Archiv des Autors: Fresh-Air

Schritte

Ein grundlegender Bestandteil des Laufsports sind „Schritte“.
Einer nach dem anderen, meistens bringt jeder einzelne von denen Einen einen Schritt voran, ausser man läuft rückwärts. Und irgendwann ist man dann im Ziel und freut sich, dass man wieder einen Lauf erfolgreich absolviert hat und günstigenfalls der Statistikkeller um einige Kilometer gefüllt wurde.
Von der Goldenen Ärzteregel, dass man für ein gesundes Leben jeden Tag 10.000 Schritte machen sollte, ist man ja mittlerweile auch wieder weg, erinnerte man sich doch da dran, dass das ursprünglich nur mal ein Marketing-Gag einer japanischen Firma aus dem Jahre 1964 war, die ihre neu entwickelten Schrittzähler unters Volk bringen wollte. Heute sind die Halbgötter in weiß ja schon zufrieden, wenn man sich überhaupt noch irgendwie bewegen kann und man nicht überall hin das Auto nimmt.
Ich selbst hab eigentlich nie wirklich drauf geachtet, wieviel Schritte ich pro Tag mache, ausreichend Kilometer im Monat sind die letzten Jahre meistens auch so bei rum gekommen.
Im Gegensatz zur jahrelang verwendeten Forerunner 110 zählt meine neue 235 auch die täglichen Schritte. Grossartig fordern will Garmin einen damit nicht: die Standardeinstellung der täglich zurückgelegten Soll-Schritte steht bei 5.000. Und wenn man diese Zahl erreicht hat, kann man sich den Rest des Tages selbstzufrieden zurücklegen und den exorbitant hohen Kalorienverbrauch schnitzeltechnisch wieder ausgleichen. Ich hab das gestern zum sechszigsten Mal hintereinander geschafft. Man stelle sich das jetzt mal vor, dass ich mir in den letzten 2 Monaten dann auch jeweils ein Schnitzel reingezogen hätte :-).

Von der Schrittechallenge „699 vs. you“ (die meisten Schritte in einem Monat), bei der ich derzeit mitmache, hab ich ja schon mal berichtet. Und auch wenn ich diesen Monat wohl mehr Laufkilometer machen werde, als ich jemals zuvor hinter mich gebracht habe, bin ich auf Platz 189 derzeit gerademal im besseren Mittelfeld. Ob das daran liegt, dass meine Forerunner die Schritte während der sportlichen Läufe anstatt der oben erwähnten 70cm mit irgendwie ermittelten 1,14m bis 1,20m statistisch erfasst, keine Ahnung. Macht auch den Kohl wohl nicht wirklich fett, so hat doch die derzeit Führende knapp viermal so viel Schritte wie ich auf dem Schrittzähler.

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Kann man also auch mal ganz entspannt den Sonnabendlauf angehen.

Saufen vs. Laufen

Aufgrund arbeitstechnischer Verpflichtung musste der Donnerstagslauf gestern leider ausfallen. Big Cheffe hat zur luxuriösen abendlichen Zusammenkunft in downtown Stuttgart geladen. Da kann ich ja schlecht nein sagen.
Das gibt zwar nen morgendlichen Kater, aber dafür kann ja aus dem normalen Freitagsruhetag dann auch ein abendlicher Lauftag werden.

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Laufgruppenrekorde ohne Laufgruppe

Gestern meinte Chef vergessen zu müssen mir mitzuteilen, dass er am eigentlich geplanten Abendlauf nicht teilnehmen kann.

Die anderen pot. Laufkollegen meinten, dann doch lieber biertrinkenderweise die abendliche Terrassenparty vorbereiten und in den Grill schauen zu müssen.

Naja, kann man wohl nichts machen.

Heute meinte Chef, dass er vor dem Lauf noch kurz ein Telefonat führen müsse und so saß ich dann hier und wartete auf das Ende…. des Telefonats.
Als er dann fertig war, war er auch mit dem Gedanken fertig, heute mitkommen zu wollen und so war ich schon wieder allein unterwegs.
Kann man das Ganze ja auch mal schneller angehen.

