Fehlanpassung – Stella Kyriakides

Bei meiner morgendlichen Online-Nachrichtenlektüre musste ich heute doch etwas schmunzeln:
Die zypriotische EU Gesundheitskommissarin bezeichnet doch tatsächlich ihre europäische Impfstrategie als ein Erfolgsmodell, weiß der Spiegel zu berichten.
Fragt man sich ja schon mal, ob die gute Frau noch alles so mitbekommt, wie es angeraten wär. In ihrem Lebenslauf auf der EU Seite findet man aber auch gleich eine Erklärung: Sie hat studiert.

Master of Education, Fachbereich Fehlanpassung.
Ich glaub, lustiger kann man sich das nicht ausdenken….
Von den, Stand heute, 159 Mio gesetzten Impfungen, wurden gerade mal rd. 19.5 Mio in der EU verteilt.
Wobei ich persönlich ja immer noch an die Aussage von Frau Bundeskanzlerin glauben möchte, wonach jeder von uns bis Ende des Sommers ein Impfangebot bekommt. Also 21.09.2021 steht. Hab mir den Termin schon in den Kalender eingetragen.
Dass die Ansage jetzt noch nicht ganz konform geht mit dem offiziellen Impfplan der Bundesregierung – geschenkt. Der Impfterminrechner gibt mir derzeit aus, dass ich wohl erst irgendwann zwischen April 22 und
Juni 23 dran bin. Egal. Ich glaub Frau Bundeskanzlerin. Irgendwie wird sie bis dahin schon die Impfbereitschaft der Deutschen von derzeit 59% auf 34% senken, denn dann klappt das mit dem Septembertermin 🙂

Sendungsverfolgung II

Vor ner knappen Woche hab ich hier berichtet, dass ich nicht ganz zufrieden bin mit dem Lieferservice eines Paketlieferanten… nicht zufrieden, weil das Paket nicht ankam und trotzdem als zugestellt angepriesen wurde.
Der Nachforschungsantrag bei dem Unternehmen war dann so erfolgreich, dass das Paket vier Tage später ungefragt und unangemeldet vor der Tür im Regen lag. Auch eine Art von Service. Zwischendurch 3 E-Mails bekommen und jetzt auch noch einen Brief (!) mit einem Formular, auf dem ich den Erhalt der Sendung quittieren sollte. Naja, zumindest war ein Freiumschlag mit dabei.

Frau Mutter hat mir letzte Woche Freitag in Ossiland einen Brief geschrieben und ihn bei der Post abgegeben.
Eine Woche später ist der immer noch nicht da.

Die Woche zwei E-Mail-Benachrichtigungen bekommen, dass Pakete bei uns nicht abgegeben werden konnten, da niemand da gewesen ist und man könne die Sendungen in der benachbarten Post selber abholen. Naja, gut, dass der Gatte den ganzen Tag im Home Office sitzt. Wird er sich wohl die Ohren zugehalten haben, als der Paketbote klingelte.

Das gleiche grosse deutsche Paketversendeunternehmen ist von einem chinesischen Paketversendeunternehmen jüngst (vor sechs Wochen) beauftragt worden, ne Kiste mit chinesischem Tee mir zuzustellen. Ein Geschenk eines Freundes des Gatten.
Die superneumodische Sendungsverfolgung online ergab, dass das Paket seit drei Wochen (!) beim Zoll in Hannover liegt und „bearbeitet“ wird.
Eben dann aus dem Briefkasten einen Brief aus Leipzig, datiert auf vorgestern, gezogen, in dem um Erklärung gebeten wurde, was in dem Paket ist (und was der Inhalt kostet). Rückmeldung erbeten bitte innerhalb von drei Tagen, ansonsten wird das Paket zurückgeschickt. Naja, zwei Tage sind schon rum…
Auf die Idee, die auf dem Paket angegebene Nummer anzurufen (denn die muss bei Abgabe in Chinaland immer deutlich sichtbar auf dem Paket stehen, sonst nehmen die das nicht an), kam keiner.

Irgendwie beschleicht mich mehr und mehr der Verdacht, dass wir in unserer Gesellschaft ein grundsätzliches Problem haben.
Service? Kann man vergessen.
Probleme? Gibt’s nicht, denn die werden weggeschoben.
Job? Ist ja um 5 eh beendet.
Mitdenken? Wird überbewertet.

Der Gatte schimpft ja schon länger über deutschen Service. So langsam verstehe ich ihn irgendwie.

