Ärgerlich

Bei der Wahl der heutigen Headline hab ich mich mal inspirieren lassen von meinem Blogger- und Sportfreund Stephan, der eine ärgerliche Erfahrung gemacht hat. Ich hatte die Woche die ärgerliche Erfahrung machen müssen, dass ich wohl doch fehlbar bin, wenn ich mal Fünfe gerade sein lasse und Sachen relaxt angehe. Eines meiner grossen Topics, um mich sportlich fit und aktiv zu halten / mich anzuspornen, sind ja diese Challenges beim Garmin, meiner Sport-APP. Man nimmt sich sportlich was vor und bekommt am Ende virtuelle Belohnungspunkte.
Für Oktober hatte ich mir u.a. vorgenommen, zehn Stunden laufen zu gehen und war den Monat über gut drauf und sah das Ziel völlig ungefährdet… Ich fühlte mich so sehr auf der sicheren Seite liegend, dass ich am letzten Oktobertag den Stand nicht mehr gecheckt hatte und Fahrradfahren war…. So kam es, dass mir am Ende des Monats nach 108 Laufkilometern 4 Minuten zu den zehn Stunden fehlten…. sehr ärgerlich, zwei Punkte verschenkt, einen ganzen Monat umsonst gerannt 🙂

Nein, natürlich nicht. Hauptsächlich mach ich das ja immer noch, weil es mir Spaß macht und mich auf andere Gedanken bringt. Weg von ärgerlichen Gedanken, mich ablenkt und auch gut für die Gesundheit sein soll. Mentaler Gesundheit, wie das heute in meiner linksgrünen Bubble wohl heißt.
Sowas sollten meiner Meinung nach sehr viel mehr Leute machen. Steigt generell die Stimmung und man sieht die Welt nicht mehr ganz so böse.
Wenn zum Beispiel kommende Woche der orangefarbene alte Mann tatsächlich die Wahl in Übersee gewinnen sollte (wovon wir ja mal ausgehen müssen), wär das mal richtig ärgerlich und ich zieh den Schluss daraus, dass zu viele Leute dort verärgert sind, zu wenig Sport machen und ihren Frust stattdessen in doofe Gedanken / schlechte Entscheidungen umsetzen.
Mehr Sporttreiben rettet die Demokratie!

Populismus für 58 Cent

Dass wir, die Gesellschaft, schon länger ein Problem mit Populismus haben, wird den meisten wohl bekanntsein. Das Krakelen der politischen Ebene mit vereinfachten Parolen um Stimmenfang zu betreiben.
„Flood the Zone with Shit“, mal schauen was hängen bleibt und auf irgendein Thema versteift man sich dann und baut das aus.
Zuerst ködert man die vermeintlich einfach gestrickten Persönlichkeiten, dann die auf Klicks und Verkaufszahlen aus seienden Medien, kurz danach gefolgt vom Rest der Politik.
So kann man auch schön vom Wesentlichen ablenken, Absichten verschleiern.
Einfache Lösungen bieten ist natürlich schön und mit meinem Ingenieurverstand denke ich natürlich genau so. Die beste Lösung ist immer die einfachste Lösung (nur muss man die als Ingenieur natürlich erstmal finden und das ist die eigentliche Ingenieurkunst, aber ich drifte ab).
Einfache Lösungen für alle Probleme, die unser Land so hat:
Wir haben zu viele Ausländer, die müssen weg. Die sind überwiegend kriminell, man traut sich ja nicht mal mehr auf die Straße. Die nehmen den Deutschen die Jobs weg oder sitzen wahlweise mit viel zu viel Bürgergeld sich den Hintern breit.
Eine Parole, die die Rechten ja schon immer im Repertoire haben.
Und was macht unsere Mainstreampolitik? Springt auf den Zug und bedient herrlich die Klischees der Rechten.
Wir führen Grenzkontrollen ein, quatschen über Bezahlkarten für Flüchtlinge und das Ende des Asylrechts. Ein Überbietungswettbewerb. Lustigerweise erkennt „die Politik“ leider nicht, dass sich die Umfrageergebnisse dadurch nicht ändern.
„Gendersternchen verbieten“. Ja, eines der größten, wenn nicht das größte Problem, dass die deutsche Gesellschaft hat: Sprachweiterentwicklung. Die schöne deutsche Sprache so zu verhunzen, dass da was Neues mit rein kommt, geht ja gar nicht. Da würde sich ja die Großmutter im Grabe umdrehen!
Naja, vielleicht hätte sich die Großmutter doch ein wenig mehr Gleichstellung ihrem Manne gegenüber gewünscht. Man weiß es nicht, die schriftlichen Überlieferungen der Großmutter sind in Sütterlin verfasst und das kann heute ja keiner mehr lesen.
Familie bewahren! In Italien hat die Chefpopulistin gerade durchgesetzt, dass man als gleichgeschlechtliches Paar oder Alleinstehender keine Kinder mehr adoptieren darf. Endlich, wieder ein kleiner Schritt, der die Menschheit retten und die kleinen Kinder beschützen wird. Lieber die kleinen Menschen in Heimen belassen, Hauptsache die Schöpfungsgeschichte ist bewahrt. Und ich bin mir sicher, dass wir dies in naher Zukunft auch für Deutschland diskutieren werden.
Rundfunkbeitrag abschaffen! Aktuell hat sich „die Politik“ darauf verständigt, den Rundfunkbeitrag nicht anzuheben, (puh, 58 Cent gespart) und die öffentliche Medienlandschaft zu beschneiden.

Alles Themen, die die Rechten mal aufgebacht haben und durch ständige Wiederholung vermeintlich populär und von „der Politik“ aufgegriffen wurden.
Dass sich dadurch nichts, aber auch gar nichts (!), an der Unzufriedenheit der Leute ändern wird oder diese gar später wieder die Altparteien wählen, haben diese immer noch nicht begriffen. Gewählt wird das vermeintliche Original, also entweder AFD oder BSW. Das Land wird unregierbar, die richtigen Probleme, die wir unbestreitbar auch haben, werden nicht angegangen oder gar gelöst. Anders ausgedrückt, um mal einen der Populisten zu zitieren, der den Populismus in Deutschland erst groß gemacht und dabei gut verdient hat: Deutschland schafft sich ab.

Um jetzt nicht mit der depressiven Stimmung den Artikel hier zu beenden, noch kurz die Frage „Was ist zu tun?“.
„Die Politik“ – besinnt Euch auf die wichtigen grossen Themen, die den Menschen wirklich betreffen. Randbedingungen schaffen, dass sich Arbeit lohnt, dass gute Arbeitsplätze geschaffen werden, die gut bezahlt werden. Strukturen vereinfachen, Bürokratie mal wirklich abbauen. Die Entscheidungsträger mal entscheiden lassen, ohne viel zu diskutieren. Auch mal Fünfe grade sein lassen, man muss nicht alles regeln. Ja, auch Subventionen können helfen, machen andere Länder ja auch zur Genüge. Wer immer nur die schwarze Null sieht, sieht irgendwann mal nur noch schwarz.
„Die Wirtschaft“ – Aufhören zu heulen, einfach mal machen und den Job gut machen.
„Die Medien“ – sucht Euch doch mal bitte vermehrt auch die guten Nachrichten. Verbreitet mehr positive Stimmung. Das Ende der Welt steht nicht vor der Tür.
Die Menschen“ – Aufhören zu heulen, die Welt ist, wie sie ist und von allein ist noch nie was besser geworden. 30 Stunden-Woche ist zwar nice to have, aber so kann die Gesellschaft nicht weiterwachsen, wird auch der eigene Geldbeutel nicht dauerhaft wachsen. Man muss sich selber schon mal einbringen. Positiv denken.

