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Warum lassen sich die alten Säcke von den jüngeren immer so unter Druck setzen?

Oder setzen sie sich selber unter Druck, um den jüngeren was zeigen wollen?
Was man trotz Methusalem-Alter alles noch so reißen kann?
Wem beweist man da was?
Dem Jüngeren? Der Welt? Sich selber?

Dienstag Abend lautete die Ansage von CLK vor dem Lauf
„Ich möchte heute kurz unter 6min/km, aber auch nicht schneller als 5:30min/km laufen“

Hab ich mich natürlich gefreut, denn ich mag ja Entspannungsläufe, und hab am Anfang unserer Laufgruppentour mit einem Durchschnittsalter von 40,33 Jahren, einfach mal frei von der Leber weg mit PLK über Gott und die Welt gequatscht.
Und immer wieder den vorne wegziehenden CLK ermahnt, dass er eigentlich nen langsamen Lauf bestellt hatte.

Nach den ersten vier flachen Kilometern gab es dann schon kein Quatschen mehr und ich dachte mir einfach, dass CLK dann ab Kilometer 5 und 6 am Berg (immerhin 61 bzw. 46 Höhenmeter / km) dann jetzt doch mal ein etwas schonenderes Tempo angehen wird.
Hab ich mich sowas von getäuscht. Er dachte gar nicht dran, großartig langsamer zu werden!

Am Ende kam zwar kein neuer Rekord für den gemeinsamen Pilgerweg bei heraus (hatten auf dem Gipfel dann doch noch mal abgebremst, um auf den jungen PLK zu warten), aber da fehlten doch nur 3 Sec/km!
Und selbst wenn ich das betrachte mit meiner allein gelaufenen Bestzeit auf der Strecke (4:58min/km), fehlt da nicht mehr viel zu.
Da macht sich das Höhentrainingslager, dass CLK in seinem Urlaub in 3.000m Höhe verbrachte, doch bemerkbar 🙂
Ich staune immer wieder, was der „alte“ Mann in den letzten 12 Monaten für Fortschritte gemacht hat.
Und ich bemerke immer wieder, dass er so einen aggressiven Laufstil an den Tag legt, wenn wir den deutlich jüngeren PLK mit dabei haben. Ich glaube ja, dass CLK dem PLK da etwas zeigen will. Was, weiß ich noch nicht, aber ich find es raus 🙂

Bei der Mittwochslaufgruppe stieg das Durchschnittsalter heute dramatisch um mehr als 20% auf exakte 48,947 Jahre an.
Was wohl einfach daran lag, dass PLK heute ins Wochenende abgereist ist und ich mit CLK allein unterwegs war.

Mussten wir heute Niemandem etwas beweisen und so hatten wir auch einen sehr entspannten Feierabendlauf 🙂

Wenn es Nacht wird…

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… kann man bei Mondschein immer so schön sinieren und Entscheidungen treffen….

Ich hatte mich entschieden, dass es mal Zeit wird zu schauen, was so aus meiner alten Laufgruppe Ulm geworden ist und bin kurz entschlossen nach München gefahren und hab die lieben Kollegen dort auf ihrer neuen Baustelle besucht!

LEISTUNGSKONTROLLE!!!!

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Von LK 2 weiss ich ja, dass er auf seiner Baustelle in Stuttgart und auch jetzt im Urlaubsausland weiter schön dran ist und auch fast genauso viel läuft, wie ich.
Aber was macht LK 1?!

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Noch dabei!
Sehr schön. Zusammen mit zwei anderen Kollegen der Baustelle in München ging es durch den benachbarten Hirschgarten.

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Warum wir nicht einfach noch in den nur unwesentlich weiter gelegenen, vermutlich viel schöneren Schloßpark Nymphenburg gelaufen sind, mag wohl an der geplanten Abendgestaltung (siehe links) gelegen haben. Man sehe es uns nach: Wenn man schon mal in der viel beschworenen Bierhauptstadt ist, muss man eben Prioritäten setzen, auch wenn ich als Pils-Trinker das mit der Bierhauptstadt natürlich nicht nachvollziehen kann (2 Weissbier reichten dann auch). Das LK 6, der sich auch dort auf der Baustelle rumtreibt, der Leistungskontrolle durch Vortäuschung von Unwohlsein entzogen hat, verurteile ich natürlich zutiefst.