CLK kam die Woche auf die Idee, mal wieder ersten gemeinsamen Lauf zu veranstalten. Haben wir ja schon seit Monaten nicht mehr gemacht.

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Mit dabei diesmal auch der dritte Vertreter unserer kleinen Laufgruppe, der mich die letzten Monate würdig vertreten hat.
War ein sehr schöner Lauf, nur im Nachhinein betrachtet, wohl keine gute Idee. Nach dem Wadenbeinbruch links im September, dem kleinen Hexenschuss vor zwei Wochen, der sich immer noch bemerkbar macht, muckert jetzt das rechte Knie und meint dick zu sein.

Irgendwie beschleicht mich mehr und mehr der Verdacht, dass ich mit dem derzeitigen Alterungsprozess des eigenen Körpers auch ein grundsätzliches Problem habe.

Monatsabschluss

Eigentlich hatte ich mir ja für den Jahresanfang nicht wirklich so viel vorgenommen.
Gerade erst halbwegs genesen und am Monatsanfang mit Umzug beschäftigt, waren gerade mal 65km für den Januar in der Monatsstatistik geplant.
Naja… Aber wie das Leben eben manchmal so spielt: schlechtes Wetter, Unlust, Hexenschuss…
Nich mal die wenigen Kilometer geschafft….

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Aber wenigstens gab es heute einen laufversöhnlichen Monatsabschluss mit RosenResli und Gatten, quatschenderweise, tiefenentspannt, im gemächlichen Tempo.
Im Februar denken wir mal wieder etwas mehr an die Statistik, auch wenn das Kreuz immer noch nicht perfekt ist.

Sendungsverfolgung

Auch wenn ich mich selbst als relativ fortschrittlich denkender Mensch betrachte, hab ich aber ja dann doch irgendwie was gegen diesen neumodischen Online-Handel und den damit verbundenen Paketversand. Hab das lange Zeit für mich abgelehnt. War ja eh nie zu Hause um Pakete anzunehmen und irgendwer muss ja immer noch den stationären Handel unterstützen und so Arbeitsplätze in der Umgebung sichern.
Aber das machen wir ja heutzutage nicht mehr. Wir gehen ja nicht raus und selbst ich schließe mich mehr und mehr im Home Office ein und seh keine Sonne mehr. #stayathome und so weiter.
Und so kommt es, dass ich doch tatsächlich jetzt schon das eine oder andere mal Dinge online bestellt hab und letztens auch hab verschicken lassen! Rechts der Sendungsverfolgungsbericht ist von einem Paket, dass ich (arbeitstechnisch) extra als Expressversion für Teuer-Geld in Auftrag gegeben habe. Irgendwie irrte das 5 Tage durch die Republik.
Aktuell sitz ich hier und warte auf ein Paket, dass ich hier beim örtlichen Handel bestellt habe und dass seit zwei Stunden im Netz vom Lieferservice als zugestellt ausgewiesen wird.

Mein zwischenzeitlich erboster Anruf bei der Hotline, dass ich noch nichts erhalten habe, kommentierte die Dame nach zehnminütiger Wartezeit mit der Bitte, doch noch bis 18 Uhr zu warten und dann nochmal anzurufen, wenn bis dahin noch nichts da ist. Es könne ja schon mal passieren, dass der Ausliefermensch aus Versehen das Paket schon mal als zugestellt vermerkt, obwohl es noch nicht so weit ist. Er wird schon noch kommen.

Nee, das darf nicht passieren!
Wozu gibt’s denn die beste Nachverfolgungs-Tracing-Apps, wenn da eh nur Müll gezeigt wird. Kann man sich das auch sparen.

Entspannungsquatscherunde mit RosenResli

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Während ich letztes Wochenende mit dem Gatten von RosenResli ne nette Runde gelaufen bin, hat dieser sich diesmal rausgeredet, dass er arbeiten müsste. Dafür musste RosenResli eben selber am Sonnabend ran.

LK 2 von meiner vorherigen Ulmer Baustelle hat ja seit geraumer Zeit hier um die Ecke ne Baustelle und ne ziemlich ähnliche Laufrunde. Er hat sich schon angemeldet, für den Fall dass ich mal irgendwann Home Office habe. Na mal schauen, ob ich morgen Lust und Zeit auf ne kleine Runde habe oder zu beschäftigt im Heimbüro 🙂

Schon doof, wenn man alt wird….