Tag der deutschen Einheit

Ich weiss, die Artikelüberschrift hatte ich hier schon desöfteren.

2013, ein gar positiver Beitrag zum Stand der deutschen Einheit nach dem Besuch der öffentlichen Festivitäten hier in Stuttgart. Damals fand ich es gut, dass die deutschlandweit einzige richtige grosse Party hier im Süden in meiner Stadt stattfand.

2015 gab es einen geschichtlichen Rückblick eines Zeitzeugen (ich) auf 25 Jahre Deutsche Einheit.

2016 meldete ich mich mit einem Blick auf die Skyline von Hangzhou aus dem Ausland.

2017 schon wieder eine kurze Meldung aus Chinaland. Eine Art von Kapitalismuskritik.

2019 hab ich wohl mal auf Baustelle verbracht und über unsere Laufschuhwaschanlage berichtet. Damals war der Blog hier ja noch mehr oder weniger ein „Läuferblog“… lang ist´s her.

2020, im ersten Pandemiejahr, ist nicht nur der Feiertag ausgefallen, sondern auch die Berichterstattung auf dieser Seite. Ging damals nach meinem Laufunglück an Krücken und hab auch nicht so viel erlebt 😦

2021 bemängelte ich mit einem Blick in andere Länder, wie in Deutschland mit dem grossen Feiertag umgegangen wird (es war ein Sonntag und somit kein zusätzlich freier Tag). Und ich mokierte mich darüber, dass die grosse Party in Halle stattfand. Warum gerade in Halle?! 🙂

2023 meckerte ich schon wieder darüber, dass es bundesweit immer nur die (!) eine grosse Party zum Nationalfeiertag irgendwo in Deutschland gibt und stellte einen direkten Zusammenhang mit der Tatsache her, dass wir doch noch nicht so weit „eine“ Nation sind, wie es eigentlich sein sollte.

2024 findet die grosse Party schon wieder in einer kleinen Stadt (Schwerin) weit weg von mir, und wohl auch den meisten anderen Deutschen, statt.
Ist ruhig hier in Stuttgart. Und trüb. So trüb wie die allgemeine Stimmung in Deutschland, zumindest gefühlt irgendwie.
Einfach zu wenig Partys oder fröhliche Veranstaltungen oder zu wenig gute Gründe zu feiern?
Positive Meldungen würden helfen. Sonnenschein und Wärme wohl auch.
Oder Laufen. Auch wenn es draußen trüb und feucht ist, laufen bringt Glücksgefühle. Ich zieh mir jetzt die Laufschuhe an und beweg mich mal ein bisschen, auf dass der Tag einen positiven Einschlag bekommt 🙂

Teams Work – Staffellauf

Obwohl das ja schon geraume Zeit nicht mehr das offizielle Motto meines Arbeitgebers ist, ist es doch, auch offiziell angesagt, ein noch geltendes Motto, neben dem aktuellen. Zusammen geht alles besser.
Nach dieser Idee veranstaltet seit vielen Jahren die Hamburger Morgenpost den jährlichen „mopo-staffellauf“ und wir als „Neubaustelle“ im hohen Norden haben uns da angemeldet,
schließlich geht es ja 5 x 5 km durch meinen nahegelegenen Stadtpark in der Hamburger City Nord, unserer dienstäglichen Laufstrecke! Heimspiel sozusagen.
Wir haben als aktuell rd. 40 ig köpfige Bauleitungstruppe immerhin 2 Teams + Ersatzläufer zusammen bekommen und dazu noch das grosse Versprechen von einigen Kollegen, dass sie nächstes Jahr unbedingt mit dabei sind. Team 1 unserer Baustelle hat den 98. igsten Platz belegt, mein Team 2 den 475. igsten von immerhin 1.047 laufbegeisterten Mannschaften. Ich bin unheimlich stolz drauf, vor Allem da in meinem Team auch Kollegen mit bei waren, die das Laufen für sich bis dato noch nicht als Lieblingshobby entdeckt hatten. Darum geht es wohl bei solchen Events. Und natürlich auch um das anschließende Grillerchen im Stadtpark. Eine rundum gelungene Party.

Abstand

Irgendwie werden die Abstände immer größer.
Also die zeitlichen mein ich. Ich hab das letzte Mal hier Ende Juni was verfasst und schwupps ist der Juli vorbei und der August auch schon fast.
Ja, es ist Sommerzeit, da geht ja eh nie was. Arbeiten vor dem Urlaub, Hitze, Urlaub, Antriebslosigkeit, Arbeit nachholen nach dem Urlaub.
Hab jetzt die erste Woche nach zwei Wochen Frei rum und meine Inbox nicht mal ansatzweise durch. Aber ist ja auch egal, werd die ungelesenen Mails einfach löschen. Wenn was Wichtiges dabei war, wird sich derjenige Schreiberling schon noch melden und ich sag einfach, hab die Mail nicht erhalten. Von den zwei Wochen frei waren acht Arbeitstage noch Resturlaub vom letzten Jahr, so dass ich jetzt zumindest auf Stand bin und mir mein Chef nicht mehr in den Ohren liegt, meinen Urlaub zu nehmen.
Der Urlaub war dies Jahr eher ungewöhnlich. Eine Woche hab ich Kindermädchen gespielt für Nichte und Neffen, da Kindergarten zu und Eltern haben zu wenig Urlaub. Qualitytime fürs Onkeldasein ist ja auch was. Die zweite Woche war geprägt von Partyvorbereitungen. Mal wieder ein Jahr älter geworden und da es diesmal auch noch rund war, musste die Party besonders vorbereitet und auch noch doppelt sein. Eine im Kreise der Liebsten in der alten Heimat, eine auf Baustelle in Hamburg. Jetzt hab ich das hinter mir und kann jetzt langsam wieder ins normale Leben reinkommen. Mich auf den nächsten Urlaub freuen sozusagen. Ok, den gibt erst zu Weihnachten, aber das ist ja auch nicht mehr lang hin. Bis dahin werd ich meine Urlaubstage einfach so mal ein bisschen vertrödeln. Nen Tag hier, nen Tag da und ne Woche Onkelzeit ist für die Oktoberferien auch wieder geplant.
Das Jahr ist eigentlich schon fast rum. Hab am Freitag noch die Arbeitswege für den Rest des Jahres gebucht. Schon komisch, sich Ende August schon bis zu Weihnachten zu denken, aber wenn man ehrlich ist, ist die Zeit auch ratzfatz rum.
Werd jetzt mal drüber nachdenken, wie wir unseren Januarurlaub verbringen werden 🙂

Teambildung

„… Teambildung oder Teamentwicklung, wie sie auch genannt wird, ist ein Prozess, bei dem sich eine Gruppe von Menschen mit einer Reihe von Aufgaben und Aktivitäten beschäftigt, um die Arbeits- und Sozialbeziehungen zu stärken… „

Das ist die Definition, die irgendwer ins Netz gestellt hat und recht weit oben aufploppt, wenn man via Suchmaschine den Begriff sucht.

