nix ist da los… es war einfach ein lockererer Lauf angesagt, ich hab die Nacht zuvor nur 4 Stunden geschlafen, es war der vierte Lauftag in Folge und ich bin erst kurz nach Fünf (!) losgekommen und gerade auf der zweiten Hälfte mitten durch den Wald war es stockfinster… Da dann doch lieber etwas vorsichtiger…
Wird wohl demnächst echt wieder die gute alte Tradition des Mittagspausenlaufs rausgekramt werden 🙂

Zeitumstellung

Da hat doch tatsächlich jemand die Zeit umgestellt und das auch noch nicht etwa nach vorn, Fortschritt, nein, rückwärtsgewandt! Nur so kann man sich wohl das heutige Wahlergebnis in Thüringen erklären…
Muss das sein?!
Talli und ich haben uns daher heute entschlossen, den Lauftermin etwas vorzuziehen und schon um eins den Schlossgarten zu besuchen.
Grad noch so die letzten Sommersonnenstrahlen abgegriffen….

191027

Ab morgen dann wohl in langen Laufklamotten….

Schritte

Ein grundlegender Bestandteil des Laufsports sind „Schritte“.
Einer nach dem anderen, meistens bringt jeder einzelne von denen Einen einen Schritt voran, ausser man läuft rückwärts. Und irgendwann ist man dann im Ziel und freut sich, dass man wieder einen Lauf erfolgreich absolviert hat und günstigenfalls der Statistikkeller um einige Kilometer gefüllt wurde.
Von der Goldenen Ärzteregel, dass man für ein gesundes Leben jeden Tag 10.000 Schritte machen sollte, ist man ja mittlerweile auch wieder weg, erinnerte man sich doch da dran, dass das ursprünglich nur mal ein Marketing-Gag einer japanischen Firma aus dem Jahre 1964 war, die ihre neu entwickelten Schrittzähler unters Volk bringen wollte. Heute sind die Halbgötter in weiß ja schon zufrieden, wenn man sich überhaupt noch irgendwie bewegen kann und man nicht überall hin das Auto nimmt.
Ich selbst hab eigentlich nie wirklich drauf geachtet, wieviel Schritte ich pro Tag mache, ausreichend Kilometer im Monat sind die letzten Jahre meistens auch so bei rum gekommen.
Im Gegensatz zur jahrelang verwendeten Forerunner 110 zählt meine neue 235 auch die täglichen Schritte. Grossartig fordern will Garmin einen damit nicht: die Standardeinstellung der täglich zurückgelegten Soll-Schritte steht bei 5.000. Und wenn man diese Zahl erreicht hat, kann man sich den Rest des Tages selbstzufrieden zurücklegen und den exorbitant hohen Kalorienverbrauch schnitzeltechnisch wieder ausgleichen. Ich hab das gestern zum sechszigsten Mal hintereinander geschafft. Man stelle sich das jetzt mal vor, dass ich mir in den letzten 2 Monaten dann auch jeweils ein Schnitzel reingezogen hätte :-).

Von der Schrittechallenge „699 vs. you“ (die meisten Schritte in einem Monat), bei der ich derzeit mitmache, hab ich ja schon mal berichtet. Und auch wenn ich diesen Monat wohl mehr Laufkilometer machen werde, als ich jemals zuvor hinter mich gebracht habe, bin ich auf Platz 189 derzeit gerademal im besseren Mittelfeld. Ob das daran liegt, dass meine Forerunner die Schritte während der sportlichen Läufe anstatt der oben erwähnten 70cm mit irgendwie ermittelten 1,14m bis 1,20m statistisch erfasst, keine Ahnung. Macht auch den Kohl wohl nicht wirklich fett, so hat doch die derzeit Führende knapp viermal so viel Schritte wie ich auf dem Schrittzähler.

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Kann man also auch mal ganz entspannt den Sonnabendlauf angehen.

Saufen vs. Laufen

Aufgrund arbeitstechnischer Verpflichtung musste der Donnerstagslauf gestern leider ausfallen. Big Cheffe hat zur luxuriösen abendlichen Zusammenkunft in downtown Stuttgart geladen. Da kann ich ja schlecht nein sagen.
Das gibt zwar nen morgendlichen Kater, aber dafür kann ja aus dem normalen Freitagsruhetag dann auch ein abendlicher Lauftag werden.

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Laufgruppenrekorde ohne Laufgruppe

Gestern meinte Chef vergessen zu müssen mir mitzuteilen, dass er am eigentlich geplanten Abendlauf nicht teilnehmen kann.