Da hab ich mich doch grad erstmal vor Kurzem nach meinem Wadenbeinbruch wieder für genesen erklärt und mit dem Training angefangen, da schießt es mir letzten Montag nach einer blöden Bewegung so dermaßen in die Schulter, dass ich die geplanten Läufe für die Woche erstmal wieder abgesagt habe…. Wohl die letzten Wochen zu viel beim Umzug belastet…

Schon doof, wenn man alt wird…. Aber nicht alt zu werden, ist ja keine Alternative, wie man so schön sagt.
Hab meine lieben Laufkollegen auf Baustelle dann erstmal auf nächste Woche vertröstet. Falls ich zur Baustelle fahren. Schauen wir mal. Vielleicht schließ ich mich auch komplett im Homeoffice hier im neuen Häusschen ein. Mach ich mal von den Zahlen abhängig, die Herr RKI Chef nächste Woche verkündet 🙂

Zum Ende meines heutigen Homeofficetages schien gerade noch so ein bisschen die Sonne, so dass ich glatt weg überlegte, die Sonnenbrille aufzusetzen. Gut, dass ich es nicht gemacht habe, denn unterwegs fing es tatsächlich wieder an, leicht zu regnen. Aber halb so wild. War zumindest der erste Kurze-Hosenlauf des Jahres!

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Aber wenn man sich den Wetterbericht so anschaut, war es wohl auch wieder der letzte für eine längere Zeit 😦

Abschied nach 18 Jahren

Hab ich doch gestern Nachmittag unsere alte Bude in Stuttgart Downtown an den Vermieter zurückgegeben.
Die letzten beiden Wochen waren wir ja beschäftigt mit Umzug und Räumen, Machen und Tun und als die Bude dann so schön sauber aufgeräumt und leer erstrahlte, kullerte mir dann doch irgendwie fast ein Tränchen über die Backe….
Aber egal: Vorwärts schauen!
Auch wenn der Ausblick hier aus der neuen Bleibe nicht ganz so imposant ist, wie über den Talkessel aus dem fünften Stock, aber ist eben unserer eigener Blick.
Und jetzt, wenn alles nach 14 Tagen verstaut und aufgeräumt ist, ist´s auch richtig schön 🙂

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Zum Sonntagnachmittag haben Gatte und ich uns noch mit einem kleinen Spaziergang durch die neue Nachbarschaft belohnt. Laufen war ja nicht, nachdem es übern Tag verteilt die ganze Zeit geschneit hat und die Laufstrecke als eher ungeeignet zum Laufen einzustufen war.

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Neue Wege bestreiten

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Nachdem ich ja gesten meinen ersten richtigen Lauf seit Ewigkeiten wieder gewagt habe, heute mal nur ein ganz kurzer Abendlauf zum Kennenlernen der neuen Gegend. Gestern mit dem RosenResligatten wars dann doch ziemlich schlauchend und eigentlich wollt ich es ja langsam und mit kurzen Strecken angehen lassen 🙂

Fertig – Es geht wieder los!

Nach rund zwei Wochen des Rumräumens und Umhertragen erklär ich jetzt mal unseren Umzug an den Rand Stuttgarts für abgeschlossen. Auch wenn es mit dem Wegräumen des Mülls des Vorbesitzers noch nicht ganz geklappt hat, wie ich mir am Dienstag hab sagen lassen, mit dem Müll in der Hand vor dem Werstoffmobil. „Dit Schadstoffmobil ist defekt!“. Gut, dass die Stuttgart-Twitterer schon zwei Tage später offiziell drauf hinweisen. Schon ein schnelles Medium, dieses „Twitter“.
Hab jetzt mal meine alten Farben und Lacke (kistenweise!) wieder in Keller gestellt und bleib erstmal drauf sitzen, denn auf den Wertstoffhöfen kann man das in Stuttgart nicht abgeben…. 😦

Zum offiziellen Umzugsabschluss heute dann mit dem Gatten von RosenResli eine kleine Runde in der neuen Umgebung gedreht.

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Dafür, dass ich nach meinem kleinen Maleur im September gerade mal zwei kurze knappe Einsätze Ende des Jahres gelaufen bin, kann ich mit dem heutigen Lauf als Jahresauftakt, doch mehr als zufrieden sein 🙂

Aufs Altenteil?

