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Ich werd faul, Garmin wird bunt

Nach meinem kleinen Sonntagslauf hab ich mich diese Woche wieder dran erinnert, dass ich ja nicht mehr so viel laufen und dafür etwas mehr faul sein wollte.
Traf sich gut, dass CLK nur am Dienstag für mich Zeit hatte.
Und ich konnte ihn tatsächlich überzeugen, es gemächlich angehen zu lassen. Lieber etwas quatschen und nicht all zu doll geschafft wieder im Büro ankommen 🙂

Die Garmin-Auswertung offenbart jetzt auch was neues:
Der Streckenaufzeichnung kann man jetzt auch die Pace entnehmen. Sieht man ziemlich genau, von wo bis wo es etwas langsamer ging… Ich kann verraten, dass es wohl was mit dem rd. 3km langen 150m hohen Berganstieg zu tun haben könnte :-).

3-2-1-(keins?)

Dienstag mit CLK und PLK zu dritt ne Pilgerrunde.
Mittwoch mit CLK zu zweit die Süd-West-Strecke.
Heute trieb mich mal keiner und auch keiner war zum Quatschen auf der Wingsuitrunde dabei.

Morgen mal laufen ohne mich?
Schauen wir mal, ob es eine Freitagsrunde gibt.
Hängt wohl davon ab, wie gut ich Richtung Süden komme.

Warum lassen sich die alten Säcke von den jüngeren immer so unter Druck setzen?

Oder setzen sie sich selber unter Druck, um den jüngeren was zeigen wollen?
Was man trotz Methusalem-Alter alles noch so reißen kann?
Wem beweist man da was?
Dem Jüngeren? Der Welt? Sich selber?

Dienstag Abend lautete die Ansage von CLK vor dem Lauf
„Ich möchte heute kurz unter 6min/km, aber auch nicht schneller als 5:30min/km laufen“

Hab ich mich natürlich gefreut, denn ich mag ja Entspannungsläufe, und hab am Anfang unserer Laufgruppentour mit einem Durchschnittsalter von 40,33 Jahren, einfach mal frei von der Leber weg mit PLK über Gott und die Welt gequatscht.
Und immer wieder den vorne wegziehenden CLK ermahnt, dass er eigentlich nen langsamen Lauf bestellt hatte.

Nach den ersten vier flachen Kilometern gab es dann schon kein Quatschen mehr und ich dachte mir einfach, dass CLK dann ab Kilometer 5 und 6 am Berg (immerhin 61 bzw. 46 Höhenmeter / km) dann jetzt doch mal ein etwas schonenderes Tempo angehen wird.
Hab ich mich sowas von getäuscht. Er dachte gar nicht dran, großartig langsamer zu werden!

Am Ende kam zwar kein neuer Rekord für den gemeinsamen Pilgerweg bei heraus (hatten auf dem Gipfel dann doch noch mal abgebremst, um auf den jungen PLK zu warten), aber da fehlten doch nur 3 Sec/km!
Und selbst wenn ich das betrachte mit meiner allein gelaufenen Bestzeit auf der Strecke (4:58min/km), fehlt da nicht mehr viel zu.
Da macht sich das Höhentrainingslager, dass CLK in seinem Urlaub in 3.000m Höhe verbrachte, doch bemerkbar 🙂
Ich staune immer wieder, was der „alte“ Mann in den letzten 12 Monaten für Fortschritte gemacht hat.
Und ich bemerke immer wieder, dass er so einen aggressiven Laufstil an den Tag legt, wenn wir den deutlich jüngeren PLK mit dabei haben. Ich glaube ja, dass CLK dem PLK da etwas zeigen will. Was, weiß ich noch nicht, aber ich find es raus 🙂

Bei der Mittwochslaufgruppe stieg das Durchschnittsalter heute dramatisch um mehr als 20% auf exakte 48,947 Jahre an.
Was wohl einfach daran lag, dass PLK heute ins Wochenende abgereist ist und ich mit CLK allein unterwegs war.

Mussten wir heute Niemandem etwas beweisen und so hatten wir auch einen sehr entspannten Feierabendlauf 🙂

Was Google alles so weiß….

Ich weiß, eigentlich sollte ich als erwachsener, logisch denkender, auf (Daten-)Sicherheit bedachter Mensch, es eigentlich besser wissen. Aber ich mag Google!
Auf meinem Firmen-PC ist mal wieder neuerdings nach dem letzten Update BING als Standard eingestellt und irgendwie wohl auch ausgestellt, dass man das ändern kann. Grummel.
Gestern hab ich mal auf Twitter nen Tweet von Obama, dessen offizieller folgender Follower ich dort bin, von Google übersetzen lassen. Mittlerweile bekommen die von Google ja sogar schon ne Übersetzung vom Englischen ins Deutsche hin, ohne dass man noch einen Fehler findet! Ich bin echt begeistert!!!

Google kennt mich ja einigermaßen.
Google denkt zum Beispiel zu wissen, dass ich aufgrund der Corona Pandemie dies Jahr womöglich weniger Orte im August besucht habe, als sonst.
Aber offen gestanden ist das vermutlich nur eine Google-Spekulation, wobei ich nicht weiß, ob das Google2020 sich mit dem Google2019 vom letzten Jahr abgestimmt und das verglichen hat.