Zusammenfassend kann ich sagen:
Gut, dass ich mir die Baustelle dort nicht ausgesucht habe: Haben nicht mal Höhenmeter dort! und das hessische Eschweger-Pils schmeckt mir auch besser 🙂

Weniger kriminell durch Mehrwertsteuersenkung?

Wenn de eh schon deine Steuerschuld eher in anderen Ländern tilgst, kommt Dir so eine Steuersenkung hierzulande natürlich gerade recht. Umso weniger kriminell fühlt man sich dann vielleicht, wenn man erlaubtermaßen nur noch 16% vom Umsatz über die Grenze schiebt… 🤫

Wobei ich natürlich nicht glaube, dass die Manager der Kette sich kriminell oder schlecht fühlen… sie geben das ja weiter an die armen Mitarbeiter, denen sie jedes Jahr eine 5 prozentge Lohnerhöhung versprochen haben.

Viel entspannter, als so ein Kaffeehausbesuch ist doch, den Tag mit Talli zu verbringen, oder zumindest einen Teil des Tages. Kann man wenigstens unter der Rubrik „Sport“ verbuchen.

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Tausche CLK gegen PLK

Gestern mit dem CLK mal wieder eine kleine Feierabendrunde am Abend unterwegs gewesen. Cheffe meinte, nachdem er tatsächlich letzte Woche seinen guten Vorsatz, an achten Tagen hintereinander laufen zu gehen, wahr gemacht hatte, dass er etwas erschöpft sei und wir doch bitte langsam machen sollen. Hab ich ja nichts dagegen, nur wer dann wieder Druck gemacht hat, als wir dann unterwegs waren, war natürlich wieder er…
Nach dem Lauf teilte er mir mit, dass er am Mittwoch dann doch lieber etwas ruhiger macht und stattdessen mit zwei anderen Kollegen seine Baustellenradsportgruppe wieder beleben möchte. Ist ja auch kein Problem, hat doch letzte Woche unser neuer Praktikant angefragt, ob er uns begleiten könne…. Hab ich mich natürlich gefreut und ihn aufs Herzlichste eingeladen! Tausche ich einfach CLK gegen PLK.
Er meinte zu mir, dass er erst wieder angefangen hat, etwas mehr zu laufen, und so normalerweise um die 5 bis 6 Kilometer macht. Ist ja kein Problem für mich, kann ich mich drauf einstellen! Laufen wir eben etwas langsamer. Macht ja auch Spaß.
Heute stellte sich dann raus, dass die Baustellenradfahrprofi´s doch lieber nicht wollten und so kam Cheflaufkollege CLK eben doch wieder bei uns mit. So waren wir mal zu dritt! Das kam schon lang nicht mehr vor.
Naja, nur dass aus der erhofften / erwarteten Entspannungsrunde mit CLK und PLK (PraktikantLaufKollege) dann doch nichts wurde!

CLK und ich waren offensichtlich dem neuen Kollegen dann doch zu langsam und meine anfängliche Angst, wir könnten ihn überfordern, wich dann eher schon fast der Angst, er könnte uns überfordern!
Insgesamt mehr als 5 min schneller, als letzte Woche auf der Pilgerwegrunde.
Naja, merkt man eben dann doch, wenn da jemand mit Grundsubstanz kommt und der auch noch nur halb so alt ist :-).
Die Idee, den CLK gegen den PLK einfach auszutauschen, weil der CLK jetzt mittlerweile so hochtrainiert fast schon anstrengend ist, hab ich jetzt auch wieder verworfen. Wird dann jetzt einfach dauerhaft der PLK ergänzt (so er denn mit uns alten Männern weiter so langsam laufen will *g*). Bin ehrlich schon gespannt auf die Runden, die ich mal mit ihm allein drehe… Da geht noch was 🙂

Wer sich jetzt wundert, wieso ich da so gefakte bebilderte Laufberichte veröffentliche: Ich hab mich dazu entschieden, meine 8 Monate alte Garmin Forerunner dann doch wieder einzusenden, auf dass die sich mal des schwachen Akkus annehmen. Bin sehr gespannt, wann ich die Uhr wieder bekommen.