Wer die Seite hier schon etwas länger verfolgt, oder mich ggf. auch persönlich kennt, weiss, dass Gatte und ich keine 20 mehr sind. Zum Glück.
Da muss man langsam auch mal an die Zukunft denken und sich nen Altersruhesitz suchen!
Nun ist das in der Stuttgarter Gegend leider nicht ganz so einfach, wenn man nicht grad mit einem entsprechenden Finananzpolster aus Kindheits- oder guten Börsentagen ausgestattet ist, sondern seine Kohle auch noch selber verdienen muss.
Nach Ewigkeiten des Suchens kam dann im September der entscheidende Hinweis von Rosenresli. Hat er doch tatsächlich ne schicke kleine Bude in seiner Nachbarschaft entdeckt!
Ich hatte mich schon bei den ersten Bildern in die Hütte verguckt und so haben wir dann auch zugegriffen!
Auch wenn es heisst, sich bis weit in die Rente hinein zu verschulden… was soll, 20 Jahre Mietzahlung Stuttgart-downtown sollten dann genug sein :-).

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Das ist auch der Grund, warum es die letzten Tage hier auf dem Kanal so ruhig war – wir sind umgezogen!
20 jahre lang die Bude in Downtown Zumüllen heisst natürlich auch genug Zeug beim Umzug umherzuschleppen (auch wenn es meist das Zeug vom Gatten stammt): Ich bin grad auch ohne Sport so fit wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr!

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Heute dann mit Rosenresli und Gatten der erste Spaziergang rund um Stuttgart-Plieningen. Schon mal die zukünftigen Laufstrecken ablaufen 🙂

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Etwas höher gelegen hier auf der Filderebene, liegt hier tatsächlich noch das weisse Zeug…. furchtbar 🙂

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Genug Kohlen im Keller?

Ein gutes neues Jahr wünsch ich Euch!

Es ist Sonntagmorgen und ich bin vor dem Weckerklingeln um acht aufgewacht.
Ok, das ist eigentlich normal mit meiner senilen Bettflucht, aber heute wäre ich gern weiter liegen geblieben.
Nein, der sonntagmorgendliche Lauf ist nicht Schuld, denn der fällt aus. Bin erkältet und auch so schon fertig genug, aber hilft ja nischt.
Werd mich gleich wieder aufmachen und rumwerkeln.
Woran?
Das sag ich, wenns fertig ist 🙂

Happy End?

Nachdem ich ja gestern angekündigt habe, dass Ihr nicht erwarten müsst, die nächste Zeit wieder regelmäßig die neuesten Sportmeldungen hier auf dem Kanal verfolgen zu können, hier dann doch gleich noch die passende Jahresabschlussmeldung hinterher:

Hat mich einfach gereizt, nach 2018 zum zweiten Mal den Garmin Super-Jahres-Abschluss-Punkt zu bekommen.
Damals hab am traditionellen Silvesterlauf von Zossen nach Ludwigsfelde teilgenommen und mir dabei irgendwie den rechten Knöchel verknackst, so dass ich darauffolgend die ersten Monate 2019 etwas kürzer treten musste.
Eigentlich wollt ich ja auch 2019 wieder an dem Lauf teilnehmen, aber irgendwie meinte Kumpel Klaus mich einen Tag vor Weihnachten mit nem Virus anstecken zu müssen, der mir mehr oder weniger das Fest versaute und dann auch gleich den Jahresabschlusslauf.
Aber 2020 sollte ja alles besser werden und alles toller und so weiter… Aber dabei hab ich wohl nicht dran gedacht, dass es ein Schaltjahr ist und die alte Volksweisheit immer noch gilt, dass Schaltjahre Scheissjahre sind.
Dieses Jahr wird wohl mehr oder weniger so ziemlich jeder diese Weisheit unterschreiben können, sofern er nicht im Lotto gewonnen hat oder Amazon- oder Teslaaktien rechtzeitig in sein Portfolio genommen hat.

Dank Corona und Weber-A-Fraktur so ziemlich alle Jahresziele verpasst, die ich mir sportlich gesehen so vorgenommen habe.
Aber das heisst ja auch, dass es im kommenden Jahr mehr oder weniger nur aufwärts gehen und besser werden kann!
Garmin fängt schon mal an, mir das kommende Jahr zu versüssen und verteilt jetzt schon mal Punkte auf dem Punktekonto für die Teilnahme an Challenges, die eigentlich erst Neujahr beginnen?! Kann ja also nur gut werden….
Also – GUTEN RUTSCH!