Google denkt auch, dass ich in diesem Jahr bis jetzt schon den Äquator zu 50% umrundet hätte (ich weiß, ich Umweltsau). Aber die rund 1.300 gelaufenen Kilometer hat Google nicht mitgezählt, denn meist hab ich ja beim Laufen keine Telefon bei! Ätsch.
Wobei: Wenn ich so nachdenke und mir einfällt, dass ich in 2019 ja mit dem Gatten im Frühjahr in Thailand war und wir dies Jahr keine solche Reise unternommen haben, zwingt sich daher schon fast der Gedanke auf, dass Google2020 sich mit Google2019 ausgetauscht hat und von daher drauf kommt, dass ich vermutlich wegen Covid weniger gereist bin. Spekulation, aber wohl was dran. spooky… Ob sich daran dies Jahr noch was ändert? Glaub fast nicht mehr dran. Hoffen wir auf Google2021.

Um Google2020 aber noch ein bisschen im Unklaren zu lassen, hab ich auch heute wieder bei meinem abendlichen Lauf mit CLK auf dem Pilgerweg das Telefon im Büro gelassen. Wenn Google was will, kann es ja Garmin fragen.

Gute Vorsätze

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Heute morgen nach dem Aufstehen hab ich mir noch gesagt:
„Zum Glück ist heute Ruhetag, laufen gegangen wird nicht.“

Zum Feierabend hab ich dann wieder kurz gezweifelt und drüber nachgedacht, ob so ein kleiner Lauf bei so einem Sonnenscheinwetterchen möglich wäre.
Kurz danach gabs dann nen Wolkenbruch und ich war ziemlich froh, dass ich mich immer an meine guten Vorsätze halte 🙂
Dafür bin ich ja auch belohnt worden:

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Tiefenentspannt im alten Trott?

Nach so einem tiefenentspannendem Flachlandsommertrainingslager im ostelbischen D Dorf gilt es irgendwie, die Tiefenentspannung noch so eine Weile weiter zu behalten.

Die ersten drei Tage dieser Woche hab ich das auch sogar ohne Laufen geschafft!
Heute wurde ich etwas rückfällig, aber dafür, obwohl ich allein unterwegs war, immer noch sehr tiefenentspannt.

Total enttäuscht…

Die einzige wettbewerbstechnische Hoffnung für dieses Jahr ist nun wohl auch geplatzt: Der Dabendorfer Herbstlauf 2020 findet wohl nun nicht nur ohne mich statt, sondern auch ohne alle anderen… Absage…
Megaschade, aber wird wohl die richtige Entscheidung gewesen sein.

Vor einigen Wochen hab ich Euch ja mal etwas aus meinem Berufsleben gezeigt.
Ziel des Ganzen ist ja, dass man da irgendwann mal von einer Seite des Berges zur anderen laufen kann, später irgendwann mal sogar auf ner richtigen Straße fahren kann. Schritt 1 haben wir jetzt seit Dienstag erreicht.

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Das wird normalerweise bei uns Tunnelbauern richtig gefeiert.
„Coronabedingt“, die Ausrede für Alles in diesen Tagen für die Leute, die ihren Job nicht fertigbekommen haben, durften wir natürlich auch nur in sehr begrenztem Rahmen diesen Hohen Feiertag begehen. Schade, aber auch das muss man wohl verstehen.
Aber auch der „kleinere“ Rahmen war eine sehr nette Party. 🙂
Und da die Party ja nun etwas kleiner ausfiel, hatten CLK und ich vorher tatsächlich noch ne Stunde Zeit gefunden, uns etwas zu bewegen.

Auf die Schnappsidee, bei 30° laufen zu gehen, konnte auch nur CLK kommen… Ich hatte mich ja eigentlich schon damit abgefunden, ob der laut Wettervorhersage anhaltenden derzeitigen Hitzeperiode, die nächsten Tage / Wochen nicht mehr dazu zukommen und auch jetzt wollte ja erst nicht, aber bereut hab ich es auch nicht 🙂

Eine Idee, trotz der Hitze laufen zu gehen wäre, vom guten Vorsatz „keine Morgenläufe“ abzuweichen.
Das hab ich heute mal gemacht….
befinde mich ja schließlich seit gestern auch wieder im ostelbischen Flachlandtrainingslager….
wofür auch immer ich jetzt noch trainiere…

Montägliche Grundlagenausdauer

Jetzt hab ich die letzten Tage mich echt mal dran gehalten und einen auf Extremfaulenzen gemacht (4 Tage lauffrei!), da kann man die Gunst der Stunde / die montägliche Abwesenheit vom Cheffe mal nutzen und auf Bloggdings-Fotosafari gehen!
Den Wingsuit hatte ich Euch glaube schon mal irgendwann gezeigt, aber das macht ja nichts.

