Archiv des Autors: Fresh-Air

Gipfelstürmer- 5.000m in 30min

Von solchen Ergebnissen träumt wohl jeder Profibergkletterer. Aber man braucht sich die Begriffe doch einfach nur hinzudrehen: Von meiner Haustür bis zum höchsten Punkt Stuttgarts, dem Gipfel des Monte Scherbelino, sind es ziemlich genau 5km und ich hab nur ne halbe Stunde gebraucht.
Das es nur 213 Höhenmeter bis dahin sind, kann ich ja im Kleingedruckten erwähnen.

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(hier nur ein Archivbild vom Mai 2018, als ich mit dem Neffen den Berg erklomm, da ich heute keine Kamera dabei hatte und es auch darüber hinaus viel zu neblig war)

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Laßt die Gewichte fliegen!

Nachdem ich am Freitag einigermaßen gut durch gekommen bin von Nordhessen ins Zentrum vom Schwabenländle war doch tatsächlich noch etwas Zeit, um ins Sportstudio zu gehen.
Man soll ja nicht immer nur laufen gehen und die anderen Muskelgruppen total verkümmern lassen. Wichtig ist wohl gerüchteweise auch ein gewisser Ausgleich…. ich setz mich dafür immer gern aufs Indoor-Rad oder werf unkoordiniert einige Gewichte durch den Raum.
Etwas zivilisierter geht es dann am Sonnabend zu… Da wird im Sportstudio ein Body-Pump-Kurs gegeben… Das ist vielleicht ne Quälerei. Fast zum Ende der einen Stunde meinte die Vorturnerin dann noch den tollen Satz
„Laßt die Gewichte fliegen“….
sie flogen nicht mehr sehr hoch 🙂

Ich mach doch nur, was der Cheffe sagt…

Nachdem der Cheffe mich gestern ja versetzt hatte wegen irgendwelcher vermeintlich „wichtigen“ Besprechungen, meinte er am Abend zu mir, dass meine gestrige 5:08 er Pace doch eigentlich besser gehen müsste… so unter 5 sollte schon drin sein….

Heute nun kam er schon wieder mit der Ausrede um die Ecke, verdammt busy zu sein.
Irgendwelche hohen Besucher oder so….
Na dann hab ich doch die Gelegenheit, ihm zu zeigen, dass es auch geht….

Gestern und heute

Gestern war ich mit dem Laufkollegen laufen.
Heute musste ich allein losziehen.

Gestern war ich mit Sonnenbrille unterwegs.
Heute wars trüb, da hätte die Sonnenbrille zu cool ausgesehen.

Gestern wars temperaturmässig ganz ok.
Heute wars schon recht frisch.

Gestern standen die Tierchen am hinteren Zaun.
Heute an der Strassenseite.

Gestern wars ein entspannter lockerer Lauf.
Heute auch. Nur eben ne Minute schneller pro Kilometer 🙂

Formerhalt zur Mittagszeit

Da Finanzcheffe heute zum nachträglichen abendlichen Gänse-Sankt-Martinsessen lädt, meinte richtiger Cheffe, dass wir unseren abendlichen Lauf vorziehen müssen….
Eine sehr kluge Entscheidung in meinem Sinne… und dann war da noch der Wunsch vom Cheffe, es langsam angehen zu lassen…. also mehr oder weniger „nur“ zum Formerhalt. Soll ja auch mal ganz gut sein, um auf lange Sicht den Trainingseffekt zu erhöhen. Da bin ich doch dabei!

1,1 Grad und das zur Mittagszeit…

Bin ich doch heute glatt weg nicht schon vor dem Frühstück los, sondern hab erst mal noch einen etwas höheren Sonnenstand abgewartet…

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Im Vergleich zu gestern heute mit Sonnebrille und wieder die „richtige“ Richtung (im Uhrzeigersinn), lief es glatt weg viel besser 🙂

„Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“

Heute mal die annähernd normale Stuttgart-Strecke andersrum…

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Läuft sich irgendwie nicht so schön….

platsch, platsch, platsch…. platsch

Idiotie ist nach allgemein bekannter Definition ja, immer wieder das Gleiche zu machen, und ein anderes Ergebnis zu erwarten.