Lehrgeld oder Leergeld?

Nun hab ich mich so auf den heutigen Sonnabendlauf gefreut…
Passte eigentlich auch alles…. warm, Sonnenschein, kurze Laufklamotten, Sonnebrille und neue Laufschuhe…
Beim Anprobieren und Umherlaufen im Laden letzten Montag war ich ja noch ziemlich begeistert von meinen neuen Brooks.

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Aber heute, gleich nach den ersten Kilometern, war die Begeisterung ziemlich schnell der Realität gewichen…
Auch wenn die neuen Ravenna sehr leicht sind, gleicht das nicht wirklich das Weniger an Dämpfung aus.
Ich werd jetzt wohl wieder Ausschau halten nach neuen Adrenalin…
Oder aber, ich warte mal jetzt meine avisierte Märzlaufpause ab und nutz die neuen Schuhe dann im nordhessischen Laufgebiet… Im Gegensatz zum Stuttgarter Laufgebiet ist da nicht ganz so viel Asphalt…

Schon wieder Hase und Igel

Nachdem mich meine Laufkollegen am Montag ja allein durch den dunklen Wald haben traben lassen, hat sich der Chef am Dienstag erbarmt und ist mit mir noch bei Tageslicht losgezogen.
Ganz locker flockig wars geplant, aber immer wieder kam der ganz kleine Antritt von rechts.

Na so eine Herausforderung nehm ich doch gern an und leg ne kleine Runde um die Scheune ein. Hat diesmal wieder 30m mehr gebraucht, bis ich den Kollegen dann wieder eingeholt hatte. Wir machen den Radfahrer noch zum begeisterten Läufer 🙂
Auch wenn mich der Kollege nach dem zweiten Antritt dann wieder Menschenschinder nannte, hats ihm dann doch glaube gefallen. Vor allem seine Pace, die von Tag zu Tag besser wird.

Das Tolle an diesem Hase und Igel Spiel ist ja, dass man es im Läuferjargon auch fachmännisch Intervalltraining nennen kann. Einer der Tricks, die wirklich was für die eigene Form bringen. Genauso toll wie Bergläufe… und ich hasse Berge… aber sie bringen was. So viel, dass bei meinem Mittwochslauf, den ich mal wieder allein durchführen durfte (weil Chef sich in ne Besprechung verdrückt hatte und lieber ne Stunde später allein durch den dunklen Wald gelaufen ist) mal wieder eine kleine Pulverisierung eines persönlichen Rekords bei rum kam. Und auch der über die Meile, aber da weiss ich immer noch nicht, welche Meile Garmin hier heranzieht. Wird wohl die englische Meile über 1.609,3m sein… 6min 31sec…

Insgesamt bin ich mit meinem heutigen 23. sten Lauf im Oktober mehr als zufrieden. 🙂

Laufgruppenrekorde ohne Laufgruppe

Gestern meinte Chef vergessen zu müssen mir mitzuteilen, dass er am eigentlich geplanten Abendlauf nicht teilnehmen kann.

Die anderen pot. Laufkollegen meinten, dann doch lieber biertrinkenderweise die abendliche Terrassenparty vorbereiten und in den Grill schauen zu müssen.

Naja, kann man wohl nichts machen.

Heute meinte Chef, dass er vor dem Lauf noch kurz ein Telefonat führen müsse und so saß ich dann hier und wartete auf das Ende…. des Telefonats.
Als er dann fertig war, war er auch mit dem Gedanken fertig, heute mitkommen zu wollen und so war ich schon wieder allein unterwegs.
Kann man das Ganze ja auch mal schneller angehen.

Schön, wenn einem dann hinterher der Statistikkeller freudestrahlend auf die Schulter klopft und meint, dass man wieder drei neue Rekorde aufgestellt.

Doch nochmal Hase und Igel

Der grosse Vorteil einer Laufgruppe: man läuft nicht allein.
Der grosse Nachteil einer Laufgruppe: man läuft nicht allein.