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Sieht jetzt ob der sich verändernden Natur bestimmt anders aus, als damals 🙂

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Eigentlich wollte ich mich auf halben Weg ja mal an der bereitgestellten Wasserstation erfrischen, aber irgendwie war die besetzt und ich wollte das junge Ding da nicht stören…

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… denn kurz da hinter stand nämlich noch der gehörnte Papa 🙂

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Ich mag die kleine Runde rund um Baustelle ja irgendwie.

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Ansonsten kann ich auch erfreut berichten, dass Garmin jetzt die Höhenmeterthematik anscheinend wieder im Griff hat und richtigen anzeigt, wie früher….

Schon wieder lahme Grundlagenausdauer

CLK war die Woche nur Montag und Dienstag hier vor Ort, so dass ich tatsächlich meinen guten Vorsatz, weniger zu laufen, mal etwas angehen kann.
Monat ist ja eh rum, die obligatorischen 115KM schon vor einiger Zeit erreicht.
Am Dienstag konnten CLK und ich uns aber dann doch nochmal aufraffen und zumindest mit nem sehr lahmen Grundlagenausdauerlauf punkten.

Ich glaube, jetzt werde ich aber auch tatsächlich den Laufmonat beschließen.
Muss reichen.

Garmin vs. Polar vs. Apple

Wem fällts auf?

Richtig, der Statistikkeller ist wieder da!
Garmin ist wieder online, zumindest einigermaßen auf Linie.
So ganz scheint das System noch nicht zu funktionieren.
Der aufmerksame Leser wird natürlich sofort festgestellt, dass die bekannte Pilgerwegstrecke nur
175 Höhenmeter hat und nicht 361 (siehe auch letzte Woche Mittwoch). Wer weiß, vielleicht hat der Hackerangriff ja den Satelliten um einige Meter weiter nach oben verschoben, oder sowas in der Art.

CLK ist gestern allein zu Hause rund um sein kleines Heimatstädtchen wieder mal nen Halbmarathon gelaufen. Was mich, als fürsorglichen Lauf-Coach natürlich dazu veranlasst hat zu sagen, dass wir heute nur laufen gehen, wenn wir nen Entspannungslauf machen.
Gesagt, nicht getan. Hab extra den Laufkollegen mal vorn die Pace machen lassen (weil er sich sonst immer so beschwert, dass ich ihn schinden würde), während ich mich hinten mit PLK unterhalten hab. Endergebnis war, dass wir beim zweiten Kilometer schon unter 4:50 waren, was definitiv viel zu schnell ist für den Anfang, wenn die eigentlichen Höhenmeter noch bevor stehen.
Und kaum dass wir am Berg waren, kam bei CLK schon sowas wie ein kleiner Einbruch, was er natürlich nie nich zugeben würde und ich als guter Coach ihm natürlich nie sagen würde :-).
Aber trotzdem noch tapfer durchgehalten bis zum Schluss und auch insgesamt eine recht annehmbare Zeit.

Apropos Zeit.
Die haben wir drei überraschenderweise alle die gleiche gehabt.
Aber das waren dann, neben der gemeinsamen Laufstrecke, auch schon die Gemeinsamkeiten.
CLK seine Polar hat mehr Höhenmeter als die Apple Watch vom PLK, aber dafür bedeutend weniger, als meine Garmin, was aber wohl nur mit dem Systemausfall bei Garmin zu tun hat. Sonst zeigt Garmin normalerweise immer bedeutend weniger an (hatten auch schon mal 30m Unterschied beim gleichen Lauf!).
Die Polar und die Garmin haben annähernd die gleiche Streckenlänge und daher auch annähernd die gleiche Pace (nur 2 sec Unterschied).
Die PLK Apple Watch hingegen ist was für Spitzensportler: Deutlich bessere Pace, weil PLK (eigentlich meist direkt neben mir laufend) in der gleichen Zeit rd. 600m mehr gelaufen ist! 10,9km, statt unserer 10,3km… Die Welt ist so ungerecht. Irgendwas ist da madig im Apfel.

Garmin-Junkie

Ich hab das eine oder andere Mal hier auf der Seite ja schon heraushängen lassen, dass ich ein kleiner Garmin-Junkie bin.
Der regelmäßige Blick in den Statistikkeller war schon sowas von normal. Wieviel Schritte hab ich in den letzten 25 min gemacht (obwohl ich die ganze Zeit auf dem Bürostuhl saß). Wie war der Schlaf letzte Nacht? Wo steht der Puls und an welcher Stelle bin ich grad in der wöchentlichen Schritte-oder der monatlichen Lauf-Challenge?
Seit einigen Tagen (!) bereits wird der Statistikkeller von Garmin renoviert und ist nicht erreichbar.
Haben sich wohl böse Finger breit- und dort alles schmutzig ge-macht.
Wie soll ich denn jezt von meinen sportlichen Aktivitäten berichten?
Soll ich jetzt überhaupt noch laufen gehen?
Macht das Ganze überhaupt noch Sinn, wenn ich nicht davon berichten kann?
Denk ich noch eine Weile drüber nach.
Von meinem letzten Lauf, zusammen mit CLK, in der donnerstäglichen Mittagspause, kann ich also auch nur verbal berichten.
Los ging es bei sommerlichen knapp 23 Grad,
runter vom Baustellengelände,
das kurze Stück Straße nach Süden,
dann 100m übers Feld Richtung Ost und
dann Richtung Nord bis zur Unterführung.
800m wieder Richtung Süd und dann die Bahnstrecke überquerend und schon begann der Anstieg, dort dann auf …

read more about it…

OK, machen wir es kurz:
12,01km,
175 Höhenmeter,
1:09:03,
5:45 min/km,
715 kcal,
159 Schritte / min,
durchschnittl. 142 beats per minutes
Recht entspannt also.

