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Hangzhou – nochmal

Von unserem zweiten Rundgangstag in Hangzhou gibt auch Bildmaterial.

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Der Kaiserkanal / Der Grosse Kanal / Jing Hang Grande Canal

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Was Wiki dazu schreibt, steht hier

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Zu den beieindruckenden facts gehts hier

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Cabrioboot! Man beachte: Dach abgenommen, Wände abgeklappt… coole Sache

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Anfang September fand in Hangzhou der G20 Gipfel statt.
Typisch chinesisch hierzu wurde die Stadt vorbereitet.

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Werbung hierfür überall (hat 4 Wochen später noch keiner abgenommen).

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Ein neues kleines Stadtviertel. Man beachte hier das Schild auf der rechten Seite
(Name Restaurant, your text here). Laden ist wohl noch nicht vermietet *g*

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Und sehr schnell sind wir auch wieder am Westsee angekommen…
und schon wieder waren da viele Leute.

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Da erstmal wieder wegzukommen, war nicht so einfach

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Aber wir haben es dann doch geschafft. Ich wollt ja unbedingt noch an den Qiantang-Fluss.
Schaut Euch mal das Video an.

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An unseren letzten Hangzhou-Tag ging es schon wieder an nen See. Diesmal ne Nummer kleiner.

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Aber auch nett

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Hangzhou – Westsee

Wikipedia weiss zu berichten:
„Hangzhou (chinesisch 杭州, Pinyin Hángzhōu, Kurzzeichen 杭) ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang und zudem das Zentrum der Metropolregion Hangzhou. Die eigentliche Stadtregion hat über acht Millionen Einwohner und liegt an der Mündung des Qiantang-Flusses in die Hangzhou-Bucht. In Hangzhou beginnt der Kaiserkanal, eine wichtige Verbindung in den Norden Chinas. Die Stadt ist auch heute noch eine bedeutende Produktions- und Handelsstätte für chinesische Seide.“
Muss ich dazu ja nichts Neues erfinden *g*.
Als ich damals in China lebte, kam im TV immer wieder diese Fersehsehwerbung mit dem Slogan
„Visit Hangzhou, Chinas most beautifull City!“, daher wollt ich hierher immer schon mal.

Die Hauptattraktion ist wohl der berühmte Westsee. Dazu gibts sogar nen eigenen Wiki-Artikel (hier).

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Schon seit Jahren wird mir immer wieder gesagt: „Wenn Du in China verreisen willst, mach dies ausserhalb der goldenen Weeks“, den Feiertagswochen. In China gibt es drei grosse Tage, nach denen jeweils eine Woche Feiertag ist und nischt im Land läuft und alle blau machen oder unterwegs sind. Das chinesische Neujahr (Spring Festival), der 1. Mai (Kampftag der arbeitenden Werktätigen) und der 1. Oktober (Nationalfeiertag). Bisher hab ich diese Unkenrufe nicht wirklich immer nachvollziehen können und daher waren wir zu diesen Zeiten immer unterwegs. Eigentlich recht problemlos, bis auf 4 Stunden Wartezeit bei der Einreise von Shenzen nach Hongkong, damals im Jahre 2006, egal.
Was dies Jahr aber rund um den See los war, hab auch ich als erfahrener Chinatouri noch nicht gesehen.

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Himmel und Menschen.
Was mich noch mehr überrascht hat: Verdammt wenig Lao Wai´s / Ausländer mit dabei.

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Aber lassen wir das. Zwischen all den Menschen hab ich auch was vom See sehen können 🙂

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Wohl eine der berühmtesten Hochzeitsfoto-locations in Hangzhou

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Der Westsee gehört übrigens seit 2011 zum UNESCO Weltkulturerbe.

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So ein Marsch um den See kann ganz schön lang dauern.

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The broken Bridge

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So kaputt ist sie dann wohl doch nicht, sie lassen immer noch Menschen drüber, was wir uns aber verkniffen haben.

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Sport im Reich der Mitte

Einige meiner lieben Follower hier werden sich schon seit einigen Tagen und Wochen fragen, ob ich denn dem Sport abgeschworen habe, da diesen Monat noch nicht ein einziger Beitrag dazu veröffentlicht wurde. Die Antwort ist einfach: Nein, auch in der Ferne hab ich mich auf die eine oder andere Strecke begeben, wenn auch leicht weniger oft, als sonst so die letzten Monate. Aber das schiebe ich nicht auf meine Faulheit, sondern auf die Tatsache, dass wir erkundungstechnisch, wie immer im Urlaub, sehr viel fussläufig unterwegs waren. Daher hats in Hangzhou auch nur für einen Lauf gereicht.

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Bei Frau Schwiegermutter daheim in XianYang war ich auch unterwegs.

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Verkehrsmittel im Schwiegermutterland oder Didi, das Über-Uber

Auf meinem alten Blog aus den Jahren 2005 bis 2008, den es heute nicht mehr gibt, hab ich ja auch das eine oder andere Bild von der Verkehrssituation in China gezeichnet.

