Schnipp schnapp, Haare ab – bohr Dir doch ein Loch ins Knie!

Die Woche war es so weit: ich durfte mich am Donnerstag beim Doc melden und meinen Meniskus richten lassen.
Ich dachte, ich bereite mal vor und hab am Morgen noch mein Knie frisch frisiert, oder viel mehr rasiert.
Die mich sehr lieb betreuende OP Vorbereitungsschwester fand das furchtbar süß, nur hatte sie zu bemängeln, dass ich wohl etwas zu sparsam war, da ich mich ja nur auf das Knie beschränkte. „Nee, das machen wir mal richtig“ und ließ ihrer Frisierkunst bis zur Mitte Schienbein freien Lauf.
Jetzt, drei Tage später, hab ich ein noch immer haarloses Knie, da ich ja mit dem Nassrasierer dran war, und nen klassischen Dreitagewuchs nach nem Maschinenschnitt. Wenn dit eener sieht! Zum Glück hab ich noch ne Woche frei.
Meine Krücken vom Wadenbeinbruch durfte ich auch wieder reaktivieren und soll jetzt erstmal dit Been nur mit 20kg belasten. Die ersten beiden Tage konnte ich das noch gut nachvollziehen, seit gestern trag ich nur noch eine der beiden Krücken mit mir rum. Alles wird gut.
Nach ner „normalen“ Kniespiegelung, meinte die Frau Doktor, bräuchte man nicht mal die Krücken, aber bei mir haben sie den Mensikus natürlich auch gleich behandelt (eingerissenen Teil entfernt) und auch leider feststellen müssen, dass zwei Knorpel nicht so toll aussehen, wo man aber leider auch nichts mehr machen könne. Daher wohl auch die dicke fette Entzündung im Knie, die wir jetzt erstmal wegbekommen müssen. Schauen wir mal, ob das jemals wieder so wird, wie ich mir das wünsche oder ob ich tatsächlich meine Sportart wechseln muss.

Kein Termin verfügbar

So langsam glaub ich ja dran, dass es vorwärts geht.
Überall les ich, dass Leute geimpft sind bzw. in Kürze werden. Und selbst persönlich kenn ich schon den einen oder anderen. Darüber freue ich mich. Die Stadt Stuttgart rühmt sich (Stand 29.04.21) bereits mehr als 313.000 Erstimpfungen gesetzt zu haben. Und das in der Stadt der Querlenker, die sich Teile unserer Vorwahlnummer geklaut haben bei ihrem Namen. Das ist immerhin mehr als die Hälfte der Bevölkerung!
Wenn ich jetzt daran denke, dass wir immer noch nach Prioritätsgruppen impfen, wunderts mich schon ein bisschen: Derzeit werden hier im Ländle nur die Prio 1 und 2 und Teile von 3 geimpft. Find ich ja schon lustig, dass wohl mehr als die Hälfte der Stadt in die Rubrik besonders schützenswert oder gefährdet fällt.
Hab mich heute just for fun mal schlau gemacht, wie man an nen Termin kommen könnte.
Die Seite Impftermin.de wäre noch zu verkaufen. 🙂
Bei Impfterminservice.de kommt man leicht und schnell an sein Ergebnis:
Du kommscht hier net nei

Naja, werden wir uns wohl noch ein bisschen in Geduld üben müssen und es später nochmal probieren.
Eine mir nicht ganz unbekannte Person in verwandtschaftlicher gerader Linie, die in Prio 3 fällt, hat es doch die Woche tatsächlich probiert, bei ihrem Hausarzt anzufragen nach nem Termin. Sie wurde auf die Wartelistenposition 400 gesetzt.
Bei meinem eigenen Hausarzt die Woche bekam ich im Wartezimmer sitzend wartenderweise mit, wie sich am Tresen jemand ebenfalls auf die Liste setzen ließ. Ich hörte da nur die Zahl 1.200…
Ach, da gibt es ja noch die gute alte Telefonvariante 116 117. O.g. verwandtschaftliche nahe Person probiert es am Freitag und bekam als Antwort, man möge doch bitte am Montag nochmal anrufen. Well organized also.
Ich bin ja mal gespannt, wie das dann ab Juni werden soll, wenn die Priogruppen nicht mehr zählen sollen und definitiv alle anderen auf einmal sich da anmelden wollen. Und dann gibts da schon die ersten CDU Politiker bzw. Landesregierungen, die die Impfzentren abschaffen wollen. Toller Vorschlag. Könnte ja zu schnell gehen mit dem Ende des Corona-Quatschs…

Acer Palmatum Atropurpureum

Zu Kindheitstagen hatte ich ja das Glück, auf dem Dorf aufzuwachsen, wir hatten ein kleines Häusschen und nen Garten, der immer wieder richtig Arbeit gemacht hat.
Ein Grund, warum ich eigentlich nie selber ein Haus mit Garten haben wollte.

Naja, Gatte, der in seiner Kindheit nicht das Glück hatte, hat sich nu aber letztes Jahr durchgesetzt und seit Januar sind wir stolze Hausbesitzer. Zu meinem Glück beschränkt sich unser Garten, inkl. der zugehörigen Gartenarbeit, auf eine Fläche von 7 x 7 m. Beim Blick vom Balkon hab ich heute ein rotes Etwas entdeckt, dass mir ehrlich gesagt vorher noch nicht aufgefallen ist.

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Japanischer Ahornbaum, Acer Palmatum Atropurpureum, erstrahlt da seit Kurzem… oder ist mir bis dato einfach nur nicht aufgefallen.
Ich wusste logischerweise nicht, was das für ein rotes Ungetüm ist (hab nie in Bio aufgepasst), aber Schwesterherz konnte nach kurzer Recherche mit Wissen glänzen. Gehen wir mal davon aus, dass sie recht hat.