Adidas im Nordhessischen

Eigentlich hatte ich dem Chef heute morgen ja erzählt, dass wir heute maximal nur leicht und seicht und langsam und überhaupt entspannungsmässig machen.
Aber wie das eben so ist:
CLK war ausgeruht am Ende seines ersten Baustellenarbeitstages und motiviert und fühlte sich wie immer herausgefordert (von wem auch immer) und konnte einfach mal wieder nicht locker flockig…
Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass er meine neuen Adidas-Treter herausfordern wollte.
Und so kam es, dass auch der 99 igste Lauf dieses Jahres (wer zählt schon mit?!) nicht ganz so langsam war, wie zuvor erhofft.

CLK dreht frei

Hab ich ja schon mal berichtet, dass ich den CLK zwar angesteckt habe mit dem Laufvirus, er aber mittlerweile seine Ziele und dementsprechend auch die Anforderungen an mich, massiv nach oben schraubt.
Es reicht nicht, dass an normalen Wochen wir von Dienstag bis Donnerstag dreimal laufen gehen. Kam jetzt schon öfter vor, dass er nach dem Lauf auch noch ne Runde mit dem Rad unterwegs war. Das dann aber zum Glück mit anderen Kollegen. Meine Ausrede „kann nicht radfahrn“ zieht da immer.
Die Woche kam er am Dienstag auf die Idee, mal eben so nach Feierabend nen Halbmarathon zu laufen.

Mein aktueller guter Vorsatz, nicht mehr so viel laufen zu gehen, ist ihm erklärtermaßen ziemlich egal.
War aber trotzdem sehr nett und eine sehr entspannte Tour.
Hab mich die ganze Zeit mit dem halb so alten PLK vorneweg unterhalten und CLK hat hinten gekämpft 🙂
Aber am Ende wars dann auch echt genug. Muss zugeben, dass das doch in die Knochen ging.
Hab mich dann auch ausnahmsweise gleich am Mittwoch von der Baustelle weg in die heimatlichen ostelbischen Gefilde ins Erholungsheim begeben.

Eigentlich würde man ja dann sagen, dass das fehlende Geländeprofil in Brandenburg dann doch zum Laufen einladen würde. Hab mich aber für zwei ganze Tage erfreulicherweise zurückhalten können.
Zumal im heimatlichen Sanatorium eine Bestellung auf mich wartete, die ich mir extra hab hierher schicken lassen:
Meine kürzlich ein Jahr alt gewordenen Brooks Adrenaline GTS 19 haben nach 1.132km ausgedient! Mit platt gewordenem Profil flogen Sie gleich in die Sanatoriumsmülltonne. 🙂

Ich kann jetzt auch Gabis-erste-Banane-mässig endlich mal verkünden, dass ich mir echte Adidas zugelegt habe. Und das nach sieben Jahren des Laufens!
Wär ich ja auch nie drauf gekommen, aber das war ne Empfehlung von CLK!
War sehr gespannt.

Am Freitag musste der olle Garmin StatistikFolterKeller mich dann an meine Faulheit erinnern. „Du faules Stück!“. Nur 2 Läufe in den letzten sieben Tagen!.
Ich gebe zu: Das hört sich schon echt faul an und geht natürlich gar nicht.
Also hab ich mich dann kurz vor dem grossen Regen auf die Piste gemacht, um dann ab Kilometer 3 den neuen Stoffidass-Boost gleich mal zu zeigen, dass sie bei mir nicht unbedingt ein Schönwetterdasein fristen werden. Als Zusammenfassung des ersten Laufs kann ich berichten, dass ich nicht ganz unzufrieden bin, auch wenn die Boost dann doch keine Brooks GTS 19 sind.

Da warens dann doch wieder drei…

Eigentlich hatten wir uns Dienstag nach dem schnellen Lauf ja gesagt, dass wir Mittwoch endlich mal Ruhetag machen.
Dann kam am Mittwoch der 16km Lauf und der feste Vorsatz, Donnerstag dafür mal nischt zu machen.
Dann kam der Donnerstag und zum Abend hin erst in Ansätzen die Sonne raus und gleich anschließend CLK zu mir, dass man den Ruhetag ja auch auf den Freitag verschieben könne….

