Archiv der Kategorie: schön

Ein großer Tag!

Ich glaub, ich bin heute den halben Tag mit nem riesigen Grinsen im Gesicht durch die Gegend gerannt.
Es ist geschafft!
Wenn ich überlege, wie lang das gedauert und ich tatsächlich doch noch sagen darf: „Dass ich das noch erleben darf…“
Ok, in meinem Alter sagt man sowas wohl noch nicht.
Aber: Alles perfekt!
Bin eigentlich nie davon ausgegangen, irgendwann mal zu heiraten oder sowas in der Art. Und mit meiner Selbsterkenntnis bzw. meinem Outing war die Kiste gedanklich sowieso abgehakt.

Dank Schröder gabs damals dann 2001 ein erstes „Aber Hallo“.
Wir dürfen uns verpartnern!

Ok, hab ich gedacht, aber wer braucht das?! Hat mich damals schon riesig gefreut, aber es war eben nur ein leichtes Entgegenkommen.
Irgendwann hab ich dann in China meinen Gatten kennengelernt und um dauerhaft zusammenleben zu können, haben wir uns 2008 verpartnert. Ohne Schröders Erfindung der Eingetragenen Partnerschaft, wär das Zusammenleben wohl schwer gefallen.

Ein Hoch auf die Demokratie!

Nur leider hat sie dann jahrelang weiter vor sich hingelummert und nichts gemacht. Erst die Richter am BVG mussten kommen und die Demokratievertreter in die richtige Richtung weisen… mehrfach entschieden sie, dass „wir“ gleich zu behandeln sind. Schon mehr oder weniger ein Armutszeugnis für unsere Abgeordneten, wie ich finde.

Dank der Mutti!

naturgesetz
(Man beachte, dass Spiegel Online sich heute mit Regenbogensticker zeigt *grins*)

Ok, ich bin kein Merkel-Fan und werde es wohl in diesem Leben auch nicht mehr, aber für diese unbedachte Äusserung am Anfang der Woche der Brigitte gegenüber, muss ich ihr einfach nur dankbar sein.
Sie hat sich einfach verzockt! Und das passiert (zum Glück) auch äusserst selten, aber diesmal wirklich an der richtigen Stelle.
Ein bisschen unwürdig, wie sie sich nach der Abstimmung heute der Presse gegenüber versuchte zu erläutern: Für mich ist die Ehe zwischen Mann und Frau laut Grundgesetz Artikel 6 hoch und heilig…
Für die Nicht-Juristen unter uns, bitte hier klicken.
Sind nur 5 kurze, einfach formulierte Sätze. Da steht weder das Wort Mann, noch das Wort Frau!
Sorry Frau Kanzlerin.
Aber egal, die Deutschen lieben ihre Frau Mutti auch noch so, egal was sie innenpolitisch sagt, hört ja eh keiner zu. Ist doch toll, dass demnächst der G20 Gipfel ist und sie wieder aussenpolitisch glänzen kann.

Aber ich schweife ab.
Bin jetzt gespannt, wie das neue Gesetz umgesetzt wird. Darf ich jetzt nochmal heiraten? Anscheinend wohl nicht. Man geht wohl zum Standesamt und erklärt, dass man seine eingetragene Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln will. Wenn man es lässt, bleibt alles, wie es ist. Ob Gatte und ich das dann tun werden? Schauen wir mal.

Also, was soll der Hype?

Es wird jetzt nicht mehr unterschieden!

Es wird jetzt nicht mehr diskriminiert.

Und das ist auch gut so, um es mit Wowi zu sagen.

Nachtrag: abendlicher Blick aus dem Bürofenster

Den abendlichen Blick aus dem Bürofenster kann ich Euch natürlich nicht vorenthalten:

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(obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass den oder einen ähnlichen Anblick schon einige Leutchens aus Süddeutschland heute online gestellt haben *g*)

Verreisen

Ich verreise gern.
Nur zu selten.
Und wenn ich mal nich verreisen kann, bekomm ich furchtbar gern Postkarten.