Frau Mutter wusste zu der Diskussion noch befehlgewohnt beizutragen:
„Daneben vom Hortensienbusch die alten Blüten abmachen“

What?!

Habs dann rausgefunden, was sie meint und dann erst mal noch zwei Stunden lang im Anwesen alte Blüten entfernt, Blätter weggesammelt, Nadeln von der ungepflegten Thujahecke gesammelt, Efeu beschnitten, Natur bewässert und gedüngt….
So bekommt man den Feiertagslockdown auch rum 🙂

Ich weiß, dass ich nichts weiß…

Wenn man es mit dem alten Sokrates hält und diese Wahrheit für sich erstmal akzeptiert hat, ist man meines Erachtens schon mal auf einem recht guten Weg. Man muss nicht unbedingt auf jedem Themengebiet immer derjenige sein, der die ultimative Wahrheit für sich gepachtet hat. Einfach mal akzeptieren, dass es andere Meinungen gibt und richtige Experten, die sich auskennen und die Wahrheit verkünden. Die kann ich dann, wenn sie denn anschaulich und nachvollziehbar dargelegt wird, auch für mich akzeptieren und annehmen, ohne mich darüber aufzuregen, dass es ja nicht sein kann oder alle anderen doof sind, weil sie ja offensichtlich falsche News verkünden oder per se böse sind.
Manchmal gibt es aber dann doch Topics, die ich nicht nachvollziehen will, weil nicht kann.

Seit mehr als einem Jahr bewegt uns nu dieser Coronamist und verleidet uns im besten Fall die eine oder andere Freude im Leben, im schlimmeren Fall noch viel mehr.

Die zugehörigen Experten erklären uns tagtäglich die aktuelle Lage und normalerweise nehm ich das auch allzu gern an und das Wissen hin.
Was aber, wenn es auf den ersten Blick unlogisch ist?
Dann setz ich mich tatsächlich hin und versuche zu ergründen, recherchieren, manchmal schreib ich dann auch in irgendwelche Foren meine entsprechende Frage.
Aber zum Coronathema? Dann landet man leider sehr schnell in der Jammerecke der Querdenker, bei denen das mit dem „Denken“ ja nicht ganz so weit her ist. Die Welt ist so schlecht und die gatesgesteuerte Bundesregierung ist mal wieder an allem schuld. Da lass ich das mit dem Forenbeitrag dann doch wieder.
Heute vermeldet das RKI eine im Vergleich zum letzten Sonntag (sehr) leicht kleinere Zahl an Neuinfektionen. Die zugehörige statistische Zahl auf 100.000 Einwohner gerechnet ist dagegen gestiegen. Wie kann das sein? Sollten sich diese Zahlen nicht eigentlich im Gleichklang entwickeln?
Das ist doch wieder ein gefundenes Fressen für Leugner und Aluhutträger.
Muss man es denen so leicht machen?
Warum wird das einfach so verkündet, ohne auf diesen offensichtlichen Widerspruch einzugehen? Oder ist das einfach nicht widersprüchlich und ich bin einfach nur zu doof, das zu verstehen?

Laufsaison vorbei

Jetzt hat sie noch nicht mal richtig angefangen und schon kann ich die Laufsaison für dies Jahr wohl für beendet erklären.

Das liegt jetzt nicht daran, dass ich schon sämtliche selbst gesteckten Laufziele für dies Jahr erfüllt habe, sondern mal wieder eher am körperlichen Gebrechen. Alt werden ist wohl nichts für Weichlinge…
Nachdem ich Anfang des Jahres ja gerade mal wieder genesen war von meinem Herbst-Wadenbeinbruch und mit dem Training den Wiedereinstieg wagte, merkte ich recht schnell, dass sich da im Knie des anderen Beins ein Problem entwickelte. Jetzt hab ich mal acht Wochen gewartet, schauen, ob es sich selbst richtet. Aber das machts wohl nicht, wie ich mir jetzt eingestehen muss. Doc berichtete mir, dass wir wohl nicht um ne Arthroskopie rumkommen werden.
Hatte ja mit dem Schlimmsten gerechnet, ein bisschen deprimiert bin ich trotzdem… 😦

Kurve nach oben

wp-1617896101777.jpgWenn man regelmäßig die Nachrichten verfolgt, so wie ich es gern tue, kann man manchmal schon echt depressiv werden. Überall nur schlechte Nachrichten, böse Dinge, Ungerechtigkeiten und logischerweise jeden tag die Lage zur Coronasituation.
Wann kommen denn mal die positiven Nachrichten?
Gestern.
Nur war die leider mal wieder so versteckt, dass man sie kaum wahrnehmen konnte und auch in den TV Nachrichten hab ich davon nicht viel gesehen. Eine Kurve, die steil nach oben zeigt und mal nicht die Neuinfektionen darstellt, sondern die der frisch Geimpften! Mehr als 600.000 an einem Tag! Wenn das so weiter gehen würde, wären wir wirklich bald durch.

Reichweitenvergrößerung

Wenn ich normalerweise so meine Läufe mache, beweg ich mich ja meist nur im Umkreis von 5 bis 10km rund um die Home-Base. In Ausnahmefällen zu den Feiertagen kommt es vor, dass man eben auch mal woanders ist und der Kartenhintergrund der Laufhistorie sich ändert, aber der Umkreis um den Startpunkt herum ist auch nicht größer.
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Da ich ja nun seit geraumer Zeit das mit dem Laufen sein lasse, hat mir Frau Mutter mal Ihre neumodische Erfindung zur Verfügung gestellt. Sie nennt es „Fahrrad“.
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Zur heutigen Vormittagsstunde fuhr ich mit dem unheilvollen Teil nordostwärts in die mittelalterliche Örtlichkeit in der Mitte des Waldes. So nennen es die Eingeborenen zumindest, obwohl das wohl schon ne Weile her sein muss, denn so viel Wald gibt es da nicht mehr.
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So ein Feiertag mit schönem Wetterchen lädt quasi gerade dazu ein, das Mutter-Rad auch am Nachmittag nochmal zu strapazieren.
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Diesmal in südwestliche Richtung.
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Osterruhe für Impfzentren, oder die böse Pharmaindustrie

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Seit Sonntag bin ich nun mal wieder uff Besuch in der alten Heimat.