Der Wingsuit geht immer, wenn auch mit sehr schweren beinen. 🙂

Mit CLK auf Rekordjagd über die Ulfe und die Harlekinsrunde zur Gemütsverbesserung

Nachdem ich letzte Woche auf der Pilgerwegstrecke ja mal geschaut habe, was da so geht und dies dann auch noch dem CLK mitteilen musste (natürlich nur, weil er gefragt hatte), konnte er natürlich nicht an sich halten und für den gemeinsamen dieswöchigen Dienstagslauf, zwar nicht mit Worten, aber mit Taten, auf Angriff zu stellen: Ne Zeit unter 5 min/Kilometer kann man ja nicht auf sich sitzen lassen…

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Ließ sich auch recht verheißungsvoll an auf den ersten Mittagspausenkilometern – hatten mehrere Kilometer, die sogar leicht schneller waren als die Vergleichskilometer der letzten Woche, aber irgendwie fehlte am Ende raus doch ein bisschen Puste…

Hat den CLK (und mich) aber trotzdem gefreut, dass so eine Pace drin ist….
Bis der CLK in seinen Polar-Statistik schaute und dort feststellte, dass wir vor einigen Wochen schon mal sogar eine leicht bessere 5:07 er Pace schafften.
Da war dann aber die Freude gleich nochmal größer, dass dies dann wohl die aktuelle Form darstellt und damals kein einmaliger Ausrutscher war… (was ich natürlich auch nie vermutet hätte 🙂 )

Eigentlich hatten wir uns am Dienstag nach der Runde ja darauf verständigt,
dass wir Mittwoch Ruhetag machen.
Nun war ich arbeitstechnisch aber irgendwie den ganzen Tag ein wenig mies drauf und fast schon
agro-depri, so dass CLK am Abend dann doch zur Gemütsverbesserung vorschlug, noch eine kurze kleine Entspannungsrunde einzulegen.

Gesagt, getan und auch den Praktikanten PLK konnten wir gewinnen, uns zu begleiten, so dass wir dann zu dritt durch den hessischen Forst auf ner neuen Routenvariante lang sind.
PLK hatten wir vorher nicht gesagt, dass es heute ein bisschen länger dauern könnte, aber auch er hat super durchgehalten!
Und Laune war danach auch wieder besser 🙂

Teststrecke Pilgerweg

Die Tage werden nun ja schon wieder rapide kürzer und mittlerweile rückt auch der September immer näher. Zwischenzeitlich gehe ich doch tatsächlich davon aus, dass der Dabendorfer Herbstlauf stattfinden wird, angemeldet bin ich ja zumindest schon mal.
Nachdem die letzten Wochen, wie gestern schon geschrieben, ja mehr oder weniger von Gesellschaftsläufen bestimmt waren, hab ich ja ehrlicherweise keine Ahnung, auf welchem Fitnessniveau ich mich derzeit grad befinde. Gesellschaftsläufe sind zwar gut, gesellig, gut fürs Gemüt und die zwischenmenschliche Kommunikation, aber eben schlecht für die sportliche Selbsteinschätzung. Müsste ich vielleicht mal meinen Baustellentriathlonkollegen fragen, ob er mich auf seine nächtlichen Runden mitnimmt, wenn er, wie fast jeden Tag, kurz nach der Arbeit abends um neun zu nem Halbmarathon aufbricht oder zum nahegelegenen See aufbricht, seine 60min dort zu schwimmen. Aber ehrlich gesagt, ist mir das zu spät :-). Also wollte ich heute mal die Abwesenheit vom CLK nutzen und allein auf Piste gehe. Wetterbericht meinte zu mir, dass ich etwas früher los müsse, so gegen 17Uhr, um noch vor dem grossen Regen wieder da zu sein. Naja, hat Google sich wieder mal verschätzt. Das kleine Südamerika-Regengebiet war dann doch pünktlich kurz vor 5 hier und brachte etwas Nass von oben. Viel Nass von oben.

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Aber hilft ja nischt. Auch Südamerika war irgendwann weg und ich konnte mich zu Testzwecken auf die Pilgerwegrunde begeben und dort mal schauen, was derzeit so geht.

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Überraschenderweise geht dann doch ne ganze Menge derzeit. Wer hätte das gedacht, nach all den Langsamläufen oder den coronabedingten Nichtsportstudiobesuchen zum sportlichen Ausgleich.
Ich bin sehr zufrieden mit mir und der Welt. Jetzt muss ich das nur noch zehn Wochen so halten 🙂

Kaum ist man Gesellschaftsläufer, wird man zum Übererfüller

Ausnahmsweise war CLK diese Woche schon ab Montag hier auf Baustelle und daher konnte ich mir ja schon vorher ausmalen, dass das mit dem Montag=Ruhetag nichts wird.
Obwohl er am Anfang des Tages ja zu mir meinte, dass er Rücken hat und das vorherige Wochenende sportlich gesehen zu anstrengend, als dass wir am Abend noch auf Piste gehen könnten. Aber logischerweise stand er am Abend dann doch wieder bei mir im Büro und meinte, wo wir denn lang laufen mögen.

Ich hab mich mal wieder für die Pilgerwegstrecke entschieden. Die ist so schön entspannend rein vom Höhenprofil her, kann man gut quatschen neben her.

