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Winterlauf mit Talli

Nachdem ich gestern ja schon mit Talli im Sportstudio unterwegs war, heute mal wieder eine Runde durch den Schlossgarten. Beim Body Pump gestern sind wir ja nicht wirklich zum quatschen gekommen 🙂
Schnee gabs nicht, dafür Minusgrade. Bin mal wieder dazu übergegangen, die Anzahl der Oberteile zu erhöhen. Fünf war heute die perfekte Wahl. 🙂

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Body Pump

Hab grad mal nachgesehen: Vertragsbeginn für die Mitgliedschaft im MG Sportstudio war der 01.01.2010. Das waren noch Zeiten.

Im ersten Jahr damals noch mit dem Gatten zusammen, der dann aber auch bald beschlossen hat, das es nicht sein Ding ist.
Ich bin dabei geblieben. Mal mehr, mal weniger intensiv. Draussen zu laufen macht dann i der Regel doch mehr Spaß.
Letztes Jahr hatte ich mir als Ziel gesetzt, 36 mal zu gehen, was mir mit Ach und Krach im Dezember dann doch noch gelungen ist.
Nachdem ich die Woche über irgendwie nicht zum Laufen gekommen bin (Blitzeis am Montag, Rest der Woche Arbeit) sieht meine Laufstatistik mittlerweile ziemlich desaströs aus. Das wird wohl der erste Monat seit Mitte 2016 (!), an dem ich mein zuvor gesetztes Laufziel nicht erreichen werde. Aber das ist ok. Ich schiebs noch immer auf den erforderlichen Knieheilungsprozess.
Auf jeden Fall hatte ich mich heute mit Talli, die rein zufällig auch ins MG geht, dort verabredet für eine Stunde Body Pump!
Sonst bin ich ja immer nur ins Sportstudio, hab mich blöde aufs Rad gesetzt, 30km lang gelesen und danach noch selber einige Gewichte in die Luft geworfen, ohne viel Sinn und Verstand. Nen richtigen Kurs hatte ich noch nie gemacht. Dementsprechend hab ich heute auch Muskelgruppen kennengelernt, die ich bisher noch nicht kannte. Na mal schauen, ob ich da dran bleibe. War auf jeden Fall spassig.

Duathlon II

Nachdem ich ja vor Kurzem schon entdeckt habe, dass man mit einem Duathlon gleich zwei Fliegen mit einer Statistikklappe schlagen an, hab ich das doch heute auch gleich mal wieder gemacht (nachdem ich gestern doch recht faul und nur shoppen in der Innenstadt und glühweintrinkend auf dem W-Markt war).

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Ne Runde durch den Schlosspark drehen und die Laufstatistik verbessern

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und danach zur Entspannung noch ne Runde auf dem stationärem Rad im Sportstudio drehen und einige Gewichte durch die Luft wirbeln.
So pusht man die Statistik 🙂

Quatschen mit Talli

Talli hat sich heute mal wieder bereiterklärt, mir etwas die samstägliche Zeit zu vertreiben und etwas mit mir zu quatschen.

Das mit Talli und mir wird jetzt langsam schon fast sowas wie meine Stuttgarter Laufgruppe (wenn man bei zweien von einer Gruppe reden kann). Hab ich also jetzt drei Laufgruppen :-).
Und auch der Gatte von RosenResli hat schon angefragt, ob wir nicht mal zusammen laufen gehen könnten, jetzt, da er wieder angefangen hat zu laufen (und dabei schon mehr oder jetzt bereits auf nem höheren Level ist, als ich. Aber er musste ja unbedingt die Innenstadt verlassen und nach draussen in die Pampa ziehen. Bis ich da bin, hab ich dann schon die zehn Kilometer voll und dann noch 15 mit ihm laufen?… Ohje… ich glaub, das nehm ich mir mal für kommendes Jahr vor 🙂

Laufen mit Talli

Talli klingelte heute mal wieder durch…
Mal wieder etwas unterwegs quatschen 🙂

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Das Feuerbachtal

Sehr oft fragen Gäste mich, was sich hinter dem Hochgebirge hinter dem Haus befindet.
Es ist das Feuerbachtal!
Man muss nur einfach auf einer Strecke von gut 2km 100 Höhenmeter überwinden, sich durch den dunklen Kräherwald kämpfen

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und schon steht man im Feuerbachtal!