Gute Nachrichten II

Nachdem ich ja gestern hier auf dem Kanal meine guten Nachrichten verkündet und den Plan zur Vollvakzinierung der deutschen Bevölkerung bis zu 135% vorgestellt habe, hat das wohl die Vollzeitimpfer so sehr angespornt, meine Berechnungen zu toppen, dass Zeit Online (danke für das Bild!) heute aufzeigt, dass wir deutlich mehr als im Plan liegen. Meine prognostizieren 0,08% der deutschen Bevölkerung zum heutigen Tag wurden schon übertroffen, so dass einige Impfzentren mal beschlossen haben, entweder für einige Tage den Jahreswechsel zu feiern, ohne tätig zu werden oder aber komplett erst Mitte Januar anzufangen. Ob das dann noch recht, meinen ergeizigen Plan zur Herdenimunität bis zum 09. Januar 2021 mittags hinzubekommen, lässt mich doch ein bisschen zweifeln. Scheint wohl wichtigere Dinge zu geben, als den Virus zu besiegen.

Kommen wir zu was Ernsterem:
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Es hat nun in der Tat 102 Tage gedauert, dass ich meine Weber-A-Fraktur-Lauf-Auszeit offiziell für beendet erklären kann!
Nachdem ich gestern die Strecke noch ein wenig spazieren war, hab ich es heute doch nochmal gewagt und so den guten Vorsatz, dieses Jahr mit dem Laufen wieder anzufangen, wahrgemacht. Wenn auch mit sehr mässigem Tempo und eine recht kurze Strecke, aber es ist ein Anfang!
Knie – ok, mit Kniebandage.
Knöchel – ok, mit Knöchelbandage.
Fusssohle – naja, sagen wir mal ok. Wird schon werden.
Werd es jetzt die nächsten Wochen doch noch mässig angehen lassen, von daher erwartet bitte jetzt nicht wieder jeden Tag eine neue Lauf-Meldung, zumahl ich die nächsten Tage noch mit anderen Dingen beschäftigt sein werde. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

Gute Nachrichten!

Seit nun mehr knapp einem Jahr verfolge ich, wie wohl auch sehr viele andere, die Nachrichtenlage noch intensiver, als zuvor schon und jedes Mal liegt das Hauptaugenmerk auf der Zahl der blöden Neuinfektionen.
5, 10, 95, 30.000…. immer größer, immer erschreckender, immer nihilistischer.
Aber damit ist jetzt Schluß!
Wir haben jetzt die Impfung und es geht mit Riesenschritten Richtung Herdenimmunität und zu unserem alten Leben zurück.
Nach dem ersten Impftag wurde eine Impfquote von 0,02% in Deutschland ermittelt, heute schon das Doppelte!
Meine eigenen umfangreichen Statistikuntersuchungen haben ergeben, dass wir bei gleichbleibender Verdopplungszahl bereits am 09. Januar 2021 gegen Mittag die nebenstehend vom Spiegel ermittelten 135% der Deutschen durchgeimpft haben, ob alle nun wollen, oder nicht.
Und wenn wir noch ein bisschen weitermachen, werden wir auch die von Deutschland insgesamt bestellten 300 Mio Impfdosen verimpft haben. Müsten wir vielleicht doch noch die deutsche Einwanderungspolitik etwas beschleunigen, aber wir schaffen das.

„Wir müssen Missstände ernster nehmen“….

…. las ich doch heute morgen in der Zeitung.
Ok, es ist fast Weihnachten und da wollt ich ja eigentlich mir nicht die Laune verderben lassen.
Aber wenn der Herr Bundestagspräsident das meint, muss man ja weiter lesen. Und was liest man dann weiter bzw. direkt drunter: Impfzentrum startet ab 01. Februar. HÄ???
Bedeutet „Missstände ernster nehmen“, dass man tatsächlich sechs Wochen braucht, bis es die ersten Impfungen im Impfzentrum Luckenwalde gibt?
Das ist also der grosse Elan, mit dem man die Pandemie bekämpfen will.
Impfstoff nach quälend langer Zeit zugelassen, weil man ja unbedingt solidarisch sein wollte und auf die Europäer wartet, während andere Länder den einfach mal zulassen und anfangen zu impfen, und dann setzt man sich nochmal hin und macht eine Woche Weihnachten, ohne was zu tun. Das leuchtet mir nicht ein.
Und dann wird noch berichtet, dass die erste Lieferung an Impfdosen so fantastisch gross ist, dass gerade mal 9.750 pro Bundesland bei rumkommen (außer Bremen, die bekommen nur die Hälfte) und unsere Verwaltungsbeamtenschaft sich ausgedacht hat, dass die Impfteams jeweils aus einem (1) Arzt und zwei (2) Helfern bestehen werden und diese dann gerade mal zehn Leute pro Stunde impfen werden. Mal davon abgesehen, dass die wenigsten Ärzte ne Spritze richtig setzen können und man das normalerweise eigentlich eher den Schwestern überlässt. Aber vielleicht sind ja deswegen sechs Minuten pro Doktorspritze vorgesehen. Noch unmotivierter geht es wohl kaum. Wie da der gute Vorsatz vom Gesundheitsminister, das Land bis zum Sommer durchgeimpft zu haben, geschafft werden soll, bleibt mir ein Rätsel. Aber vielleicht meinte er ja auch Sommer 2022.