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Die von Katie Melua im Jahre 2005 besungenen „Nine Million Bicycles (in Beijing)“ gab es nach meinen Erfahrungen damals schon nicht mehr, und wenn, standen sie wohl alle irgendwo im Keller rum. Viel mehr war man motosisiert unterwegs. Zu meiner Überraschung, war ein Grossteil damals schon elektisch unterwegs. Wenn man sich heute in Chinas Grosststädten so umschaut, findet man zwar immer noch sehr viele Zwei- und Dreiräder, aber von denen haben so gut wie keine mehr Verbrennungsmotoren. Alles läuft geräusch- und abgaslos.

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Dies Jahr zum ersten Mal gesehen:

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An sehr vielen Punkten in den Großstädten werden neuerdings Fahhrräder verliehen! Die Vermietung läuft ganz normal mit der ÖPNV-Fahrkarte.
Die erste Stunde ist kostenlos, danach kostets grad mal 1 Yuan/Stunde (13 Cent).

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Der „normale“ Strassenverkehr ist immer noch geprägt von Staus´s und crazy Drivern.

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Daran wird sich wohl so schnell nichts ändern. Proportional gesehen hatte ich dies Jahr das Gefühl, dass der Anteil von Mittelklassewagen zugenommen hat. Aber immer noch gilt: Kenne kein weiteres Land, wo es so wichtig ist, nen grossen Wagen zu fahren. Big-SUV´s, 3,0, 4,0, 5,0 Maschine, Audi A-8 in der Langversion, Porsche Cayenne usw.. Selbst mit nem Ferrari scheint man nicht mehr wirklich aufzufallen. Geld spielt keine Rolle.

Für die meisten wird Geld dann wohl doch eine Rolle spielen. Und für die gibts immer noch den ÖPNV. Und der wird massiv ausgebaut. Seit Jahren schon (war ja damals 2006 bis 2007 extra dort hinbeordert für).
Mit dem Schnellzug von einer Millionenmetropole in die andere? Kein Problem!

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Hier sind wir von Hangzhou nach Shanghai in knapp einer Stunde (200km für ca. 10 Euro) unterwegs. Die Strecke wurde 2010 eröffnet und hat wohl bei 18 Monaten Bauzeit 3,2 Mrd. Euro gekostet (einen Vergleich mit Bauzeit und Kosten in Deutschland erspar ich mir hier jetzt mal fechgrinsend).

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Hey, warum sind die Bahnsteige so leer?!
Weil diese erst zehn Minuten vor Zugabfahrt betreten werden dürfen.

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Irgendwo muss man ja drängeln dürfen.
Drängeln kann man sich auch in der Metro.

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Vom Bahnsteig geschubst werden kann man dabei nicht. Die Metrosysteme in den grossen Städten sind gerade erst noch im Aufbau und am Wachsen. In Xi’an oder in Hangzhou gibt es gerade mal zwei bzw. drei richtige Linien, aber damit kommt man schon gut durch die ganze Stadt bzw. darüber hinaus von Süd nach Nord und von Ost nach West. Ich gehe mal davon aus, dass innerhalb der kommenden zehn Jahre sämtliche Städte komplett unterkellert sein werden.

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Immer wieder zu finden: Erinnerungen an das gute Verhalten im öffentlichen Lebensraum.
Der Bahnsteigvorsteher oben hat auf seiner Schleppe zu stehen „Sei zivilisiert!“

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Schwarzfahren ist Dank der gut funktionierenden Schrankensysteme so gut wie unmöglich. Auch nicht wirklich nötig. Für je nach Strecke 2 bis 6 Yuan kann man durch die ganze Stadt fahren. Da kommt kein Taxi mit.

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Apropos Taxi. Die gibts immer noch und die sind im Verhältnis zu anderen Ländern immer noch recht günstig (wenn man sich vom Fahrer nicht berumpsen lässt). Aber wie immer geht da noch was. In der grossen Restwelt versucht ja „Uber“ gerade das Taxiwesen zu revolutionieren. Privatleute kutschieren Fahrgäste, wohin sie wollen und nehmen dafür Geld (deutlich weniger als Taxipreise). Per App auf dem Telefon schaut man gerade, welcher Fahrer irgendwo in der Nähe ist und ordert diesen zum GPS erkannten eigenen Standort. Der Fahrpreis wird vorher auf dem Telefon schon angezeigt und Uber kassiert nen gewissen Betrag (20%?) davon. In Deutschland wird sich diese Geschäftsidee Dank genre-schützender Gesetze wohl nicht durchsetzen (Stichwort Personenbeförderungsgetz, 1-jähriger TÜV, Versicherung). Ein (sarkastisches) Hoch auf die Taxi-Lobby, wobei dies natürlich auch wieder ne zweischneidige Sache ist, wenn man an Arbeitnehmerrechte, Selbstausbeutung und sowas in der Art denkt.
Aber auch in China hat Uber so seine Probleme. Aber nicht aufgrund tradierter Gesetze, sondern aufgrund Konkurrenz. Didi ist mittlerweile wohl so stark, dass sich gerüchteweise Uber demnächst aus dem chinesischen Markt wieder verabschieden wird.
Bei unseren Orderungen eines Fahres war immer (!tags wie nachts!) jemand innerhalb von weniger als 3 Minuten an unserem Standort und brachte uns ohne viel Gequatsche an den gewünschten Ort. Ne richtig tolle Sache für einen selbst.

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