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Ok, im Kräherwald ist es schöner, als parallel zu einer viel befahrenen Strasse zu laufen.

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Das Laufen ist Dir nicht anstrengend genug?
Auch dafür bist Du im Kräherwald richtig.

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Aber man sollte dran denken, dass man irgendwann den Berg andere Seite wieder hoch muss, bevor man nach Hause darf.

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Die letzten zwei Kilometer den Berg wieder runter gibts dafür aber ne tolle Pace 🙂

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Der plötzliche Läufertod

Man hat ja schon öfter gehört, dass der Volkssport Laufen sehr gefährlich sein kann.
Der Brexitläufer stürzt urplötzlich in die Themse.

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Der Madrilene fällt vom Hochhaus

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Und der indonesische Läufer wird gern mal vom Zug erfasst.

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Hört man ja immer wieder mal.
Aber woran liegt das?!

Ganz klar: Die olle Schwerkraft sorgt dafür, dass nach den vielen Laufkilometern das Blut fast nur noch in den Füßen anzutreffen ist und nichts mehr im Hirn. Mit Denken ist da nicht mehr viel.

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Anders kann ich mir meinen heutigen Fauxpas nicht erklären. Nach gerade mal zwei Kilometern (und 100 Höhenmetern) oben am Kräherwald angekommen muss ich da immer eine Strasse überqueren. Drei Fußgängerampeln hintereinander. Erst die Autos´s von links, dann die Autos von rechts und dann eine abbiegende Einbahnstraße, in die vermeintlich auch nur von rechts eingefahren werden darf.
Die ersten beiden Ampeln auf grün und dann losgelaufen und mich dabei schon gewundert, dass die dritte Ampel nicht umschaltet. Naja egal, von rechts kommen ja keine Autos. Was ich dabei aber übersehen habe, ist die olle Buspur, auf der die dicken Gefährte von links kommen!….
Knapp bin ich dem Läufertod durch Überfahrenwerden entgangen und noch knapper dem Herzinfarkt, weil der olle Busfahrer nicht nur eine vermeintliche Notbremsung durchführen musste, sondern der Idiot auch noch hupen musste wie ein Berserker… als ob das was an der Verkehrssituation ändern würde… aber ich denke mal, danach ging es ihm wieder besser 🙂

Närrisch

11.11. – 5. Jahreszeit und so… liegt mir nicht… geh ich lieber laufen… ist verrückt genug 🙂

Am Fernsehturm

Eigentlich ja nicht geplant heute, aber trotzdem irgendwie da oben gelandet….

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Irgendwie auf dem letzten Kilometer nen total unschönen Krampf in der rechten Wade bekommen…
nicht gut.
Hoffentlich geht das wieder weg und hoffentlich kann das Bein dran bleiben.

Sonnabendrunde

Hatte ja tatsächlich vor einiger Zeit mal in nem Telefonat mit der lieben Anke kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt, beim Rügenmarathon mitzulaufen.
Aber nur kurzzeitig. Ist dann doch zu lang. Auch wenn die dort auch kürzere Strecken anbieten, hab dann doch lieber 10.000 andere Leute hin geschickt und drück doch lieber dem Stephan die Daumen!!!

Ich bin dann dieses Wochenende lieber hier im Süden geblieben

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5h20min – Mit dem Berlin Marathon mein Jahresziel erreicht

Vor einigen Wochen war ja der grosse Marathon in Berlin.
Mein Gatte hat sich zu diesem Anlass dort mit einer Freundin getroffen, die extra aus Chinaland hergekommen ist, um mit zu laufen.
Solch sportliche Frauen kennt er 🙂
Die sportlichen Ambitionen hingen wie immer hoch: Die 42,195km schaffen.
Riesenrespekt an alle, die sich sowas vornehmen und dann auch schaffen.
Sie war total in ihrer geplanten Zeit bzw. sogar noch etwas zu schnell unterwegs und hat sich vor dem Ziel extra noch ne Gehpause verordnet: 5h 20min.
Der Grund: Auf chinesisch / bzw. kantonesisch hört sich „wu er ling“ (五二零 5 2 0) fast so an wie „wo ai ni“, was „Ich liebe Dich“ bedeutet. Sehr symbolträchtig. 🙂

