Archiv der Kategorie: Laufen

Der Tag nach der Babsi

Auch wenn es manche nicht für möglich hielten, aber auch am Morgen nach der Babsi geht wieder die Sonne auf…

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Auch wenn so manche meiner Kollegen das um die Zeit noch nicht mitbekommen haben 🙂
Und was manche meiner Kollegen gerade an diesem Tag auch nicht verstehen konnten:
Die Mittagspause ist nicht nur zum essen da…

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(Das fällt wieder mal in die Kategorie: Chef hat gesagt, ich soll schneller laufen 🙂 )

Babsi 2019

So ziemlich jedes Jahr komm ich hier um die Jahreszeit mit dem gleichen Topic…
Der vierte Dezember ist der Tag der Schutzheiligen der Tunnelbauer….
Und den feiern wir…

Morgens mit einem kleinen Testlauf über die spätere Laufstrecke.

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Der Matsch schön gefroren….
Mittags dann nicht mehr fest….

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Und abends mit nem kleinen feinen Gottesdienst unter Tage (so richtig ökumenisch, oder wie das heisst… evangelisch und russisch-orthodox… d.h. das braucht ne Weile…)

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Dann mit nem Rums

(Lautsprecher anmachen)

Was dann danach kam, bleibt natürlich im Berg 🙂

Ohne CLK den Wingsuit

Kennt Ihr nen Wingsuit?….
Diese komischen Dinger, in denen sich todesmutige komische Leute Berge runterstürzen und erwarten, heil unten anzukommen?
Hier im Nordhessischen geht das ein bisschen anders:
Wir laufen den Wingsuit.
Vor rund zwei Wochen bin ich ja mit CLK (ChefLaufKollege) mal ne andere, als die übliche Walfischrunde gelaufen… Chef erwartete für sich eine einfachere und weniger matschige Runde… Was er bekam, war eine genauso matschige, aber dafür längere Mittagsrunde….
Seitdem kämpft er mit ner Erkältung und wart lauftechnisch nicht mehr gesehen.
Musste ich heute also wieder mal allein die Baustellenlaufgruppe vertreten….

Und wenn man schon mal allein unterwegs ist, kann man auch mal schauen, was auf der Piste so geht… Auch diese Runde kann man in einer Pace von unter 5min ganz bequem und ohne Hartz laufen….

Advent Advent, der Läufer rennt…

Da ja nun auch die besinnliche Voreihnachtszeit beginnt, kann man es auch mal langsam angehen lassen…

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Zusammenfassend zum vergangen November lässt sich vermerken, dass der Monat lauftechnisch zwar deutlich hinter dem Vormonat zurücklag, aber das war ja auch der Plan.

nov

Kann ja nicht immer das Monatsziel verdoppeln 🙂

Laufgruppe Ulm – Hund ist müde

Nach dem Kater-Vertreib-Morgenlauf am Dienstag hab ich mir doch tatsächlich zwei Ruhetage gegönnt. Hat irgendwie nicht reingepasst. Erst der Rückreiseabend von FFM nach Stuttgart und gestern mal wieder auf meiner alten Bautslle in Ulm gewesen.

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Aber in Ulm kann man ja auch laufen!

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Hab ich mich doch an meine alte Laufgruppe erinnert und bin mit der einzig dort verbliebenen Laufkollegin LK 4 und HU ND in der freitäglichen Mittagsrunde auf eine kurze Runde gegangen.

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HU ND kann ja nicht nur auf seinem Plätzchen an der warmen Heizung liegen (auch wenn er das gern gehabt hätte) und muss ja schliesslich auch mal raus. Auch wenn er heute recht müde und desinteressiert am Laufen war… viel mehr war er interessiert an den Gerüchen am Wegesrand oder den anderen vorbeiziehenden Hunden.

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Einmal alle zwei Jahre

Alle zwei Jahre treffen wir Tunnelbauer aus dem ganzen Land uns zum Erfahrungsaustausch.
Und immer wieder mal woanders.
Dies Jahr war Frankfurt dran!

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Montagabend hin und erstmal auf den Weihnachtsmarkt!… Is schon wieder so weit 🙂

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Da fiel das Aufstehen am ersten Konferenztag dann doch nicht so leicht.
Aber hilft ja nischt:

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Wer hätte das gedacht: Laufen vertreibt den morgendlichen Kater!
So konnte ich auch einigermaßen dem Auftaktredner lauschen.