Sandra hat von Japan aus an mich gedacht

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RosenResli berichtet aus Guatemala

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Franky war in Vietnam

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Mensch kommen meine Freunde rum 🙂

2016 – Nachtrag

Beim Urlaubsbilderdurchsehen gestern abend hab ich noch gesehen, dass es da auf der Kamera noch nen Nachtrag zum Dezember zu berichten gibt:

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wunderbare digitale Zukunftswelt

momentan laufen ja gerade die „Videodays“ in Köln…..
Ein Youtuber-Treffen, wo all die kleinen Kiddies ihre Idole aus dem Netz mal live treffen und ansabbern können. Werd ich glaube nie verstehen, bin aber auch schon zu alt dafür.
Ist ok, bin ja nich so einer wie damals die alten Säcke, die diese bösen Jazz-Musiker aus dem Ausland verteufelt haben, als der Rock´n Roll aufkam.
„Das Seelenheil der armen kleinen Kinder ist in größter Gefahr!“
Als jemand, der mit Schwarz-Weiss-Fernsehen und wenigen Programmen aufgewachsen ist, hab ich den Sprung in die Zukunft (ins Internet) dann doch noch relativ früh mitgenommen und toll gefunden, auch wenn mir das Radio immer noch das Liebste aller Medien ist.
Als dann irgendwann mal Handys aufkamen, war ich eher einer, der den Sinn einer Immererreichbarkeit nicht gleich erkannte, dann doch aufgesprungen ist und mir heute ein Leben ohne nur schwerlich vorstellen kann.
Vor nem Smartphone hab ich mich lang gedrückt, heute mag ich´s, auch wenns jetzt ne Spider-App hat und ich zum Telefonieren dann doch ein richtiges Handy (=Nokia) benutze.
Als Facebook aufkam, hab ich mir das damals in den Anfangstagen auch mal angesehen und mich dann auch schnell wieder abgemeldet… zu viel Big Brother.
Als GayRomeo zu langweilig wurde, weil sich die meisten meiner Freunde dort abgemeldet haben, hab ich mich dann doch wieder bei FB angemeldet. Nu keine Angst mehr, nu is och egal *g*.
Heute abend nun den nächsten Fortschritt miterleben dürfen:
Ein Live Konzert im Livestream…

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Auf Facebook… und richtig genial.
(Hab ich glaube schon mal berichtet, dass ich die Jungs von AnnenMayKantereit mag *g*)

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Stellenweise hats ein bisschen geruckelt, was glaube nicht an meiner 130iger Leitung (*fg*), aber auch das wird sich in Zukunft wohl auch weiter entwickeln.

Ich liebe den Fortschritt.

Brandenburg – Regenbogenland

Wieder mal fast Mitte August und wie jedes Jahr freut sich Frau K. aus D-Dorf, mich hier einige Tage aufnehmen zu dürfen.
Seit einigen Jahren wird es hier in der Mark immer trockener, regnet nur noch an ausgesuchten Tagen im Jahr, fast schon saharalike… Und die ausgesuchten Tage sind, wenn ich mal hier bin und so freut sich Frau K. dass sie mal nicht den Garten wässern muss.

Und was soll ich sagen: Heute Autobahnabfahrt Rangsdorf runter und schon bietet sich einem dieser Anblick:

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Der Untergang…

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Gestern abend gabs mal wieder ein bisschen Teambuilding auf Baustelle:
L K W mit Bier zum Fussballspiel.
Übersetzung aus dem Schwäbischen:
Leberkäsweckle mit Bier zum Fussballspiel…
da wo ick herkomm, is dit einfach ne uffjeschnittne Schrippe mit Leberkäse drin

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Naja, Spiel war lahm,

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Aber ich mag ja eh kein Fussball.

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Aber schicke Wolken mag ich.

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Gestern war übrigens Monatsende.

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Nachdem es aufgrund akuter Unlust, wenig Zeit, zu viel Partyverpflichtungen und plödem Wetterchen im Juni zwischenzeitlich recht schlecht aussah,

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kann ich erfreulicherweise auch für den diesen Moant wieder Erfolg vermelden!
Wieder mehr, als den Monat zu vor.
Und damit knapp, ganz knapp unter der bisherigen Bestmarke vom letzten November. Muss ich wohl oder übel für den Juli dann diese Marke knacken…. 🙂