Auch bei uns in der Firma wird das groß geschrieben. Im Kleinen hab ich in meinem aktuellen Projekt in Hamburg auch wieder eine Laufgruppe ins Leben gerufen. Einmal die Woche gehts um den nahegelegenen Stadtpark, locker flockig mit ner Langsamlaufrunde (außer wenn R. mal wieder aufdreht und seine Triathlon-Atitüden durchscheinen lässt… dann wirds echt anstrengend 🙂 ). Mal sind wir zu zweit, meist zu dritt, waren aber auch schon mal sechs Leute. Ich gehe davon aus, dass das mindestens bis Ende Augst anhält, denn wir haben uns als Baustelle für den Morgenpost-Staffelstadtparklauf angemeldet. Immerhin haben wir zwei Fünfer-Teams aufstellen können und haben insgesamt 5 angemeldete Ersatzläufer dazu! Bin sehr gespannt und freu mich ein bisschen drauf. Der Rest des Baustellenteams kommt wohl zum Anfeuern und zum anschließenden Grillen im Stadtpark vorbei.

Auf Firmenebene gibt es auch sowas wie Teambildungsveranstaltungen. Einmal im Jahr geht es für zwei Tage auf eine aktuelle Baustelle irgendwo im Bundesgebiet, mit Vorträgen, Besichtigungen und meist dekadentem Abendessen.
Diese Woche hat Chef darüber hinaus noch einige Kollegen zu einem zweitägigem Aufenthalt ins Ötztal gerufen.

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Nobelhotel mit angeschlossenem Wellnesstempel.
Ich war zehnmal in verschiedenen Saunen, das zuvor angefutterte dekadente Essen wieder einigermaßen versuchen abzuschwitzen (ein kläglicher Versuch). Einmal mit drei Kollegen total verkatert viel zu früh ne Runde laufen, nen Vormittag kurz wandern und…

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… ja, auch haben wir uns selbstmörderisch in diese Fluten gestürzt…

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5 Grad hat das Wasser, ein Riesenspaß.

Triggerpunkte – Der innere Monk in mir

Dank Garminuhr hab ich meinen Ruhepuls immer im Blick.
Als ich früher noch sportlich war, lag der meist so um die 50 bis 53. Jetzt, da ich mehr aufs Knie achten muss und nicht mehr so viel umherrenne, ist er so zwischen 52 und 55. Also wohl immer noch im perfekten Bereich.
Spaziergänge helfen, tägliche Bewegung, viel Schlaf, gesund ernähren. Naja, zumindest zwei der vier Punkte beachte ich :-).

Den Ruhepuls nach oben treiben können einen aber Triggerpunkte.
Meine kleine Schwester hat die Woche in einem unserer täglichen Videochats einen lustigen Satz gesagt: „Da schreit doch schon wieder der innere Monk in mir“.
Das war, als ich ihr meine neu eingerichtete Bude in Hamburg gezeigt habe. Nachdem ich jetzt dort vier Monate die bestellten Möbel in den Kartons beließ, kam es die Woche zu einer konsternierten Aktion des Möbelaufbauens. Drei Kollegen haben sich dankenswerterweise angeboten und nach 2,5h und zwei Sixpacks war alles aufgebaut. Den Küchenschrank hab ich mit mitgebrachtem Geschirr bestückt und entsprechend drapiert. Sechs grosse Teller, sechs kleine Teller, sechs tiefe Teller, sechs kleine Schüsseln.
Fünf einzelne Kaffeetassen standen dort sorgsam nebeneinander auf den zugehörigen Untertellern, während die sechste dort ohne Unterteller stand! Den hab ich wohl vergessen, nach Hamburg zu bringen…. How dare you

Ich glaub, bei mir ist das mit den den Ruhepuls nach oben treibenden Triggerpunkten nicht ganz so ausgeprägt. Obwohl ich bei mir auch schon die eine oder andere Macke erkannt habe. Wir haben bei uns im Büro solch grosse Magnettafeln, um dort Zettel anzuheften, oder Pläne. Jedes mal, wenn ich bei zweien meiner Kollegen ins Büro reinkomme muss ich feststellen, dass die verwendeten Magnete nicht so stark und die Pläne verrutscht sind! Bevor ich das Gespräch mit den Kollegen beginne, muss ich die Pläne natürlich erstmal zurechtrücken. Sieht´n dit sonst aus?!

Aktueller Stand

Ach, was soll ich sagen? Schon wieder zwei Monate rum, ohne dass ich hier ein Lebenszeichen von mir gegeben hätte.
Verurteilungswürdig.

Es lebt so vor sich hin, viel unterwegs, viel beschäftigt, aber mehr oder weniger alles im Lot.

Die Tage war mal wieder Firmenlauf in Stuttgart am Fernsehturm und ich war angemeldet. Extra ne Home Office Woche gemacht, weil eigentlich arbeite ich ja im Norden der Republik. So richtig gelohnt hat es sich nicht. Obwohl ich mich eigentlich vorher gut vorbereitet gefühlt hatte, gabs unterwegs nen Krampf im Bein und so kam im Endeffekt die schlechteste Zeit für die sechs Kilometer bei rum, die ich je hatte, aber das ist ja nicht schlimm. Seh solche Läufe mittlerweile ja sportlich, dabei sein ist alles. Die nächsten beiden Anmeldungen stehen auch schon: MoPo lauf in Hamburg Ende August (zusammen mit Kollegen in der 5 x 5km Staffel) und natürlich im September wieder der Herbstlauf im Heimatdorf. Auch da rechne ich mir nichts Gutes aus. Hr. Doktor hat ja damals gesagt: „Wenn sie das Knie wieder gut haben möchten, müssen wir nochmal operieren“…. und davor hab ich zu viel Bammel /´das ist es mir aktuell noch nicht wert.
Ich halte mich so auf einfache Art und Weise fit. Seh zu, dass ich regelmäßig meine Schritte mache, um das von Garmin gesetzte Tagesziel zu erreichen. Spazierengehen durchs schöne Körschtal nebenan, geh einmal die Woche laufen und eigentlich mehr oder weniger regelmäßig noch zum Body Pump Kurs am Sonnabend.

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Schönste Stadt, in der ich jemals gelebt habe

Als ich damals vor 25 Jahren hier gelebt habe, war die Nikolaikirche stets mehr oder weniger von Bauzäunen umgeben.

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Am Park Babelsberg bin ich zwar regelmäßig vorbeigefahren, auf der hinteren Seite im dortigen Studiwohnheim auch des öfteren mal versumpft, aber so wirklich mich dort umschauen, hab ich in meinen vier Potsdamer Jahren nicht geschafft.

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Die alte Gerichtslaube war ein Geschenk der Stadt Berlin

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Das Denkmal vom Erzengel Michael, der das Böse aus dem Himmel vertrieb, ist erst 2020 fertig restauriert worden. Errichtet 1853 als Geschenk für den kleinen Bruder des Kaisers, der die Demokratie besiegt hat…. („… Das himmlische Wesen ist gerade im Begriff, den Lindwurm der Revolution zu bezwingen….“) ist bei Wikipedia zu finden…. Ich finds trotzdem recht nett.