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Ein sehr entspannt wirkender Altkanzler, der immer noch gut reden kann…
und vermutlich auch gut reden hat, aber das gönnen wir ihm mal…

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Alljährliche Pflicht?

Zur sonntäglichen Mittagsrunde heute wieder mit Talli verabredet…. Ham uns ja schon lang nich mehr gesehen.
Einmal durch den Schlossgarten und dabei die vergangenen Wochen auswerten…
Irgendwie kam die letzten Wochen wieder die Erinnerung, dass ich ja noch so eine ungelöste Jahresaufgabe habe…. nen halben Marathon…
Also nach dem normalen SonntagsTalliLauf einfach noch was dran gehangen.
Ich war Euch ja auch noch von letzter Woche nen aktuelles Bild vom Monte Scherbelino schuldig… heute mal ohne Nebel…. Dafür mit Leuten ….

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Kardiorespiratorische Fitness

Ich find meine Garmin ja immer wieder lustig.
Die kennt so fremdartige Begriffe…
Kardiorespiratorische Fitness
Heute hat sich Scheffe mal wieder angeschlossen. Auch wenn am Anfang wie immer die Einschränkung kam „bitte nicht so schnell und nich so anstrengend“. Und dann noch dazu der Wunsch, nicht unsere übliche matschige Strecke zu laufen.

Ham wir uns mal für eine vermeintlich leichtere Runde entschieden, die sich aber dann doch erstens als etwas länger als normal, zweitens doch nicht so viel trockener / weniger matschig und drittens als genauso anstrengend herausstellte…. Ich fands nett… eben gut für die Kardiorespiratorische Fitness 🙂

Meide den Alkohol!

Nun ist es ja schon wieder Ende des Jahres und die schlimme Zeit ist in vollem Gange.
Nachdem Montag ein geplanter Ruhetag war, hat es sich am Dienstag mal wieder nicht ergeben, laufen zu gehen. Zuerst wollte der Bauherr bespaßt werden und zum frühen Abend hin gab es eine Einladung zum Essen von einem unserer Nachunternehmer. Hab mich ja auch echt zurückgenommen und zusammengerissen, bis dann irgendwann mal der eine Kollege noch die kleinen Kurzen bestellt hat.
War alles in Allem zum Schluss noch im Rahmen und sehr anständig, aber heute war ich den ganzen Tag über schon recht müde.
Hab mich trotzdem gezwungen, die Mittagspause in der kurze Zeit draußen zu verbringen, die die Sonne auch sichtbar war.
Ich empfand den Lauf heute nicht wirklich so doll anstrengend, hab auch extra langsam gemacht, aber meine Garmin identifizierte den Lauf wohl mehr oder weniger als Suizidversuch.

Wer weeß, was die Garmin da schon wieder gemessen hat…

Gipfelstürmer- 5.000m in 30min

Von solchen Ergebnissen träumt wohl jeder Profibergkletterer. Aber man braucht sich die Begriffe doch einfach nur hinzudrehen: Von meiner Haustür bis zum höchsten Punkt Stuttgarts, dem Gipfel des Monte Scherbelino, sind es ziemlich genau 5km und ich hab nur ne halbe Stunde gebraucht.
Das es nur 213 Höhenmeter bis dahin sind, kann ich ja im Kleingedruckten erwähnen.

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(hier nur ein Archivbild vom Mai 2018, als ich mit dem Neffen den Berg erklomm, da ich heute keine Kamera dabei hatte und es auch darüber hinaus viel zu neblig war)

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Ich mach doch nur, was der Cheffe sagt…

Nachdem der Cheffe mich gestern ja versetzt hatte wegen irgendwelcher vermeintlich „wichtigen“ Besprechungen, meinte er am Abend zu mir, dass meine gestrige 5:08 er Pace doch eigentlich besser gehen müsste… so unter 5 sollte schon drin sein….

Heute nun kam er schon wieder mit der Ausrede um die Ecke, verdammt busy zu sein.
Irgendwelche hohen Besucher oder so….
Na dann hab ich doch die Gelegenheit, ihm zu zeigen, dass es auch geht….

Gestern und heute

Gestern war ich mit dem Laufkollegen laufen.
Heute musste ich allein losziehen.

Gestern war ich mit Sonnenbrille unterwegs.
Heute wars trüb, da hätte die Sonnenbrille zu cool ausgesehen.

Gestern wars temperaturmässig ganz ok.
Heute wars schon recht frisch.

Gestern standen die Tierchen am hinteren Zaun.
Heute an der Strassenseite.