Unbekannterweise hat die nette Dame dem Gatten ihres Freundes, den sie dort getroffen hat, ein Gastgeschenk übermitteln lassen… Also mir….
War egal, dass ich vorher meinte, dass ich es eh nie und nimmer anziehen kann, weil sonst alle anderen Läufer im Wald denken würden, dass da der absolut Tollste vorbei läuft und sie sich bewundernswerterweise in den Staub werfen müssten. Hat sich aber nicht von dem Geschenk abbringen lassen.
Hab das ausnahmsweise dann doch heute mal angehabt und es ist tatsächlich so, wie ich befürchtet hatte: Haben echt einige Leute drauf geschaut. 🙂
So unterwegs fiel mir wieder ein, dass ich dieses Jahr noch gar keinen Halbmarathon gelaufen bin. Der letzte war November 2017. Also hab ich mal wieder absichtlich mir nur halb-bekannte Pfade eingeschlagen.

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Jetzt bin ich fertig. Verspreche auch hoch und heilig, das Shirt ganz hinten im Schrank zu verstecken und erst im tiefsten Winter als Drunter-Shirt wieder rauszuholen.
Was sich so nebenbei ergeben hat:
Hatte ja letzten Monat schon berichtet, dass ich mich Anfang des Jahres bei der Festlegung der Monats- und Jahreslaufvorgaben für 2018 etwas verschätzt hatte bzw. etwas zu konservativ unterwegs war. Und jetzt ist es passiert: Bevor ich das Monatssoll für den Oktober voll machen kann, hab ich doch heute tatsächlich das Jahresziel erreicht.

Jahresziel

Sehr schlechte Planung 🙂

Schlossgartenrunde mit Talli

Irgendwie hab ich mich Anfang des Jahres wohl auch für den Monat Oktober etwas verschätzt, als ich das Monatssoll festgelegt hatte:

Nach der ersten Oktoberwoche bereits 50% des 110km-Solls rum.
Mit schuldig ist Talli, die mich heute durch den Schlossgarten antrieb:

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Werd mal ein bisschen kürzer treten die kommende Woche.
Nur für Montag und Donnerstag einen Baustellenlaufgruppentag geplant.

Ich hasse Berge…

Wenn ich hier in Stuttgart meine Standardrunde drehe, muss ich den Berg hoch.

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(Da bei den Pfeil ist irgendwo meine Homebase)

Ganz schön hoch. Ich hasse Berge.
Rd. 100 Höhenmeter auf den ersten 2km. Da hat man dann schon fast keine Lust mehr auf mehr 🙂

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Aber der Wald oben entschädigt dann schon wieder ein bisschen, selbst wenn es auch da oft nur auf und ab geht.

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Morgen gibts ne Runde mit Talli… und Talli will keine Berge….
Kommt mir entgegen 🙂

Laufen mit Talli

Einen Termin zu finden fürs gemeinsame Laufen ist bei Talli oftmals recht schwierig.
Haben jetzt bestimmt drei Monate gesucht… und den heutigen Tag gefunden 🙂

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Eine sehr entspannte Monatsabschlussrunde. Mit viel Quatschen unterwegs (was ich ja sonst absolut nicht mag!).
Eigentlich seh ich ja immer zu, dass meine Runden so maximal um die zehn Kilometer sind. Den September hab ich mit 13km gestartet und mit 13 heute auch wieder aufgehört. Der eifrige Leser wird über den Monat sicherlich bemerkt haben, dass diesen Monat lauftechnisch ne Menge los war. Mit dem Benefizlauf in Stuttgart, dem Dabendorfer Herbstlauf und den Trainingsrunden dazu kam dann doch irgendwie sehr viel mehr bei rum, als ich am Anfang des Jahres für den kurzen September eingeplant hatte (kurzer Monat – 100km).