Die anderen pot. Laufkollegen meinten, dann doch lieber biertrinkenderweise die abendliche Terrassenparty vorbereiten und in den Grill schauen zu müssen.

Naja, kann man wohl nichts machen.

Heute meinte Chef, dass er vor dem Lauf noch kurz ein Telefonat führen müsse und so saß ich dann hier und wartete auf das Ende…. des Telefonats.
Als er dann fertig war, war er auch mit dem Gedanken fertig, heute mitkommen zu wollen und so war ich schon wieder allein unterwegs.
Kann man das Ganze ja auch mal schneller angehen.

Schön, wenn einem dann hinterher der Statistikkeller freudestrahlend auf die Schulter klopft und meint, dass man wieder drei neue Rekorde aufgestellt.

Laufschuh benennt sich um

Nachdem wir nun den Umzug erfolgreich gemeistert und dem linksrheinischen D-Dorf endlich den Rücken gekehrt haben, war es auch Zeit, dass sich mein Laufschuh umbenennt: Aus Brooks-Düsseldorf wird Brooks-Stuttgart-fka-Düdo.

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Zur Eingewöhnung gab es mal heute einen kleinen Sportstudionbesuch mit 2 Indoor-Radeinheiten a 20min, eine kleinen Laufrunde durch die Gegend und 20min Gewichte umherwerfen. Der Schuh wird sich dran gewöhnen.

Ruhephasen sind wichtig, oder was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?!

Ich weiss, gestern hab ich hier noch großspurig geprotzt, dass Freitag und Sonnabend Ruhetag wird, aber was soll man denn tun, wenn der Planet sich nicht an den Wetterbericht hält und einfach in der freitäglichen Mittagspause vor sich hin scheint?!

Doch nochmal Hase und Igel

Der grosse Vorteil einer Laufgruppe: man läuft nicht allein.
Der grosse Nachteil einer Laufgruppe: man läuft nicht allein.

Nun ist ja meine Laufgruppe hier auf meiner nordhessischen Baustelle doch noch recht übersichtlich. Normalerweise kommt immer nur einer mit, seltener zwei und noch seltener drei Kollegen.
In letzter Zeit zeichnet sich jedoch immer mehr ab, dass erstens die anderen Kollegen so langsam in den Wintermodus gehen (too busy, too much work, aua weh weh, Turnbeutel vergessen, Schnitzel ruft) und zweitens der Kollege Chef immer mitkommt.
Weiss nicht, was ihn reitet, vom eingefleischten Radfahrer zum demnächst dann richtigen Läufer zum werden?
Auch wenn er immer noch meint, dass es nichts für ihn sei, hab ich doch das Gefühl, das er mehr und mehr Spaß dran hat.

Vorteil Laufgruppe: Man hat jemandem zum Quatschen (auch wenn, je länger der Lauf geht, meist dann nur noch ich rede).
Nachteil Laufgruppe: Irgendjemand quatscht immer und ist wohl offensichtlich noch nicht ausgelastet!

Vorteil Laufgruppe: Man wird gezwungen, Kilometer zu machen und aktiv zu bleiben.
Gut für die Kilometer-Statistik.
Nachteil Laufgruppe: Man richtet sich nach den anderen und versaut sich dadurch die
Durchschnitts-Pace-Statistik.

Vorteil Laufgruppe: Man läuft auch mal langsamer, nicht immer sich quälenderweise in der Wettkampfpace und das soll ja gut sein für den Trainingsfortschritt, für den Kalorienverbrauch und die Gelenke.
Nachteil Laufgruppe: Zu viel laufen ist nicht gut für die Gelenke.

Vorteil Laufgruppe: Man kommt mal zu einer mehr oder weniger humanen Tageszeit weg vom Schreibtisch und sieht was anderes.
Nachteil Laufgruppe: Der Sportklamottenverbrauch steigt massiv an. Wenn ich Montagmorgen hierher komme, hab ich für 4 Trainigseinheiten Hosen, Shirts, Socken bei. Sporttasche ist voll.

Vorteil Laufgruppe: Dadurch, dass man mal was anderes als sein Büro sieht, kann man leichter abschalten und kommt so auch schneller wieder auf tolle Ideen.
Nachteil Laufgruppe: Heute mal ehrlich gesagt schwere Beine. Das war dann mit dem gestrigen und dem heutigen Lauf der siebte Lauf in Folge. Jetzt erstmal zwei Tage Ruhe.