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Im Schloss Babelsberg hätte ich zu Studienzeiten gern mal ne Party gefeiert. hat sich aber irgendwie nicht ergeben.

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Dafür stand ich zu oft auf der Glienicker Brücke im Stau, um in das Berliner Nachtleben einzutauchen 🙂

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Wir brauchen Dampf? Das Dampfmaschinenhaus als Motor für die Wasserversorgung der Parkanlage.

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Streik

Jetzt hab ich ja im letzten Artikel erst darüber philosophiert, was für ein Umweltterrorrist ich bin, flieg ich doch in der Regel zweimal die Woche übers Land. Und schon erwischt mich auch die grosse Streikwelle, die aktuell durchs Land zieht.
Alle wollen mehr Geld und dann auch weniger dafür arbeiten. Einen Tag vor der Heimreise kommt die Meldung, dass der Hamburger Flughafen bestreikt wird und es so wohl nichts wird mit meinem abendlichen Heimflug und meinem kläglichen Versuch einer etwas gesünderen Work Life Balance.
Umbuchversuche waren erfolglos, Mittwoch bis einschließlich Sonntag kein Flieger mehr zu bekommen. So lag die letzte Hoffnung dann doch auf der zuletzt oftmals streikbelasteten Bahn. Was soll ich sagen? So schlimm wars nicht. 14:28Uhr am Hamburger Hauptbahnhof los und schon um 22Uhr zu Hause. Die zehn Minuten Verspätung fand ich nicht schlimm, bekommen die Flieger auch nicht besser hin und von einer Autofahrt gar nicht erst zu reden. Und so habe doch zumindest schon mal was von Hamburg gesehen! Schicker Bahnhof. Nur die vielen Leute unterwegs! Alle zu viel Tagesfreizeit an nem normalen Wochentag?!
Die Zeit im Zug hab ich mir mit Arbeiten vertrieben, wobei ich die meiste Zeit dann doch mit Warten aufs Netz verbracht habe. Ein „richtiges“ Arbeiten war das nicht wirklich… Aber beschweren wir uns mal nicht, im Flieger gammel ich auch nur vor mich hin, und im Auto ist Arbeiten auch nur mit Telefonieren oder irgendwelchen Teams-Meetings zu erledigen.

Arbeitsweg

Ich bin in der Zwickmühle.
Ich mag meinen Job unwahrscheinlich gern, bestreite ich doch aus dem Erlös davon meinen Lebensunterhalt. Zumindest bei Letzterem wird es wohl den meisten Leuten so gehen.
Und wie bei den meisten Leuten auch, bewerkstellige ich meinen Arbeitstag überwiegend nicht aus dem heimischen Wohnzimmer, sondern beweg mich von hier nach da.
Dabei investiere ich nicht nur meine Lebenszeit, sondern schade auch massiv der Umwelt.
Leider gilt auch hier der physikalische Grundsatz „Was man an Kraft spart, muss man an Weg zu legen“ im übertragenen Sinn. Je kraftsparender / umweltfreundlicher unterwegs, desto länger dauerts.

Wenn ich montags einigermaßen pünktlich im Büro sein will, müsste ich Sonntagabend halb elf zu Hause los, wenn ich mit der Bahn die zehn bis elf Stunden fahren würde.
Könnte man mal machen, aber ehrlicherweise schließe ich das für mich aus, wenn es sich um regelmäßige Fahrten zur Arbeit handelt.

Autofahrten mit meinem Dieselchen geht da in der Regel schneller und darüber hinaus kommt die Flexibilität des Individualverkehrs zum Tragen. Kann ich am Montagmorgen doch immerhin bis halb drei schlafen, um vergleichbar pünktlich anzukommen.

Noch schneller geht es mit dem umweltpolitisch verpöntem Flieger.
Seit ich meine neue Baustelle im Norden der Republik habe, ist mein Weg zur Arbeit zeitlich gesehen einigermaßen erträglich. Von Haustür zu Bürotür in vier Stunden. Ohne viel Anstrengungen, ausgeruht.
Und der CO2 Fußabdruck (337kg) ist sogar noch leicht besser, als mit dem Diesel (360kg) unterwegs zu sein.

Ich weiss, das sind Horrorzahlen, im Vergleich zur Bahnfahrt, die nur rund ein Zehntel davon ausmachen würde.

Aber ich tröste mich mit dem Gedanken, dass ich unter der Woche nur fußläufig unterwegs bin und mit meinem Job auch was Gutes tue für die Umwelt. Auch wenn es noch ewig dauert, bis sich das mal rentiert. Irgendwann fährt die U Bahn in Hamburg, meine U Bahn, und dann können mehr Leute umweltfreundlicher unterwegs sein.

Tunnelsdurchschlag

Schon wieder vier Wochen vorbei?

So geht es mir aktuell mal wieder. Die Zeit rennt vorbei.
Aber irgendwie ist das ja nichts neues. Gerade erst fertig studiert, angefangen zu arbeiten und schon steht man alterstechnisch kurz vor dem halben Jahrhundert.
Dass ich damals mich für ein Bauingenieurstudium entschieden hatte, lag wohl auch ein Stück weit einfach an der lustigen Buchstabenkombination „ieur“, [ö], die mich als 8 Jährigen faszinierte. Und schwupps, ganz einfach, 18 Jahre später darf man sich Dipl.-Ing. nennen.
Als Bauingenieur baut man in der Regel irgendwas. Oder viel mehr lässt man bauen. Entwirft, plant, organisiert, kümmert sich.
Als normaler Bauing sitzt man an nem Projekt, bearbeitet es, schließt es ab. So nach 6 Monaten ist man fertig, Oder so. Mal mehr, mal weniger. Und manchmal kümmert man sich eben auch um zwei oder drei oder noch mehr Projekte gleichzeitig. Ich bin mir sicher, dass die meisten meiner Bauing. Kollegen in meinem Alter nicht mehr wirklich alle ihre Projekte aufzählen können, die sie in ihrem Berufsleben bearbeitet haben.
Ich bin mit dem Start ins Ingenieurleben in eine Sparte gerutscht, da ist das ein bisschen anders. Tunnelprojekte sind meist recht groß und brauchen in der Regel etwas länger, als so ein normaler Einfamilienhausbau. Hab Kollegen in meinem Alter, die aktuell gerade mal ihr drittes oder viertes Projekt bearbeiten. Mein Aufgabengebiet ist da ein bisschen anders. Bei mir überschneiden sich Projekte auch mal. Eins noch nicht fertig, das nächste Projekt ruft aber schon oder man macht eben nen kleines Projekt so nebenbei mit. So sitz ich aktuell an meinem 14. ten Tunnelprojekt. Bislang auf der Referenzliste Rennsteig, Albstadt, Steinhaldenfeld, Schottenberg, Fenghualing, Schwäbisch Gmünd, Siegen, Schriesheim, Ulm, Lämmerbuckelrettungsstollen, Boyneburg, Ibbenbüren, Wendlingen. Wenn ich das aktuelle Hamburgprojekt durchziehe, kommt da aber wohl auf sehr lange Zeit nichts Neues mehr hinzu. Ist einfach zu groß.
Daher war es die Woche doch eine nette Abwechslung, beim vorhergehenden (Nebenbei-) Projekt vorbeizuschauen und den Tunneldurchschlag zu feiern.

