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Kulinarisches Chinaland

Habs ja schon angedeutet, auch wenn ich sonst nicht so der Foodpornberichterstatter, hier als letztes Kapitel der Berichterstattung des diesjährigen Chinalandtripps mal ein Ausflug in die Kulinarische Welt.

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Die Kokosnuss ist die bevorzugte Mahlzeit zwischendurch für den Gatten, wenn wir uns mal in den südlichen Gefilden befinden.
Mein bevorzugtes Getränk, wenn wir uns mal in ein Restaurant bewegen, kann der Gatte nicht nachvollziehen, kaufts mir aber trotzdem ohne zu murren.

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Man mag es kaum glauben, denn die Chinesen schlechthin sind ja eher nicht als Biertrinkernation bekannt, aber das Bier dort kann man echt trinken! Schmeckt wie in Deutschland, was wohl nicht zuletzt an den kaiserlichen Bestrebungen liegt, fern der Heimat fremde Völker zu unterdrücken, als er 1898 in Qingdao 青島市 (grüne Insel) seine Kolonie Kiautschou 膠州 gründete. Die kurze Besatzungszeit bis 1915 (die Kolonie zählte zwar offiziell bis 1919 zum Deutschen Reich, das Gebiet wurde jedoch gleich zu Kriegsbeginn von den Japanern besetzt) reichte jedoch aus, um dort 1903 die Brauerei Tsingtao 青島啤酒 zu gründen.
Diese Brauerei ist mittlerweile die sechstgrößte weltweit. Lustigerweise ist die offizielle Schreibweise für die „gleichnamige“ Stadt Tsingtau, mit einem „u“ am Ende.
Auch wenn ich mich immer wieder mal bereits seit 2005 in chinesischen Gefilden rumtreibe und noch dazu mit nem Chinesen verheiratet bin, kann ich nicht gerade behaupten, des Chinesischen mächtig zu sein. Aber „Qīngdǎo Píjiǔ“ gehört definitiv zu meinem Wortschatz :-).
(Hier an der Stelle kann ich auch zu geben, dass ich die chinesischen Schriftzeichen oben natürlich nur aus Wikipedia geklaut hab… könnten also auch die Kriegserklärung an Japan darstellen.)

Im Süden unterwegs zu sein, wie wir auf Hainan, bedeutet natürlich auch viel Obst zu sich zu nehmen.

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Mit dem Gatten in China unterwegs zu sein bedeutet auch, regelmässig gezwungen zu werden, Gemüse zu probieren. Mag kein Gemüse, aber das hier war irgendwie lecker.

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Fischessen hab ich auch erst in China gelernt.

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Aber daran komm ich echt nicht:

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Hähnchen, Tofu und Aubergine

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Wissenwert: Während wir Deutschen beim Posen für gestellte Fotos „Kääääse“ in den Kamera rufen, rufen die Chinesen qiézi = 茄子 = Aubergine. Und das machen sie definitiv öfter als wir Deutschen… die Chinesen lieben das 🙂

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Einer meiner diesjährigen Favorites, da ich es so noch nicht kannte: Heissluftunterstützes Grillen

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Und ein Fisch dazu geht immer

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Nix zu essen, aber in nem Restaurant gesehen:

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Echt nicht meins in der Schüssel: 羊肉泡馍 yang rou pao mo
(Bei der Übersetzung hat mir der Gatte geholfen 🙂 )
Lammfleisch in der Suppe mit echt hartem Brot, welches man sich erst selber in kleine Stücke reissen muss. Da ist man bestimmt erstmal zehn Minuten beschäftigt, das Brot klein zu machen!

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Die chinesischen Maultaschen mag ich da mehr…

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Und immer wieder gern: Hot Pot!…. Feuertopf

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Mein Frühstück vorn (fritierte Sticks / Gebäck, warm zu geniessen),
das des Gatten hinten (Glasnudeln in irgendwas eingelegt, kalt serviert)

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Als Ausländer in nem Restaurant was bestellen?

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Wird schwierig.

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Irgendwas gedämpft, ist immer

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Die Pilze unten… so lecker…. hab den Geschmack immer noch auf der Zunge.

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Das hier geht beim Gatten übrigens auch als Frühstück durch:

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Gibts hier beim Moslem

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Hinterher noch nen frisch gemachten Granatapfelsaft

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Fritierte Pilze (links) und rechts das Standardessen für mich Ausländer… eigentlich wohl nur für Ausländer, die Chinesen, die ich kenn, mögen das nicht so: Schweinfleisch-süss-sauer… eigentlich nur süss (auch eines der wenigen chinesischen Begriffe, die ich mir gemerkt hab 糖醋里肌 tángcùlǐjī, wobei ich das natürlich auch wieder nur aussprechen kann, ohne es schreiben zu können… Übersetzung by bab.la.de)

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Woran sich der Touri wohl erst gewöhnen muss: Gerichte kommen meist nicht als ganze Bestellung, sondern wohl so, wie sie gerade in der Küche fertig werden. Die einzelnen Speisen kommen in die Mitte auf den Tisch und jeder der Runde nimmt sich dann, was er mag.

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Als Bier da oben hat man mir übrigens eines mit Ananasgeschmack angedreht. Furchtbar süss. Und ja, da steht Popcorn auf dem Tisch!