RADIO

Vor etwas mehr als sieben Jahren hab ich hier auf dem Channel schon mal meine grosse Liebe zum Medium Radio erklärt und zum 90. igsten Geburtstag gratuliert.
Wobei das damals allerdings nur den Beginn des regelmäßigen Sendebetriebs in Deutschland darstellte.
Heute gratuliere ich doch glatt weg mal zum 100. sten Geburtstag!
Am 22.Dezember 1920 gab es die erste deutsche Radioübertragung vom Funkerberg in Königs-Wusterhausen, gleich um die Ecke meiner alten Heimat.
Stille Nacht, heilige Nacht wurde damals gegeben.

Nein, da hatte Edison wohl nicht recht. 🙂

Im Kräherwald

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Wenn man sich sportlich gesehen in der Wintergenesungslockdownpause befindet, gibts auch nicht viel zu berichten. Heute mal wieder mit einem leichten Abschiedtränchen spazierenderweise im Kräherwald unterwegs gewesen.

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Selbst nach so langer Zeit, findet man da noch Ecken, an denen man noch nicht so oft war.

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Hier zum Beispiel am alten Hauseingangsrelief der Ruine der Villa Hähnle, aufgestellt zum Gedenken an die hochverdiente Begründerin des deutschen Bundes für Vogelschutz, dem heutigen NaBu. Ob ihr gefallen hätte, was die heute aus dem Verein gemacht haben?

29.875 – Eingeschenkt – Eingeschränkt – Eingeschränkte Kniebeuge

Da haben wir uns ja ziemlich was eingeschenkt die letzten Wochen.
Die Rechnung kommt jetzt ab morgen hier in BaWü: Ausgangsbeschränkung.
Ok, das erst ab 20Uhr und vorher nach Möglichkeit bitte drin bleiben und so (aber das Shoppen bitte nicht vergessen, denn das Weihnachtsgeschäft ist ja wichtig, aber bitte nicht bei dem amerikanischen Onlinehändler).
Es ist schwierig.
Ich persönlich hab mich aus dem öffentlichen Raum ja schon vor Wochen fast verabschiedet. Sogar das Laufen ziemlich ein- und mich stattdessen nach dem Weglegen der Krücken auf das Schrittezählen begeschränkt. Der einzelne Laufversuch letzte Woche wird wohl auch nch eine Weile der einzige Versuch bleiben. Wichtig sollen die 5.000 Schritte am Ende des Tages sein. Ende November hab ich berichtet, dass der Weg ins Bett wohl zwei Schritte zu kurz war und diese Woche kam es doch tatsächlich vor, dass ich noch bis nach Mitternacht im Büro war und der Heimweg daher nicht mehr in die Tagesstatistik einging. Und am Ende fehlten wieder 39 Schritte. Die Zehn-Tages-Siegesserie wieder vermasselt. So ein Grummel.
Und der neuerliche Versuch der Herstellung einer Gewinnserie wird wohl aufgrund der aktuellen Lage auch noch ein bisschen auf sich warten lassen müssen.
Aber unsere Kanzlerin kümmert sich auch um mich. Erinnert sie mich doch daran, was mein Physioterrorist mir jedes Mal erzählte:
„Vielleicht macht man auch mal ’ne kleine Kniebeuge oder so oder klatscht in die Hände, damit man ein bisschen warm wird.“
Die kleinen Kniebeugen gehen schon ganz gut, die grossen auch, nur dass es da immer noch spannt im Knöchelbereich und es rund ums Knie immer noch schwächlich zugeht. Hilft wohl nur dran bleiben, wenn es besser werden soll. Trainingseinheiten Sportstudio würde wohl helfen. Aber is wohl nich….