Nun ist ja meine Laufgruppe hier auf meiner nordhessischen Baustelle doch noch recht übersichtlich. Normalerweise kommt immer nur einer mit, seltener zwei und noch seltener drei Kollegen.
In letzter Zeit zeichnet sich jedoch immer mehr ab, dass erstens die anderen Kollegen so langsam in den Wintermodus gehen (too busy, too much work, aua weh weh, Turnbeutel vergessen, Schnitzel ruft) und zweitens der Kollege Chef immer mitkommt.
Weiss nicht, was ihn reitet, vom eingefleischten Radfahrer zum demnächst dann richtigen Läufer zum werden?
Auch wenn er immer noch meint, dass es nichts für ihn sei, hab ich doch das Gefühl, das er mehr und mehr Spaß dran hat.

Vorteil Laufgruppe: Man hat jemandem zum Quatschen (auch wenn, je länger der Lauf geht, meist dann nur noch ich rede).
Nachteil Laufgruppe: Irgendjemand quatscht immer und ist wohl offensichtlich noch nicht ausgelastet!

Vorteil Laufgruppe: Man wird gezwungen, Kilometer zu machen und aktiv zu bleiben.
Gut für die Kilometer-Statistik.
Nachteil Laufgruppe: Man richtet sich nach den anderen und versaut sich dadurch die
Durchschnitts-Pace-Statistik.

Vorteil Laufgruppe: Man läuft auch mal langsamer, nicht immer sich quälenderweise in der Wettkampfpace und das soll ja gut sein für den Trainingsfortschritt, für den Kalorienverbrauch und die Gelenke.
Nachteil Laufgruppe: Zu viel laufen ist nicht gut für die Gelenke.

Vorteil Laufgruppe: Man kommt mal zu einer mehr oder weniger humanen Tageszeit weg vom Schreibtisch und sieht was anderes.
Nachteil Laufgruppe: Der Sportklamottenverbrauch steigt massiv an. Wenn ich Montagmorgen hierher komme, hab ich für 4 Trainigseinheiten Hosen, Shirts, Socken bei. Sporttasche ist voll.

Vorteil Laufgruppe: Dadurch, dass man mal was anderes als sein Büro sieht, kann man leichter abschalten und kommt so auch schneller wieder auf tolle Ideen.
Nachteil Laufgruppe: Heute mal ehrlich gesagt schwere Beine. Das war dann mit dem gestrigen und dem heutigen Lauf der siebte Lauf in Folge. Jetzt erstmal zwei Tage Ruhe.

Für den Chef war es gestern ja schon der zweite Lauf in der Woche und so hatten wir uns nach dem Dienstags-Pace-Lauf (5:23min/km) eine geruhsame 6min Pace vorgenommen.
Im Endeffekt waren wir sogar noch besser und haben uns sogar noch 14 sec mehr Zeit gelassen pro Kilometer.

Für den heutigen Lauf hat Chef wieder um ne ruhige Kugel gebeten, aber ich kann ihm natürlich nicht jeden Wunsch erfüllen.

Dafür hab ich dann doch wieder zwei Hase und Igel Runden eingelegt (obwohl ich das mit ihm ja eigentlich nicht mehr machen wollte) und zumindest meine Pace etwas aufgehübscht.

In den beiden Bilder übrigens deutlich erkennbar: Je langsamer man läuft, um so mehr Kalorien verbraucht man…. zumindest sagt das die Garminkalorienverbrauchsberechnungsmethode. 🙂

Kein Hase und Igel mehr!

Man soll ja im Training immer wieder abwechselnd, mal schnell und fordernd und dann mal gemütlich vor sich hindümpelnd, laufen. Erhöht den Trainingseffekt.
Daher find ich ja die Tatsache so gut, dass mich ab und zu Kollegen hier von der Baustelle aus begleiten.
Allein versuch ich es etwas schneller und mit den Laufpartnern pass ich mich dann eben deren Pace an.
Nun kommt seit geraumer Zeit mein Kollege Chef, eigentlich ein passionierter Radfahrer, so ein bis dreimal die Woche mit und hat doch tatsächlich Gefallen am Laufsport gefunden (auch wenn er das nie zu geben würde).
Am Anfang unserer Laufsessions tat er sich noch sichtlich mit der ungewohnten Belastung schwer…
Mittlerweile, so nach 8 Wochen oder so, stell ich immer mehr fest, dass er eine massive Steigerung hinlegt.