„Luschtlose Goiß“ oder Mal was anderes IV

Bin gestern von der Rosenresli als „luschtlose Goiß“ tituliert worden.
Versteh ick als komplett hochdeutschredender Brandenburger nicht.
Wikipedia hilft weiter:
Eine Goaß (bairisch für Geiß, entsprechend schwäbisch Goiß oder oberfränkisch Gaaß bzw. im mittelfränkischen Raum Bumber/Bumbers/Bumba) ist ein besonders in Bayern verbreitetes Biermischgetränk.
Meist wird sie als Maß (Goaßnmaß/Goaßmaß) getrunken, wobei auch Goaßnhalbe oder Goaßn-Seidla angeboten werden. Sie besteht je zur Hälfte aus Cola und dunklem Bier oder Weißbier (hell oder dunkel) sowie zirka 4 cl Kirschlikör oder Cognac. Die Variante mit hellem Bier wird Schwarze oder Hirschmass genannt.
Die Goaß mit Kirschlikör ist wegen des süßen Geschmacks besonders bei Jugendlichen sehr beliebt. Als Variation zur normalen, „süßen“ Goaß gibt es noch die scharfe, auch herbe, die statt Kirschlikör die gleiche Menge Weinbrand, manchmal auch Whiskey enthält.
In Trinkrunden kommt gelegentlich auch die Goaß mit Ei zum Einsatz, dabei wird in den Maßkrug statt des Kirschlikörs entweder ein rohes Ei oder die gleiche Menge Eierlikör hinzugegeben.
Das Getränk ist – ähnlich wie der Stiefel – auch bei dem Trinkspiel Der Vorletzte zahlt beliebt. Dabei wird reihum aus der Goaß getrunken und derjenige muss die Maß bezahlen, der vor demjenigen sitzt, der sie austrinkt. Dieses Spiel wird meistens als Goaßnrennen oder Goaßmaßschiam bezeichnet.

Selbst nach 15 Jahren Ländle lern ich noch immer was dazu.

Passend zur lustlosen Goiß als Nachtrag zur gestrigen Abendgestaltung:

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ok, keine Goiß, dafür wohl wohlschmeckender.
Frühlingsfeschd!
Das 78. Stuttgarter Frühlingsfest, oder Cannstätter Frühlingsfest auf dem Wasen.

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Und da Frau K. aus D´dorf den Wetterbericht vom Mittagsmagazin zitiert hat mit
„wird Regen geben“,
kann man sich ja auch gleich ohne Regen nass machen lassen auf der 364m lagen Wasserrutsche:

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richtigen Regen gabs dann nicht wirklich…

25 Jahre Deutsche Eintracht

Ich erinnere mich noch, trotz Black-Out zwischendurch, an den Beitrittstag vor 25 Jahren.

Die Volkskammer der DDR hat im August 1990 beschlossen, dem Geltungsbereich des Grundgesetzes beizutreten.

Wir als DDR Bürger, die wir immer noch da waren und auch da bleiben wollten, wurden nur indirekt gefragt.
Die Volkskammerwahl im März 1990 gewannen, trotz zuvor anderslautender Prognosen, die CDU mit ihren Anhängseln.

Das damalige Endergebnis lässt sich kaum von heutigen Ergebnissen unterscheiden:

40,8% für die CDU

21,9% für die SPD

16,4% für die PDS (ok, darüber würde die gesamtdeutsche Linke sich heutzutage wohl ziemlich freuen *g*)

Wie kam´s?

CDU machte nur mit der Birne Wahlkampf und dem Versprechen „Allet wird jut“. An substantielle Aussagen kann ich mich eigentlich nicht erinnern. Die „Einheit“ war irgendwie schwammig das Fernziel.

Die West-SPD schickte logischerweise Ihren alten Grande Brandt als Galionsfigur und den Vorsitzenden Lafontaine in den 8 wöchigen Wahlkampf… Wobei Letzterer wohl der grosse Fehler war. Denn Oskar spielte den grossen Realitätsmahner – „Ohje, das wird teuer“… das machte ihn wohl aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen für uns Ossi´s unsympathisch.

Kohl und Genscher waren die netten Wessi´s, Lafontaine kam bei den Leuten nicht an, Ostpolitiker ausserhalb der SED-PDS fanden öffentlichkeitswirksam nicht statt. Wer kannte schon Lothar de M.?

Wikipedia zitiert den damaligen Bürgerrechtler Jens Reich wie folgt:

„Das Bonner Nilpferd ist in einer Massivität gekommen, dass man einfach hilflos war. Im Wahlkampf ist einfach der gesamte Apparatismus des Westens in den Osten gebracht worden. Dem hatten wir nichts entgegenzusetzen. Das waren in die DDR exportierte Westwahlen.“

Trifft meine Erinnerung eines damals wohl unwissenden, aber politikinteressierten 15 Jährigen ziemlich genau.

De Maizière gründete darauf hin dann aber trotz des Wahlergebnisses eine ganz „Grosse Koalition“ aus CDU, SPD und Liberalen , komischerweise ohne die PDS. Schnell nen Kassensturz gemacht und dabei festgestellt, dass jetzt Eile geboten ist, bevor der Laden komplett zusammenbricht.