Back on Track nach 77 Tagen?

Wohl mitnichten.
77 Tage ist es jetzt her, dass eine kleine Unaufmerksamkeit das Sportjahr beendete.
Aber wer zählt schon mit?
Und irgendwann muß man wohl wieder aufstehen, Krönchen richten und weitermachen.
Nach den Spaziergängen der letzten Wochen heute ein erster kläglicher Versuch:

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Wie man an den Daten erkennt, wohl noch ein weiter Weg bis zur alten Form. Und selbst das Bild trügt noch, denn zwischendurch musste ich tatsächlich mehrmals anhalten und das Knie massieren, dehnen und strecken. Aber hilft ja nischt, da muss das Knie halt durch und außerdem hatte ich ja eh erst vor einigen Wochen nen Beitrag übers Langsamlaufen gesehen. Soll wohl besser sein fürs Gemüt, den Körper, die Gelenke. Nein, besser fürs Gemüt kann ich nach heute noch nicht bestätigen.

Der ultimative Investmenttipp

Mein Smartphone bringt mir regelmäßig nette Investmenttipps von Finanzen.net per Push-up Meldung ins Blickfeld.
Manchmal komm ich da aber schon ins Grübeln, welche Intention dahinter steckt.
Goldman sagt, man könnte jetzt Moderna-Aktien kaufen, weil die ja gerade so attraktiv sind, die werden bestimmt bald bei 139 Dollar liegen. Whow denkt man, muss ich unbedingt einsteigen. Weiter unten steht, dass die gerade bei 153$ stehen… Könnte ich mein Geld ja eigentlich doch womöglich anderweitig einsetzen.
Im gleichen Artikel stand auch, dass der neue Impfstoff, so er denn irgendwann mal auf den Markt kommt, dann doch bestimmt immun für mehr als drei Monate macht. Das wär natürlich jetzt noch das ultimative Geschäftsmodell. Einmal alle drei Monate die Welt durchimpfen lassen….

Verpasste Partygelegenheiten

so….
Zurück vom Psycho- / Physioterroristen, der mich heute (hoffentlich) letztmals quälen durfte….
Eben noch meine Diplomurkunde gesucht. Die hing jahrelang an der Wand bei uns im Schlafzimmer und jetzt fällt meinem Arbeitgeber ein, dass er die irgendwie auch mal bräuchte.
Also nicht, dass ich die damals nicht auch zur Bewerbung bei meinem Arbeitgeber vorgelegt hätte, aber das ist ja nun schon Ewigkeiten her.
Und jetzt meine häusliche Situation derzeit: Gatte und ich räumen grad ein bisschen zusammen und um und die Urkunde hing natürlich nicht mehr an der Wand im Schlafzimmer, sondern steckte in irgend ner Kiste…. aber ich hab sie nach 20 Minuten Chaos-Suchen gefunden… yeah….
Dabei hab ich dann festgestellt, dass ich mein 20 jähriges Ingenieur-Jubiläum verpasst habe!
28.09.2000 🙂 ohje, is dat her….
Auch verpasst : Die heutige Brötchen-Abstands-Party zum Barbara-Tag auf Baustelle…
Eifrige langjährige Follower auf dieser Seite wissen ja bereits, dass die heilige Barbara immer am
04. Dezember ihren Namenstag hat und wir als Tunnelbauer den normalerweise mit ner zünftigen Party begehen.
Naja, dies Jahr ist eben wirklich alles anders.
Die Party auf Baustelle beschränkt sich auf den Genuss von lecker Bäckerbrötchen für die wenigen Anwesenden, während ich selber im Homeoffice sitze und aufs Wohl der Babsi anstoßend meinen Kaffee genieße.

Welchen Weg soll ich nehmen?

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Wie so oft im Leben, muss man sich manchmal entscheiden.
Fisch oder Fleisch?
Tee oder Kaffee?
Engel oder Teufel?
Laufen oder Wandern?
Nachdem ich ja gestern festgestellt habe, dass man beim Wandern sehr viel einfacher Kalorien verbrennt, als beim Laufen, hab ich mich heute schon wieder mal für den bequemen Weg entschieden.