So ein Durchschlag ist für uns Tunnelbauer immer wieder ein ganz besonderer Moment. So vergleichbar mit nem Richtfest bei dem Einfamilienhausbau. Der Lohn für manchmal jahrelange Arbeit, oftmals wichtiger, als die spätere Inbetriebnahmefeier, falls es diese gibt.
Mit ein bisschen Glück bekomm ich dies Jahr vielleicht noch eine Einladung zur Durchschlagfeier der ersten von zwei Röhren bei meinem vorhergehenden Hauptprojekt. Schauen wir mal.

Katzen würden Glatzen kratzen

Das Jahr ist noch jung, noch alles im Aufbruch und in freudiger Erwartung, ob der kommenden Monate des beginnenden Jahres.
Das gilt natürlich nur für die Leute, die die Lage tendenziell eher positiv sehen. Zu diesen Leuten zähle ich mich von Hause aus. Alles wird gut.
Tendenziell eher negativ sehen manche Leute die allgemeine Lage. Alles doof, nur Luschen, die da oben machen alles falsch, bis hin zu Tiraden a´la Volksverräter, Lügenpresse usw. .
Die vermeintlich recht simplen Lösungen ihrer Probleme sind schnell dahin geschmettert, ausgesprochen (aka geschrien), im Internet in die Tastatur gehauen.
Strom und Gas ist zu teuer? –> Putin als Energielieferant muss her.
Kernkraftwerke müssen wieder an geschalten und neue gebaut werden. Die EU ist an den hohen Preisen schuld und daher müssen wir raus aus der Union. Und die gute alte D-Mark war eh besser. Weg mit dem Euro.
Russland überfällt die Ukraine? –> Logisch, ist ja nur Selbstverteidigung, die USA und die NATO ist schuld.
Generell ist die Ampel schuld, und die Ausländer…

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Für jedes Problem gibt es Lösungen. Und mehr und mehr sind die einfachsten Lösungen die, die man rausposaunen muss, um gut beim Volk anzukommen. Je lauter, desto besser, um in Hintergrund auch an den Lösungen zu arbeiten, die man noch (!) nicht laut aussprechen darf. Aber auch das wird sich schon noch ändern, denn die Grenzen sollen zwar dicht gemacht werden, aber die des Sagbaren kann man ja verschieben.

Verschiedene mahnende Stimmen haben schon darauf hingewiesen: Die Situation in der Gesellschaft ähnelt der in den Jahren 1932/33.
Bald stellen wir wohl fest, dass es nicht mehr ausreicht, nur die Ampel, die NATO, die EU, die Ausländer als „Schuldige“ zu identifizieren. Dann sind auch gleich wieder die weiteren üblichen Verdächtigen dran: Die Homosexuellen, die Gewerkschafter, linke Parteien, Behinderte, Religiöse, Kranke, Arbeitsscheue, Schwarzhaarige… die Liste ist lang und beliebig erweiterbar.

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Die letzten Tage / Wochen wird ja bundesweit dagegen vermehrt demonstriert.
Die Mehrheit der Bevölkerung rafft sich auf und zeigt, dass sie die Mehrheit ist. Dass wir es nicht zulassen werden, dass unsere Demokratie bekämpft wird. Wir kämpfen zurück. Auch wenn es aktuell „nur“ ein Stelldichein der Demokraten an öffentlichen Plätzen ist. Nette Reden werden geschwungen, lustige selbst gemachte Plakate hochgehalten (s. Headline) und bunte Fähnchen geschwungen.

Nun ist mir natürlich bewusst, dass diese Demonstrationen keine dauerhaft nachhaltigen Dinge sind, dass es da mehr braucht. Man kann die „normalen“ Leute nun mal nicht jedes Wochenende auf die Straße locken. Die letzten beiden Sonnabende war einfach tolles Demo Wetter (auch wenn es kalt war). Beim nächsten Regenwetter dürfte die Teilnehmerzahl wohl deutlich geringer ausfallen.
Nein, da braucht es mehr. Ja, auch eine bessere Performance der Ampelregierung wär sehr hilfreich. Aber auch hauptsächlich Aufklärung, Bildung. Lasst uns ins Bildungswesen investieren und in unabhängige Medien. Nicht umsonst schimpfen die Rechten immer wieder auf „die“ Medien. Die kennen ihre Feinde. Viel mehr „einfache“ Lösungen hab ich leider auch nicht. Bin ja leider nicht so schlau wie Sarah W. oder andere Populisten. Aber ich bin zuversichtlich. Alles wird gut.

2024

Ich weiss, es ist schon recht spät, aber das ist ja normal bei uns:
Ein gutes neues Jahr!

Wie schon des öferen haben Gatte und ich uns die ersten Wochen des Jahres, gleich nach der Weihnachtserholung, ein bisschen mehr Erholung gegönnt.
Was natürlich zunächst mal mit ein bisschen mehr Stress einherging: Koffer packen, ewig unterwegs sein, Silvesterparty verpassen, kurz: Ab in den Urlaub!
Silvesterfüge sind nu mal sehr sehr preiswert (wer fliegt schon an einem solchem Partytag?), wenn man ein bisschen Zeit investiert. So ging es morgens um sieben mit dem Flixbus nach FFM, um dort mittags im Flieger zu sitzen und kurz nach Mitternacht deutscher Zeit in Shanghai auszusteigen. Stundenlanger Aufenthalt und ab in den nächsten Flieger nach Bangkok. Viel geplant hatten wir nicht, nur kurz vorher Hotels gebucht. Nach BKK ging es nach Phuket, Khao Lak und zum Abschluss wieder mal nach Chiang Mai.
Will ich Euch hier auch nicht mit meinem Urlaubsbericht langweilen. War wie erhofft schön und entspannend und mal wieder was Anderes. Ansonsten viel Streetfood, Tempel, umherlaufen, Thaimassage, lesen, Pool etc. . Abstand vom Alltagsleben.

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Zurück ging es genauso lang von Chiang Mai nach Shanghai, nach FFM, nach Stuttgart.

Jetzt hab ich die ersten drei Home Office Tage hinter mir, der Urlaub ist weit weit weg, der Alltag hat einen wieder… Aber eben mit Zuversicht. Alles wird besser, alles wird gut, spätestens am Ende, auch im neuen Jahr. Und wenn’s nicht gut ist, ist es eben noch nicht das Ende 🙂