– Petrus hat heute wieder das Gleiche gemacht (es in der Nacht regnen lassen)
– Der Streckenwart (=der Bauer) hat wieder das Gleiche gemacht (nach dem Regen die Strecke mit dem Trekker abfahren)
– Ich bin in der Freitagsmittagspause diese Strecke dann halb im Morast platschenderweise entlang geschliddert.
– Die Kühe auf der Weide lassen sich von mir oder von Petrus nicht wirklich stören.

Man könnte die Liste jetzt noch beliebig erweitern, zum Beispiel um meine Laufschuhe, die heute wieder nass und mistig waren, aber lassen wir das.

Bitte sortieren Sie jetzt die oben Genannten der Wahrscheinlichkeit nach, wie sehr von demjenigen ein anderes Ergebnis als beim letzten Mal erwartet wurde.

Also ich kann von mir behaupten, dass ich nicht wirklich was anderes erwartet habe als gestern, aber doch tatsächlich war ich doch glatt weg 9sec / km schneller unterwegs und hab zum Schluss feststellen dürfen, dass ich meinen 1km Rekord um eine Sekunde gedrückt habe. Für die anderen kann ich an dieser Stelle leider nicht sprechen. 🙂

Dem Petrus ein Schnippchen geschlagen

Nachdem der gute Wettermann ja am letzten Wochenende schon verkündet hat, dass am Montag ein Regentag wird, hab ich da mal in meiner Trainingsplanung nen Ruhetag vorgesehen. Tat auch ganz gut, nach dem Body-Pump-Muskelkater vom letzten Sonnabend.
Womit ich aber nicht gerechnet hatte war, dass die Langzeitwettervorhersage für die weiteren Tage womöglich nicht stimmen könnte!
Dienstag kein Lauftag, Mittwoch kein Lauftag. Und dabei hab ich aufgrund der derzeitigen Temperaturen ne richtig volle Sportklamottentasche für die Woche eingepackt!
Fühlte schon, wie ich von Tag zu Tag unsportlicher und dicker wurde.
Die Kurzzeitwettervorhersage für den heutigen Donnerstag dann wieder das gleiche Spiel: Laufzeit am Abend–> Regen.
Aber nicht mit mir, lieber Petrus: Hab ich doch glatt weg kurzfristig die Mittagspause genutzt und war draussen in der Sonne!

Auch wenn die Laufstrecke wie erwartet etwas feucht war… Aber dass der olle Streckenwart (Bauer) mit seinem Trekker kurz nach dem Regen die Strecke nochmal kontrollieren musste, war natürlich erstens sehr löblich, aber zweitens doch kontraproduktiv.
Schuhe und Waden sahen aus…. unglaublich.
Gut, dass die Baustelle mir ja mal die Laufschuhwaschanlage gebaut hat… jetzt auch mit Puffbeleuchtung für die dunklen Tage!

Kampf gegen den Muskelkater

Nach der anstrengenden Woche gab es den Nachhausefahrfreitag einen sportlichen Ruhetag.
Und dann schlich sich tatsächlich schon sowas wie „Faulenzerei“ ein, aber ich konnte mich am Sonnabend doch noch irgendwie durchringen, zum Kurs zu gehen….. „Body Pump“…..
War ich tatsächlich schon seit Monaten nicht mehr und demzufolge taten mir hinterher auch wieder sämtliche Muskeln weh, die der Allgemeinmediziner vermutlich noch nicht mal mit Namen kennt.
Hilft ja nichts: Das beste Mittel gegen Muskelkater ist „Bewegung“
Und Talli freut sich auch, wenn sie mich mal zum Sonntagslauf mitnehmen kann.
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Eine gruslige Geschichte