Dienstag hat CLK wieder was ganz besonderes vorgehabt: erst mir ein bisschen laufen gehen…

… und dann mit zwei anderen Kollegen noch ne Runde auf dem Mountain-Radel drehen.
Naja, scheine ich ihn ja nicht genügend gefordert zu haben…
Aber es hat zumindest gereicht, dass er es abgelehnt hat, am Mittwoch laufen zu gehen 🙂

In den Anfängen meiner sportlichen Karriere war ich ja meist ein Alleinläufer. Musste ja auch keiner sehen, wie ich kleines dickes Ding mich da abquäle. 🙂
Im Laufe der Zeit hat sich das ja ziemlich gewandelt. Ohne CLK hier auf Baustelle oder der Talli nebst Gatten in Stuttgart bin ich ja nur noch sehr selten allein unterwegs (im Juni lediglich 4 von 19 Läufen) und irgendwie kommt man mit den ganzen Laufverabredungen trotz dem festen Vorsatz, nicht mehr ganz so viel zu laufen, immer wieder über das eigentlich geplante Soll (115km) hinaus. Diesen Monat wars mal wieder ganz besonders schlimm. Der Adolf Hennecke der Hobbysportler.

My Garmin, der Besserwisser, is killing me

Gestern begrüßte mich mein Garminportal auf dem Telefon mit der mahnenden Nachricht, dass wohl irgendwas bei mir schief laufen müssen. Ich schlafe wohl nicht ausreichend?!
Shame on me.
Dabei ist ausreichender Schlaf doch so wichtig, um die eigene Leistungsfähigkeit zu erhalten bzw. wieder herzustellen.
Der Klick auf „Mehr Informationen“ brachte mir dann überraschenderweise mehr Informationen.
Garmin meint, ich sehr erst um halb zwei schlafen gegangen!
Das bestreite ich!
Tatsächlich war ich schon um Mitternacht im Bett und wie glücklicherweise meistens, schlief ich auch gleich ein und dann auch durch! (Dies gilt meist nicht am Freitag, da schlaf ich schon so gegen neun auf der Couch ein und Sonntags, da dreh ich mich gefühlt die ganze Nacht und hab nur noch Schlaf von 3 bis 5, aber das ist ne andere Geschichte).
Mein für die Statistikerfassung hochwichtiges Uhrgerät hat noch so die ein oder andere Eigenart.
Hab ich ja vor Kurzen schon mal berichtet: die Erfassung der gelaufenen Höhenmeter zeigt meist deutlich weniger an, als bei CLK auf seiner Polaris.
Beim gestrigen Lauf zeigt Garmin mir 165 Höhenmeter an, der neben mir laufende CLK hat 210 Höhenmeter auf seiner Uhr.

Und auch bei der heutigen Entspannungstour in den Südwesten kam er auf über 220m, während ich mit 172 Höhenmetern im Flachland blieb.

Und während ich ob der schieren Anzahl an Läufen in den letzten Wochen quasi auf dem Zahnfleisch krauche und endlich mal den lauffreien Tag ersehne, an dem CLK mich nicht herausfordert, meint Garmin mir jeweils nach dem Lauf mitteilen zu müssen direkt auf der Uhr: „Recovery-Time – 21 hours“ und meint eigentlich damit den Zeitpunkt, bis ich wieder vollständig erholt bin, sagt mir aber indirekt, dass die gelaufenen Kilometer mit dem Cheffe viel zu langsam waren!
Und um mir noch eins auszuwischen faked mein Garmin noch dazu meinen VO2-max-Wert!
Der gibt ja bekanntlichermaßen Aufschluss über meine kardiovaskuläre Fitness und meint, dass die sich mit verbesserter Fitness erhöhen sollte.
Oder sie verrechnen sich einfach und schätzen die Lage total falsch ein. Auffallend ist, dass ich Ende 2019 meinen Höchstwert hatte und dann wieder rund um Ostern. Was war da anders? War ich da fitter? Nee, nicht wirklich, aber da hatte ich mehrere Läufe im ostelbischen D-Dorf und dort ist es ja doch eher Flachland. Garmin verkennt hier total, dass man bei Höhenmetern auch mal ne etwas langsamere Pace drauf hat (obwohl sie in der Beschreibung dazu meinen, dass das mit berücksichtigt wird). Und noch dazu verkennen sie, dass meine Läufe hier im Nordhessischen ja auch meist gesellschaftspolitischen Charakter haben.
Laufen soll ja auch Spaß machen 🙂 .

Wingsuit meets Pilgerweg

Da hab ich mir die letzten Tage doch glatt weg gesagt, dass ich es lauftechnisch mal ruhiger angehen lasse und mir frecherweise gleich 2 lauffreie Tage gegönnt und kaum dass der Menschenschinder Chef wieder auf Baustelle ist, kommt er auf ganz komische Ideen…

Wir verbinden die Wingsuitstrecke mit Teilen der Pilgerwegstrecke!