Gestern wars ein entspannter lockerer Lauf.
Heute auch. Nur eben ne Minute schneller pro Kilometer 🙂

Formerhalt zur Mittagszeit

Da Finanzcheffe heute zum nachträglichen abendlichen Gänse-Sankt-Martinsessen lädt, meinte richtiger Cheffe, dass wir unseren abendlichen Lauf vorziehen müssen….
Eine sehr kluge Entscheidung in meinem Sinne… und dann war da noch der Wunsch vom Cheffe, es langsam angehen zu lassen…. also mehr oder weniger „nur“ zum Formerhalt. Soll ja auch mal ganz gut sein, um auf lange Sicht den Trainingseffekt zu erhöhen. Da bin ich doch dabei!

1,1 Grad und das zur Mittagszeit…

Bin ich doch heute glatt weg nicht schon vor dem Frühstück los, sondern hab erst mal noch einen etwas höheren Sonnenstand abgewartet…

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Im Vergleich zu gestern heute mit Sonnebrille und wieder die „richtige“ Richtung (im Uhrzeigersinn), lief es glatt weg viel besser 🙂

„Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“

Heute mal die annähernd normale Stuttgart-Strecke andersrum…

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Läuft sich irgendwie nicht so schön….

platsch, platsch, platsch…. platsch

Idiotie ist nach allgemein bekannter Definition ja, immer wieder das Gleiche zu machen, und ein anderes Ergebnis zu erwarten.

– Petrus hat heute wieder das Gleiche gemacht (es in der Nacht regnen lassen)
– Der Streckenwart (=der Bauer) hat wieder das Gleiche gemacht (nach dem Regen die Strecke mit dem Trekker abfahren)
– Ich bin in der Freitagsmittagspause diese Strecke dann halb im Morast platschenderweise entlang geschliddert.
– Die Kühe auf der Weide lassen sich von mir oder von Petrus nicht wirklich stören.

Man könnte die Liste jetzt noch beliebig erweitern, zum Beispiel um meine Laufschuhe, die heute wieder nass und mistig waren, aber lassen wir das.

Bitte sortieren Sie jetzt die oben Genannten der Wahrscheinlichkeit nach, wie sehr von demjenigen ein anderes Ergebnis als beim letzten Mal erwartet wurde.

Also ich kann von mir behaupten, dass ich nicht wirklich was anderes erwartet habe als gestern, aber doch tatsächlich war ich doch glatt weg 9sec / km schneller unterwegs und hab zum Schluss feststellen dürfen, dass ich meinen 1km Rekord um eine Sekunde gedrückt habe. Für die anderen kann ich an dieser Stelle leider nicht sprechen. 🙂

Dem Petrus ein Schnippchen geschlagen

Nachdem der gute Wettermann ja am letzten Wochenende schon verkündet hat, dass am Montag ein Regentag wird, hab ich da mal in meiner Trainingsplanung nen Ruhetag vorgesehen. Tat auch ganz gut, nach dem Body-Pump-Muskelkater vom letzten Sonnabend.
Womit ich aber nicht gerechnet hatte war, dass die Langzeitwettervorhersage für die weiteren Tage womöglich nicht stimmen könnte!
Dienstag kein Lauftag, Mittwoch kein Lauftag. Und dabei hab ich aufgrund der derzeitigen Temperaturen ne richtig volle Sportklamottentasche für die Woche eingepackt!
Fühlte schon, wie ich von Tag zu Tag unsportlicher und dicker wurde.
Die Kurzzeitwettervorhersage für den heutigen Donnerstag dann wieder das gleiche Spiel: Laufzeit am Abend–> Regen.
Aber nicht mit mir, lieber Petrus: Hab ich doch glatt weg kurzfristig die Mittagspause genutzt und war draussen in der Sonne!

Auch wenn die Laufstrecke wie erwartet etwas feucht war… Aber dass der olle Streckenwart (Bauer) mit seinem Trekker kurz nach dem Regen die Strecke nochmal kontrollieren musste, war natürlich erstens sehr löblich, aber zweitens doch kontraproduktiv.
Schuhe und Waden sahen aus…. unglaublich.
Gut, dass die Baustelle mir ja mal die Laufschuhwaschanlage gebaut hat… jetzt auch mit Puffbeleuchtung für die dunklen Tage!