So hab ich ja bisher, immer wenn es mir zu langsam wurde, irgendwo eine kleine Tempozusatzrunde nur für mich eingelegt und dann irgendwie versucht, die Kollegen wieder einzuholen. Hase und Igel. Das ist ein richtiger Trainingseffekt.
Bei der heutigen Runde hab ich mich ehrlich gesagt schon echt schwer getan….
Was mich auf der anderen Seite natürlich für den Kollegen Chef und auch für meine Trainerbilanz sehr freut. Auch wenn wir nach hinten auf den letzten Kilometern raus da noch einiges Steigerungspotential haben *g*
(und bevor Ihr fragt: nein, ich bin nicht über das Dach geklettert 🙂 )

Laufgruppe Ulm meets Laufgruppe Sontra

So einmal im Jahr machen wir ne ein internes Bauleitertreffen auf irgendeiner Baustelle im Bundesgebiet.
Dies Jahr ist meine Baustelle hier im Hessischen der Treffpunkt.
50% der verbliebenen noch aktiven Laufgruppe Ulm ist schon mal nen Tag früher angereist (LK 2; LK 4 musste heute noch im Schwäbischen verweilen).
Offiziell wollte LK 2 ja hier was arbeiten, aber insgeheim glaube ich, dass er nur mal wieder mit mir laufen gehen wollte *g*

So haben drei meiner hiesigen Kollegen und ich ihm natürlich meine Lieblingsrunde hier geboten – Der Walfisch. Das war ein Spaß *g*. Im Vorfeld meinte er ja, ob wir nicht eine längere Strecke zu bieten hätten, aber ich glaube, am Ende war er ob der Höhenmeter auf der ersten Hälfte der Strecke ziemlich froh, dass es nicht länger war 🙂

Die Laufgrupppe – keine soziale Einrichtung!

Nachdem ich ja am Dienstag, wie schon berichtet, mit einem Baustellenkollegen hier schon ganz entspannt und relaxt ne 6:28 iger Runde gedreht habe, wollten sich gestern zwei andere, sehr unterschiedlich fitte Kollegen der abendlichen Runde anschließen.
Nur der eine wollte die normale Walfischrunde (die mit Berg) nicht, sondern eher was flaches.
Also haben der fittere Kollege und ich entschieden, zuerst eine kleine flache langweilige Runde zu drehen, um dann den Walfisch dranzuhängen.

Heute kam Kollege Chef, der erst zwei Wochen im Familientrainingscamp in Italien war, zum ersten Mal vorbei und wollte auch laufen. Wieder kein Ruhetag für.
Angeschlossen hat sich dann heute doch tatsächlich noch ein Kollege, der noch nie dabei war!… Er müsste auch mal wieder was machen, meinte er….

Den ersten Teil der Strecke konnte ich Kollege 1 ja noch im Zaum halten („ruhig Brauner!“), aber nachdem der Berg erstmal geschafft und die Luft wieder da war, zog er an.
Egal, ob der andere, untrainierte Kollege 2 hinter uns noch mit kam, oder nicht. Hab schon noch die erste Zeit versucht mäßigend einzuwirken, aber das hatte immer nur kurz Wirkung. Pace, Pace, Pace….
Eine ganz neue Erfahrung. Hab dann schon noch extra Strafrunden mit eingebaut, konnte Kollege 1 aber nicht von der Pace-Sucht befreien. Nicht sehr sozial, dem Koll 2 gegenüber, aber natürlich meinem Training nicht unbedingt abträglich 🙂

Vorfußlauf – Fersenlauf – Mittelfußlauf

Nach dem letzten Firmenlauf in Ulm waren wir noch im Biergarten in Ulm. Im „Barfüsser“. Direkt an der wunderschönen Donau gelegen. Leider war es etwas zu kalt, um draussen zu sitzen. Aber egal.
Sehr passend zur nachfolgenden Thematik, der Name des Lokals.