Der Monat ist wieder rum und eigentlich wollte ich es ja ganz locker zum Jahresende ausklingen lassen.
Aber erst kam ein Garmin-Mit-User dazwischen, der mich und über 600 andere Schrittezähler für den Monat Oktober herausforderte, die meisten Schritte zu machen – „699 vs. you“ -, dann kam das herausfordernde Spätsommerwetter am Anfang des Monats (scheint schon wieder sooo lang her), dann die ewige persönliche Monats-Challenge, 110km zu schaffen, dann die Idee, die eigentlich schon abgeschriebene Erfüllung zweier meiner Jahresziele (160 Läufe und 1.500km) doch noch zu schaffen… und als Resultat bekommt man den Herrn hier rechts als Bonus-Punkt im Statistikkeller für eine Sporteinheit am Halloweentag.

Am letzten Tag des Monats hab ich es heute dann wirklich mal locker angehen lassen… über 4 min langsamer als gestern… sehr entspannend. So langsam lern ich es, auch allein mal nen lockeren, leichten Lauf zu machen.

Mit dem Lauf heute hab ich mein Monatsziel um glatt weg 104% übererfüllt 🙂

Ok, aber morgen ist wirklich Ruhetag 🙂

Schon wieder Hase und Igel

Nachdem mich meine Laufkollegen am Montag ja allein durch den dunklen Wald haben traben lassen, hat sich der Chef am Dienstag erbarmt und ist mit mir noch bei Tageslicht losgezogen.
Ganz locker flockig wars geplant, aber immer wieder kam der ganz kleine Antritt von rechts.

Na so eine Herausforderung nehm ich doch gern an und leg ne kleine Runde um die Scheune ein. Hat diesmal wieder 30m mehr gebraucht, bis ich den Kollegen dann wieder eingeholt hatte. Wir machen den Radfahrer noch zum begeisterten Läufer 🙂
Auch wenn mich der Kollege nach dem zweiten Antritt dann wieder Menschenschinder nannte, hats ihm dann doch glaube gefallen. Vor allem seine Pace, die von Tag zu Tag besser wird.

Das Tolle an diesem Hase und Igel Spiel ist ja, dass man es im Läuferjargon auch fachmännisch Intervalltraining nennen kann. Einer der Tricks, die wirklich was für die eigene Form bringen. Genauso toll wie Bergläufe… und ich hasse Berge… aber sie bringen was. So viel, dass bei meinem Mittwochslauf, den ich mal wieder allein durchführen durfte (weil Chef sich in ne Besprechung verdrückt hatte und lieber ne Stunde später allein durch den dunklen Wald gelaufen ist) mal wieder eine kleine Pulverisierung eines persönlichen Rekords bei rum kam. Und auch der über die Meile, aber da weiss ich immer noch nicht, welche Meile Garmin hier heranzieht. Wird wohl die englische Meile über 1.609,3m sein… 6min 31sec…

Insgesamt bin ich mit meinem heutigen 23. sten Lauf im Oktober mehr als zufrieden. 🙂

Dark

Wie gestern schon mit Erschrecken festgestellt, hat ja jemand an der Uhr gedreht und wie prophezeit gab es heute nen Lauf in langen Klamotten….
Hat mir doch heute einer meiner Laufkollegen echt gesagt, dass es jetzt Winter ist und er nicht mehr laufen geht????
Frevel…
Die anderen Kollegen hatten auch entweder Arbeitstermine oder den Turnbeutel vergessen und so war ich schon wieder als einziger Laufgruppenvertreter unterwegs.