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Und so über den Abend verteilt kann man die Speisenreihenfolge wohl als Fortsetzungstory bildlich festhalten.

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Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass ich nicht so verfressen bin, wie es hier womöglich aufgrund der Fülle der Bilder den Eindruck vermitteln mag. Hab den ganzen Urlaub über die Bilder gesammelt 🙂

Sanya IV

Sonntag, kann ich mal wieder in den letzten Urlaubsbildern stöbern und ein wenig berichten…

Der letzte Tag unserer Sanya-Station auf Hainan.
Früh aus dem Bett gefallen, noch viel Zeit, bis der Flieger geht.

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Ein letzter sehnsüchtiger Blick aufs Wasser

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Wie schon berichtet, es ist gefährlich dort zu schwimmen…. besonders, weil das Schild rund 500m weit weg vom Wasser steht.

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Wie die die Gegend dort zu „dem“ Touristen-Hot-Spot-place-to-be weiter entwickeln wollen, wenn sie überall Warnhinweise aufstellen, weiss ich nicht wirklich. 🙂

Am Flughafen von Sanya hatten wir mal wieder etwas Zeit. Doof, wenn der Flieger Verspätung hat. Während man in HK, sofern das Wetter mitspielt, nen superschönen Blick von der Raucherterrasse des Terminal 3 hat, haben die hier hinter dem Security-Check nen echten „Draussenbereich“!

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Ein letztes Temperatur-Geniessen, bevor es wieder in die gemäßigte Klimazone geht.

Aber irgendwann ging es dann doch los.

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Sanya III – Nan Shan

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Auch auf ner tropischen Insel kann man ja nicht den ganzen Tag über am Strand liegen.

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Manche müssen arbeite, Gatte will ja auch ne Kokosnuss…

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Während andere sich bei Megahitze wieder AAAAA – Sehenswürdigkeiten ansehen müssen.

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Tha Nan Shan Cultural Tourism Zone

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Der Garten der Alten

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Sanya II oder der Lao Wai im Wasser

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Das hier war übrigens meine Laufstrecke bei meinem einmaligen Lauf auf der Insel.

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Morgens um acht los, nach vier Kilometer umgedreht, der Rückweg war eine Hitzeschlacht… 🙂

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Stellenweise war die Laufstrecke nicht ganz perfekt präpariert 🙂

Sanya

Wenn es mal wieder nach Chinaland geht, ist der erste Teil der Reise immer als Urlaub gedacht bzw. geht es irgendwohin, wo ich noch nie war und immer schon mal hin wollte. Der zweite Teil geht dann zur Schwiegermutter bzw. dient dem Gatten als Heimaturlaub.
Dies Jahr mal was anderes: In Sanya war ich schon mal. Januar 2006. Und da gefiel es mir so toll, dass ich da unbedingt nochmal hin wollte.

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Gatte hat mir den Gefallen getan und organisiert.
Hotelsuite war ok, dicht an der Küste, nur wohl nicht nah genug, sodass sich noch so ein Hotelkomplex dazwischen quetschen konnte.

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In der grossen Bucht gabs nur noch drei Abschnitte, an denen Baden erlaubt war.

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Grosse Teile der Insel hat sich mittlerweile das Militär eingekrallt, so dass die Strandwanderung auch recht begrenzt ausfiel.

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Trotzdem stellt sich sowas wie Strandfeeling ein. Zusammen mit der Dauerbeschallung, die einen auf Chinesisch, ner Art von Englisch und Russisch davor warnte ins Wasser zu gehen.

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In Stuttgart wird demnächst ein größeres Haus im Bahnhofsviertel gebaut werden, dessen Fassade nach dem Willen der Architekten begrünt werden soll. Wie das dann aussehen kann, kann man sich hier schon mal ansehen.

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Tagsüber kanns hier auf Hainan schon recht unerträglich heiss werden. Auf dass den vielen Mopedfahrer während der Rotphase an der Ampel nicht der Schädel unterm nicht vorhandenem Helm kocht, hat man sich hier ne Überdachung einfallen lassen. Sehr löblich.

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Auf zu ner 5 fach A Touristensehenswürdigkeit.

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5 fach A ist die höchste Kategorie in China. So wie die chinesische Mauer oder die verbotene Stadt in Peking.
Muss ja gut sein.

Busfahrer hat uns noch gewarnt: „Ist viel zu heiss dafür!“

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Sieht man ja an den Menschenmassen 🙂

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Irgendso ein Landeplatz, an dem vor soundsovielen Jahren mal ein Buddhist vom Typhon her getrieben wurde und dann den wahren Glauben auf der Insel gelassen hat – Nanshan Daxiaodongtian.

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Gesundheitspfad…. auf die schnell mal 64 Kalorien verlieren

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Obwohl da ne Treppe ist, ans Wasser runter darf man nicht, könnte man sich ja wehtun.

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Wenn man schon nicht ans Wasser darf, folgten wir eben dem Pfad der Erleuchtung zum Berg hoch.

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Auf halber Strecke haben wir die Wanderung dann doch wieder abgebrochen, bevor es für Schwiegermutter aufgrund der Temperaturen der Pfad der Erschöpfung wird.

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Wer wirft den hier die Braut in Dreck?

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Das hier gehört schon nicht mehr zur Sehenswürdigkeit, zeigs aber trotzdem:-)

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