Kampf gegen den Muskelkater

Nach der anstrengenden Woche gab es den Nachhausefahrfreitag einen sportlichen Ruhetag.
Und dann schlich sich tatsächlich schon sowas wie „Faulenzerei“ ein, aber ich konnte mich am Sonnabend doch noch irgendwie durchringen, zum Kurs zu gehen….. „Body Pump“…..
War ich tatsächlich schon seit Monaten nicht mehr und demzufolge taten mir hinterher auch wieder sämtliche Muskeln weh, die der Allgemeinmediziner vermutlich noch nicht mal mit Namen kennt.
Hilft ja nichts: Das beste Mittel gegen Muskelkater ist „Bewegung“
Und Talli freut sich auch, wenn sie mich mal zum Sonntagslauf mitnehmen kann.
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Eine gruslige Geschichte

Der Monat ist wieder rum und eigentlich wollte ich es ja ganz locker zum Jahresende ausklingen lassen.
Aber erst kam ein Garmin-Mit-User dazwischen, der mich und über 600 andere Schrittezähler für den Monat Oktober herausforderte, die meisten Schritte zu machen – „699 vs. you“ -, dann kam das herausfordernde Spätsommerwetter am Anfang des Monats (scheint schon wieder sooo lang her), dann die ewige persönliche Monats-Challenge, 110km zu schaffen, dann die Idee, die eigentlich schon abgeschriebene Erfüllung zweier meiner Jahresziele (160 Läufe und 1.500km) doch noch zu schaffen… und als Resultat bekommt man den Herrn hier rechts als Bonus-Punkt im Statistikkeller für eine Sporteinheit am Halloweentag.

Am letzten Tag des Monats hab ich es heute dann wirklich mal locker angehen lassen… über 4 min langsamer als gestern… sehr entspannend. So langsam lern ich es, auch allein mal nen lockeren, leichten Lauf zu machen.

Mit dem Lauf heute hab ich mein Monatsziel um glatt weg 104% übererfüllt 🙂

Ok, aber morgen ist wirklich Ruhetag 🙂

Schon wieder Hase und Igel

Nachdem mich meine Laufkollegen am Montag ja allein durch den dunklen Wald haben traben lassen, hat sich der Chef am Dienstag erbarmt und ist mit mir noch bei Tageslicht losgezogen.
Ganz locker flockig wars geplant, aber immer wieder kam der ganz kleine Antritt von rechts.

Na so eine Herausforderung nehm ich doch gern an und leg ne kleine Runde um die Scheune ein. Hat diesmal wieder 30m mehr gebraucht, bis ich den Kollegen dann wieder eingeholt hatte. Wir machen den Radfahrer noch zum begeisterten Läufer 🙂
Auch wenn mich der Kollege nach dem zweiten Antritt dann wieder Menschenschinder nannte, hats ihm dann doch glaube gefallen. Vor allem seine Pace, die von Tag zu Tag besser wird.

Das Tolle an diesem Hase und Igel Spiel ist ja, dass man es im Läuferjargon auch fachmännisch Intervalltraining nennen kann. Einer der Tricks, die wirklich was für die eigene Form bringen. Genauso toll wie Bergläufe… und ich hasse Berge… aber sie bringen was. So viel, dass bei meinem Mittwochslauf, den ich mal wieder allein durchführen durfte (weil Chef sich in ne Besprechung verdrückt hatte und lieber ne Stunde später allein durch den dunklen Wald gelaufen ist) mal wieder eine kleine Pulverisierung eines persönlichen Rekords bei rum kam. Und auch der über die Meile, aber da weiss ich immer noch nicht, welche Meile Garmin hier heranzieht. Wird wohl die englische Meile über 1.609,3m sein… 6min 31sec…

Insgesamt bin ich mit meinem heutigen 23. sten Lauf im Oktober mehr als zufrieden. 🙂

Zeitumstellung

Da hat doch tatsächlich jemand die Zeit umgestellt und das auch noch nicht etwa nach vorn, Fortschritt, nein, rückwärtsgewandt! Nur so kann man sich wohl das heutige Wahlergebnis in Thüringen erklären…
Muss das sein?!
Talli und ich haben uns daher heute entschlossen, den Lauftermin etwas vorzuziehen und schon um eins den Schlossgarten zu besuchen.
Grad noch so die letzten Sommersonnenstrahlen abgegriffen….

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Ab morgen dann wohl in langen Laufklamotten….