Schön, wenn einem dann hinterher der Statistikkeller freudestrahlend auf die Schulter klopft und meint, dass man wieder drei neue Rekorde aufgestellt.

Laufschuh benennt sich um

Nachdem wir nun den Umzug erfolgreich gemeistert und dem linksrheinischen D-Dorf endlich den Rücken gekehrt haben, war es auch Zeit, dass sich mein Laufschuh umbenennt: Aus Brooks-Düsseldorf wird Brooks-Stuttgart-fka-Düdo.

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Zur Eingewöhnung gab es mal heute einen kleinen Sportstudionbesuch mit 2 Indoor-Radeinheiten a 20min, eine kleinen Laufrunde durch die Gegend und 20min Gewichte umherwerfen. Der Schuh wird sich dran gewöhnen.

Ruhephasen sind wichtig, oder was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?!

Ich weiss, gestern hab ich hier noch großspurig geprotzt, dass Freitag und Sonnabend Ruhetag wird, aber was soll man denn tun, wenn der Planet sich nicht an den Wetterbericht hält und einfach in der freitäglichen Mittagspause vor sich hin scheint?!

Doch nochmal Hase und Igel

Der grosse Vorteil einer Laufgruppe: man läuft nicht allein.
Der grosse Nachteil einer Laufgruppe: man läuft nicht allein.

Nun ist ja meine Laufgruppe hier auf meiner nordhessischen Baustelle doch noch recht übersichtlich. Normalerweise kommt immer nur einer mit, seltener zwei und noch seltener drei Kollegen.
In letzter Zeit zeichnet sich jedoch immer mehr ab, dass erstens die anderen Kollegen so langsam in den Wintermodus gehen (too busy, too much work, aua weh weh, Turnbeutel vergessen, Schnitzel ruft) und zweitens der Kollege Chef immer mitkommt.
Weiss nicht, was ihn reitet, vom eingefleischten Radfahrer zum demnächst dann richtigen Läufer zum werden?
Auch wenn er immer noch meint, dass es nichts für ihn sei, hab ich doch das Gefühl, das er mehr und mehr Spaß dran hat.

Vorteil Laufgruppe: Man hat jemandem zum Quatschen (auch wenn, je länger der Lauf geht, meist dann nur noch ich rede).
Nachteil Laufgruppe: Irgendjemand quatscht immer und ist wohl offensichtlich noch nicht ausgelastet!

Vorteil Laufgruppe: Man wird gezwungen, Kilometer zu machen und aktiv zu bleiben.
Gut für die Kilometer-Statistik.
Nachteil Laufgruppe: Man richtet sich nach den anderen und versaut sich dadurch die
Durchschnitts-Pace-Statistik.

Vorteil Laufgruppe: Man läuft auch mal langsamer, nicht immer sich quälenderweise in der Wettkampfpace und das soll ja gut sein für den Trainingsfortschritt, für den Kalorienverbrauch und die Gelenke.
Nachteil Laufgruppe: Zu viel laufen ist nicht gut für die Gelenke.

Vorteil Laufgruppe: Man kommt mal zu einer mehr oder weniger humanen Tageszeit weg vom Schreibtisch und sieht was anderes.
Nachteil Laufgruppe: Der Sportklamottenverbrauch steigt massiv an. Wenn ich Montagmorgen hierher komme, hab ich für 4 Trainigseinheiten Hosen, Shirts, Socken bei. Sporttasche ist voll.

Vorteil Laufgruppe: Dadurch, dass man mal was anderes als sein Büro sieht, kann man leichter abschalten und kommt so auch schneller wieder auf tolle Ideen.
Nachteil Laufgruppe: Heute mal ehrlich gesagt schwere Beine. Das war dann mit dem gestrigen und dem heutigen Lauf der siebte Lauf in Folge. Jetzt erstmal zwei Tage Ruhe.

Für den Chef war es gestern ja schon der zweite Lauf in der Woche und so hatten wir uns nach dem Dienstags-Pace-Lauf (5:23min/km) eine geruhsame 6min Pace vorgenommen.
Im Endeffekt waren wir sogar noch besser und haben uns sogar noch 14 sec mehr Zeit gelassen pro Kilometer.