Da es ja nun wirklich der letzte Firmenlauf in Ulm für uns war, da wir unsere Baustelle dort abgeschlossen haben, lag natürlich auch etwas Wehmut in der Luft.
Die Hälfte der Laufgruppe kam schon extra für den Abend von ihrer neuen Baustelle angereist, inkl. mir.
Nur dass ich noch gar nicht offiziell verabschiedet wurde!
Das hat der liebe neue Projektleiter (LK 2) nun nachgeholt.
Als Abschiedsgeschenk gab es ein Buch: Die Laufbibel
Nun möchte man meinen, dass ich mit meiner mittlerweile mehrjährigen Laufkarriere alles wissen würde. Wieso schenken sie mir das?
Ganz einfach: Weil ich wohl doch noch nicht alles über das Laufen weiss!

Hab jetzt schon mal reinlesen und dabei erstaunliche Dinge erfahren.
So habe ich im Anflug von etwas Wahnsinn im letzten Jahr versucht, meinen Laufstil zu verbessern um schneller zu werden und ihn tatsächlich auch umgestellt. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass es wohl nicht so gut ist mit dem ganzen Fuss aufzukommen und es doch tatsächlich besser wäre, nur mit der Ferse aufzukommen.
Jetzt weiss ich auch, woher ich meinen Achillessehnenspaß habe, mit dem ich mich seit Anfang des Jahres rumplage. 😦
Jetzt heißt es wieder mal, locker flockig umzustellen, zurückzustellen auf Mittelfußlauf
Damit hab ich gestern dann mal angefangen.

(der junge Mann da vorn in blau ist übrigens der Gatte *grins*)

Klappte erstaunlich gut gestern.

Bin sehr gespannt, was ich noch an lustigen neuen Erkenntnissen erlange.

Laufgruppe reloaded

Nun hab ich ja gerade mal die Tage die Laufgruppe Ulm mehr oder weniger abgemeldet, hab ich heute zur neuen Laufgruppe geladen!
Mit der Laufgruppe Sontra hab ich es ja schon mal Ende letzten Jahres probiert, aber irgendwie ist das, weswegen auch immer, eingeschlafen.
Es kam heute tatsächlich ein Kollege mit, der mich auf der bereits bekannten Elefantenrunde, wenn auch reduziert und extrem verlangsamt (haben den Rüssel heute mal weggelassen), begleitete.

Hat dem Kollegen auch nicht wirklich gefallen die Runde, aber das lag vielleicht einfach an der ollen Steigung und daran, dass er (mal wieder fast) bei null anfängt. Aber was soll ich sagen: Wie ich, hat auch er nur noch knapp 5 Wochen bis zum Firmenlauf in Stuttgart und von daher ist es egal… muss er durch und mir hat´s einfach nur Spaß gemacht, dieser kleine Spaziergang 🙂

MondscheinSchlittschuhLaufgruppe

Heute wirklich erst um halb sieben hier von der Baustelle weggekommen.
Aber dafür waren wieder LK 1, 2 und 4 + Hund mit dabei.

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Nicht dass Ihr Euch wundert, dass wir jetzt nu megalahm geworden sind: Vor lauter Schlittern auf dem Weg, ham wir glatt weg die Pace vergessen. Safety First 🙂

Faulheit

Nun könnte der geneigte Leser denken, ich hätte die letzten Tage nichts gemacht.
In der Tat war nach dem Sonnabendlauf der Sonntag lauftechnisch frei…. war stattdessen mal wieder im Sportstudio (auch wenn ich zwischenzeitlich den Jahresvorsatz, insgesamt 36 mal dies Jahr hinzugehen, aufgegeben habe).
Montag war hier in Ulm so ein doofes Schneeregenwetterchen, dass ich den Laufgruppentermin am Abend abgesagt habe. Fand viel Zuspruch 🙂
Somit konnte ich mich auch von der Idee eines neuen Monatslaufrekords verabschieden. Der Tag fehlt mir einfach in der Gesamtrechnung. Egal, muss auch mal ohne Rekord gehen 🙂

Heute mit 4 Ulmer Laufgruppenkollegen über die Felder gezogen.

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Den Rest des Monats werden wir mal in Anbetracht des nahenden Jahreslaufhighlights kommenden Dienstag (ja, schon wieder eines 🙂 ) mal etwas ruhiger angehen lassen.