Naja, kann man ja mal machen.
Er wird schon sehen, was er davon hat.
War auf jeden Fall trotz des netten Höhenprofils eine nette Runde mit gemächlicher Pace dazu.
Hab ihm angekündigt: Beim nächsten derartigen Vorschlag seinerseits werden wir wahlweise die fehlenden 5km zum Halbmarathon noch dranhängen oder aber (vorzugsweise) die Pace noch etwas anziehen. Hat ihn beides nicht geschockt. Den halben macht er zu Hause ja auch des Öfteren, wie er mir berichtet hat und zum Thema Pace anziehen kann man ja ab einer gewissen Geschwindigkeit auch das Reden einstellen :-).
Gemein fand ich übrigens, dass meine Garmin mir heute nur 833Kalorien gutschreibt. CLK hat auf seiner Polaris 1.089Kalorien stehen.
Und noch viel gemeiner: Seine Uhr hat 410 Höhenmeter gemessen, während ich meine Garmin wohl vor einem Anstieg mal abgelegt und hinterher wieder aufgesammelt habe.
Überall nur Fake-News.

1.000km oder Pilgerweg XXL

Nun hatte ich zum letzten Wochenende meinen Guten Vorsatz so gut im Griff:
1 Tag laufen,
1 Tag Pause.
Aber dann kam Cheffe und zwang mich wieder zu immer mehr und immer weiter. So sind wohl die bösen Cheffs? Aktuell sieht das dann so aus:

Cheffe macht ja hier auf Baustelle immer nur ne 3 Tage Woche – Dienstag bis Donnerstag. Und heute, bevor er sich dann noch 3 Stunden ans Steuer setzt und Richtung Heimat fährt, wollte er am Abend auch wieder mal nur kurze kleine Runde zum Abreagieren, aber auch nicht unbedingt was komplett Bekanntes und auch nicht allzu schnell.
Haben dann den bekannten Pilgerweg mal etwas modifiziert.

Und mit diesem Lauf haben meine nordhessischen Brooks doch tatsächlich kurz nach dem ersten Geburtstag mit dem 101. Einsatz die 1.000km-Marke überschritten!

Dass das jetzt so ca. 9,937km / Einsatz macht, ist wohl jetzt zu viel Statistik :-).
Nur der Vollständigkeit halber noch die wichtige Zusatzinformation:
Die aktuellen Brooks in Stuttgart kommen bei 52 Einsätzen auf einen Schnitt von 10,325km und die Hurricane kommen bei 28 Läufen auf 11,146km pro Einsatz.
Wer hätte das vor zehn Jahren von mir gedacht, dass ich mal 3 Paar Schuhe habe?! Und die auch noch nur fürs Laufen?!

Warnung vor dem Unwetter

Am Dienstag hat mir mein Kollege am Vormittag ne Unwetterwarnung auf den Tisch gelegt, die ab 16Uhr sinnflutartige Regenfälle und Gewitter vorhersagte. Nach den massiven Niederschlägen vom letzten Wochenende hier in der nordhessischen Gegend, doch eine Meldung, die man ernst nehmen sollte.
So sind CLK und ich bereits zur Mittagspause, in der größten schwülen Hitze, die man sich bei 20° vorstellen kann, auf den Pilgerweg.

Irgendwie waren wir trotz der eher mässigen Pace am Ende so fertig auf den Röhren, dass wir spontan für den Mittwoch einen Ruhetag vereinbart haben.
Und am Abend saßen wir dann gemeinsam beim Bierchen auf der Terrasse und warteten auf das angekündigte Unwetter…. vergeblich. 🙂

Naja, und wie das so ist mit den alten Leuten:
Nächsten Tag wissen sie dann nicht mehr, was sie sich am Vortag geschworen haben.

Zumindest bis zu den ersten Schritten, die ja bekanntlich in solchen Fällen immer besonders schmerzen… 🙂

1. Geburtstag oder The real Pilgerweg

Mit Religion und so hatte ich es in meinem bisherigen Dasein ja noch nicht wirklich so.
Daher wars auch nicht wirklich schlimm, wenn der Cheflaufkollege CLK und ich zwar immer behauptet haben, den Pilgerweg gelaufen zu sein, aber so ganz korrekt war das nicht wirklich. Der „richtige“ Pilgerweg zweigt relativ schnell ab, verläuft ziemlich nen Berg hoch und geht dann auch noch in ne andere Richtung, als von uns gewollt.
Nach den sinnflutartigen Regenfällen der letzten Tage dachte ich mir heute eigentlich, so ganz allein ohne CLK oder PLK, dass ich mal nicht ganz so querfeldein, die Wald- und Wiesenwege laufe (viel zu matschig alles) und dann doch mal den „richtigen“ Pilgerweg probier. Mal schauen, wo man rauskommt. Sah am Anfang ja recht begehbar aus.

Das Ende vom Lied war allerdings, dass ich wohl nicht der Erleuchtung für würdig befunden wurde und ich entweder den Pilgerweg irgendwo verlassen habe, oder aber dieser Weg zum Pilgern nicht wirklich oft bepilgert wird und daher schon recht zuwuchern konnte. Auf jeden Fall war der irgendwann mal mitten im Wald an nem Abhang zu Ende und ich durfte wieder umdrehen. Wieder zurück durch Matsch und über Grünzeug hüpfend. Verbuchen wir das mal als offiziellen Trainingsstart für den Dabendorfer Herbstlauf im September, denn der ist ja offiziell auch ein „Wald- und Crosslauf“.