Für den heutigen Lauf hat Chef wieder um ne ruhige Kugel gebeten, aber ich kann ihm natürlich nicht jeden Wunsch erfüllen.

Dafür hab ich dann doch wieder zwei Hase und Igel Runden eingelegt (obwohl ich das mit ihm ja eigentlich nicht mehr machen wollte) und zumindest meine Pace etwas aufgehübscht.

In den beiden Bilder übrigens deutlich erkennbar: Je langsamer man läuft, um so mehr Kalorien verbraucht man…. zumindest sagt das die Garminkalorienverbrauchsberechnungsmethode. 🙂

Kein Hase und Igel mehr!

Man soll ja im Training immer wieder abwechselnd, mal schnell und fordernd und dann mal gemütlich vor sich hindümpelnd, laufen. Erhöht den Trainingseffekt.
Daher find ich ja die Tatsache so gut, dass mich ab und zu Kollegen hier von der Baustelle aus begleiten.
Allein versuch ich es etwas schneller und mit den Laufpartnern pass ich mich dann eben deren Pace an.
Nun kommt seit geraumer Zeit mein Kollege Chef, eigentlich ein passionierter Radfahrer, so ein bis dreimal die Woche mit und hat doch tatsächlich Gefallen am Laufsport gefunden (auch wenn er das nie zu geben würde).
Am Anfang unserer Laufsessions tat er sich noch sichtlich mit der ungewohnten Belastung schwer…
Mittlerweile, so nach 8 Wochen oder so, stell ich immer mehr fest, dass er eine massive Steigerung hinlegt.

So hab ich ja bisher, immer wenn es mir zu langsam wurde, irgendwo eine kleine Tempozusatzrunde nur für mich eingelegt und dann irgendwie versucht, die Kollegen wieder einzuholen. Hase und Igel. Das ist ein richtiger Trainingseffekt.
Bei der heutigen Runde hab ich mich ehrlich gesagt schon echt schwer getan….
Was mich auf der anderen Seite natürlich für den Kollegen Chef und auch für meine Trainerbilanz sehr freut. Auch wenn wir nach hinten auf den letzten Kilometern raus da noch einiges Steigerungspotential haben *g*
(und bevor Ihr fragt: nein, ich bin nicht über das Dach geklettert 🙂 )

Ab 17:30Uhr keine Sonnenbrille mehr!

Hab ich doch wieder was gelernt: Wenn man um diese Jahreszeit selbst bei allerschönstem Sommerwetterchen zum Laufen aufbricht, sollte man auch auf den Sonnenstand achten…
Heute gegen halb sechs hier im Büro losgekommen und auf der zweiten Rundenhälfte wurde es doch schon recht dunkel, so mitten im Wald….

Ansonsten hab ich ja den guten Vorsatz, auch viel mehr zu schlafen und lass daher jetzt seit geraumer Zeit meinen Nachtschlaf von Garmin überwachen.
Hat tatsächlich schon geholfen, wie ich finde, schlaf schon mehr als noch vor einigen Monaten… aber dass mir das Portal jetzt schon als Push-up-Meldung anzeigt, dass ich wohl doch nicht so toll bin, find ich ehrlich gesagt unangebracht und ziemlich belehrend…. Schlaf immerhin mehr als 22% der anderen Nutzer auf dem Portal!
Wie man hier sieht, war es mal wieder die Sonntagnacht, die die Statistik versaut… was kann ich denn dafür, dass Sontra so weit weg liegt und ich trotzdem einigermaßen pünktlich im Büro sein will?!
Morgen schlaf ich länger.

Abschiedslauf I+II

Zuerst die Sportmeldung aus Köln: LK 2 hat den 4.529. sten Platz beim Halbmarathon gemacht!!!!
Wie geplant, hat mein einstiger Laufschüler in unter zwei Stunden die Strapazen geschafft….
Meinen tiefen Respekt, Anerkennung und Gratulation nach Köln!

Ich hab ja die letzten Wochen im linksrheinischen D-Dorf freudig feststellen dürfen, dass meine Bemühungen, den eingeborenen Morgenläufern grüßen beizubringen, Früchte zeigen. Hab ich also alles erreicht, was man so erwarten konnte. So hab ich beschlossen, dass es doch mal Zeit wird, an mich zu denken! Trainingsoptimierung!