Für den Chef war es gestern ja schon der zweite Lauf in der Woche und so hatten wir uns nach dem Dienstags-Pace-Lauf (5:23min/km) eine geruhsame 6min Pace vorgenommen.
Im Endeffekt waren wir sogar noch besser und haben uns sogar noch 14 sec mehr Zeit gelassen pro Kilometer.

Für den heutigen Lauf hat Chef wieder um ne ruhige Kugel gebeten, aber ich kann ihm natürlich nicht jeden Wunsch erfüllen.

Dafür hab ich dann doch wieder zwei Hase und Igel Runden eingelegt (obwohl ich das mit ihm ja eigentlich nicht mehr machen wollte) und zumindest meine Pace etwas aufgehübscht.

In den beiden Bilder übrigens deutlich erkennbar: Je langsamer man läuft, um so mehr Kalorien verbraucht man…. zumindest sagt das die Garminkalorienverbrauchsberechnungsmethode. 🙂

Kein Hase und Igel mehr!

Man soll ja im Training immer wieder abwechselnd, mal schnell und fordernd und dann mal gemütlich vor sich hindümpelnd, laufen. Erhöht den Trainingseffekt.
Daher find ich ja die Tatsache so gut, dass mich ab und zu Kollegen hier von der Baustelle aus begleiten.
Allein versuch ich es etwas schneller und mit den Laufpartnern pass ich mich dann eben deren Pace an.
Nun kommt seit geraumer Zeit mein Kollege Chef, eigentlich ein passionierter Radfahrer, so ein bis dreimal die Woche mit und hat doch tatsächlich Gefallen am Laufsport gefunden (auch wenn er das nie zu geben würde).
Am Anfang unserer Laufsessions tat er sich noch sichtlich mit der ungewohnten Belastung schwer…
Mittlerweile, so nach 8 Wochen oder so, stell ich immer mehr fest, dass er eine massive Steigerung hinlegt.

So hab ich ja bisher, immer wenn es mir zu langsam wurde, irgendwo eine kleine Tempozusatzrunde nur für mich eingelegt und dann irgendwie versucht, die Kollegen wieder einzuholen. Hase und Igel. Das ist ein richtiger Trainingseffekt.
Bei der heutigen Runde hab ich mich ehrlich gesagt schon echt schwer getan….
Was mich auf der anderen Seite natürlich für den Kollegen Chef und auch für meine Trainerbilanz sehr freut. Auch wenn wir nach hinten auf den letzten Kilometern raus da noch einiges Steigerungspotential haben *g*
(und bevor Ihr fragt: nein, ich bin nicht über das Dach geklettert 🙂 )

Ab 17:30Uhr keine Sonnenbrille mehr!

Hab ich doch wieder was gelernt: Wenn man um diese Jahreszeit selbst bei allerschönstem Sommerwetterchen zum Laufen aufbricht, sollte man auch auf den Sonnenstand achten…
Heute gegen halb sechs hier im Büro losgekommen und auf der zweiten Rundenhälfte wurde es doch schon recht dunkel, so mitten im Wald….

Ansonsten hab ich ja den guten Vorsatz, auch viel mehr zu schlafen und lass daher jetzt seit geraumer Zeit meinen Nachtschlaf von Garmin überwachen.
Hat tatsächlich schon geholfen, wie ich finde, schlaf schon mehr als noch vor einigen Monaten… aber dass mir das Portal jetzt schon als Push-up-Meldung anzeigt, dass ich wohl doch nicht so toll bin, find ich ehrlich gesagt unangebracht und ziemlich belehrend…. Schlaf immerhin mehr als 22% der anderen Nutzer auf dem Portal!
Wie man hier sieht, war es mal wieder die Sonntagnacht, die die Statistik versaut… was kann ich denn dafür, dass Sontra so weit weg liegt und ich trotzdem einigermaßen pünktlich im Büro sein will?!
Morgen schlaf ich länger.

Abschiedslauf I+II

Zuerst die Sportmeldung aus Köln: LK 2 hat den 4.529. sten Platz beim Halbmarathon gemacht!!!!
Wie geplant, hat mein einstiger Laufschüler in unter zwei Stunden die Strapazen geschafft….
Meinen tiefen Respekt, Anerkennung und Gratulation nach Köln!