Jahresrückblick 2023

Das Jahr fing im Januar an und endete wie immer rund um Weihnachten.
Die Tage danach nennt man ja „zwischen den Jahren“, zählen also nicht mehr wirklich mit dazu.
Gesamtgesellschaftlich wissen wir ja, dass immer alles schlimmer und furchtbarer wird, kann es also kein gutes Jahr gewesen sein. Früher war alles besser.
Natürlich fallen einem leicht die Katastrophen des vergangenen Jahres ein. Sie halten ja zum Teil immer noch an, man hört von ihnen in jeden Nachrichten oder wurden gerade erst wieder in den jeweiligen Jahresrückblicken auf den einzelnen TV Sendern ins Gedächtnis gerufen.
Viel zu wenig wird natürlich wieder über die guten Aspekte berichtet. Logisch, bad news verkaufen sich besser als good news, bleiben einem verstärkt in Erinnerung.
Denken wir doch einfach daran, dass die Inflation jetzt wieder zurückgeht. Die meisten Tarifverhandlungen waren so erfolgreich, dass die Ergebnisse die bisherige Inflation übertreffen.
Hausaufgaben können jetzt dank Chat GPT viel einfacher und schneller geschrieben werden.
Die Grundwasserpegel in Deutschland sind dank der vielen Regen- und Schneefälle wohl fast wieder ausgeglichen. Ein Umstand der sich wohl sehr bald bei sehr vielen ins Negative umkehren wird, weil ständig Wasser im Keller ansteht. Aktuell wohl auch bei dem einen oder anderen noch höher. Schwesterchen berichtet vom Stand der Weser, dass in ihrem Nahbereich es nur noch eine Weserbrücke gibt, die befahrbar ist, statt normalerweise fünf Brücken.
Corona ist zwar noch da und verbreitet, aber es kümmert wohl keinen mehr. Wohl ein schlechtes Jahr für Maskenhersteller.
Pünktlich zum Jahresende und zum Verkaufsstart vom Silvesterfeuerwerk fallen den politischen Marktschreiern die bösen Umstände des Jahreswechsels 22/23 wieder ein und fordern härtere Strafen für die bösen Krawallmacher und logischerweise wieder Böllerverkaufsverbote. Trotz dieser Rufe wird es wohl wieder ein gutes Jahr für die Böllerproduzenten gewesen sein.
Ein gutes Jahr war es wohl auch wieder für die Affen für Deutschland gewesen sein, die es endlich geschafft haben, einen OB und einen Landrat zu stellen. Und für die wird es 2024 noch besser werden, wenn sie nächstes Jahr 3 mal stärkste Kraft bei Landtagswahlen werden und massiv ins Europaparlament einziehen. Ein Parlament einer Institution, die sie eigentlich ablehnen. Aber egal, so lang es geht, kann man ja massiv Kohle dort abziehen…. Wird wohl eher schlecht für die gute alte Demokratie.

Persönlich ziehe ich eine eher positive Jahresbilanz für mich.
Sportlich nichts Aufregendes erreicht, nicht mal die selbst gesteckten Minimal-Jahreslaufziele. Was aber auch mit dem Erkenntnisgewinn einhergeht, dass manchmal weniger mehr ist. Laufen macht Spaß, kann aber ach auf die Knochen gehen. Nachdem ich die letzten Jahre ja die negative Ergebnisse der massiven vorherigen Belastungen habe erleben müssen, bin ich aktuell einfach nur froh, es wieder einigermaßen wieder in Griff bekommen zu haben. Ich laufe aktuell nur noch 30 bis 40km pro Monat und gehe sonst einfach nur noch spazieren. Wie ein alter Mann, aber egal, macht auch Spaß und ist entspannend.
Arbeitstechnisch bin ich froh, von meinem vorherigen Projekt abgezogen und mit einen neuen betraut worden zu sein. Macht einfach mehr Spaß, wenn man sich wieder mit Sachen beschäftigen kann, bei denen man auch was bewegen kann. Kohletechnisch hatte ich doch tatsächlich bei meinem Chef nach mehr nachgefragt. Der hat einfach „nö“ gesagt. In der Hinsicht wohl kein gutes Jahr. Das erhöht wohl den Druck aufs nächste Mitarbeitergespräch :-).
Im Privaten lief auch alles normal, ohne Auswüchse. Was gut ist. So muss das sein.
Wenig Urlaub, was aber auch heißt, dass es nächstes Jahr mehr geben muss. Irgendwie muss ja der 25 Tage-Resturlaub abgebaut werden. Und damit fangen wir jetzt an: der guten alten Vor-Corona-Tradition folgend setzten Gatte und ich uns Silvester in den Flieger und sind dann mal weg. Ganz ohne Böller, tiefenentspannt Silvester verschlafend im abgedunkelten Flieger, irgendwo über Russland.

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahr!

Luft ist raus

Es geht dem Ende zu…
Dem Ende des Jahres.
Und wie jedes Jahr zuvor, ist auch dieses 2023 zum Schluss geprägt von Terminen, Stress, Hektik. Da müssen wir wohl alle durch.
Aber bevor es zum grossen Jahresabschlussauswertungsmodus kommt, zuvor ein Google-Blick auf den letzten Monat.

– 60km Gehen mit 14h 37min – Garmin berichtet von 62km bei rd. 16h.
– 1.669km Auto in 21h 31min – macht durchschnittliche 78km/h.
– 35km ÖPNV in 1H 48min – durchschnittlich 19km/h.
– 2.867km Flugzeug in 7h 13min – durchschnittlich 395km/h.
– 46km Laufen in 5h 41min – Garmin berichtet von 64,5km in 6h 08min.

Die Abweichung beim Laufen und Gehen schieb ich mal auf die Tatsache, dass man wohl auch mal ohne Telefon laufen oder gehen kann.
Wird wohl im Dezember auch nicht mehr werden.
Die Klimasünderautokilometer hab ich nach einem Drittel des Dezembers auch schon wieder fast erreicht, dafür wird nur halb so viel geflogen (wenn der Dezember dies Jahr ausnahmsweise am 30.12. endet… was am letzten Tag des Jahres abgeht, berichte ich erst im nächsten Jahr).
Also, bis dahin zusammen mit dem Typen rechts, in den Endspurt: Kommende Woche Weihnachtsfeier I, die Woche drauf Weihnachtsfeier II und anschließend noch Richtigweihnachten… ist das alles aufregend.

Einsamkeit und Langeweile

Während RosenResli und Gatte die letzten Wochen sich urlaubstechnisch auf einem Kontinent westlich von hier rumtrieben und meine Gatte letzten Sonntag erst Richtung Melbourne aufbrach, um dann zum Ende der Woche auf dem Rückweg noch einen anderthalbtägigen StopOver in Singapur zu machen war ich wie gehabt verurteilt, mein Dasein hier in kalten deutschen Landen zu fristen und zu malochen. Aber auch ich komm ja um die Flugscham nicht mehr rum. Montag hin, Freitag zurück. Wobei ich mir ja zu Gute halten kann, dass ich die Flugmeilen für ein zukunftsträchtiges Umweltschutzprogramm verbrate. Hätte mich alternativ auch in meinen Diesel setzen und 8 Stunden durch die Republik heizen können, um im Norden der Republik meine U-Bahn zu bauen. Auch nicht erstrebenswert.
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Und einer hat den Auftrag, auf´s Haus aufzupassen. Auch ein anstrengender Job.
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Irgendwie vergeht die Zeit auch ohne Schreiben