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Obwohl der FOCUS vor einigen Jahren mal meine übliche Laufstrecke am Rhein zu einer der zehn schönsten Deutschlands kürte (was ich ja nie wirklich nachvollziehen konnte – Schafweide, Hundetollplatz, zu viele Menschen selbst am frühen Morgen) ist die Strecke doch vor Allem: FLACH!
Und flach ist zwar nett beim Wettkampf, aber hat eben auch nicht ganz so viel Trainingseffekt.

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Werd also demnächst das linksrheinische D-Dorf sein lassen und mich auf Sontra und Stuttgart konzentrieren… mal schauen, ob es was bringt.

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Aber nach 5 Jahren kann man natürlich nicht einfach so gehen. Weiss natürlich, dass ich den ortansässigen Fans dort einen Abschiedslauf schulde.

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Und da der Andrang an der Laufstrecke am Sonnabend riesengross war, gab es am Sonntag noch eine kleine Zusatztour.

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Das muss dann jetzt aber reichen…:-)

Regendepression

Am Anfang der Woche hab ich ja den normalen Ruhetag zu nem Sporttag gemacht und wollte eigentlich auch in dem Trott bleiben…
Aber dann kam am Dienstag und am Mittwoch erst das Regenwetter dazwischen, hat mich wirklich echt depressiv gemacht, und am Donnerstag dann das Bier auf dem Cannstatter Wasen, was die Depression dann auch wieder vertrieben hat.
Den Freitag hab ich mir mal sicherheitshalber gleich freigenommen und nen Relaxtag draus gemacht.
Erst ne Runde im Sportstudio zum Warmwerden auf dem Rad, dann ne kurze Runde drassen laufen, dann Gewichte, nochmal Rad und dann Sauna.
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Sehr entspannend das Ganze, wenn man mal davonabsieht, dass Downtown-Laufen in Stuttgart jetzt nicht das schönste Ambiente liefert.

Schon wieder VO2mx

Nach der gestrigen Sporteinlage hat der Statistikkeller ja vermeldet, dass ich jetzt in die Riege der überragenden VO2max 54 iger gehöre.
Da sich heute im Büro keiner gefunden hat, der mich bei einem entspannten Lauf begleitet, bin ich eben allein auf die verlängerte Walfischrunde… und siehe da, meldet sich der Statistikkeller schon wieder: 55ml/kg/min…. Wenn das so weiter geht, melde ich mich bald zur nächsten Senioren-WM an 🙂

VO2max

Nachdem ich den zweiten Ruhetag der Woche von Freitag auf den Sonnabend verschoben habe, musste ich am heutigen Sonntag wohl oder übel wohl wieder ran.
Wetterbericht hat ab zehn Uhr Regen vorhergesagt und so musste ich eben auch zehn Minuten früher los als sonst.

Zum ersten Mal seit Ewigkeiten mal wieder im rechtsrheinischen Teil D-Dorfs gewesen, war das heute überwiegend doch recht anstrengend. Herbst mit massivem Gegenwind ließ grüßen. Und auf den letzten beiden Kilometern kamen die Regentropfen dann doch noch.

Aber die spätere Auswertung im Garmin-Statistikkeller erfreut einen dann doch sehr: Ich wurde in die Riege der VO2max 54 iger befördert. Das heisst wohl, dass ich zum Ende des Jahre so langsam in Form komme… dumm nur, dass keine Wettbewerbe mehr für dieses Jahr anstehen… :-).
Auffallend heute: Ich hab mich ja mal vor einiger Zeit echauffiert, dass hier in D-Dorf keiner der Morgenläufer einen freundlich grüßt und ich die Leute immer anschreien musste. So langsam hab ich das Gefühl, dass es hilft. Heute morgen waren bestimmt zehn Mitlaufverrückte mit einen freundlichen Gruß schneller als ich 🙂

Freitag – Ruhetag

eigentlich….
Aber ich hab heute mal ne kleine Ausnahme gemacht…

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Laufschuhwaschanlage nach dem Feiertagsmittagspausenlauf