Bleibt nur zu hoffen, dass meine Brooks GTS 19 das überleben und bis morgen wieder einigermaßen trocken werden!
Die haben übrigens heute 1. Geburtstag. Wenn ich das ein bisschen besser abgestimmt hätte, hätte ich vielleicht noch den hundertsten Lauf und den tausendsten Kilometer heute hinbekommen *g*.
(ok, ich weiss, dass man nicht so viel Kilometer mit Laufschuhen laufen soll… aber die sind doch echt noch gut! Einige Kilometer mehr sind da noch drin 🙂 )

Neue Normalität III

Nach einer langen schweren harten Arbeitswoche bin ich heute (Mittwoch) nach drei Arbeitstagen wieder nach Hause gefahren. Morgen Feiertag, Freitag Brückentag. Mittlerweile seit knapp drei Monaten geht das nun schon so, dass ich ne 3 bis 4 Tage Arbeitswoche habe. Irgendwie gibt es glaube schlimmeres, hab mich schon dran gewöhnt, mach ich wohl noch ein bisschen :-).
Heute Abend um dreiviertel Zehn den Fernseher angemacht, um erst die Nachrichten zu sehen und dann die Heute Show im Anschluss…. Mist, die kommt ja erst Freitag! Man kommt ganz durcheinander. Wieso sind die beim Fernsehen so rückständig und können sich nicht an die neue Normalität gewöhnen und müssen immer an Alttradiertem festhalten?! 🙂

Nicht am Alten festhalten will offenbar CLK.
Nachdem uns PLK vor Kurzem ja gezeigt hat, was man mit halbsoviel an Jahren auch beim Laufen so alles rausholen kann, lässt ihm das glaube keine Ruhe. Er macht immer mehr Druck. Obwohl er immer meint „oh, zu schnell“ oder „Du willst mich killen“, muss ich immer mehr feststellen, dass wir uns von den bislang gewohnten Entspannungsläufen entfernen, was jetzt nicht unbedingt an mir liegt. Gestern zur Mittagszeit war es selbst für mich kein Entspannungslauf mehr 🙂

200609

CLK hat keine Lust auf Treckerspuren…

Nachdem ich den gestrigen Sonntag zum Netflix-Serien-zu-Ende-guck-Tag erkoren hatte (musste mich doch irgendwie vom Sonnabendlauf erholen *g*) war ich zum Wochenstart so ausgeruht und erholt, dass ich nach getaner Arbeit am Abend laufen gehen wollte! Ich weiss, Montag ist normalerweise kein Lauftag, aber die Woche ist ja zum Glück recht kurz.
CLK rief an und meinte, dass er heute nicht mitkommt, saß nämlich noch in Stuttgart fest und das liegt nicht unbedingt im Nordhessischen.
Nach längerem Zögern gab er dann doch zu, dass er nicht hier ist, weil er heute keine Lust auf die festgetrockneten Treckerspuren der Wingsuitrunde hatte.
Auch Ersatzkandidat PLK macht irgendwie verlängertes Wochenende, so dass ich tatsächlich allein auf Piste musste!
Hatte mir ja eigentlich schon lang mal vorgenommen, wieder ein bisschen unterwegs die Strecke fotografisch festzuhalten.

Aber immer das olle Telefon mitzunehmen zum Laufen ist ja auch doof. Daher hier mal zumindest ansatzweise der Regenbogen, unter dem ich heute durchlaufen durfte, wenn auch hier von unserer Baustellenterrasse fotografiert.

Dreiundzwanzig Prozent

Irgendjemand hat den 03. Juni zum Tag des Laufens erkoren. Warum auch nicht, gibt es doch für jeden Anlass irgendeinen Tag. Früher zu Ostzeiten wurden Frauentag, Weltfriedenstag, Tag der Grenztruppen, Tag des Gesundheitswesen usw. viel größer begangen und gedacht, heute lobt jeder x-beliebige Radiosender den Blumentag oder den Tag der Jogginghose aus. Warum also nicht auch den Tag des Laufens.
Auf Spiegel hab ich passend zum Tag noch einen netten Artikel gelesen über nen Typen, der seit 51 Jahren (!) jeden Tag laufen gegangen ist, Streak-Running genannt. Wahnsinn.
Ich bin ja noch nicht ganz so weit und lege ja mit Absicht immer wieder mal nen Pausentag ein.
Nur am Tag des Laufens ging das natürlich nicht.
Wenn CLK hier bei mir im Büro steht und fragt „Wo laufen wa denn hin?“ bieten sich hier im Nordhessischen mittlerweile recht viele bekannte Alternativen an. Und manchmal gehen wir auch auf Entdeckungstour. So wie am Tag des Laufens.

In das wunderschöne abgelegene Mitterode wollte ich ja schon lang mal, hat sich bisher nur noch nicht ergeben. Schön lang gezogener Anstieg mitten durch den Wald und genauso lang geht’s durchs Dorf auch wieder zurück.
Schöne heile Welt fällt einem dort nur ein 🙂
Aktueller Stand zur Forerunner: Am sechsten Tag der ersten Akkuladung hatte die Uhr noch 23%. Nach dem dann jetzt 5. ten Lauf steht der Akku bei 15%. Schöne heile Welt 🙂

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