Hier gehört zum morgendlichen Frühstück die Literaturrecherche der Lokalpresse. Hat sich Frau M. also doch mit der „Osterruhe“ durchgesetzt. Wobei ich mir aber nicht so sicher in, dass sie eine solche Osterruhe meinte. Aber sei mal dahin gestellt.

Nach dem Frühstück war ich noch kurz in der hiesigen Apotheke. Da stand doch unsere alte, mittlerweile pensionierte Landärztin, die von allen nur „Frau Doktor xy“ angesprochen wird, obwohl eigentlich doch jeder weiss, dass sie nicht wirklich nen Doktortitel hat. Sie klönt grad mit der Apothekersfrau, die ja nun „auch schon 64 und kurz vor der Rente ist… und die Welt ist so schlecht… und dieses Corona schlägt mir aufs Gemüt, macht mich fertig und so richtig glaub ich ja da nicht dran. Wissen Sie noch wie das damals mit dem BSE war, war doch alles nur aufgebauscht und wenn man hinterher schaut, bleibt da nichts von übrig. Diese Pharmaindustrie…“

Querdenker in Brandenburg? Hätte nicht gedacht, dass man die echt in freier Wildbahn trifft und dann auch noch in nem Laden, wo man mehr oder weniger seinen Lebensunterhalt mit den Produkten der Pharmaindustrie verdient und gerade jetzt auch versucht, zwischen 10 und 16 Uhr Schnelltest an den Mann zu bringen?
Habt ihr gewusst, dass der Astra-Impfstoff mehr oder weniger für den Selbstkostenpreis über den Ladentisch geht? 1,78€ pro Dosis, als „Geschenk für die Menschheit“ hab ich irgendwo gelesen. Passt nicht ganz zur verruchten Pharmaindustrie. Schade, dass es da gerade so unrund läuft.

Ansonsten hab ich mir noch das E-Bike von Frau Mutter ausgeborgt und ne kleine Spritztour gemacht.

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Was soll man auch sonst machen, wenn die Knochen noch immer nicht mitspielen und man sich und die Knochen eigentlich schonen will.

Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger um Verzeihung

Ist ganz schön was los derzeit in unserer politischen Landschaft. Erst wird vollmundig verkündet, dass wir einen ganzen Gründonnerstag in den gemeinschaftlichen Lockdown gehen und den Karsonnabend nur im Supermarkt einkaufen können und nur einen Tag später wird zurückgerudert.

Nun kann man sicherlich über Sinnhaftigkeit von anderthalb zus. Ruhetagen streiten. Für die einen ist es eine Katastrophe und der Untergang des Abendlandes, für die anderen ist das nicht genug, zu wenig gelockdowned. Weitere zwei Tage im Geschäft gestört zu werden ist bestimmt für einige der nächste Schritt in den wirtschaftlichen Lockdown forever. Die andere Seite sieht wohl nur, dass diese zwei Ruhetage nicht wirklich was bringen, die Inzidenzszahlen maximal nur etwas weniger stark steigen.

Abseits von diesen Überlegungen war meine erste Reaktion: Whow…. Welches Land hat schon einen politischen Führer, der so offen und kurzentschlossen ohne viele Palaver zu gibt, dass er / sie sich geirrt hat. Das schafft wohl nur unsere Angela, die erste.

Ja klar, kann sie sowas natürlich nur machen, weil sie in sechs Monaten eh in Rente geht. Hätte sie vorgehabt, sich nochmal zur Wahl zu stellen, hätte sie sich das wohl nie getraut. Aber trotzdem: Respekt, dass sie das gemacht hat. Aber das gehört wohl auch noch ein bisschen zum Basteln am eigenen Renommee. Ihr Vermächtnis.
Die seit Monaten von der Opposition vorgetragene Kritik an der Ministerpräsident*Innenkonferenz unter der Leitung der Kanzlerin find ich einfach zu lustig. „Kein verfassungsmäßiges Organ“ und so weiter. Die kleinen Parteien heulen rum, dass der Bundestag nicht mit einbezogen und alles über den Köpfen der Mandatsträger entschieden wird. Das ist doch der Job der Regierung?! Entscheidungen treffen. Dafür bevollmächtigt der Bundestag mit Mehrheit die Bundesregierung. Zu arbeiten. Und jetzt erkennt die Bundesregierung, dass sie nicht zuständig ist, da wir einen föderalen Staat haben und ruft daher die ebenfalls (von den Landtagen) bevollmächtigten Ministerpräsidenten alle zusammen und vereinbart eine gemeinsame Vorgehensweise. Sie bestimmt, äh koordiniert, so mit in Bereiche hinein, in denen sie eigentlich nichts zu bestimmen hätte. Kann man schon glatt weg als ein bisschen „Machtbefugniserweiterung“ durch die Hintertür nennen. Aber spricht ja auch nichts dagegen, wenn die Länderfürsten das mit sich machen lassen. Ich war ja noch nie so richtig ein Freund von dieser Kleinstaaterei.