september

Der bisherige Laufrekord wurde gerade erst im August auf 140km hochgeschraubt, ab heute liegt er bei 170km… ohje… der Rekord wird wohl ne ganze Weile halten. Noch dazu hab ich es mit dem gestrigen Tag doch tatsächlich dreimal aufs Sportstudiorad geschafft, so dass auch alle anderen Rekordmarken (Kalorienverbrauch, Gesamtkilometer) geknackt wurden. Wofür soll ich jetzt noch trainieren?!!! Ich glaub, ich lass das mit dem Sport jetzt.
Wobei sich die Hinweise verdichten, dass meine 5.te und 6.te Wettbewerbsteilnahme des Jahres wohl dann doch noch nicht die letzte sportliche Herausforderung gewesen sein soll und daher man mich auf Baustelle weiter drängeln wird, der Laufguide für die Kollegen zu sein… Aber dazu berichte ich später nochmal 🙂

Fahrverbote

Warnte doch heute die hiesige Presse vor zu viel Verkehr in der Stadt.
War ja auch logisch, bei Wasen, VFB Spiel, Superwetter, Sonnabendeinkaufswahn der Dorfbewohner rund um die Stadt.
Hab mich heute tatsächlich auf die Königstrasse getraut.
Menschenmassen ohne Ende. War für den heutigen Tag eigentlich angekündigt, dass man zum letzten Mal Klamotten kaufen kann?!
Wie immer, war ich zu Fuss in der Stadt. Ist ja nicht weit. Aber was mich heute echt annervte: Selbst bei diesem superschönen sonnigem Wetter, leichte Brise, hat es widerwärtig gestunken.
Müssen immer alle mit dem Auto in die Stadt fahren?! Nehmt doch den Zug! Oder den Bus!
Nun wird ja schon seit einiger hier in Stuttgart über Fahrverbote diskutiert. Diesel 4, Diesel 5… Alles Quatsch.
Wieso nicht mal wie in der guten alten Zeit ein Wochendfahrverbot für alle Stinker? Die meisten Leute haben doch eh am Wochenende nicht wirklich was wichtiges vor. Wieso kann man die Stadt nicht einfach absperren und nur noch Anwohner rein lassen? Am Stadtrand einfach ein paar Park & Ride Parkplätze mehr einrichten, die Parkplatzgebühr ist gleichzeitig die Fahrkarte für die Bahn, oder meinetwegen komplett kostenlos machen. So teuer kann das doch nicht sein und es bricht sich glaube niemand ein Bein ab, wenn man als Auswärtiger mal 15min in der Bahn sitzt, anstatt ne halbe Stunde im Stau in die Innenstadt.

Fortbildung 3

Nachdem mein Chef mich schon vorletzte und letzte Woche jeweils zwei Tage auf Schulung schickte, hat er das auch diese Woche wieder gemacht.

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Ich glaub, er hält mich für ziemlich dumm, dass ich noch so viel zu lernen habe 🙂
Aber mein Chef wird schon nen Plan haben, wer meine Arbeit macht, während ich immer gebildeter werde.

Diesmal gings zur #Baugrundtagung!

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Zwei Tage geballtes Wissen zum Dreck, in dem wir buddeln.
FE Modelle, Grundwasserströmungstheorien, Pfahlmantelreibung und das Weglassen der selbigen, umgekippte Großbohrgeräte, Brückenfundamente, vereiste Böden bis hin zu Building Information Modelling. Jetzt bin ich schlau.
Hab mir sogar erlaubt den letzten Vortrag („Experimentelle und numerische Untersuchung von Energiespundwänden“) zu schwänzen. Zu theoretisch drinnen und zu sonnig draussen, als dass ich nicht lieber ne Feierabendrunde bei Tageslicht laufen geh 🙂

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Fortbildung

Wenn der Chef einen fort von der Baustelle schickt und meint, man solle sich doch ein wenig bilden, ist das wohl Fortbildung.
Der Nachteil: Die Arbeit bleibt liegen und will dann später nachgeholt werden.
Der Vorteil: Man ist hinterher ein wenig schlauer und in seltenen Fällen kann man mit dem Mehr-Wissen seine Arbeit dann vielleicht auch schneller machen.
Oder ne andere Arbeit machen. Oder die Arbeit anders machen?
Chef meinte letzte Woche schon, mich zwei Tage bilden zu lassen und diese Woche schon wieder. Und nächste Woche geh ich mit Chef zusammen zu nem zweitägigem Seminar…. viel Arbeit bleibt liegen…. 🙂
Aber egal, Chef will es ja so.
Ein weiterer Vorteil, wenn man so eine Fortbildung macht: Man schaut mal über den Tellerrand, sieht andere Dinge und so… Was ich die Woche feststellen durfte: Kann auch mal ganz nett sein, früh zu Hause zu sein:

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Dem Golf ist es nicht warm genug oder Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

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Motor ist warm (90°), draussen ist auch noch Sommer (30°).
Und der Start-Stopp-Automatik ist es nicht warm genug…
„Komfort-Innenraumtemperatur nicht erreicht“…
Bei der Durchsicht letzte Woche konnte VW nichts finden… 😦

Egal, obwohl es warm war, bin ich am Abend noch ne kleine Runde gelaufen…
Man muss ja im Training bleiben 🙂

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Stuttgarter Lebenslauf

Heute der 11. 12. Stuttgarter Lebenslauf…

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Nach dem den beiden Firmenlauf-läufen in Stuttgart und , dem in Ulm und unserem Tunnellauf im März nun schon der dritte fünfte Wettbewerb in diesem Jahr. Werd noch zum Profisportler, wer hätte das vor 5/6 6/7 Jahren gedacht? 🙂

Der Stuttgarter Lebenslauf ist ein Benefizlauf zu Gunsten der Stuttgarter AIDS Hilfe. Zeiten werden nicht offiziell gemessen. Schirmherrin Aras (zugleich Landtagspräsidentin) und MdB Kaufmann waren vor mir im Ziel… könnte daran liegen, dass sie die 5km Strecke gelaufen sind 🙂
Schirmherr dieses Jahr war Eric Gauthier, künstlerischer Leiter der Dance Company Theaterhaus Stuttgart, der wohl nicht mitgerannt ist, dafür aber ne richtig lockere coole Warm-Up-Show geboten hat.
Frau Aras oder Herr Kaufmann* hab ich heute nicht gesehen. Ist wohl kein Wahlkampf dieses Jahr.

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Eigentlich ne recht schöne Strecke durch den Schlossgarten und den Rosensteinpark, aber die Höhenmeter störten echt 🙂
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So, was soll dieses Durchgestrichene???
Hab einfach den Beitrag vom 10.09.2017 kopiert und aktualisiert *fg*

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Update:
* MdB Dr. Kaufmann ist wohl doch mitgelaufen… hab ihn bei der Bildauswahl auf Facebook gefunden 🙂

Herbstanfang II

Nachdem ich gestern ja den Herbst ausgerufen habe und damit auch festgestellt habe, dass damit die Laufsaison wieder startet, musste ich heute wohl wieder ran

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Zum Glück hatte ich zwei Shirts an… kam echt Wasser von oben… 🙂
Eigentlich wollte ich ja nie nie nie wieder die Hasenbergsteige hoch laufen (ich hasse Berge!)
Und ausserdem heute eigentlich nur ne kurze Runde in der Innenstadt drehen. Aber irgendwie haben mich die Beine dann doch wieder da hin getragen und da konnte ich natürlich nicht nein sagen und musste die Herausforderung annehmen 🙂

Deutschlandtour 2018 – Stuttgart abgasfrei

Eigentlich hatte ich vor dem heutigen Tag ja mein Monatslaufsoll schon so gut wie voll, so dass ich mich um die Sportstudiostatistik kümmern wollte.

Doch dann hatte ich gestern diese Schilder hier überall rumstehen sehen.
Na endlich!
Nachdem die in Düsseldorf mir letztes Jahr schon einmal sämtliche Strassen gesperrt haben, auf dass ich mal gefahrlos mitten auf der Strasse laufen kann (und sie nebenbei die Tour de France da lang fahren lassen können), zieht Stuttgart jetzt nach!

Find ich sehr nett.