Ich hab ja die letzten Wochen im linksrheinischen D-Dorf freudig feststellen dürfen, dass meine Bemühungen, den eingeborenen Morgenläufern grüßen beizubringen, Früchte zeigen. Hab ich also alles erreicht, was man so erwarten konnte. So hab ich beschlossen, dass es doch mal Zeit wird, an mich zu denken! Trainingsoptimierung!

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Obwohl der FOCUS vor einigen Jahren mal meine übliche Laufstrecke am Rhein zu einer der zehn schönsten Deutschlands kürte (was ich ja nie wirklich nachvollziehen konnte – Schafweide, Hundetollplatz, zu viele Menschen selbst am frühen Morgen) ist die Strecke doch vor Allem: FLACH!
Und flach ist zwar nett beim Wettkampf, aber hat eben auch nicht ganz so viel Trainingseffekt.

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Werd also demnächst das linksrheinische D-Dorf sein lassen und mich auf Sontra und Stuttgart konzentrieren… mal schauen, ob es was bringt.

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Aber nach 5 Jahren kann man natürlich nicht einfach so gehen. Weiss natürlich, dass ich den ortansässigen Fans dort einen Abschiedslauf schulde.

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Und da der Andrang an der Laufstrecke am Sonnabend riesengross war, gab es am Sonntag noch eine kleine Zusatztour.

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Das muss dann jetzt aber reichen…:-)

Regendepression

Am Anfang der Woche hab ich ja den normalen Ruhetag zu nem Sporttag gemacht und wollte eigentlich auch in dem Trott bleiben…
Aber dann kam am Dienstag und am Mittwoch erst das Regenwetter dazwischen, hat mich wirklich echt depressiv gemacht, und am Donnerstag dann das Bier auf dem Cannstatter Wasen, was die Depression dann auch wieder vertrieben hat.
Den Freitag hab ich mir mal sicherheitshalber gleich freigenommen und nen Relaxtag draus gemacht.
Erst ne Runde im Sportstudio zum Warmwerden auf dem Rad, dann ne kurze Runde drassen laufen, dann Gewichte, nochmal Rad und dann Sauna.
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Sehr entspannend das Ganze, wenn man mal davonabsieht, dass Downtown-Laufen in Stuttgart jetzt nicht das schönste Ambiente liefert.

Schon wieder VO2mx

Nach der gestrigen Sporteinlage hat der Statistikkeller ja vermeldet, dass ich jetzt in die Riege der überragenden VO2max 54 iger gehöre.
Da sich heute im Büro keiner gefunden hat, der mich bei einem entspannten Lauf begleitet, bin ich eben allein auf die verlängerte Walfischrunde… und siehe da, meldet sich der Statistikkeller schon wieder: 55ml/kg/min…. Wenn das so weiter geht, melde ich mich bald zur nächsten Senioren-WM an 🙂

VO2max

Nachdem ich den zweiten Ruhetag der Woche von Freitag auf den Sonnabend verschoben habe, musste ich am heutigen Sonntag wohl oder übel wohl wieder ran.
Wetterbericht hat ab zehn Uhr Regen vorhergesagt und so musste ich eben auch zehn Minuten früher los als sonst.

Zum ersten Mal seit Ewigkeiten mal wieder im rechtsrheinischen Teil D-Dorfs gewesen, war das heute überwiegend doch recht anstrengend. Herbst mit massivem Gegenwind ließ grüßen. Und auf den letzten beiden Kilometern kamen die Regentropfen dann doch noch.

Aber die spätere Auswertung im Garmin-Statistikkeller erfreut einen dann doch sehr: Ich wurde in die Riege der VO2max 54 iger befördert. Das heisst wohl, dass ich zum Ende des Jahre so langsam in Form komme… dumm nur, dass keine Wettbewerbe mehr für dieses Jahr anstehen… :-).
Auffallend heute: Ich hab mich ja mal vor einiger Zeit echauffiert, dass hier in D-Dorf keiner der Morgenläufer einen freundlich grüßt und ich die Leute immer anschreien musste. So langsam hab ich das Gefühl, dass es hilft. Heute morgen waren bestimmt zehn Mitlaufverrückte mit einen freundlichen Gruß schneller als ich 🙂

Freitag – Ruhetag

eigentlich….
Aber ich hab heute mal ne kleine Ausnahme gemacht…

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Laufschuhwaschanlage nach dem Feiertagsmittagspausenlauf