Nun wird der ein oder andere geneigte Dauerleser sich vielleicht fragen, was da mit der Pace los ist, wenn ich allein unterwegs war…
Nix ist da los… es war einfach ein lockererer Lauf angesagt, ich hab die Nacht zuvor nur 4 Stunden geschlafen, es war der vierte Lauftag in Folge und ich bin erst kurz nach Fünf (!) losgekommen und gerade auf der zweiten Hälfte mitten durch den Wald war es stockfinster… Da dann doch lieber etwas vorsichtiger…
Wird wohl demnächst echt wieder die gute alte Tradition des Mittagspausenlaufs rausgekramt werden 🙂

Zeitumstellung

Da hat doch tatsächlich jemand die Zeit umgestellt und das auch noch nicht etwa nach vorn, Fortschritt, nein, rückwärtsgewandt! Nur so kann man sich wohl das heutige Wahlergebnis in Thüringen erklären…
Muss das sein?!
Talli und ich haben uns daher heute entschlossen, den Lauftermin etwas vorzuziehen und schon um eins den Schlossgarten zu besuchen.
Grad noch so die letzten Sommersonnenstrahlen abgegriffen….

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Ab morgen dann wohl in langen Laufklamotten….

Schritte

Ein grundlegender Bestandteil des Laufsports sind „Schritte“.
Einer nach dem anderen, meistens bringt jeder einzelne von denen Einen einen Schritt voran, ausser man läuft rückwärts. Und irgendwann ist man dann im Ziel und freut sich, dass man wieder einen Lauf erfolgreich absolviert hat und günstigenfalls der Statistikkeller um einige Kilometer gefüllt wurde.
Von der Goldenen Ärzteregel, dass man für ein gesundes Leben jeden Tag 10.000 Schritte machen sollte, ist man ja mittlerweile auch wieder weg, erinnerte man sich doch da dran, dass das ursprünglich nur mal ein Marketing-Gag einer japanischen Firma aus dem Jahre 1964 war, die ihre neu entwickelten Schrittzähler unters Volk bringen wollte. Heute sind die Halbgötter in weiß ja schon zufrieden, wenn man sich überhaupt noch irgendwie bewegen kann und man nicht überall hin das Auto nimmt.
Ich selbst hab eigentlich nie wirklich drauf geachtet, wieviel Schritte ich pro Tag mache, ausreichend Kilometer im Monat sind die letzten Jahre meistens auch so bei rum gekommen.
Im Gegensatz zur jahrelang verwendeten Forerunner 110 zählt meine neue 235 auch die täglichen Schritte. Grossartig fordern will Garmin einen damit nicht: die Standardeinstellung der täglich zurückgelegten Soll-Schritte steht bei 5.000. Und wenn man diese Zahl erreicht hat, kann man sich den Rest des Tages selbstzufrieden zurücklegen und den exorbitant hohen Kalorienverbrauch schnitzeltechnisch wieder ausgleichen. Ich hab das gestern zum sechszigsten Mal hintereinander geschafft. Man stelle sich das jetzt mal vor, dass ich mir in den letzten 2 Monaten dann auch jeweils ein Schnitzel reingezogen hätte :-).

Von der Schrittechallenge „699 vs. you“ (die meisten Schritte in einem Monat), bei der ich derzeit mitmache, hab ich ja schon mal berichtet. Und auch wenn ich diesen Monat wohl mehr Laufkilometer machen werde, als ich jemals zuvor hinter mich gebracht habe, bin ich auf Platz 189 derzeit gerademal im besseren Mittelfeld. Ob das daran liegt, dass meine Forerunner die Schritte während der sportlichen Läufe anstatt der oben erwähnten 70cm mit irgendwie ermittelten 1,14m bis 1,20m statistisch erfasst, keine Ahnung. Macht auch den Kohl wohl nicht wirklich fett, so hat doch die derzeit Führende knapp viermal so viel Schritte wie ich auf dem Schrittzähler.

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Kann man also auch mal ganz entspannt den Sonnabendlauf angehen.

Saufen vs. Laufen

Aufgrund arbeitstechnischer Verpflichtung musste der Donnerstagslauf gestern leider ausfallen. Big Cheffe hat zur luxuriösen abendlichen Zusammenkunft in downtown Stuttgart geladen. Da kann ich ja schlecht nein sagen.
Das gibt zwar nen morgendlichen Kater, aber dafür kann ja aus dem normalen Freitagsruhetag dann auch ein abendlicher Lauftag werden.