Durch das jetzige Eingestehen des „Fehlers“ der Osterruhe zeigt Frau Merkel, wer hier im Land tatsächlich die Hosen anhat. Qua Amt. Und da kann sie auch im Vorfeld im Rahmen der Videokonferenzabstimmung die Ministerpräsidenten sechs Stunden vor dem Bildschirm ohne Info warten lassen und die sich dann danach über ihr Verhalten aufregen (wobei ich mir sicher bin, dass Bodo Ramelow die Zeit genutzt hat, um sein Candy Crush Level zu verbessern). Sie kann es einfach. Qua Amt. Und nach dem Betonen in aller Öffentlichkeit, dass es „Ihr“ Fehler war, die Feiertagsruhe anzuordnen und sie es hiermit wieder zurücknimmt, pflichten ihr alle Länderchefs einhellig bei und geben zu, dass sie an der Entscheidung ihrer Exzellenz ja auch beteiligt waren…. „bitte beachtet mich“….
Das ist einfach nur unwürdig und zeigt, dass es richtig war von ihrer Hoheit, das Land zu verändern.

Das wird wohl in ihrem Vermächtnis stehen: Sie hat das Land geprägt und verändert, weg vom föderalen Staat, hin zur Zentralregierung. Nur bringt das in der jetzigen Lage leider nicht wirklich viel, weil sie zur gleichen Zeit die wirklich wichtigen Themen (z.B. Impfstoffversorgung) an die Zentraleuroparegierung in Brüssel abgegeben hat und die Bürokraten dort noch nicht wirklich so weit sind, den Job qua Amt zu übernehmen.

Statistik, oder die Reise nach St. Kitts und Nevis

Für mich als alter Statistik-Fan sind solche Zeiten wie jetzt ja richtige Hoch-Zeiten.
Jeden Tag werden in den Nachrichten neue, frische, tolle Zahlen verkündet, die man zusammenzählen, sich notieren, vergleichen, drüber ärgern, wundern oder freuen kann.
Deutschland hat lt. aktuellen Zahlen 12.616 Impfdosen / 100.000 Einwohner verteilt. Kann man sich drüber freuen, dass es überhaupt Impfungen gibt oder wir im weltweiten Vergleich deutlich besser stehen als der weltweite Durchschnitt (5.400 / 100.000EW), oder aber wundern, wie ein „Land“ wie St. Kitts und Nevis hier einen leicht besseren Wert erreicht, obwohl die nicht mal 100.000 Einwohner haben.
Seit Anbeginn der Coronakrise ärger ich mich ja beim Lauschen der Nachrichten am Wochenende bzw. -beginn über den stets sich wiederholenden Satz „Am Wochenende sind die gemeldeten Zahlen des RKI immer etwas geringer, weil nicht alle Gesundheitsämter aktuelle Zahlen melden“.
Scheint die Pandemie echt keine wirkliche Staatskrise sein, wenn die Staatsmitarbeiter am Wochenende nicht oder weniger arbeiten.
Und das gleiche setzt sich jetzt auch beim täglichen Impffortschritt fort.
Die Spitzen nach oben sind meist die Montage, nachdem am Sonntag mal richtig ausgeschlafen wurde.
Nun soll das Ganze hier natürlich kein Staatsmitarbeiter-Bashing werden. Jeder Einzelne von denen wird natürlich sein Bestes geben und aufs Äußerste schuften. Keine Frage. Aber insgesamt gesehen, muss es doch besser gehen! Heute verkündet, dass nach Ostern die Arztpraxen mit einbezogen werden. Yeah! Endlich. Wenn man dann weiter hinhört: Je 20 Impfdosen / Praxis und Woche.
omg…. So wird das bestimmt was.
Schau ich mir doch lieber wieder eine nach oben gerichtete Kurve an.
Über 10 Mio. Impfungen. Begeistert mich doch glatt weg total.
Und irgendwann bin ich als Normalbürger dann auch mal dran. Freu ich mich schon auf das Ende des Sommers bzw. auf die Bundestagswahl. Bis dahin sollen wir ja alle durchgeimpft sein.
Sagt die Chefin.
Naja, sie muss sich ja an ihren Ansagen auch nicht mehr messen lassen, wenn Sie in Rente geht. Bin dann mal weg.
Auch wenn die Kurve hier zum Glück auch nach oben zeigt, lässt sie mich doch an dem Ziel ein bisschen zweifeln, ehrlich gesagt. 1,7 Mio / Woche derzeit im Schnitt.
Doppelt so viel müsste es sein – pro Woche(!) – wenn wir das Ziel bis 21.09. noch erreichen wollen.
Aktuell wird auf den offiziellen Seiten der Bundesregierung veröffentlicht, dass wir im Schnitt alle 0,4 Sekunden eine Impfung durchführen. Das hört sich doch imposant an. So kann man die aktuellen Zahlen doch viel besser verkaufen.
Aktuell sagt mir der Impfrechner mit der tatsächlichen Impfrate, dass ich bis Anfang April 2022 vollständig geimpft sein werde. Freu ich mich doch drauf und buch mir ne Reise nach St. Kitts und Nevis…

(alle hier verwendeten Zahlen übrigens von den Seiten des RKI)

Seit einem Monat nicht mehr gemeldet…

Sorry, ist doch tatsächlich bereits exakt 1 Monat her, dass ich mich gemeldet habe. Wie die Zeit vergeht. Aber irgendwie war mir nicht nach schreiben…

Heute ist Wahltag in BaWü. Und auch wenn ich ursprünglich nicht von hier komme, darf ich doch auch meine Stimme abgeben. Logisch, ist das eine demokratische Pflicht und Ehrensache.