Nachdem ich die letzten beiden Tage ja die ideale exakte 10km Strecke auf unserer Walfischrunde gefunden habe, hab ich mich heute mal auf die Suche nach noch mehr Höhenmeter gemacht, denn die sollen ja den meisten Trainingseffekt haben (auch wenn ich Berge immer noch hasse und ich derzeit ja auch nicht wirklich irgendein Ziel habe, auf dass ich hintrainiere 🙂 ). 20m zusätzliche Höhenmeter hab ich gefunden auf dem neuen Weg. Leider wusste ich vorher nicht, dass der neue Feldweg dann irgendwann einfach mal so endet! So bin ich eben am Wald- bzw. Feldrand weitergelaufen…. Der Bauer wird mich für hassen, aber er hätte ja auch mal ein Schild hinstellen können, dass dies eine Sackgasse ist :-)…. Leider hats die letzten Tage ziemlich geregnet, und auch heute mal wieder – dies war dann wohl der dritte Regenlauf der Woche! – und da ist das Laufen auf dem Feld nicht mehr ganz so angenehm und die Laufschuhe sahen hinterher auch dementsprechend aus… So hab ich nach dem Lauf kurzerhand aus der vollautomatischen Stiefelwaschanlage, die jede Tunnelbaustelle so sein Eigen nennt, einfach mal eine Laufschuhwaschanlage gemacht 🙂

Bei der letztens schon erwähnten Challenge #669vs.you im Garmin-Statistikkeller (die meisten Schritte in einem Monat) drifte ich weiter nach unten ab… nur noch Platz 170 derzeit. Gibt schon Kommentare von einzelnen Mitstreitern, dass man seinen Schrittzähler ja auch dem Hund umbinden oder in die Waschmaschine legen könnte…. Aber das wär natürlich unfair. Ich als gelernter Gutmensch glaube ganz fest dran, dass da nicht geschummelt wird… denn das hätte ja keinen Sinn, gibt ja auch nicht wirklich was zu gewinnen, außer der Ehre, Gewinner zu sein und als Faker würde man ja in die Sportlerhölle kommen…

Nachtrag zum „Mittwoch mit Freitagsgefühl“

Nachdem ich mit dem lieben Kollegen am Nachmittag nur so ein bisschen nass wurde unterwegs, kam es dann zur eigentlich geplanten Laufzeit zu nem richtigen Regenguss mit Sonnenschein.

Kurze zeit später lachte der Himmel dann wieder richtig schön blau…

Mittwoch mit Freitagsgefühl

Den Spruch „Mittwoch mit Freitagsgefühl“ hab ich eben im Radio gehört.
Triffts glaube ganz gut.
Umso mehr freut es mich, dass sich Kollege Chef heute bereiterklärt hat,
mich auf meinen heutigen 10 Kilometern zu begleiten.

Musste ihm zwar versprechen vorher, dass wir es langsam angehen, aber das ist ja durchaus ok.
Auch dass wir früher angefangen haben als sonst, ist ok… er muss ja noch 300km nach Hause fahren….
Freut mich auch sehr, dass ich jetzt die genaue Zehn-Kilometerrunde von Bürotür zu Bürotür gefunden habe und man den Wal noch immer einigermaßen noch erkennt 🙂

Nach der Runde heute Platz 140 in der „699 vs. you“ Challenge, aber im Laufe des Abends wird´s wohl noch weiter runter gehen 🙂

Challenge

Herausforderung…
In meinem Statistikkeller von Garmin gibt es ja noch jede Menge anderer Sportverrückter, die dort ihre Sportergebnisse einlagern.
Dort kann man schauen, was die anderen Leute sportlich gesehen so treiben, sich vergleichen, kommentieren, liken oder sich mit anderen vernetzen.
Man kann auch andere Leute herausfordern.
Ich wurde für den Monat Oktober herausgefordert… ich, und viele andere…
Da hat jemand die Challenge „699 vs. you“ in Leben gerufen.
Wer schafft die meisten Schritte in einem Monat?
Man könnte meinen, dass man mit einer normalen Monatslaufleistung von derzeit rd. 150km da doch weit mit vorn dabei sein sollte, aber ich hab da so meine Zweifel.
Nach dem ersten Tag und meinem zugehörigen Lauf

lieg ich auf Platz 240!
Also entweder sind da jede Menge Kellner oder Krankenschwestern mit dabei, die schon rein beruflich viel rennen und den Schrittzähler an haben, oder es gibt doch recht viele Leute mit zu viel Tagesfreizeit. Einfach mal so nen 30km Lauf durch den Park, 3 Stunden mitten in der Woche? Nicht schlecht.
Der Führende liegt nach dem ersten Tag derzeit bei 56.000 Schritten….

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