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Nur warum die mit dem Herdweg unbedingt eine der steilsten Strassen in Stuttgart für die Strecke aussuchen mussten? Egal, ich bin trotzdem mal nen Teil der abgesperrten Strecke gelaufen.
Es waren teilweise doch recht viele Zuschauer an der Strecke. Den Spruch „Wo is´n dein Fahrrad?“ hab ich heute mehr als einmal gehört 🙂

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Der grosse Vorteil, wenn die Strassen mal gesperrt sind: Keine Abgase!… herrlich…

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Bin dafür, dass die jetzt jedes Wochenende die Stadt für irgend ne Festivität sperren.

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Ich war nicht der einzige Hobbysportler auf der Strecke.

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Wohl aber vermutlich der einzige Läufer.

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Im direkten Zielbereich war an Laufen irgendwie nicht mehr zu denken.

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Hier hab ich mal drauf verzichtet, direkt im abgesperrten Bereich zu laufen und mich irgendwie durch gemogelt 🙂

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Das hier war übrigens der zu dem Zeitpunkt (ca. 8km vor dem Ziel) mit recht grossem Abstand Führende.
Hat sich aber dann wohl doch noch einholen lassen.

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Die Welt ist so ungerecht.

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Dehydrierter Facebookzugang

Weil böse russische Hacker dem US Präsidenten wohl ins Amt verholfen haben und dabei auch massiv Facebook nutzten, hat Gesichtsbuch zum Anfang des Monats seine allgemeinen Richtlinien geändert. Nun ist es nicht mehr möglich, dass meine auf meiner WordPress-Seite geschrieben Artikel, automatisch auf meiner FB-Seite landen. Das ist womöglich gut für die nächste US Wahl; ich muss das nicht unbedingt toll finden, bekommen doch meine Facebookfreunde nun nischt mehr mit von den aktuellen Statuslaufmeilen, die ich viel zu oft poste oder was auch immer ich hier sonst noch von mir gebe. Bin noch am Überlegen, was ich in Zukunft mache. So weit ich dran denke, werd ich wohl die nächste Zeit noch meine Artikel „händisch“ auf FB nachtragen… Ob ich immer dran denke? Kann ich nicht versprechen…. Am einfachsten, liebe Facebookfreunde: Follower werden bei WordPress, dann werdet Ihr automatisch informiert :-).

Nicht nur die Facebookweiterleitung ist dehydriert.
Wenn man am Sonnabendmorgen um kurz vor acht wach wird und feststellt, dass man da schon total dehydriert ist, dann ist wohl tatsächlich der #Supersommer2018 bei einem persönlich angekommen.
Das ist nicht unbedingt förderlich für die Laufmoral, wie ich heute morgen feststellen durfte. Hab echt ne halbe Stunde mit mir gerungen, ob ich jetzt nun loslaufe oder aufs Thermometer auf dem sonnigen Balkon höre, dass da 37Grad vermeldete, und drauf verzichte. Während dieser 30 Minuten hab ich mal den Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen und mich dann doch gezwungen, nicht so ein faules Stück zu sein. Je früher ich los komm, um so schattiger ist so eine Innenstadtrunde.

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Aber nach knapp 5km oder so hab ich dann gleich wieder gemerkt, dass der Flüssigkeitshaushalt in den negativen Bereich gleitet und beschlossen, es gut sein zu lassen. Reicht annähernd, um beim Monatssoll nicht allzuweit weit ins Abseits zu geraten: Nach 12,9% der Monatstage hab ich jetzt 12,8% der Monatslaufleistung 🙂
(Und dabei wollte ich Euch doch diesen Monat nicht mit jedem Artikel mit meinem Statistik-Faible nerven)

Aber etwas anderes kann ich noch verkünden.
Nachdem ich vor rund zwei Monaten mein Jahresanfangsziel, den innerhalb einer Woche bei Frau Mutter angefutterten Weihnachtsspeck im Projekt 5-Kilo-in-drei-Tagen runter zu bekommen, erfolglos nach sechs Monaten abgebrochen habe, hab ich es jetzt dann doch geschafft, mein vorweihnachtliches Gewicht wieder zu erreichen. Ist eben meist so bei diesen Temperaturen, dass nicht nur die Lust aufs Laufen weniger wird, sondern auch die zum Essen. Schon komisch. Gut, dass es demnächst wieder kühler wird und ich auch übernächste Woche wieder bei Mama bin. 🙂

Flieg Ballon, flieg!