Schwuppsdiwupps hatten wir die D-Mark, einen schönen Sommer und den Volkskammerentscheid im August.

Ich erinnere mich daran, dass wir Teenies diskutierten, dass so ein Beitritt zum bundesrepublikanischen Deutschland sich schon ziemlich unterwürfig klang. Eigentlich sahen die Väter des Grundgesetzes ja damals vor, dass das gesamtdeutsche Volk sich eine eigene Verfassung gibt und erst dann die Einheit hergestellt ist.

Hätte wohl ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen… Zeit, die die DDR nicht mehr hatte…
Die Leute liefen weg, die Kassen waren leer.

Dann einfach nach dem GG Artikel 23 mit dazu treten und fertig. Die Wessi´s fragen wir nicht… wobei ich mir sicher bin, dass zum damaligen Zeitpunkt die grosse Mehrheit uns den Beitritt nicht versagt hätte. Sie wussten ja noch nicht, wie teuer das Ganze den Steuerzahler kommen wird *g*.

Für mich als damals dann 16 Jähriger ging´s am Abend des 02.Oktober 1990 dann in die Landgaststätte des Nachbardorfes in unsere Stammdisse. Warum wir nicht einen geschichtsträchtigeren Ort gewählt haben, wohnten wir doch vor den Toren Berlin´s, kann ich aus heutiger Sicht nur mit jugendlicher Dummheit begründen.
Disko in Telz! Mit Life-Übertragung auf grosser Leinwand von der Vereinigungsparty am Brandenburger Tor… War halt wie jede Wochenenddisko, nur dass ich nicht mit Moped da war und so mir auch ein oder zwei Bier gönnen konnte…. oder was anderes. Ich erinnere mich genau an das Feuerwerkknallen auf dem Balkon der Kneipe um Punkt Mitternacht (inkl. nem Brandloch in meiner neuen Jacke in dem Gedränge), um mich dann selber völlig breit an ner Mauer draussen sitzend zu sehen ne halbe Stunde später… also ich seh auf mich hinab, weil der Typ, der da sitzt, ja eh nischt mehr mitbekommt *g*.

In diesem Sinne:

EINEN SCHÖNEN TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT!

Alle Farben V

Heute Götergatten mit Frau Mutter zum Flieger nach Tegel gebracht, anschließend gings dann nach Stuttgart…
Das Tolle an 700km quer durch die Republik fahren?

Das Farbenspiel, dass sich mir bot ab der Landesgrenze…

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leider keine weiteren Bilder und auch das hier schrecklich verwackelt….
anyway… sie sind in meinem Kopf…. 🙂

Sonne

Na, wer hat denn heute an seinem letzten Sommerarbeitstag verschlafen?

Bin wie montags um sechs aufgestanden und die Dame meinte heute,
erst um 06:38 Uhr hier in Stuttgart aufstehen zu müssen!

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In meiner Heimat war sie übrigens schon um 06:15 Uhr wach…
Auch wenn das Land der Frühaufsteher Sachsen-Anhalt ist, Brandenburg machts früher. 🙂

Alle Farben am Morgen

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Alle Farben, schon wieder mal….

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„Oberstes US-Gericht erlaubt Homo-Ehe“

na geht doch….

Zeit wird´s…

Zeit wird´s auch hier…

Auch wenn ich mich in meiner eingetragenen Partnerschaft recht wohl fühle und von einer „völligen Gleichstellung“ nicht wirklich viel mehr Vorteile hätte als jetzt bereits, geht mir doch dieses dumme Getue von den ewig Gestrigen sowas von auf den Keks.

 

 

 

新年好

Einer mehr als 3.000 jährigen Tradition folgend, wünsche ich Euch ein frohes neues Jahr!

Möge Euch das Jahr des Schafes

  • Glück,
  • Gesundheit,
  • Geld,
  • Geschick und
  • Gutes Gelingen,
  • Genuss,
  • Gefühle, die schönen,
  • Grossen Spaß,
  • Gute Zeit,
  • Gsälz,
  • Geschenke,
  • Gigantische Erlebnisse und
  • Gemütlichkeit
  • und auch alle anderen schönen Dinge, die womöglich nicht mit „G“ beginnen,

bringen.

xīn nián hǎo

(so schreibt man die Überschrift mit unseren Lettern…. Frohes Neues Jahr!!!!!!)

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