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Laufgruppenrekorde ohne Laufgruppe

Gestern meinte Chef vergessen zu müssen mir mitzuteilen, dass er am eigentlich geplanten Abendlauf nicht teilnehmen kann.

Die anderen pot. Laufkollegen meinten, dann doch lieber biertrinkenderweise die abendliche Terrassenparty vorbereiten und in den Grill schauen zu müssen.

Naja, kann man wohl nichts machen.

Heute meinte Chef, dass er vor dem Lauf noch kurz ein Telefonat führen müsse und so saß ich dann hier und wartete auf das Ende…. des Telefonats.
Als er dann fertig war, war er auch mit dem Gedanken fertig, heute mitkommen zu wollen und so war ich schon wieder allein unterwegs.
Kann man das Ganze ja auch mal schneller angehen.

Schön, wenn einem dann hinterher der Statistikkeller freudestrahlend auf die Schulter klopft und meint, dass man wieder drei neue Rekorde aufgestellt.

Laufschuh benennt sich um

Nachdem wir nun den Umzug erfolgreich gemeistert und dem linksrheinischen D-Dorf endlich den Rücken gekehrt haben, war es auch Zeit, dass sich mein Laufschuh umbenennt: Aus Brooks-Düsseldorf wird Brooks-Stuttgart-fka-Düdo.

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Zur Eingewöhnung gab es mal heute einen kleinen Sportstudionbesuch mit 2 Indoor-Radeinheiten a 20min, eine kleinen Laufrunde durch die Gegend und 20min Gewichte umherwerfen. Der Schuh wird sich dran gewöhnen.

Ruhephasen sind wichtig, oder was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?!

Ich weiss, gestern hab ich hier noch großspurig geprotzt, dass Freitag und Sonnabend Ruhetag wird, aber was soll man denn tun, wenn der Planet sich nicht an den Wetterbericht hält und einfach in der freitäglichen Mittagspause vor sich hin scheint?!

Doch nochmal Hase und Igel

Der grosse Vorteil einer Laufgruppe: man läuft nicht allein.
Der grosse Nachteil einer Laufgruppe: man läuft nicht allein.

Nun ist ja meine Laufgruppe hier auf meiner nordhessischen Baustelle doch noch recht übersichtlich. Normalerweise kommt immer nur einer mit, seltener zwei und noch seltener drei Kollegen.
In letzter Zeit zeichnet sich jedoch immer mehr ab, dass erstens die anderen Kollegen so langsam in den Wintermodus gehen (too busy, too much work, aua weh weh, Turnbeutel vergessen, Schnitzel ruft) und zweitens der Kollege Chef immer mitkommt.
Weiss nicht, was ihn reitet, vom eingefleischten Radfahrer zum demnächst dann richtigen Läufer zum werden?
Auch wenn er immer noch meint, dass es nichts für ihn sei, hab ich doch das Gefühl, das er mehr und mehr Spaß dran hat.

Vorteil Laufgruppe: Man hat jemandem zum Quatschen (auch wenn, je länger der Lauf geht, meist dann nur noch ich rede).
Nachteil Laufgruppe: Irgendjemand quatscht immer und ist wohl offensichtlich noch nicht ausgelastet!

Vorteil Laufgruppe: Man wird gezwungen, Kilometer zu machen und aktiv zu bleiben.
Gut für die Kilometer-Statistik.
Nachteil Laufgruppe: Man richtet sich nach den anderen und versaut sich dadurch die
Durchschnitts-Pace-Statistik.

Vorteil Laufgruppe: Man läuft auch mal langsamer, nicht immer sich quälenderweise in der Wettkampfpace und das soll ja gut sein für den Trainingsfortschritt, für den Kalorienverbrauch und die Gelenke.
Nachteil Laufgruppe: Zu viel laufen ist nicht gut für die Gelenke.