Neue Laufgruppe…

Nachdem ich jetzt festgestellt habe, dass mir eine Laufgruppe in Ulm nicht mehr reicht, hab ich mir auf die Schnelle jetzt noch ne andere Gruppe gesucht. 🙂

Nee, nicht wirklich. Nur mein Chef meinte, dass ich mit einer Baustelle nicht mehr ausgelastet bin und hat mir ne zweite Baustelle verpasst.
Nur zur groben Orientierung: Ich bin jetzt ab und zu mal in der Mitte Deutschlands.

So kommt es jetzt, dass ich mir wieder neue Laufkollegen suchen darf. Heute war das schon mal recht erfolgreich. Zwei Kollegen haben sich für eine kurze Mittagspausenrunde gefunden. Der eine Kollege war bereits nach den ersten tausend Metern fertig.
Müssen wir wohl noch ein bisschen Aufbauarbeit leisten *grins*.
Der andere Kollege ist Hobbytriathlet und war von daher anfangs recht unterfordert.
Nachdem wir den ersten Kollegen aber im Wald haben stehen lassen, konnte ich ihn dann doch recht gut fordern 🙂

Marathon…

… in vier Tagen…
Mit Freitag, Sonnabend, Sonntag und heute hab ich jetzt den Marathon zusammen.
Zählt doch auch, oder? 🙂

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Hui, war das frisch jetzt am Abend… und trotzdem kamen mit LK 1, 2, 4 mit Hund, 6 und 8 mal wieder recht viele Laufkollegen mit.
Aber den lieben Kollegen war wohl so frisch, dass sie glatt weg vergessen haben, dass unser ältester Kollege doch immer noch etwas länger braucht und ham ihn doch recht weit zurückfallen lassen. Nicht gut. Ich hab mich dann wieder um ihn gekümmert und einen Intervalllauf mit Extrarunden draus gemacht. 🙂

The Fog – Der Nebel des Grauens

Ulm ist ja bekannt dafür, dass hier rund 400 Tage im Jahr Nebel herrscht.
Heute auch mal wieder, ging gar nicht weg. Und jetzt am Abend gleich nochmal etwas mehr.
Sichtweite zehn Meter oder so.

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Und trotzdem haben sich 5 tapfere Läuferlein zur Laufgruppe getroffen.
Heute mal wieder mit unserem jüngsten Sonnenscheinchen und unserem ältesten Kollegen als Pacebegrenzer. Musste ich eben mal wieder etwas Intervalltraining machen 🙂

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Training lohnt sich!…

… oder mal ausgeruht sein.

Heute nur die Stammlaufgruppe mit dabei…. LK 1 + 2.

LK 2 ist ja immer so ein Arbeitstier, der sich im wochentäglichen Schnitt vielleicht drei Stunden Schlaf pro Nacht gönnt…. Auch wenn ich immer mecker, aber hilft nischt. Und normalerweise aufgrund seiner Kinderscharr, die zu Hause auf ihn am Wochenende wartet, an Selbigem auch nicht zu viel mehr Schlaf kommen dürfte.
Dieses Wochenende muss irgendwas vorgefallen sein, denn beim heutigen Lauf hat er es mal richtig krachen lassen: Bei einem meiner Intervall-Spurts von ganz hinten nach ganz vorn meint er einfach mal mit zu laufen für ne längere Strecke! Hab schon gedacht, er will gar nicht mehr aufhören! Die 600 gemeinsamen Spurt-Meter hatten wir ne Pace von 4:17, wo er sich doch normalerweise insgesamt immer an der 5:30 abrackert… Training lohnt sich… ausgeschlafen sein auch 🙂
22 Tage noch bis zum grossen Tag!

LK 2 wird zum Laufjunkie

Der vierte Tag der Woche und LK 2 zwingt mich mal wieder, durch die Dunkelheit über die Wiesen und Felder zu flitzen…. also das vierte Mal die Woche.

Aber gibt ja Schlimmeres.
Zumal heute wieder unser Werkstattmeister LK 6 mit dabei war, mit dem man auch mal ein bisschen Tempo-Intervall machen kann 🙂
Für LK 2 war´s glaube ne echte Quälerei. Aber ich hab ihn jetzt so angefixxt und der immer kürzer werdende zeitliche Abstand zum größten Abschlussevent der Baustellenweltgeschichte zwingt den inneren Schweinehund, nicht aufzugeben. 🙂

Stirnlampen-Sternschnuppenlauf

Auch wenn wir heute pünktlich hier losgekommen sind, wars doch schon echt wieder so duster, dass die mitgeführte Beleuchtung zweckmässig war.