Nachdem Gatte und ich uns Anfang des Jahres aus der Stuttgarter Innenstadt nach nur 20 Jahren verabschiedet haben und in die Vorstadt (oder eher Vordorf?) gezogen sind, wurde mir auch ein neues Wahllokal zugeteilt. Kein zelebrierter Wahlsonntagsspaziergang mehr in die Hoppenlauschule.
Das unserem Domizil nächstgelegene Wahllokal ist das alte Plieninger Rathaus aus dem Jahre 1747.

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Unglaubliche 20m von meinem Hoftor entfernt.
Aber Demokratie soll ja nicht einfach sein, man muss auch mal was opfern und Beschwerlichkeiten auf sich nehmen. Und so haben sich die Wahllokalzuweiser gedacht, dass ich auch mal ein bisschen weiter laufen kann und wiesen mir die Zehntscheuer als Ort meiner Stimmabgabe zu.

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Unglaubliche 100m weit weg. Faktor 5! Aber von dieser Ungerechtigkeit lasse ich mich natürlich nicht abhalten.

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Nochmal rund 200 Jahre älter als das alte Rathaus, aber top renoviert und äusserst schick anzusehen.

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Ob die Erbauer dieser ursprünglichen Zehntsteuer-Abgabenstelle damals schon daran gedacht hatten, dass hier unterm Dach mal direkte Demokratie gelebt werden kann? Wohl kaum.
Und ob ich als Stammwähler, der immer die gleiche Kleinstpartei wählt, mit meinem Umzug hierher die bisherigen Wahlergebnisse im Stadtteil massiv beeinflusse? Sicherlich doch. Das Stimmergebnis der ehemaligen Arbeiterpartei wird wohl verdoppelt werden…. *lach*
Im Ernst: 35,4% hatten die mal hier in der Gegend…. allerdings ist das genau 20 Jahre her. 2.045 Stimmen gab es damals, was aber auch nur den zweiten Platz bedeutete. CDU hatte rd. 100 Stimmen mehr. Heute geht es wohl darum, die 745 Stimmen (11,3%) von 2016 zu toppen. Bin sehr gespannt.

Fehlanpassung – Stella Kyriakides

Bei meiner morgendlichen Online-Nachrichtenlektüre musste ich heute doch etwas schmunzeln:
Die zypriotische EU Gesundheitskommissarin bezeichnet doch tatsächlich ihre europäische Impfstrategie als ein Erfolgsmodell, weiß der Spiegel zu berichten.
Fragt man sich ja schon mal, ob die gute Frau noch alles so mitbekommt, wie es angeraten wär. In ihrem Lebenslauf auf der EU Seite findet man aber auch gleich eine Erklärung: Sie hat studiert.

Master of Education, Fachbereich Fehlanpassung.
Ich glaub, lustiger kann man sich das nicht ausdenken….
Von den, Stand heute, 159 Mio gesetzten Impfungen, wurden gerade mal rd. 19.5 Mio in der EU verteilt.
Wobei ich persönlich ja immer noch an die Aussage von Frau Bundeskanzlerin glauben möchte, wonach jeder von uns bis Ende des Sommers ein Impfangebot bekommt. Also 21.09.2021 steht. Hab mir den Termin schon in den Kalender eingetragen.
Dass die Ansage jetzt noch nicht ganz konform geht mit dem offiziellen Impfplan der Bundesregierung – geschenkt. Der Impfterminrechner gibt mir derzeit aus, dass ich wohl erst irgendwann zwischen April 22 und
Juni 23 dran bin. Egal. Ich glaub Frau Bundeskanzlerin. Irgendwie wird sie bis dahin schon die Impfbereitschaft der Deutschen von derzeit 59% auf 34% senken, denn dann klappt das mit dem Septembertermin 🙂

Sendungsverfolgung II

Vor ner knappen Woche hab ich hier berichtet, dass ich nicht ganz zufrieden bin mit dem Lieferservice eines Paketlieferanten… nicht zufrieden, weil das Paket nicht ankam und trotzdem als zugestellt angepriesen wurde.
Der Nachforschungsantrag bei dem Unternehmen war dann so erfolgreich, dass das Paket vier Tage später ungefragt und unangemeldet vor der Tür im Regen lag. Auch eine Art von Service. Zwischendurch 3 E-Mails bekommen und jetzt auch noch einen Brief (!) mit einem Formular, auf dem ich den Erhalt der Sendung quittieren sollte. Naja, zumindest war ein Freiumschlag mit dabei.

Frau Mutter hat mir letzte Woche Freitag in Ossiland einen Brief geschrieben und ihn bei der Post abgegeben.
Eine Woche später ist der immer noch nicht da.

Die Woche zwei E-Mail-Benachrichtigungen bekommen, dass Pakete bei uns nicht abgegeben werden konnten, da niemand da gewesen ist und man könne die Sendungen in der benachbarten Post selber abholen. Naja, gut, dass der Gatte den ganzen Tag im Home Office sitzt. Wird er sich wohl die Ohren zugehalten haben, als der Paketbote klingelte.

Das gleiche grosse deutsche Paketversendeunternehmen ist von einem chinesischen Paketversendeunternehmen jüngst (vor sechs Wochen) beauftragt worden, ne Kiste mit chinesischem Tee mir zuzustellen. Ein Geschenk eines Freundes des Gatten.
Die superneumodische Sendungsverfolgung online ergab, dass das Paket seit drei Wochen (!) beim Zoll in Hannover liegt und „bearbeitet“ wird.
Eben dann aus dem Briefkasten einen Brief aus Leipzig, datiert auf vorgestern, gezogen, in dem um Erklärung gebeten wurde, was in dem Paket ist (und was der Inhalt kostet). Rückmeldung erbeten bitte innerhalb von drei Tagen, ansonsten wird das Paket zurückgeschickt. Naja, zwei Tage sind schon rum…
Auf die Idee, die auf dem Paket angegebene Nummer anzurufen (denn die muss bei Abgabe in Chinaland immer deutlich sichtbar auf dem Paket stehen, sonst nehmen die das nicht an), kam keiner.