Nachdem ich die letzten beiden Tage ja die ideale exakte 10km Strecke auf unserer Walfischrunde gefunden habe, hab ich mich heute mal auf die Suche nach noch mehr Höhenmeter gemacht, denn die sollen ja den meisten Trainingseffekt haben (auch wenn ich Berge immer noch hasse und ich derzeit ja auch nicht wirklich irgendein Ziel habe, auf dass ich hintrainiere 🙂 ). 20m zusätzliche Höhenmeter hab ich gefunden auf dem neuen Weg. Leider wusste ich vorher nicht, dass der neue Feldweg dann irgendwann einfach mal so endet! So bin ich eben am Wald- bzw. Feldrand weitergelaufen…. Der Bauer wird mich für hassen, aber er hätte ja auch mal ein Schild hinstellen können, dass dies eine Sackgasse ist :-)…. Leider hats die letzten Tage ziemlich geregnet, und auch heute mal wieder – dies war dann wohl der dritte Regenlauf der Woche! – und da ist das Laufen auf dem Feld nicht mehr ganz so angenehm und die Laufschuhe sahen hinterher auch dementsprechend aus… So hab ich nach dem Lauf kurzerhand aus der vollautomatischen Stiefelwaschanlage, die jede Tunnelbaustelle so sein Eigen nennt, einfach mal eine Laufschuhwaschanlage gemacht 🙂

Bei der letztens schon erwähnten Challenge #669vs.you im Garmin-Statistikkeller (die meisten Schritte in einem Monat) drifte ich weiter nach unten ab… nur noch Platz 170 derzeit. Gibt schon Kommentare von einzelnen Mitstreitern, dass man seinen Schrittzähler ja auch dem Hund umbinden oder in die Waschmaschine legen könnte…. Aber das wär natürlich unfair. Ich als gelernter Gutmensch glaube ganz fest dran, dass da nicht geschummelt wird… denn das hätte ja keinen Sinn, gibt ja auch nicht wirklich was zu gewinnen, außer der Ehre, Gewinner zu sein und als Faker würde man ja in die Sportlerhölle kommen…

Nachtrag zum „Mittwoch mit Freitagsgefühl“

Nachdem ich mit dem lieben Kollegen am Nachmittag nur so ein bisschen nass wurde unterwegs, kam es dann zur eigentlich geplanten Laufzeit zu nem richtigen Regenguss mit Sonnenschein.

Kurze zeit später lachte der Himmel dann wieder richtig schön blau…

Mittwoch mit Freitagsgefühl

Den Spruch „Mittwoch mit Freitagsgefühl“ hab ich eben im Radio gehört.
Triffts glaube ganz gut.
Umso mehr freut es mich, dass sich Kollege Chef heute bereiterklärt hat,
mich auf meinen heutigen 10 Kilometern zu begleiten.

Musste ihm zwar versprechen vorher, dass wir es langsam angehen, aber das ist ja durchaus ok.
Auch dass wir früher angefangen haben als sonst, ist ok… er muss ja noch 300km nach Hause fahren….
Freut mich auch sehr, dass ich jetzt die genaue Zehn-Kilometerrunde von Bürotür zu Bürotür gefunden habe und man den Wal noch immer einigermaßen noch erkennt 🙂

Nach der Runde heute Platz 140 in der „699 vs. you“ Challenge, aber im Laufe des Abends wird´s wohl noch weiter runter gehen 🙂

Challenge

Herausforderung…
In meinem Statistikkeller von Garmin gibt es ja noch jede Menge anderer Sportverrückter, die dort ihre Sportergebnisse einlagern.
Dort kann man schauen, was die anderen Leute sportlich gesehen so treiben, sich vergleichen, kommentieren, liken oder sich mit anderen vernetzen.
Man kann auch andere Leute herausfordern.
Ich wurde für den Monat Oktober herausgefordert… ich, und viele andere…
Da hat jemand die Challenge „699 vs. you“ in Leben gerufen.
Wer schafft die meisten Schritte in einem Monat?
Man könnte meinen, dass man mit einer normalen Monatslaufleistung von derzeit rd. 150km da doch weit mit vorn dabei sein sollte, aber ich hab da so meine Zweifel.
Nach dem ersten Tag und meinem zugehörigen Lauf

lieg ich auf Platz 240!
Also entweder sind da jede Menge Kellner oder Krankenschwestern mit dabei, die schon rein beruflich viel rennen und den Schrittzähler an haben, oder es gibt doch recht viele Leute mit zu viel Tagesfreizeit. Einfach mal so nen 30km Lauf durch den Park, 3 Stunden mitten in der Woche? Nicht schlecht.
Der Führende liegt nach dem ersten Tag derzeit bei 56.000 Schritten….