Der letzte Eintrag hier ist jetzt schon wieder drei Wochen her.
Zwischenzeitlich wieder in Hamburg gewesen (was ja jetzt wohl öfter vorkommt), Zeit im Home Office verbracht, zweitätiges Abteilungstreffen in München gehabt, ein bisschen Sport gemacht (im sehr begrenztem Rahmen).
Nichts Besonderes also.
Nicht so aufregend, wie das Leben anderer Leute.
Kumpels sind derzeit in Mexiko im Urlaub, Arbeitskollege macht ein Sabbatical bis Ende des Jahres und treibt sich irgendwo in Asien und Südamerika rum. Gatte war letzte Woche in Birmingham und ist aktuell, während ich die Zeilen hier tippe, im Flieger nach Australien. Irgendein Messebesuch.
Und unsere Urlaubsplanung ist noch immer nicht wirklich gediehen. Befürchte schon, dass ich meine restlichen 25 Urlaubstage für 2023 irgendwie verplempern muss. Was aber auch ok ist, hab eh keine Zeit dafür. Stressige Vorweihnachtszeit steht mal wieder unvermittelt an und mit ihr unsere zweijährliche Tunnelbautagung Anfang November. Diesmal wieder in München (= zwei Arbeitstage weg). Auch lässt mein Arbeitsgeber unsere Abteilung wieder zur Weihnachtsfeier Mitte Dezember nach Tirol antanzen (=auch zwei Arbeitstage). Um Reifenwechsel sollte ich mich mal kümmern und noch die Steuererklärung für 2022 machen. Letzteres obwohl ich nach über einem Jahr der letzten Abgabe meinen Steuerbescheid für 2021 immer noch nicht erhalten hab. Wohl too busy mit Corona, Home Office und Grundsteuererklärung, die liebe Beamtenschaft. Zeit vergeht auch so.

Tag der Deutschen Einheit

Schon wieder.
Gerade mal 12 Monate her und schon ist wieder ein Jahr rum.
Mittlerweile begehen wir den 33. sten Jahrestag. Und ich erinnere mich noch sehr gut an den Tag damals, zumindest wie wir reingefeiert haben (von der Stunde 1 nach Mitternacht kann ich leider nicht berichten, nur ein grauer Schleier über der Erinnerung 🙂 ).
Die Bundesrepublik feiert sich jeweils zentral in dem Bundesland, welches aktuell gerade den Vorsitz im Bundesrat innehat.
Eine eher unglückliche Entscheidung, dies so zu tun. So kam es tatsächlich, dass ich es erst einmal (!) auf eine solche zentrale Veranstaltung geschafft habe. 2013 hier in Stuttgart und ich erinnere mich, dass ich es auch nur reinzufällig mitbekommen habe und dort war.
Wie wird der Tag der Deutschen Einheit außerhalb der jeweils feiernden Stadt wahrgenommen? Ist ein normaler Feiertag, man hat frei, jeder macht sein Ding. Das finde ich schade. Ich denke, man könnte den Sinn dieses Gedenktages in der Bevölkerung viel tiefer verankern, wenn regelmäßig viel dezentraler gefeiert werden würde. Gibt ja auch sonst regelmäßig Volksfeste, Jahrmärkte, Weihnachtsmärkte, Wasen und Wiesn. Warum nicht auch den Nationalfeiertag?
Wären wir meines Erachtens viel weiter mit der viel beschworenen „inneren Einheit“.
Auch wenn das an der Unterrepräsentierung der Ostdeutschen im öffentlichen Leben nicht viel ändern würde. Von den 736 Bundestagsabgeordneten sind 146 aus dem Osten. Knapp 20% also. OHJE!, nur 20%???
Naja, trifft ziemlich genau den Schnitt, denn im Osten leben nur 19,5% der Deutschen. No panic also.
Schaut man sich allerdings unsere Bundesregierung an, ist es doch ein eher westdeutscher Verein. Lediglich zwei ostdeutsche Ministerinnen haben es ins Kabinett geschafft (Clara Geywitz und Steffi Lemke). Eine Etage tiefer sind es gerade mal drei aus dem Osten.
Eine tolle Absichtserklärung der Bundesregierung zur Verbesserung der Situation findet sich hier.
Aber wird schon alles werden im Laufe der Zeit, immerhin kam unsere frühere Kanzlerin ja aus der Uckermark (auch wenn in Hamburg geboren) und unser aktueller Kanzler wohnt in Potsdam (geboren in Osnabrück).
Viel unschöner sieht es aber anderen Bereichen aus:

(Quelle)
Und ich selber?
Ich gehöre zu den >700.000 Leuten, die es aus „dem Osten“ in „den Westen“ gezogen hat (rd. die Hälfte davon ist noch hier). Ein ganz normaler Vorgang, wie ich finde. Man geht eben da hin, wo der Job ist. Ich arbeite in einer großen deutschen Baufirma, bin da glücklich, aber wenn ich mich da mal so hierarchiemäßig umschaue, muss ich leider schon feststellen, dass die Frage, wo Du herkommst, schon eine gewisse Rolle spielt. Auf meiner Ebene sind „wir in Ostdeutschland Geborenen“ gerade mal 10%, in den Ebenen da drüber ist der Anteil gleich null. Ob sich das irgendwann mal ändert? Seh ich ehrlicherweise die nächsten Jahre nicht, frühestens wenn die Boomergeneration in ein paar Jahren in Rente geht. Was für mich persönlich dann logischerweise zu spät kommt, denn dann denk ich als Mittsiebziger ja logischerweise auch schon an die eigene Rente. Aber das ist nicht schlimm. Ich hoffe nur, dass es bei der nächsten Generation dann nicht wieder ein Topic wird, wo man herkommt.

Altes neu entdecken

Dabendorfer Herbstlauf!
Seit 2013 bin ich dabei…
Nach der 2 jährigen Corona- und 1x Kniegenesungspause dies Jahr zum ersten Mal seit 2019.
Viel vorgenommen hab ich mir nicht, einfach mitmachen und wenns geht, unter 50min bleiben.
Naja, Letzteres ging dann doch nicht, um 7sec hab ich es verpasst, aber ich find das nicht so schlimm. Ich bin zufrieden. Für Rang 15 von 77 hat es in der Gesamtwertung gereicht, zweiter in meiner Altersklasse.
Eigentlich wollt ich ja wegen ner (neuen) Oberschenkelzerrung, mit der ich mich seit Monaten rumplage, überhaupt nicht mitmachen, aber Stefan aus Berlin hat sich durch mich anstecken lassen, mit dem Laufen anzufangen und hat sich erstmals in Dabendorf angemeldet. 10km. Sein Ziel war, die Strecke in unter ner Stunde zu machen. Ich hab im Ziel gewartet und mir nach 1:10 dann doch schon ein bisschen Sorgen gemacht. Nach 1:30 bog er dann in die Zielgerade ein… Und berichtete mir, dass die Strecke dann wohl doch etwas länger war! Er hat den Abzweig verpasst und ist statt 2 Runden á 5km dann doch die 15km Strecke gelaufen 🙂

Neues entdecken

Während ich mich im hohen Norden arbeitstechnisch mittlerweile nun schon die zweite Woche rumschlage und nebenbei auch ein bisschen die Gegend erkunde….

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(wo bekomme ich hier was Essbares?!)

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…. sich das Hamburgwetter von seiner schönsten Seite zeigt (was es bisher bei meinen bisherigen zwei Besuchen nicht unbedingt tat und für mich HH eigentlich als Regenstadt gilt)

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…. man sich die Abende bei bei Spaziergängen im Stadtpark vertreibt

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…. übt sich der Herr des Hauses in Stuttgart mal wieder beim akrobatischen Bouldern oder genießt einfach nur so die Aussicht und passt aufs Haus auf.