Irgendwie beschleicht mich mehr und mehr der Verdacht, dass wir in unserer Gesellschaft ein grundsätzliches Problem haben.
Service? Kann man vergessen.
Probleme? Gibt’s nicht, denn die werden weggeschoben.
Job? Ist ja um 5 eh beendet.
Mitdenken? Wird überbewertet.

Der Gatte schimpft ja schon länger über deutschen Service. So langsam verstehe ich ihn irgendwie.

CLK kam die Woche auf die Idee, mal wieder ersten gemeinsamen Lauf zu veranstalten. Haben wir ja schon seit Monaten nicht mehr gemacht.

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Mit dabei diesmal auch der dritte Vertreter unserer kleinen Laufgruppe, der mich die letzten Monate würdig vertreten hat.
War ein sehr schöner Lauf, nur im Nachhinein betrachtet, wohl keine gute Idee. Nach dem Wadenbeinbruch links im September, dem kleinen Hexenschuss vor zwei Wochen, der sich immer noch bemerkbar macht, muckert jetzt das rechte Knie und meint dick zu sein.

Irgendwie beschleicht mich mehr und mehr der Verdacht, dass ich mit dem derzeitigen Alterungsprozess des eigenen Körpers auch ein grundsätzliches Problem habe.

Monatsabschluss

Eigentlich hatte ich mir ja für den Jahresanfang nicht wirklich so viel vorgenommen.
Gerade erst halbwegs genesen und am Monatsanfang mit Umzug beschäftigt, waren gerade mal 65km für den Januar in der Monatsstatistik geplant.
Naja… Aber wie das Leben eben manchmal so spielt: schlechtes Wetter, Unlust, Hexenschuss…
Nich mal die wenigen Kilometer geschafft….

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Aber wenigstens gab es heute einen laufversöhnlichen Monatsabschluss mit RosenResli und Gatten, quatschenderweise, tiefenentspannt, im gemächlichen Tempo.
Im Februar denken wir mal wieder etwas mehr an die Statistik, auch wenn das Kreuz immer noch nicht perfekt ist.

Sendungsverfolgung

Auch wenn ich mich selbst als relativ fortschrittlich denkender Mensch betrachte, hab ich aber ja dann doch irgendwie was gegen diesen neumodischen Online-Handel und den damit verbundenen Paketversand. Hab das lange Zeit für mich abgelehnt. War ja eh nie zu Hause um Pakete anzunehmen und irgendwer muss ja immer noch den stationären Handel unterstützen und so Arbeitsplätze in der Umgebung sichern.
Aber das machen wir ja heutzutage nicht mehr. Wir gehen ja nicht raus und selbst ich schließe mich mehr und mehr im Home Office ein und seh keine Sonne mehr. #stayathome und so weiter.
Und so kommt es, dass ich doch tatsächlich jetzt schon das eine oder andere mal Dinge online bestellt hab und letztens auch hab verschicken lassen! Rechts der Sendungsverfolgungsbericht ist von einem Paket, dass ich (arbeitstechnisch) extra als Expressversion für Teuer-Geld in Auftrag gegeben habe. Irgendwie irrte das 5 Tage durch die Republik.
Aktuell sitz ich hier und warte auf ein Paket, dass ich hier beim örtlichen Handel bestellt habe und dass seit zwei Stunden im Netz vom Lieferservice als zugestellt ausgewiesen wird.

Mein zwischenzeitlich erboster Anruf bei der Hotline, dass ich noch nichts erhalten habe, kommentierte die Dame nach zehnminütiger Wartezeit mit der Bitte, doch noch bis 18 Uhr zu warten und dann nochmal anzurufen, wenn bis dahin noch nichts da ist. Es könne ja schon mal passieren, dass der Ausliefermensch aus Versehen das Paket schon mal als zugestellt vermerkt, obwohl es noch nicht so weit ist. Er wird schon noch kommen.

Nee, das darf nicht passieren!
Wozu gibt’s denn die beste Nachverfolgungs-Tracing-Apps, wenn da eh nur Müll gezeigt wird. Kann man sich das auch sparen.

Entspannungsquatscherunde mit RosenResli

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Während ich letztes Wochenende mit dem Gatten von RosenResli ne nette Runde gelaufen bin, hat dieser sich diesmal rausgeredet, dass er arbeiten müsste. Dafür musste RosenResli eben selber am Sonnabend ran.

LK 2 von meiner vorherigen Ulmer Baustelle hat ja seit geraumer Zeit hier um die Ecke ne Baustelle und ne ziemlich ähnliche Laufrunde. Er hat sich schon angemeldet, für den Fall dass ich mal irgendwann Home Office habe. Na mal schauen, ob ich morgen Lust und Zeit auf ne kleine Runde habe oder zu beschäftigt im Heimbüro 🙂

Schon doof, wenn man alt wird….

Da hab ich mich doch grad erstmal vor Kurzem nach meinem Wadenbeinbruch wieder für genesen erklärt und mit dem Training angefangen, da schießt es mir letzten Montag nach einer blöden Bewegung so dermaßen in die Schulter, dass ich die geplanten Läufe für die Woche erstmal wieder abgesagt habe…. Wohl die letzten Wochen zu viel beim Umzug belastet…

Schon doof, wenn man alt wird…. Aber nicht alt zu werden, ist ja keine Alternative, wie man so schön sagt.
Hab meine lieben Laufkollegen auf Baustelle dann erstmal auf nächste Woche vertröstet. Falls ich zur Baustelle fahren. Schauen wir mal. Vielleicht schließ ich mich auch komplett im Homeoffice hier im neuen Häusschen ein. Mach ich mal von den Zahlen abhängig, die Herr RKI Chef nächste Woche verkündet 🙂

Zum Ende meines heutigen Homeofficetages schien gerade noch so ein bisschen die Sonne, so dass ich glatt weg überlegte, die Sonnenbrille aufzusetzen. Gut, dass ich es nicht gemacht habe, denn unterwegs fing es tatsächlich wieder an, leicht zu regnen. Aber halb so wild. War zumindest der erste Kurze-Hosenlauf des Jahres!