Schritte

Ein grundlegender Bestandteil des Laufsports sind „Schritte“.
Einer nach dem anderen, meistens bringt jeder einzelne von denen Einen einen Schritt voran, ausser man läuft rückwärts. Und irgendwann ist man dann im Ziel und freut sich, dass man wieder einen Lauf erfolgreich absolviert hat und günstigenfalls der Statistikkeller um einige Kilometer gefüllt wurde.
Von der Goldenen Ärzteregel, dass man für ein gesundes Leben jeden Tag 10.000 Schritte machen sollte, ist man ja mittlerweile auch wieder weg, erinnerte man sich doch da dran, dass das ursprünglich nur mal ein Marketing-Gag einer japanischen Firma aus dem Jahre 1964 war, die ihre neu entwickelten Schrittzähler unters Volk bringen wollte. Heute sind die Halbgötter in weiß ja schon zufrieden, wenn man sich überhaupt noch irgendwie bewegen kann und man nicht überall hin das Auto nimmt.
Ich selbst hab eigentlich nie wirklich drauf geachtet, wieviel Schritte ich pro Tag mache, ausreichend Kilometer im Monat sind die letzten Jahre meistens auch so bei rum gekommen.
Im Gegensatz zur jahrelang verwendeten Forerunner 110 zählt meine neue 235 auch die täglichen Schritte. Grossartig fordern will Garmin einen damit nicht: die Standardeinstellung der täglich zurückgelegten Soll-Schritte steht bei 5.000. Und wenn man diese Zahl erreicht hat, kann man sich den Rest des Tages selbstzufrieden zurücklegen und den exorbitant hohen Kalorienverbrauch schnitzeltechnisch wieder ausgleichen. Ich hab das gestern zum sechszigsten Mal hintereinander geschafft. Man stelle sich das jetzt mal vor, dass ich mir in den letzten 2 Monaten dann auch jeweils ein Schnitzel reingezogen hätte :-).

Von der Schrittechallenge „699 vs. you“ (die meisten Schritte in einem Monat), bei der ich derzeit mitmache, hab ich ja schon mal berichtet. Und auch wenn ich diesen Monat wohl mehr Laufkilometer machen werde, als ich jemals zuvor hinter mich gebracht habe, bin ich auf Platz 189 derzeit gerademal im besseren Mittelfeld. Ob das daran liegt, dass meine Forerunner die Schritte während der sportlichen Läufe anstatt der oben erwähnten 70cm mit irgendwie ermittelten 1,14m bis 1,20m statistisch erfasst, keine Ahnung. Macht auch den Kohl wohl nicht wirklich fett, so hat doch die derzeit Führende knapp viermal so viel Schritte wie ich auf dem Schrittzähler.

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Kann man also auch mal ganz entspannt den Sonnabendlauf angehen.

Saufen vs. Laufen

Aufgrund arbeitstechnischer Verpflichtung musste der Donnerstagslauf gestern leider ausfallen. Big Cheffe hat zur luxuriösen abendlichen Zusammenkunft in downtown Stuttgart geladen. Da kann ich ja schlecht nein sagen.
Das gibt zwar nen morgendlichen Kater, aber dafür kann ja aus dem normalen Freitagsruhetag dann auch ein abendlicher Lauftag werden.

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Laufgruppenrekorde ohne Laufgruppe

Gestern meinte Chef vergessen zu müssen mir mitzuteilen, dass er am eigentlich geplanten Abendlauf nicht teilnehmen kann.

Die anderen pot. Laufkollegen meinten, dann doch lieber biertrinkenderweise die abendliche Terrassenparty vorbereiten und in den Grill schauen zu müssen.

Naja, kann man wohl nichts machen.

Heute meinte Chef, dass er vor dem Lauf noch kurz ein Telefonat führen müsse und so saß ich dann hier und wartete auf das Ende…. des Telefonats.
Als er dann fertig war, war er auch mit dem Gedanken fertig, heute mitkommen zu wollen und so war ich schon wieder allein unterwegs.
Kann man das Ganze ja auch mal schneller angehen.

Schön, wenn einem dann hinterher der Statistikkeller freudestrahlend auf die Schulter klopft und meint, dass man wieder drei neue Rekorde aufgestellt.

Laufschuh benennt sich um

Nachdem wir nun den Umzug erfolgreich gemeistert und dem linksrheinischen D-Dorf endlich den Rücken gekehrt haben, war es auch Zeit, dass sich mein Laufschuh umbenennt: Aus Brooks-Düsseldorf wird Brooks-Stuttgart-fka-Düdo.

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Zur Eingewöhnung gab es mal heute einen kleinen Sportstudionbesuch mit 2 Indoor-Radeinheiten a 20min, eine kleinen Laufrunde durch die Gegend und 20min Gewichte umherwerfen. Der Schuh wird sich dran gewöhnen.

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