Sockenfalte oder doch Aerob?

Heute mal wieder mit Talli auf eine nette Quatschrunde verabredet.

Nach einer kurzen Indoorrunde auf dem Rad im Sportstudio ging es gemeinsam auf die normale Schlossgartenrunde.

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Irgendwie alles nett und schick, nur dass ich mal wieder meine Stuttgarter Schuhe an hatte. Und seit ich in Sontra und Düsseldorf meine Brooks habe, find ich die „alten“ Asics (gerade mal 160km gelaufen) irgendwie nicht mehr so toll. Ich gehe mal davon aus, dass die die meist in der Presse genannten 800 km für Laufschuhe nicht mehr erreichen werden.
Hat sich irgendwie unangenehm angefühlt und irgendwie ist mir dazu noch ne Socke verrutscht und hat ne Falte geschlagen.

Meine neue Forerunner allerdings fühlte sich heute etwas überfordert und hat mich als „überfordert“ beim Laufen analysiert. Eine glatte 5,0 gab es auf der Scala mit einer maximalen Herzfrequenz von 211bpm und einer durchschnittlichen Freuqenz von 194!…. Das nen ich mal Herzrasen.

herfrequenzbereich

Und das Ganze bei einer Pace von 5:09min/km.
Vor zwei Wochen hatte ich mal nen Ruhepuls von 30bpm über Stunden hinweg und dann ist sie mit Nullanzeige ausgestiegen, wobei ich immer noch wach war.
Also wohl doch nicht immer auf die olle Technik….

Nach dem Laufen zurück ins Gym, noch ne Runde Gewichte werfen, dann auf dem Rad und das eigentliche Highlight: Saunieren 🙂

Da morgen ja Montag ist, ist auch wieder Ruhetag angesagt… so kann ich die Monatsstatistik ja auch schon heute veröffentlichen….

September

Nächsten Monat werd ich es mal ruhiger angehenlassen…

Herbst

Irgendwie war mir heute morgen nur nach einem kurzen Lauf. War irgendwie zu herbstlich 🙂

190928

Laufgruppe Ulm meets Laufgruppe Sontra

So einmal im Jahr machen wir ne ein internes Bauleitertreffen auf irgendeiner Baustelle im Bundesgebiet.
Dies Jahr ist meine Baustelle hier im Hessischen der Treffpunkt.
50% der verbliebenen noch aktiven Laufgruppe Ulm ist schon mal nen Tag früher angereist (LK 2; LK 4 musste heute noch im Schwäbischen verweilen).
Offiziell wollte LK 2 ja hier was arbeiten, aber insgeheim glaube ich, dass er nur mal wieder mit mir laufen gehen wollte *g*

So haben drei meiner hiesigen Kollegen und ich ihm natürlich meine Lieblingsrunde hier geboten – Der Walfisch. Das war ein Spaß *g*. Im Vorfeld meinte er ja, ob wir nicht eine längere Strecke zu bieten hätten, aber ich glaube, am Ende war er ob der Höhenmeter auf der ersten Hälfte der Strecke ziemlich froh, dass es nicht länger war 🙂

500 Stunden laufen

190923

Mit dem montäglichen Lauf am Morgen hab ich jetzt offiziell mehr als 500 Stunden Laufen mit Garmin absolviert… also in den letzten sieben Jahren 🙂

500

Dabendorfer HerbstNACHLauf

Traditionell wird am Sonntag nach dem Dabendorfer Herbstlauf, der dieses Jahr ja ziemlich sommerlich daher kam, die Strecke nochmal abgelaufen….