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Aber wenn man sich den Wetterbericht so anschaut, war es wohl auch wieder der letzte für eine längere Zeit 😦

Abschied nach 18 Jahren

Hab ich doch gestern Nachmittag unsere alte Bude in Stuttgart Downtown an den Vermieter zurückgegeben.
Die letzten beiden Wochen waren wir ja beschäftigt mit Umzug und Räumen, Machen und Tun und als die Bude dann so schön sauber aufgeräumt und leer erstrahlte, kullerte mir dann doch irgendwie fast ein Tränchen über die Backe….
Aber egal: Vorwärts schauen!
Auch wenn der Ausblick hier aus der neuen Bleibe nicht ganz so imposant ist, wie über den Talkessel aus dem fünften Stock, aber ist eben unserer eigener Blick.
Und jetzt, wenn alles nach 14 Tagen verstaut und aufgeräumt ist, ist´s auch richtig schön 🙂

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Zum Sonntagnachmittag haben Gatte und ich uns noch mit einem kleinen Spaziergang durch die neue Nachbarschaft belohnt. Laufen war ja nicht, nachdem es übern Tag verteilt die ganze Zeit geschneit hat und die Laufstrecke als eher ungeeignet zum Laufen einzustufen war.

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Neue Wege bestreiten

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Nachdem ich ja gesten meinen ersten richtigen Lauf seit Ewigkeiten wieder gewagt habe, heute mal nur ein ganz kurzer Abendlauf zum Kennenlernen der neuen Gegend. Gestern mit dem RosenResligatten wars dann doch ziemlich schlauchend und eigentlich wollt ich es ja langsam und mit kurzen Strecken angehen lassen 🙂

Fertig – Es geht wieder los!

Nach rund zwei Wochen des Rumräumens und Umhertragen erklär ich jetzt mal unseren Umzug an den Rand Stuttgarts für abgeschlossen. Auch wenn es mit dem Wegräumen des Mülls des Vorbesitzers noch nicht ganz geklappt hat, wie ich mir am Dienstag hab sagen lassen, mit dem Müll in der Hand vor dem Werstoffmobil. „Dit Schadstoffmobil ist defekt!“. Gut, dass die Stuttgart-Twitterer schon zwei Tage später offiziell drauf hinweisen. Schon ein schnelles Medium, dieses „Twitter“.
Hab jetzt mal meine alten Farben und Lacke (kistenweise!) wieder in Keller gestellt und bleib erstmal drauf sitzen, denn auf den Wertstoffhöfen kann man das in Stuttgart nicht abgeben…. 😦

Zum offiziellen Umzugsabschluss heute dann mit dem Gatten von RosenResli eine kleine Runde in der neuen Umgebung gedreht.

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Dafür, dass ich nach meinem kleinen Maleur im September gerade mal zwei kurze knappe Einsätze Ende des Jahres gelaufen bin, kann ich mit dem heutigen Lauf als Jahresauftakt, doch mehr als zufrieden sein 🙂

Aufs Altenteil?

Wer die Seite hier schon etwas länger verfolgt, oder mich ggf. auch persönlich kennt, weiss, dass Gatte und ich keine 20 mehr sind. Zum Glück.
Da muss man langsam auch mal an die Zukunft denken und sich nen Altersruhesitz suchen!
Nun ist das in der Stuttgarter Gegend leider nicht ganz so einfach, wenn man nicht grad mit einem entsprechenden Finananzpolster aus Kindheits- oder guten Börsentagen ausgestattet ist, sondern seine Kohle auch noch selber verdienen muss.
Nach Ewigkeiten des Suchens kam dann im September der entscheidende Hinweis von Rosenresli. Hat er doch tatsächlich ne schicke kleine Bude in seiner Nachbarschaft entdeckt!
Ich hatte mich schon bei den ersten Bildern in die Hütte verguckt und so haben wir dann auch zugegriffen!
Auch wenn es heisst, sich bis weit in die Rente hinein zu verschulden… was soll, 20 Jahre Mietzahlung Stuttgart-downtown sollten dann genug sein :-).

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Das ist auch der Grund, warum es die letzten Tage hier auf dem Kanal so ruhig war – wir sind umgezogen!
20 jahre lang die Bude in Downtown Zumüllen heisst natürlich auch genug Zeug beim Umzug umherzuschleppen (auch wenn es meist das Zeug vom Gatten stammt): Ich bin grad auch ohne Sport so fit wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr!

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Heute dann mit Rosenresli und Gatten der erste Spaziergang rund um Stuttgart-Plieningen. Schon mal die zukünftigen Laufstrecken ablaufen 🙂

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Etwas höher gelegen hier auf der Filderebene, liegt hier tatsächlich noch das weisse Zeug…. furchtbar 🙂

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Genug Kohlen im Keller?

Ein gutes neues Jahr wünsch ich Euch!

Es ist Sonntagmorgen und ich bin vor dem Weckerklingeln um acht aufgewacht.
Ok, das ist eigentlich normal mit meiner senilen Bettflucht, aber heute wäre ich gern weiter liegen geblieben.
Nein, der sonntagmorgendliche Lauf ist nicht Schuld, denn der fällt aus. Bin erkältet und auch so schon fertig genug, aber hilft ja nischt.
Werd mich gleich wieder aufmachen und rumwerkeln.
Woran?
Das sag ich, wenns fertig ist 🙂

Happy End?