Es ist mal wieder das letzte Juliwochenende.

Seit mittlerweile 18 Jahren hab ich da jedes Jahr eine Verabredung.
So lang treib ich mich schon in der Schwabenmetropole rum. Kinners, wie die Zeit vergeht.
(ok, während meines zweijährigen Aufenthalts in Chinaland hab ich einmal ausgesetzt und ich auch einmal zu Sandras Hochzeit).

Meinen ersten CSD hab ich vor mittlerweile 21 Jahren in Berlin besucht.

Ich erinner mich noch sehr genau, was für ein Erweckungserlebnis das für mich war. Geht glaube jedem Frischling mitten in seiner Comming-Out-Phase so.

Normalerweise verteilen sich die ChristopherStreetDemonstrationen in den grossen Städten der Bundesrepublik über den ganzen Sommer, jede Woche woanders, so dass viele Leute eine Art CSD Hopping veranstalten können. Aufgrund der bislang immer wieder auftretenden Terminkollisionen mit irgendwelchen blöden Fussballveranstaltungen in Berlin haben die CSD-Verantwortlichen dort sich entschlossen, statt im Juni ihren Marsch jetzt auch am letzen Juliwochenende zu veranstalten, dem traditionellem Termin in Stuttgart. Eine sehr unschöne Entscheidung, muss sich jetzt doch die Schwabenschuppe von Welt jetzt entscheiden: Lokalpatriotismus oder grosse weite Welt? Und auch so mancher Hauptstadtbewohner hat wohl gestern auf den Besuch im Süden der Republik verzichtet (ja, auch solche Leute gab es!). Egal, we’ll deal with it.

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Trotz dieser Entscheidung verkündeten die Veranstalter des Stuttgarter CSD´s gestern, dass noch nie so viele Teilnehmer und Besucher mit dabei waren. Hat mich ein bisschen überrascht, ich fand´s stellenweise übersichtlicher gestern am Wegesrand, aber ist ja egal: Es war wieder eine supertolle Veranstaltung!

Nun hört man schon seit Längerem die Frage, nach dem Sinn des Ganzen.
Ist doch eh alles nur Party und Kommerz.
NEIN! Ist es leider noch nicht.

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So lang es noch Länder, Orte, Gegenden in der Welt gibt, in denen man für seine Sexualität bestraft wird, muss und wird der CSD eine wichtige politische Veranstaltung bleiben müssen.

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So lang es noch „Sonderregelungen“ für den Umgang mit Homosexuellen gibt (Stichwort Blutspende erst nach einem Jahr Sexverzicht),

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so lang das Wort „schwul“ in manchen Kreisen immer noch als Schimpfwort Verwendung findet,

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so lang es Heranwachsenden immer noch Angst macht,
sich selbst als GAY zu erkennen und anzuerkennen,

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so lang man als Mitglied der LSBTTIQ-Community immer noch länger am Arbeitsplatz nachdenkt, als andere Kollegen, was man von seinem Privatleben preisgibt…

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Könnte hier gewiß leider noch viele weitere Punkte ergänzen, spar ich mir jetzt aber.

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so lang ist es wichtig, dass es den CSD als politische Veranstaltung gibt, auch wenn wir viel lieber ihn
nur als Party sehen würden.

Das spektakulärste Ereignis des Jahrhunderts!

Das wurde uns ja durch die Presse der letzten Tage vermittelt.
Hab ich mich als Herausgeber dieser Onlineplattform natürlich unter Druck gesetzt gefühlt und musste mit ziehen. Wenn da schon so eine Story gewittert wird.
Also hab ich meine Fotojournalisten raus in die Welt geschickt und DIE Mondfinsternis 2018 beobachten lassen!
Rausgekommen sind preisverdächtige Bilder, die das ganze Ereignis farbenprächtig ins Bild setzen. Aber seht selbst:
Den schwierigsten Part hatte sicher Schwester S.
Sie als Norddeutsche hatte den Auftrag, die MoFi von Prag aus zu beobachten.