Vorteil Laufgruppe: Man kommt mal zu einer mehr oder weniger humanen Tageszeit weg vom Schreibtisch und sieht was anderes.
Nachteil Laufgruppe: Der Sportklamottenverbrauch steigt massiv an. Wenn ich Montagmorgen hierher komme, hab ich für 4 Trainigseinheiten Hosen, Shirts, Socken bei. Sporttasche ist voll.

Vorteil Laufgruppe: Dadurch, dass man mal was anderes als sein Büro sieht, kann man leichter abschalten und kommt so auch schneller wieder auf tolle Ideen.
Nachteil Laufgruppe: Heute mal ehrlich gesagt schwere Beine. Das war dann mit dem gestrigen und dem heutigen Lauf der siebte Lauf in Folge. Jetzt erstmal zwei Tage Ruhe.

Für den Chef war es gestern ja schon der zweite Lauf in der Woche und so hatten wir uns nach dem Dienstags-Pace-Lauf (5:23min/km) eine geruhsame 6min Pace vorgenommen.
Im Endeffekt waren wir sogar noch besser und haben uns sogar noch 14 sec mehr Zeit gelassen pro Kilometer.

Für den heutigen Lauf hat Chef wieder um ne ruhige Kugel gebeten, aber ich kann ihm natürlich nicht jeden Wunsch erfüllen.

Dafür hab ich dann doch wieder zwei Hase und Igel Runden eingelegt (obwohl ich das mit ihm ja eigentlich nicht mehr machen wollte) und zumindest meine Pace etwas aufgehübscht.

In den beiden Bilder übrigens deutlich erkennbar: Je langsamer man läuft, um so mehr Kalorien verbraucht man…. zumindest sagt das die Garminkalorienverbrauchsberechnungsmethode. 🙂

Kein Hase und Igel mehr!

Man soll ja im Training immer wieder abwechselnd, mal schnell und fordernd und dann mal gemütlich vor sich hindümpelnd, laufen. Erhöht den Trainingseffekt.
Daher find ich ja die Tatsache so gut, dass mich ab und zu Kollegen hier von der Baustelle aus begleiten.
Allein versuch ich es etwas schneller und mit den Laufpartnern pass ich mich dann eben deren Pace an.
Nun kommt seit geraumer Zeit mein Kollege Chef, eigentlich ein passionierter Radfahrer, so ein bis dreimal die Woche mit und hat doch tatsächlich Gefallen am Laufsport gefunden (auch wenn er das nie zu geben würde).
Am Anfang unserer Laufsessions tat er sich noch sichtlich mit der ungewohnten Belastung schwer…
Mittlerweile, so nach 8 Wochen oder so, stell ich immer mehr fest, dass er eine massive Steigerung hinlegt.

So hab ich ja bisher, immer wenn es mir zu langsam wurde, irgendwo eine kleine Tempozusatzrunde nur für mich eingelegt und dann irgendwie versucht, die Kollegen wieder einzuholen. Hase und Igel. Das ist ein richtiger Trainingseffekt.
Bei der heutigen Runde hab ich mich ehrlich gesagt schon echt schwer getan….
Was mich auf der anderen Seite natürlich für den Kollegen Chef und auch für meine Trainerbilanz sehr freut. Auch wenn wir nach hinten auf den letzten Kilometern raus da noch einiges Steigerungspotential haben *g*
(und bevor Ihr fragt: nein, ich bin nicht über das Dach geklettert 🙂 )

Ab 17:30Uhr keine Sonnenbrille mehr!

Hab ich doch wieder was gelernt: Wenn man um diese Jahreszeit selbst bei allerschönstem Sommerwetterchen zum Laufen aufbricht, sollte man auch auf den Sonnenstand achten…
Heute gegen halb sechs hier im Büro losgekommen und auf der zweiten Rundenhälfte wurde es doch schon recht dunkel, so mitten im Wald….