Nachdem ich ja gestern angekündigt habe, dass Ihr nicht erwarten müsst, die nächste Zeit wieder regelmäßig die neuesten Sportmeldungen hier auf dem Kanal verfolgen zu können, hier dann doch gleich noch die passende Jahresabschlussmeldung hinterher:

Hat mich einfach gereizt, nach 2018 zum zweiten Mal den Garmin Super-Jahres-Abschluss-Punkt zu bekommen.
Damals hab am traditionellen Silvesterlauf von Zossen nach Ludwigsfelde teilgenommen und mir dabei irgendwie den rechten Knöchel verknackst, so dass ich darauffolgend die ersten Monate 2019 etwas kürzer treten musste.
Eigentlich wollt ich ja auch 2019 wieder an dem Lauf teilnehmen, aber irgendwie meinte Kumpel Klaus mich einen Tag vor Weihnachten mit nem Virus anstecken zu müssen, der mir mehr oder weniger das Fest versaute und dann auch gleich den Jahresabschlusslauf.
Aber 2020 sollte ja alles besser werden und alles toller und so weiter… Aber dabei hab ich wohl nicht dran gedacht, dass es ein Schaltjahr ist und die alte Volksweisheit immer noch gilt, dass Schaltjahre Scheissjahre sind.
Dieses Jahr wird wohl mehr oder weniger so ziemlich jeder diese Weisheit unterschreiben können, sofern er nicht im Lotto gewonnen hat oder Amazon- oder Teslaaktien rechtzeitig in sein Portfolio genommen hat.

Dank Corona und Weber-A-Fraktur so ziemlich alle Jahresziele verpasst, die ich mir sportlich gesehen so vorgenommen habe.
Aber das heisst ja auch, dass es im kommenden Jahr mehr oder weniger nur aufwärts gehen und besser werden kann!
Garmin fängt schon mal an, mir das kommende Jahr zu versüssen und verteilt jetzt schon mal Punkte auf dem Punktekonto für die Teilnahme an Challenges, die eigentlich erst Neujahr beginnen?! Kann ja also nur gut werden….
Also – GUTEN RUTSCH!

Gute Nachrichten II

Nachdem ich ja gestern hier auf dem Kanal meine guten Nachrichten verkündet und den Plan zur Vollvakzinierung der deutschen Bevölkerung bis zu 135% vorgestellt habe, hat das wohl die Vollzeitimpfer so sehr angespornt, meine Berechnungen zu toppen, dass Zeit Online (danke für das Bild!) heute aufzeigt, dass wir deutlich mehr als im Plan liegen. Meine prognostizieren 0,08% der deutschen Bevölkerung zum heutigen Tag wurden schon übertroffen, so dass einige Impfzentren mal beschlossen haben, entweder für einige Tage den Jahreswechsel zu feiern, ohne tätig zu werden oder aber komplett erst Mitte Januar anzufangen. Ob das dann noch recht, meinen ergeizigen Plan zur Herdenimunität bis zum 09. Januar 2021 mittags hinzubekommen, lässt mich doch ein bisschen zweifeln. Scheint wohl wichtigere Dinge zu geben, als den Virus zu besiegen.

Kommen wir zu was Ernsterem:
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Es hat nun in der Tat 102 Tage gedauert, dass ich meine Weber-A-Fraktur-Lauf-Auszeit offiziell für beendet erklären kann!
Nachdem ich gestern die Strecke noch ein wenig spazieren war, hab ich es heute doch nochmal gewagt und so den guten Vorsatz, dieses Jahr mit dem Laufen wieder anzufangen, wahrgemacht. Wenn auch mit sehr mässigem Tempo und eine recht kurze Strecke, aber es ist ein Anfang!
Knie – ok, mit Kniebandage.
Knöchel – ok, mit Knöchelbandage.
Fusssohle – naja, sagen wir mal ok. Wird schon werden.
Werd es jetzt die nächsten Wochen doch noch mässig angehen lassen, von daher erwartet bitte jetzt nicht wieder jeden Tag eine neue Lauf-Meldung, zumahl ich die nächsten Tage noch mit anderen Dingen beschäftigt sein werde. Mehr dazu im nächsten Beitrag.

Gute Nachrichten!

Seit nun mehr knapp einem Jahr verfolge ich, wie wohl auch sehr viele andere, die Nachrichtenlage noch intensiver, als zuvor schon und jedes Mal liegt das Hauptaugenmerk auf der Zahl der blöden Neuinfektionen.
5, 10, 95, 30.000…. immer größer, immer erschreckender, immer nihilistischer.
Aber damit ist jetzt Schluß!
Wir haben jetzt die Impfung und es geht mit Riesenschritten Richtung Herdenimmunität und zu unserem alten Leben zurück.
Nach dem ersten Impftag wurde eine Impfquote von 0,02% in Deutschland ermittelt, heute schon das Doppelte!
Meine eigenen umfangreichen Statistikuntersuchungen haben ergeben, dass wir bei gleichbleibender Verdopplungszahl bereits am 09. Januar 2021 gegen Mittag die nebenstehend vom Spiegel ermittelten 135% der Deutschen durchgeimpft haben, ob alle nun wollen, oder nicht.
Und wenn wir noch ein bisschen weitermachen, werden wir auch die von Deutschland insgesamt bestellten 300 Mio Impfdosen verimpft haben. Müsten wir vielleicht doch noch die deutsche Einwanderungspolitik etwas beschleunigen, aber wir schaffen das.

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