Was Neues

Ich hatte es ja im letzten Artikel bereits angekündigt:
Es gibt was Neues zu berichten!

Laufkollege war zu faul und statt eifrig Schritte zu sammeln bei der Begehung der zukünftigen Baustelle lud er den anderen Kollegen und mich zum Rollerfahren ein! Wir wollten auch nicht unbedingt 3,5h damit zu bringen, die Strecke abzulaufen, da ist so ein Elektroteil doch ziemlich cool. Wenn auch nicht ganz billig. LK hat irgend rd. 50Euro bezahlt für die drei Roller.
Ich in meinem Alter zum ersten Mal auf so nem Teil, ich werd noch zum Yuppie oder so.

Ok, nicht so spannend denkt Ihr? Viel spannender wohl die herauslesbaren, leicht angedeuteten Zwischentöne: Hamburg!
Endlich darf ich den nördlichsten Zipfel NRW´s verlassen (auch wenn die Baustelle dort noch nicht abgeschlossen ist) und woanders hin (lang ersehnt). Dass mein wöchentlicher Weg durch die Republik nun gleich noch weiter ist – egal… Freu mich sehr über die neuen Herausforderungen und über kurz oder lang wird es eben trotz #Flugscham mit dem Flieger zur Arbeit gehen.
Und ja, gleich in der ersten Woche hab mit dem Laufkollegen LK 2 (der aus der Ulmer Zeit) mal den Stadtpark erkundet. Tiefenentspannt zum Feierabend.

Sommer vorbei – jetzt kommt was Neues

Wo war der diesjährige Sommer eigentlich?
Irgendwie gar nicht so viel mitbekommen davon. Bin wohl bei meinen wöchentlichen Fahrten von Süd nach Nord und umgekehrt ständig dran vorbeigefahren oder steckte im Büro fest. Normales Leben irgendwie.
Und doch hab ich es dies Jahr tatsächlich so geschafft, meinen alljährlichen Augusturlaub in der ostelbischen Heimat genau in die Woche zu legen, in der es tatsächlich Sommer gab und ich so zumindest ein bisschen was davon mitbekommen habe. Sehr schön, sehr relaxt. Sogar zweimal an den Strand in der Nähe hab ich es geschafft. Sehr stolz auf mich. Die hohen Ziele vom Jahresanfang, in 2023 mehr als in 2022 an den Strand (resp. ins Wasser) zu kommen – mehr als 5 mal – werd ich damit wohl verfehlen, aber was solls.
Jetzt konzentrieren wir uns mal wieder auf den Job. Hier zeichnen sich größere Neuerungen ab, Herausforderungen, auf die ich mich wirklich freue und auf die ich sehr gespannt bin. Mehr davon werd ich mal in den nächsten Einträgen berichten, wenn alles spruchreif ist.

Google weiss alles

Da denkt man ja, dass der ehemalige „Suchdienst“ zwischenzeitlich alles über uns weiss und jede Antwort kennt. Man kann fragen was man will und bekommt immer eine Antwort. Und doch wissen wir nur leider allzugut, dass die Antworten, die die Maschine gibt, nicht immer so zufriedenstellend sind. Letzten Sonntag erst sagt mir der Googlewetterbericht ein dreistündiges trockenes Zeitfenster voraus, das man gut zum Laufen nutzen kann.
Naja, nach dem ersten Kilometer war ich komplett nass.
Die von Google können einen auch sehr gut anhand des Mobiltelefons überwachen.
Für den Monat Juli hat mir der Überwachungsdienst nachfolgende Überwachungshistorie zur Verfügung gestellt.

Bin wohl gut rumgekommen.

37km laufen. Naja, eigentlich müssten die es besser wissen. Mit meine Forerunner von Garmin hab ich knapp 66km gestoppt. Aber vielleicht bin ich ja auch zu langsam gelaufen und Google hat es der „Gehen-Rubrik“ zugeordnet 🙂
5.363km Auto und ÖPNV. Da bin ich wohl irgendwie einige hundert Kilometer unterm Radar geflogen, denn mein Tacho im Auto zeigte hier Ende Juli schon etwas mehr.
Aufs grosse Ganze gesehen erkennt man schon, dass Google einen schon längere Zeit überwacht.


Gerade die Punkte in Chinaland, Indonesien und Thailand sind schon etwas älter.
Lustigerweise ist auch hier den Kollegen etwas durch die Lappen gegangen.
England, Portugal, Spanien (Festland), Tschechien und Dubai, Abu Dhabi und Sri Lanka (jeweils kurzer Flughafenaufenthalt) fehlen in der Auflistung, obwohl das Mobiltelefon auf jeden Fall dabei und eingeschalten war.
Dafür werden einem in der Fotohistorie Orte gezeigt, bei denen sich wohl lediglich das Telefon mal kurz an einem Funkmasten bei der Vorbeifahrt eingeloggt hat, woraus sich aber auch wieder gut das deutsche Autobahnnetz erahnen lässt bzw. sich mein Bewegungsprofil nachvollziehen lässt.

Herausforderungen

So langsam aber sicher komm ich ja wieder rein in mein sportliches Leben.
Im Juli hab ich es tatsächlich wieder geschafft, zehnmal laufen zu gehen. Ich denke, das ist ein guter Bereich. Früher wars ja mal fast täglich drin, aber das ist irgendwie auf Dauer nicht wirklich gut für die Knochen, wie ich bemerken musste. Jetzt bin ich den dritten Monat in Folge in der Range, zusätzlich achte ich jetzt auch noch darauf, bewusst nebenbei Schritte zu machen, spazieren zu gehen. Zum Beispiel gehe ich jeden Wochentagsabend vom Büro in meine Unterkunft und morgens die 2,5km wieder zurück. Mein Arbeitsgeber spart Dieselkosten (wobei das bei der Entfernung von mir zu Hause bis zur Baustelle nicht wirklich groß ins Gewicht fällt) und ich sammle auf die Art Schritte. Gezählte Schritte.
Mein Sklaventreiber-gerät am Handgelenk zählt mit und ich freue mich, wenn ich jeden Tag das Soll erfülle. Standardmäßig ist bei Garmin 5.000 Schritte / Tag eingestellt, ich habs dabei belassen. Klingt nicht viel, werdet Ihr vielleicht denken, aber so ein Bürohengst, wie ich, muss da tatsächlich erstmal aktiv dran.
Um einen zu treiben sich zu bewegen, haben die von Garmin sich Challenges ausgedacht. Wenn du das und das erfüllst, bekommst Du ne Auszeichnung. Mit meinem letzten Juli-Lauf am Sonntag hab ich auch die 50 Meilen-Auszeichnung für diesen Monat bekommen – yeah…. Der Mensch ist ja manchmal einfach zufriedenzustellen und zu bespaßen.
Für den August hab ich auch mal wieder einige Herausforderungen angenommen und aktuell läuft noch bis Ende September die große 91 Meilen-Geh-Challenge. Die werd ich wohl problemlos schaffen – 120km von den 146 km hab ich bereits. Problematischer wird, bis Ende September die für drei Monate angesetzte 300km Lauf-Challenge zu schaffen. Müsste ich in den nächsten zwei Monaten tatsächlich mein Laufpensum doch wieder etwas erhöhen (wohl 13 statt 10 Läufe pro Monat). Ich werde berichten.

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