Ansonsten hab ich ja den guten Vorsatz, auch viel mehr zu schlafen und lass daher jetzt seit geraumer Zeit meinen Nachtschlaf von Garmin überwachen.
Hat tatsächlich schon geholfen, wie ich finde, schlaf schon mehr als noch vor einigen Monaten… aber dass mir das Portal jetzt schon als Push-up-Meldung anzeigt, dass ich wohl doch nicht so toll bin, find ich ehrlich gesagt unangebracht und ziemlich belehrend…. Schlaf immerhin mehr als 22% der anderen Nutzer auf dem Portal!
Wie man hier sieht, war es mal wieder die Sonntagnacht, die die Statistik versaut… was kann ich denn dafür, dass Sontra so weit weg liegt und ich trotzdem einigermaßen pünktlich im Büro sein will?!
Morgen schlaf ich länger.

Abschiedslauf I+II

Zuerst die Sportmeldung aus Köln: LK 2 hat den 4.529. sten Platz beim Halbmarathon gemacht!!!!
Wie geplant, hat mein einstiger Laufschüler in unter zwei Stunden die Strapazen geschafft….
Meinen tiefen Respekt, Anerkennung und Gratulation nach Köln!

Ich hab ja die letzten Wochen im linksrheinischen D-Dorf freudig feststellen dürfen, dass meine Bemühungen, den eingeborenen Morgenläufern grüßen beizubringen, Früchte zeigen. Hab ich also alles erreicht, was man so erwarten konnte. So hab ich beschlossen, dass es doch mal Zeit wird, an mich zu denken! Trainingsoptimierung!

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Obwohl der FOCUS vor einigen Jahren mal meine übliche Laufstrecke am Rhein zu einer der zehn schönsten Deutschlands kürte (was ich ja nie wirklich nachvollziehen konnte – Schafweide, Hundetollplatz, zu viele Menschen selbst am frühen Morgen) ist die Strecke doch vor Allem: FLACH!
Und flach ist zwar nett beim Wettkampf, aber hat eben auch nicht ganz so viel Trainingseffekt.

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Werd also demnächst das linksrheinische D-Dorf sein lassen und mich auf Sontra und Stuttgart konzentrieren… mal schauen, ob es was bringt.

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Aber nach 5 Jahren kann man natürlich nicht einfach so gehen. Weiss natürlich, dass ich den ortansässigen Fans dort einen Abschiedslauf schulde.

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Und da der Andrang an der Laufstrecke am Sonnabend riesengross war, gab es am Sonntag noch eine kleine Zusatztour.

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Das muss dann jetzt aber reichen…:-)

Regendepression

Am Anfang der Woche hab ich ja den normalen Ruhetag zu nem Sporttag gemacht und wollte eigentlich auch in dem Trott bleiben…
Aber dann kam am Dienstag und am Mittwoch erst das Regenwetter dazwischen, hat mich wirklich echt depressiv gemacht, und am Donnerstag dann das Bier auf dem Cannstatter Wasen, was die Depression dann auch wieder vertrieben hat.
Den Freitag hab ich mir mal sicherheitshalber gleich freigenommen und nen Relaxtag draus gemacht.
Erst ne Runde im Sportstudio zum Warmwerden auf dem Rad, dann ne kurze Runde drassen laufen, dann Gewichte, nochmal Rad und dann Sauna.
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Sehr entspannend das Ganze, wenn man mal davonabsieht, dass Downtown-Laufen in Stuttgart jetzt nicht das schönste Ambiente liefert.

Schon wieder VO2mx

Nach der gestrigen Sporteinlage hat der Statistikkeller ja vermeldet, dass ich jetzt in die Riege der überragenden VO2max 54 iger gehöre.
Da sich heute im Büro keiner gefunden hat, der mich bei einem entspannten Lauf begleitet, bin ich eben allein auf die verlängerte Walfischrunde… und siehe da, meldet sich der Statistikkeller schon wieder: 55ml/kg/min…. Wenn das so weiter geht, melde ich mich bald zur nächsten Senioren-WM an 🙂

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