LK 2, der, wie ich ja schon mal berichtete, mittlerweile sowas von angefixxt ist vom regelmässigen Lauftraining, dass er mich heute schon angezählt hat, dass ich für morgen noch nicht offiziell geladen habe, wieder mit Stirnlampe dabei.
Auch mit dabei Laufkollege 1 und meine Geheimwaffe LK 6, der sich jetzt auch ne Lampe um den Kopf gebunden hat. Und unser ältester Kollege LK Sieben (59).
LK 1, 2 und 6 sind irgendwann mal ihr Tempo gerannt, ohne weiter Rücksicht zu nehmen. Aber LK Sieben hat tapfer durchgehalten…. So hab ich mir eben mal wieder den Spaß gemacht, mehr oder weniger mit ihm zu laufen… Vor, zurück, Zusatzrunde, mit ihm mit, vor, zurück, Zusatzrunde, mit ihm mit und so weiter…. Intervalltraining eben 🙂

Der Vorteil, wenn man die Jungs mit den Stirnlampen mal auf Abstand hält und so im Dustern über die Feldwege läuft: Hab heute echt ne Sternschnuppe gesehen!
Auch Dunkelläufe können Vorteile haben.

Stirnlampenlauf

Heute wurde es mal wieder halb sieben, bis die Damen und Herren Kollegen so weit waren, dass es los gehen kann. Dienstag halt.
Egal, LK 2 hatte wie zuletzt immer, wieder die Stirnlampe auf dem Kopf und leuchtete den Weg; ich hatte so ein klitzekleines Blinkteil in der Hand, dass Gatte mir aufgetragen hat immer dabei zu haben, wenn ich im Dunklen laufen bin… so konnte LK1 und LK 4 mit Hund auch nichts passieren 🙂

Bundeswehr

Also nicht nur, dass ich vor vielen vielen Jahren mal einige Zeit bei der Bundeswehr verbringen durfte; LK 2 meint neuerdings, dass er total angefixxt vom Laufen Kilometer schruppen muss ohne Ende, auch über Bundeswehrgelände laufen können darf. Er als Ungedienter weiss halt nicht um die Staatsgewalt, die vom gemeinen Gefreiter der Feldjäger ausgehen kann.

Ich als gedienter Hauptgefreiter, mittlerweile der Reserve, werd schon irgendwie mit denen klar kommen, wenn sie uns mal anhauen oder festnehmen oder nach Guantanamo schicken müssen… 🙂
Aber auf Kuba einigermaßen die sportliche Form zu halten, ist glaube Wunschvorstellung 🙂

Feiertagsmittagspausenrunde

Wär ja auch echt ne Schande gewesen, wenn man dieses tolle Wetterchen an diesem Feiertag nicht zu mindestens in der Mittagspause nutzen würde, wenn man schon arbeiten muss.

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Heute mit Hund und LK 4

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Wo soll das noch enden?

Auch den dritten Arbeitstag in Folge hab ich Kollegen gefunden, die mit mir laufen gehen.

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Heute wieder ne größere Gruppe aus sechs Leuten.
Auch wenn sich die Gruppe mal wieder gesplittet hat, egal.
Ich bin bei unserem neuestem und beim ältesten Laufgruppenmitglied geblieben. Das neueste Mitglied ist glaube gerade mal halb so alt wie ich und war heute zum dritten Mal dabei.
LK 7 kämpft dieses Jahr wohl zum letzten Mal in der Altersklasse M55 und hält sich tapfer. Und da ich ja nicht mehr wirklich so langsam laufen kann, hab ich mal wieder Intervalltraining gemacht… vor, zurück, vor, zurück, zusätzlicher Abzweig, ein bisschen neben den Kollegen, dann wieder los und so weiter.
Und beide Kollegen waren am Ende der Runde superhappy, so eine lange Strecke durchgehalten zu haben 🙂

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