190922

Nicht, dass da noch jemand liegen geblieben ist 🙂

6 Sekunden

Es ist wieder Herbst und das heisst, dass mein Jahreslaufhighlight ansteht.
Der Dabendorfer Herbstlauf!
Der einzige für mich wichtige Wettkampf, den ich mir damals 2013 mal vorgenommen habe, jedes Jahr zu laufen, so als Leistungskontrolle, auf dass ich auch weiterhin dran bleibe am Sport und nicht etwa der Schlendrian einzieht und ich wieder faul und unsportlich werde.
Für dieses Jahr bin ich ja aufgrund der Verletzungsstatistik und dadurch bedingten geänderten Trainigstatktik nicht wirklich davon ausgegangen, viel reissen zu können.
Hat sich ja letzte Woche in Stuttgart schon abgezeichnet. Aber was soll sagen? Die letzte Ausruhwoche mit nur einem (1!) Lauf hat sich wohl tatsächlich gelohnt!


Wahnsinnige sechs Sekunden schneller als letztes Jahr und dabei bin ich an einer Wegkabelung sogar noch zuerst vom Streckenposten in die falsche Richtung geschickt worden. Wärn vielleicht nochmal 6 Sekunden gewesen :-).
Aber egal. War wieder ein superschöner Lauf, der richtig Spaß gemacht hat. Bestes Wetterchen mit lecker Pflaumenkuchen hinterher.
Jetzt erstmal ausruhen (Monatssoll ist ja voll 🙂 ) und dann schauen wir mal, wie es weitergeht.

Schlaf

Mit meiner neuen Uhr hab ich ja die volle Kontrolle…

Nicht nur, was die Laufaktivitäten angeht, nein, auch jeder Schritt wird überwacht und jeder Pulsschlag (durchschnittlicher Puls derzeit bei knapp über 50).
Die Kontrolle kann man auch im Schlaf behalten. Und da der gute Vorsatz derzeit ja ist, ausreichend, gut und viel zu schlafen, denn das fördert den Muskelaufbau und gibt dem vorherigen Training ja eine ganz neue Qualität, versuch ich auch ich auch früher ins Bett zu gehen als früher… Und das wird überwacht…
1984 lässt grüßen.

Lustig zu sehen, dass mich meine innere Uhr schon tatsächlich drei Minuten vor dem Weckerklingeln (06:35Uhr) langsam aufweckt.

Generalprobe – zweiter Versuch – Das, worauf es ankommt

Nachdem die Leistungskontrolle letzten Sonntag beim 13. Stuttgarter Lebenslauf ja sowas von daneben ging, war eigentlich geplant, dass ich die Woche nur noch einen Relaxlauf mache und mich dann ausruhe vor dem kommenden Sonnabend.
Nur leider hat sich heute keiner meiner Baustellenkollegen hier gefunden, die einen lockeren Lauf mit mir machen wollten, so dass ich mich schon damit abgefunden hatte, dann doch ne ganze Woche Ruhepause zu machen.
Wollt mich schon gerade in die Gemeinschaftsküche zurückziehen und mir mein Abendbrot reinpfeifen, als ich mitbekommen habe, wie sich mein einer Bauleitungstriathlonkollege umzieht und meint laufen zu gehen! Da er normalerweise etwas zeitversetzt arbeitet und demzufolge auch trainiert, hat sich in den letzten Monaten nicht wirklich die Gelegenheit, unser bisherigen einmaligen gemeinsamen Lauf zu wiederholen. Hab ich mich doch glatt weg rangeschmissen und gebettelt, dass er mich mitnimmt.
Unter der Bedingung, dass es ein lockerer Lauf wird, hat er mich mitgenommen. Mehr als das wollt ich ja auch nicht. 🙂

Aber irgendwie hat es sich, nach ersten lockeren Gesprächen den Berg hoch, im Verlauf des Laufs dann doch etwas hochgeschaukelt, so dass zum Schluss ein ganz anständiges Tempo bei raus kam!
Neuer Rekord über 1km und über die Meile (4:08 und 6:42). yeah….
Aber: Darum geht’s ja eigentlich nicht. Das hat heute wieder so viel super Spaß gemacht!
So viel Spaß beim Laufen hatte ich echt schon lang nicht mehr. 🙂

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