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Nach tagelangem Umherirren auf den Autobahnen Europas stellte sich dann raus, dass sie doch in Wien gelandet ist. Mist. Als sie, ihr Fahrer und ihr jugendlicher Begleiter dann endlich im bestellten Hotel in Prag angekommen sind, wollten sie dann doch nicht mehr rausgehen. Ob ich ihr die Spesenabrechnung begleichen kann, prüft die Rechtsabteilung derzeit.

Eine grandiose Bildkomposition gelang Bruder J. in Berlin.

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Eine spektakuläre Aufnahme wird von Frau K. aus dem ostelbischen D-dord beibegtragen.

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Den Gatten G. hab ich davon überzeugt, dem Jahrhundertereignis am linksrheinischen D-dorf Ufer beizuwohnen (er opferte sogar den geplanten Real-Besuch und musste in der Folge des Abends dann auf die gewünschte Eiscreme verzichten!… das nenn ich Einsatz). Zusammen mit tausenden enthusiastischen MoFi-Fans fieberte er den kommenden aufregenden Stunden entgegen.

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Und auch hier lässt sich das Fotoergebnis sehen:

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Ich selber hab mich hier in Bloggdingstown (formally known as Benztown) aufgemacht die Zeppelinstrasse 2km hoch zu krauchen (bei meinen Laufrunden hier brauch ich ca. 12 min bis da hin… gestern hab ich mir ob der Temperaturen etwas mehr Zeit gelassen).
Eine gute Vorbereitung ist alles und so war ich wohl auch etwas früh dran.

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Die Spannung unter den begeisterten Fans war fast spürbar, je näher der Mondaufgang kam.

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Angesagt war das Ereignis für 21Uhr, nur hat bei der Zeitprognose wohl keiner berücksichtigt, dass die Tal-Lage der Stadt den Zeitpunkt beeinflussen könnte. Das lustige und was in der Aufregung wirklich niemand bemerkt hatte: Auf obigem Bild ist der Mond schon ca. auf Höhe Fernsehturmspitze *g*.

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Aber das Warten hat sich gelohnt. Irgendwann kam mit fortschreitender Verdunklung die Erleuchtung und ein Aufschrei ging durch die Massen.

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Für alle, die diese Mondfinsternis verpasst haben sollten: Am 11.August bietet sich die nächste Gelegenheit, allerdings etwas nördlich unserer Breitengrade. Bitte denkt dran Euch zu schützen und organisiert Euch vorab die im Handel erhältlichen MoFi-Schutzbrillen, ohne die der Blick auf den Mond mit bloßem Auge gefährlich sein könnte. safety first!
Die Probe aufs Exempel, wie der Blick ohne die schützenden MoFi-Gläser ausgeht hab ich den Abend vorher von Ulm aus gemacht.

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Die Kamera musste ich nach der Aufnahme wegschmeissen. Total hin.

Fauler Sonntag

Da sitz ich hier den ganzen Vormittag und lass es mir gut gehen bei nem tollen Radioprogramm und verschieb den notwendigen Lauf immer weiter nach hinten…. „ach, in ner Stunde gehts aber los…“

So gegen drei hatte ich mich dann endlich so weit seelisch und moralisch vorbereitet.
Nicht vorbereitet hatte ich mich auf das Wetter.

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Kaum nen Kilometer gelaufen und schon den ersten Tropfen auf der Nase gehabt.
Ist ja prinzipiell nicht schlecht, etwas Erfrischung beim Laufen zu bekommen. Dummerweise war ich natürlich wieder mit Sonnenbrille unterwegs (hätte ja schliesslich sein können, dass die Sonne raus kommt *g*) und das war ziemlich dunkel im dunklen Kräherwald, vor allem, wenn man nicht auf den Hauptwegen läuft und dann auf Wurzeln und Pfützen achten muss 🙂

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PS: Nach 71% des Monats bin ich mit 67% Laufleistung dem Soll immer noch hinterher, aber mit meinem gestrigen Sportstudiobesuch hab ich das 3-Mal-Soll-pro-Monat bereits erfüllt (wobei ich ja gar ein verpflichtendes Monatssoll dafür hab, nur ein 36-Mal-Jahressoll *g*). Noch mehr Statistik? Nach 55% der Tage des Jahres bin ich bei 62% der Jahreslaufleistung. Also hier sehr gut unterwegs. relax

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