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Heute mal wieder allein, bis auf die tausend anderen Stuttgarter, die auch durch die Kräherwald wanderten oder joggten.
Mein Physioterrorist meinte ja vor Kurzem, dass ich es ruhig mal probieren solle mit dem Laufen. Erkennbar an den orange eingefärbten Abschnitten. Berghoch gehts schon ganz ok, wenn auch langsam, aber auf gerader Strecke oder gar bergrunter ist es noch nicht wirklich das Richtige. Momentan fehlt mir da noch irgendwie die Geschmeidigkeit, fühlt sich falsch an, davon abgesehen, dass jeder Schritt dabei noch direkt im Knie zu spüren ist.

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Brauch ich wohl noch etwas Geduld.

Ja, spinnt der denn?!

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Jetzt wird sich beim ersten Blick auf das Bild wohl der ein oder andere fragen, ob der jetzt total frei dreht, gerade mal zehn Wochen nach seiner Weber-A-Fraktur, aber der genaue Blick verrät dann doch schon, dass ich tatsächlich bloß wandern war….
Und zwar mit RosenResli und Gatten!
War richtig schön, so durch den Kräherwald.

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Hab mir im Vorfeld mal ne Wander-App auf meine Forerunner gezogen, da diese werksseitig sowas nicht drauf hat?! Und dabei durfte ich doch jetzt feststellen, dass man als Wanderer deutlich besser an den Kalorienverlust kommt, als als Sportler! Während die Uhr mir für heute 1195 Kalorienverbrauch anzeigt, zeigt sie sonst nach 13 KM-Läufen nur um die 800 an! Die Welt ist so ungerecht. Dabei ist Laufen doch so viel anstrengender! Deswegen sind die Läufer also immer so dick und die Wanderer so schlank…. Bin ich hinters Gehemnis gekommen 🙂

Szenen eines Lockdowns

Eigentlich hieß es von der Obrigkeit, dass man sich doch bitte zurücknehmen möge dieser Tage, was das Unterwegssein angeht.
Geht natürlich nicht immer, so lang es noch erlaubt ist, draußen zu sein. Versteh ich. Aber irgendwie hatte ich heute Mittag auf dem Weg zum Physioterroristen meines Vertrauens doch das Gefühl, dass da heute extra viel Leute unterwegs waren. Sowohl im Auto, als auch zu Fuss. Bei meinem Nachmittagsspaziergang um die Ecke das gleiche Bild. Als ob ich hier in ner Großstadt wohnen würde. Die Schlange draußen vorm Fleischer – 10 Leute und sehr diszipliniert mit Maske.
Vor der Post standen ordentlich aufgereiht sogar 25 Leute.
Im Supermarkt an der Kasse ne Dame im Pelzmantel vor mir, die sich gerade ein kleines Wortgefecht mit der jungen Kassiererin lieferte. Ging wohl darum, dass Erstere ihre Maske nicht korrekt aufhatte und die Kassiererin hinter der Plexiglasscheibe (und ohne Maske) sie darauf hinwies.
„… aber ich hab doch ein Attest!….ach, ist doch eh alles Mist“
und bezahlte dann ihren 8,43€ Einkauf mit nem 200 er Schein. Solche Leute lieb ich ja.

Seitdem ich ja nun vor mittlerweile knapp 10 Wochen meinen persönlichen Lockdown hatte und jetzt seit 5 Wochen meinen Personal-Physioterroristen habe, versucht der mich ja immer wieder anzuspornen, bloß nicht zu faul zu sein. So hab ich es doch tatsächlich geschafft, die von Garmin geforderten 5.000 Schritte die letzten 13 Tage jeweils zu schaffen. Eigentlich war ja mein Ziel, die statistisch erfasste Bestleistung von 125 Tagen am Stück zu toppen, aber irgendwie hab ich gestern nicht aufgepasst, der Weg ins Bett war wohl exakt 2 Schritte zu kurz. 4.998 Schritte! So ein Grummel. Muss ich wohl wieder von vorn anfangen.

Novemberblues

2020-11-22_05-17-05

Das olle Wetterchen oder irgendwas anderes verursacht mir doch ein bisschen den Novemberblues.
Geht es Euch auch so derzeit? Woran liegt das?
Normalerweise würde ich den ja mit einem netten Lauf bekämpfen und alles wär wieder gut. Aber das geht grad nicht. Selbst ein kleiner Sonntagnachmittagspaziergang im Kräherwald ist da auch nur ein untauglicher Versuch.

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